CH160725A - Verfahren zur Herstellung von flachen, regelmässig gemusterten Bändchen aus Spinnlösungen, die ein Cellulosederivat enthalten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von flachen, regelmässig gemusterten Bändchen aus Spinnlösungen, die ein Cellulosederivat enthalten.

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CH160725A
CH160725A CH160725DA CH160725A CH 160725 A CH160725 A CH 160725A CH 160725D A CH160725D A CH 160725DA CH 160725 A CH160725 A CH 160725A
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nozzles
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spinning solutions
cellulose derivative
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     flachen,    regelmässig gemusterten Bändchen aus  Spinnlösungen, die ein     Cellulosederivat    enthalten.    Es ist bekannt, aus Spinnlösungen, die  ein     Zellulosederivat    enthalten, zum Bei  spiel     Viskoselösungen,        Zellulose-Kupferogyd-          ammoniak-Lösungen    usw., Bändchen unter       Verwendung    von Düsen mit langgezogenen  Schlitzen zu spinnen. Mit solchen Düsen  werden in ihrer ganzen Breite gleichmässig  dicke und gleichmässig glänzende, nach dem  Färben auch gleichmässig angefärbte Bänd  chen erhalten.  



  Es ist auch bekannt, bandförmige Ge  bilde herzustellen, die aus mehreren Lamellen  bestehen. Aber die Düsen, die hierzu ver  wendet werden, gestatten nur, auf ihrer gan  zen Breite gleichmässige und     ungemusterte    Ge  bilde herzustellen. Ferner ist es bekannt,       Rosshaar    aus Düsen herzustellen, deren     Grund-          riss        stern-    oder kreuzförmig sich schneidende,  gleich lange Arme darstellt. Die seitlichen  Arme sind hierbei nach allen Seiten vollstän-         dig    symmetrisch um den     Mittelpunkt    des  Grundrisses angeordnet.  



  Es wurde nun gefunden, dass es möglich  ist, die aus Düsen gesponnenen Bändchen da  durch besonders wirkungsvoll zu gestalten,  dass man Düsen verwendet, die     einen    Haupt  schlitz und davon abzweigende kürzere Sei  tenschlitze aufweisen, derart dass die aus den  Seitenschlitzen austretenden Teilbändchen  während des     Erstamens    'auf das aus dem  Hauptschlitz     austretende    Hauptbändchen um  klappen und auf diesem eine gleichmässige  Musterung erzeugen. So kann die Düse bei  spielsweise senkrecht oder schräg zum  Hauptschlitz verlaufende Seitenschlitze auf  weisen.

   Es ist mit solchen     Düsen    mög  lich, ganz besondere Effekte auf den Bänd  chen     hervorzurufen,    die durch örtliche Ver  dickungen oder     Überlagerungen    von     zwei     oder mehr Teilbändchen entstehen. Je nach      der Länge der     Seitenschlitze    können schmä  lere oder breitere parallele     Teilbändchen.    er  halten werden, die den Hauptbändchen ein  gemustertes Aussehen geben. An den Stellen  der Überlagerungen der Teilbändchen er  scheint ein weisses, ungefärbtes Hauptbänd  chen     undurchsichtiger        bezw.    matter, ein ge  färbtes dunkler.  



  Es ist auch möglich, die Seitenschlitze  und den Hauptschlitz der Düsen in verschie  denen Breiten und in verschiedenen Längen  auszuführen;     insbesondere        können    die Sei  tenschlitze nicht nur gleich breit sein wie  der Hauptschlitz, sondern auch enger oder  weiter sein als dieser. Auch braucht der  Hauptschlitz keine gerade Linie darzustellen;  er kann wellenförmig oder     sonstwie    unregel  mässig gestaltet werden, wodurch es möglich  ist, ihn auf einer kleineren Düsenfläche unter  zubringen.  



  Beim Spinnen der Bändchen wird vorteil  haft die Abzugsgeschwindigkeit mit der       Ausspritzgeschwindigkeit    der Spinnlösung so  in Einklang gebracht, dass eine starke     Strek-          kung,    die zur Deformation des noch nicht       fertig    koagulierten Bändchens führen würde,  vermieden wird.  



  Die aus dem Bad austretenden Bändchen  werden zweckmässig über einige Stäbe oder  Rollen geführt, um sie während der Koagu  lation breit zu halten.  



  Einige     Ausführungsformen    des Schlitzes  der zur Ausführung des Verfahrens dienen  den Düse zeigt die beiliegende Zeichnung.  



