CH160814A - Schleudergussvorrichtung zur Herstellung dünner, ringförmiger Metallplatten. - Google Patents

Schleudergussvorrichtung zur Herstellung dünner, ringförmiger Metallplatten.

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CH160814A
CH160814A CH160814DA CH160814A CH 160814 A CH160814 A CH 160814A CH 160814D A CH160814D A CH 160814DA CH 160814 A CH160814 A CH 160814A
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Bremicker Walter
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Bremicker Walter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/04Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of shallow solid or hollow bodies, e.g. wheels or rings, in moulds rotating around their axis of symmetry

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


      Schleudergussvorrichtung    zur Herstellung dünner, ringförmiger     illetallplatten.       Bei den heute meist gebräuchlichen       5chleudergussvorrichtungen    für das Giessen  von ringförmigen Metallplatten als Vormerk  <B>en</B> für die Herstellung von Draht werden       ir    den sich drehenden Kokillen Ringplatten  von zum Beispiel 500 Millimeter Durchmesser  und 30 Millimeter Stärke gegossen. Diese       Gussstücke    werden sodann nach und nach zu  Blechen von etwa fünf Millimeter Stärke  ausgewalzt, mittelst einer Schere zu .Strei  fen geschnitten und diese zu Draht weiter  verarbeitet.  



  Durch die Erfindung soll erreicht werden,       cla.ss    mit Kokillen ringförmige     Gussstücke          bezw.    Platten von bedeutend geringerer  Stärke gegossen werden können, die nach nur  wenigen Durchgängen durch die Walzen (die  an und für sieh schon zur Verdichtung des  Materials nötig sind) weiter verarbeitet wer  den können.  



  Bisher stiess man beim Giessen solcher  dünner Platten auf die     Schwierigkeit,    das  flüssige Metall einwandfrei in den Hohlraum  der Form zu     bringen..    Nach Eintritt in den    Hohlraum glitt das heisse Metall an den sich  rasch drehenden Wandungen des Hohlraumes  entlang und wurde von diesen erst nach     eini-          ;er    Zeit infolge der Reibung mitgenommen  und in radialer Richtung umgelenkt. Dies  alles hatte zur Folge, dass sich das Metall  in dem schmalen Formspalt staute, erkaltete  und nicht den ganzen Hohlraum der Form  ausfüllte.  



  Bei der Vorrichtung gemäss vorliegender  Erfindung gelangt nun das Metall nicht un  mittelbar von einem festen Giesstrichter in den  Formhohlraum, wie es bisher beim Giessen der  eingangs erwähnten dickeren Ringstücke ge  schah und einwandfrei erfolgen     konnte    bei  dem dort vorhandenen, verhältnismässig brei  ten Formspalt, in den der     Strahl    des flüs  sigen     Metalles    (an sich dünner als die Breite  des Spaltes) ungehindert einfiel.     Statt    .des  sen ist hier die Vorrichtung mit     einem,    das  Metall in den Giesshohlraum der Form über  führenden Einlauf versehen, dem das Metall  zum Beispiel von einem Giesstrichter zuge  leitet wird.

   Der sich mit der Form in glei-      eher Achse drehende Einlauf veranlasst in  folge seiner     Ausbildung        bezw.    Anordnung  das Metall, schon vor Eintritt in den Form  hohlraum an der Drehbewegung teilzuneh  inen, so dass das Metall mit Beschleunigung  und nicht in einem Strahl runden Querschnit  tes, sondern breitgezogen in den schmalen  Giesshohlraum der Form eintritt und kein  Stauen mehr erfolgt, vielmehr die Form  schnell gefüllt     wird.     



  Damit letzteres einwandfrei geschehen  kann, müssen aber auch die beim Giessen auf  tretenden Gase sowie die infolge der hoch  gradigen Erhitzung sich stark ausdehnende  Raumluft rasch und restlos     neben    dem ein  schiessenden Metall her durch den engen  Formspalt entweichen können nach aussen,  was Bedingung ist für die Erzielung reiner,  blasenfreier     Gussstücke.     



  Die Zeichnung veranschaulicht mehrere  Ausführungsformen der     neuen    Vorrichtung  im senkrechten     Mittelschnitt,    und zwar zeigt:       Fig.    1 eine in     wagrechter    Ebene um  laufende     Schleudergussvorrichtung    (mit senk  rechter Drehachse),       Fig.    2 eine in senkrechter Ebene um  laufende Vorrichtung (mit     wagrechter    Dreh  achse), wozu       Fig.    3     in    grösserem     Massstabe    eine Einzel  heit darstellt;       Fig.    4 zeigt das Wesentliche einer wei  teren     Ausführungsform.     



  Die     Gussformen    werden in an sich be  kannter Weise zweckmässig aus zwei     zusam-          menschraubbaren        bezw.    zusammengeschraub  ten Teilen a und b gebildet, deren Hohlraum  das     Gussstück    c aufzunehmen hat. Diese, eine  Kokille bildende Form sitzt nach     Fig.    1 auf  einer senkrechten Welle d und wird mit die  ser, die entsprechend gelagert ist, in Umdre  hung versetzt mittelst des Zahnkranzes o.  



  Dieser     Schleudervorrichtung    nach     Fig.    1  wird das Metall durch einen zentral     ange-          ordneten,    also die gleiche Drehachse wie die  Form besitzenden Einlauf h zugeleitet, der  zur Erreichung des angestrebten Zweckes       eigenartig    ausgebildet ist. Die in den Hohl  raum der Form überführende Öffnung des    Einlaufes, die     innenseits    von einem in eine  Spitze auslaufenden Kern begrenzt ist, wird  allmählich enger, dafür aber von grösserem  Durchmesser und ist mit Rippen i durch  setzt.

   Diese zwingen das eingegossene Me  tall, sofort an der Drehbewegung des Ein  laufes     lz    teilzunehmen, so dass es, wie be  zweckt, mit entsprechender Beschleunigung  in die Form geleitet wird.  



  Das Austreten von Luft und Gasen aus  der Form neben dem einschiessenden Metall  her wird bei dem in     Fig.    1 vorgeführten       Beispiel    infolge der     wagrechten    Anordnung  des Giesshohlraumes sehr     begünstigt.    Das  den Einlauf h verlassende, schon in Dreh  bewegung befindliche Metall ergiesst sich in  dünner, sich ausbreitender Schicht über die  untere     wagrechte        Hohlraumwandung    (des  Formteils a) nach aussen, um sich schliesslich  am äussern Rande des Hohlraumes zu stauen  und, von dort aus beginnend, den Formhohl  raum von aussen nach innen fortschreitend  ganz zu füllen.

   Luft und Gase können dabei  an der Decke des Hohlraumes (der Innen  wandung im Formteil b) entlang nach dem  Ringspalt zwischen dem Einlauf h und der  Öffnung im Formteil b hin     entweichen.     



  Ein weiteres besonderes Merkmal der in       Fig.    1     dargestellten    Ausführungsform be  steht     darin,    dass der den     Eing    ass bildende Ein  lauf h einen Teil für sich bildet und für  sich gelagert ist, hier beispielsweise mit einem  zylindrischen     Fortsatz    in der hohlen Welle       d.    Er kann daher mit anderer Winkelge  schwindigkeit angetrieben     werden    (durch  Zahnrad<I>p),</I> als sie der Kokille     a,    b erteilt       wird.     



  Mit der durch     Fig.    2 und 3 veranschau  lichten Ausgestaltung der     Schleudergussvor-          richtung    mit in senkrechter Ebene kreisender  Form ist der angestrebte Zweck besonders  vorteilhaft zu- erreichen. Die auch hier  zweckmässig aus den     zusammenschraubbaren          bezw.    zusammengeschraubten Teilen a und b  mit dem Hohlraum für das     Gussstück    c be  stehende Form ist gleicherweise wie bei       Fig.    1 auf einer Welle<I>d</I> mit Zahnrad<I>r</I>  befestigt.

   Dagegen wirkt der auch hier     gp         sondert gelagerte und durch das Zahnrad     q          angetriebene    Einlauf h. etwas anders als in  Füg. 1.  



  Infolge der     senkrechten    Anordnung der  Kokille kann das aus dem Behälter k aus  tretende Metall     (Fig.    3), auf die Innenwan  dung des nach innen sich erweiternden Ein  laufes h,     aufgeleitet    werden und bekommt  dabei die Neigung zum Rutschen. Es wird  so allmählich vom engeren Durchmesser der       Iniienwandurig    des Einlaufes h auf grössere  Durchmesser gelangen und dabei nach und  nach auf höhere Drehgeschwindigkeiten ge  bracht, entsprechend den zunehmenden  Durchmessern der Teile der Innenwandung  des Einlaufes     lr.,    mit denen das Metall beim  Rutschen nach innen in Berührung kommt.

    Hierdurch wird es ermöglicht, etwaige Rip  pen im Einlauf niedrig zu halten, sie unter  Umständen, bei höherer Drehgeschwindigkeit  des Einlaufes als der der Form, wie darge  stellt fehlen zu lassen     bezw.    sie durch eine  Riffelung oder andere Reihung der Ober  fläche der     Einlaufinnenwandung    zu ersetzen.  