  Gemäss den     Fig.    1 und 2 besitzt der       .Hauptschlitz    1 Seitenschlitze 2, die senkrecht  zum Hauptschlitz stehen. In den     Fig.    3 bis 6  verlaufen die Seitenschlitze 2. schräg zum  Hauptschlitz, wobei gemäss' den     Fig.        31,    4  und 6 mindestens ein Teil der     Seitenschlitze     breiter ist als der Hauptschlitz 1. In     Fig.    7  sind die Abzweigungen und in     Fig.    8 ist  der Hauptschlitz wellenförmig ausgebildet.

    Beim Passieren der     Führungsstäbe    legt sich  das mit einem     Schlitz    nach     Fig.    8 erzeugte  Bändchen     flach    und verliert seine     Wellung.       <I>Beispiele:</I>  1. Aus einer Viskose mit 7,5     ,%    Zellstoff  und     75P0'    Alkali     wird    ein Bändchen von  1900     Deniers    Stärke gesponnen, indem pro  Minute 42 cm' Viskose aus der Düse in  das     Fällbad    ausgepresst werden.

   Die Düse  besitzt einen Hauptschlitz von 13 mm Länge  und 0,1 mm Breite, von dem in gleichmässi  ger Verteilung sechs Seitenschlitze von etwa  2 mm Länge und ebenfalls 0,1 mm Breite  unter einem Winkel von etwa<B>610'</B> abzweigen,  wechselweise je drei nach einer Seite.  



  Es wird ein Spinnbad von 14% Schwefel  säure und<B>30%</B> Natriumsulfat verwendet.  Der Abzug     beträgt    20 m pro Minute. Das  entstandene Bändchen wird zweckmässig, um  ein Zusammenrollen hintanzuhalten, über  mehrere     Glasstäbchen    oder dergleichen unter  leichter Spannung geführt.  



  Es entsteht ein gleichmässig gemustertes  Bändchen von 3 bis 4 mm Breite.  



  2. Viskose und Arbeitsweise wie bei     Be-          spiel    1. Die verwendete Düse besitzt einen  Hauptschlitz von 13 mm Länge und<B>0,15</B> mm  Breite, von dem nahe an den Enden auf jeder  Seite ein Schlitz von<B>0,15</B> mm Breite recht  winklig .abzweigt.  



  Es entsteht ein regelmässig gestreiftes  Bändchen mit beiderseitiger Randverstärkung  von 1900     Deniers.     



  3. 53     cms    Viskose mit     13,8(%    Zellulose  und 7 %     Natronlauge    werden in einer Minute  durch die Düse im     Fällbad    gepresst. Die ver  wendete Düse hat einen Hauptschlitz von  13 mm Länge und 0,1 mm Breite, von dem  sich acht Seitenschlitze von je     1,6;    mm Länge  und 0,1 mm Breite unter einem     Winkel    von  60<B>'</B>abzweigen.     Fällbad        wie    im Beispiel 1.  



  Es entsteht ein gleichmässig gestreiftes  Bändchen von 4500     Deniers    und einer Breite  von 6-7 mm.  



  Wichtig für eine schöne Ausbildung des  gemusterten Bändchens sind die Abzugs  geschwindigkeit, die gleichmässige Stoffzu  fuhr und die Ausmasse der     Düsenschlitze.     Sie müssen durch     Vorversuche    gut aufein  ander     abgestimmt    werden.      Bezüglich der     Spinnviskositäten    und der  Spinnreife gelten die Regeln, die beim Spin  nen von     Viskoseseide    bekannt sind. Sie kön  nen je nach dem Spinnbad und den Spinn  bedingungen in weiten Grenzen variiert wer  den.  



  Der Viskose können alle für Kunstseide       bekannten    Zusätze zur Milderung oder Er  höhung des Glanzes gemacht werden.  



  Das auf der     Spule    befindliche oder das  davon abgespulte Bändchen kann in der für  Kunstseide üblichen Weise gereinigt, even  tuell gebleicht und getrocknet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung flacher, regel mässig gemusterter Bändchen aus Spinn lösungen, die ein Zellulosederivat enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man die Spinn lösungen durch Düsen drückt, die einen Hauptschlitz und von diesem abzweigende kürzere Seitenschlitze aufweisen, derart, dass die aus den Seitenschlitzen austretenden Teil bändchen während des Erstarrens auf das aus dem Hauptschlitz austretende Haupt bändchen umklappen und auf diesem eine gleichmässige Musterung erzeugen. ÜNTERANSPRÜUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Düsen verwen det, die einen wellenförmigen Schlitz auf weisen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Düsen verwen det, bei denen die Seitenschlitze enger sind als der Hauptschlitz. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Düsen verwen det, bei denen die Seitenschlitze weiter sind als der Hauptschlitz.
CH160725D 1931-03-04 1932-02-02 Verfahren zur Herstellung von flachen, regelmässig gemusterten Bändchen aus Spinnlösungen, die ein Cellulosederivat enthalten. CH160725A (de)

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