  Ein weiteres Kennzeichen des Einlaufes       h,        besteht    darin, dass sein innerer Rand<I>l</I>  über die an ihn anschliessende radiale Innen  wandung des Hohlraumes etwas vorsteht       (Fig.    3). Dadurch wird angestrebt und er  reicht, dass die aus der Form entweichenden  Gase und Luft immer freien Durchgang nach  aussen haben, was, wie bereits angedeutet,  für das Zustandekommen reiner, blasenfreier       Gussstücke    von grösster Bedeutung ist.

   Bei  vorstehend beschriebener Ausführung der  Form wird nämlich das Metall so wie in       Fig.    3 angedeutet in die Form einschiessen,  das heisst infolge des vorstehenden Randes  1 des Einlaufes     h.    nicht gleich den ganzen       Eintrittsspalt    in den Hohlraum ausfüllen.  sondern einen Spalt freilassen, der der Luft  den Zugang zu dem ringförmigen Spalt m  zwischen Einlauf h und Formteil     b    sichert  und ihr so den Weg nach aussen ermöglicht.  



  Auch bei dem Beispiel nach     Fig.    1 könnte  der Einlauf h mit einem analogen vorstehen  den Rand versehen sein mit gleicher Wir-         kung    wie     vorgeschrieben,    das     heisst    er     wird     dort auch verhindern, dass der Austrittsspalt  für Luft und Gase verstopft und ihnen der  Durchtritt nach aussen versperrt wird.  



  Der     Unterschied    in den     Umlaufsgeschwin-          digkeiten    der Form     a,    b und ihres als Vor  schleuder wirkenden Einlaufes h muss sich  den vorliegenden Verhältnissen, zum Beispiel  dem spezifischen Gewicht einer zu giessen  den Metallegierung, anpassen. Für den  Grenzfall, das heisst wenn beide Teile mit  gleicher Winkelgeschwindigkeit laufen kön  nen, ist es möglich, den Einlauf h mit dem  Formteil b fest zu verbinden, wie es     Fig.    4  veranschaulicht.

   Dabei weist der     Einlauf    h  die zur Erreichung des     angestrebten    Zweckes  erforderlichen übrigen Merkmale: den engen  Formspalt und den vorstehenden Rand     l    auch  auf. An .Stelle des Spaltes     m        sind    ausserhalb  des Randes     l    aber     zweckmässigerweise    in un  mittelbarem Anschluss an ihn, runde oder  Schlitzlöcher n vorgesehen für die     Abteilung     von Luft und Gasen während des Giessvor  ganges.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung ringförmi- ger Gussstücke in einer um ihre zentrale Achse umlaufenden Form, der das Metall durch einen zentral angeordneten, gleiche Drehachse wie die Form besitzenden Einlauf zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die das Metall in den Hohlraum der Form überleitende Öffnung des Einlaufes, in der das eingegossene Metall bereits zum Mit drehen gezwungen wird, gegen die Form hin allmählich auf einen grösseren Durch messer übergeht, so dass das Metall mit Beschleunigung und breitgezogen in den engen Giesshohlraum der Form eintritt, wo bei Vorkehrungen getroffen sind,
    die der Luft und den Gasen freien Austritt aus der Form neben dem einschiessenden Metall vor bei gewähren. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung des Einlaufes (h) mit Rippen durchsetzt ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung des Einlaufes (h) gerauht ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einlauf (h.) unabhängig von der Form gelagert ist und mit anderer Winkelgeschwindigkeit als diese angetrieben werden kann. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein innerer Rand<I>(l)</I> des Einlaufes<I>(h)</I> über die an ihn anschliessende Radialwandung des Hohl raumes vorsteht und zwischen dem Ein- lauf und der Form ein Spalt (m) gelassen ist, damit beim Giessen die Luft und Gase Gelegenheit haben, aus der Form zu ent weichen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, mit fest mit der Form verbundenem Einlauf, dadurch gekennzeichnet, dass neben einem innen vorstehenden Rand (l) des Einlaufes (h) runde oder Schlitzlöcher (n) vorge sehen sind für das Entweichen von Luft und Gasen aus der Form während des Giessens.
CH160814D 1930-10-08 1930-10-08 Schleudergussvorrichtung zur Herstellung dünner, ringförmiger Metallplatten. CH160814A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3072167A (en) * 1960-07-18 1963-01-08 Banas Julian Covers

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US3072167A (en) * 1960-07-18 1963-01-08 Banas Julian Covers

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