CH160816A - Vorrichtung zur Erzeugung von Stromstössen von vorbestimmter Dauer für Schweisszwecke. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Stromstössen von vorbestimmter Dauer für Schweisszwecke.

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CH160816A
CH160816A CH160816DA CH160816A CH 160816 A CH160816 A CH 160816A CH 160816D A CH160816D A CH 160816DA CH 160816 A CH160816 A CH 160816A
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Company Edward G Manufacturing
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Edward G Budd Manufacturing Co
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  Vorrichtung zur Erzeugung von Stromstössen von vorbestimmter Dauer  für     Schweisszwecke.       Es wurde festgestellt,     .dass    beim Wider  standsschweissen äusserst hohe Ströme ver  wendbar sind, deren Werte zum Beispiel bei       Punktschweissungen,    um ein Vielfaches grö  sser sind als bis jetzt üblich war, und zwar  auch in Fällen, wo die     Schweisspunktzone     nur einen kleinen Bruchteil der     bisher    übli  chen Grösse hat, vorausgesetzt,

   dass die Wir  kungszeit des Schweissstromes genügend kurz  gemacht und genau und verlässlich gesteuert  werden     kann.    Es handelt sich dabei um       Stromeinwirkungszeiten    zum Beispiel von  nur Sekunde und noch kürzer.  



  Die Erfindung betrifft eine zur     Errei-          ehung    des angestrebten Zweckes geeignete       Vorrichtung    zur Erzeugung von Stromstössen  von vorbestimmter Dauer.     Diese    Vorrich  tung besitzt mehrere     relativ    zu einander be  wegliche     Kontaktglieder,    von denen eines als  nur in einem Sinne drehbares Drehkontakt  glied ausgebildet ist und derart mit einem    andern der genannten Kontaktglieder zusam  men zu wirken vermag,     @dass    es, wenn es  zwecks Speisung des Belastungskreises - be  tätigt wird, bei     einer    vollen Umdrehung einen  einzigen Schliess- und Unterbrechungsvor  gang im Belastungskreis verursacht,

   wobei  Antriebsmittel vorgesehen sind, die infolge  Betätigung eines     Steuerorganes,    das ge  nannte     Drehkontaktglied    nur während einer  einzigen Umdrehung zur Wirkung zu bringen  vermögen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine     Seitenansicht    desselben  zum Teil im Schnitt,       Fig.    2 eine     Endansicht    desselben zum  Teil im Schnitt,       Fig.    3 ein     Schnitt    nach Linie     3-3    der       Fig.    1;           Fig.    4 bis 10 zeigen schematisch vorbe  stimmte Einstellungen der Kontaktteile der  Vorrichtung für verschiedene Schweisszeiten;       Fig.    11 ist ein Schaltschema eines     Ener-          giesteuerkreises    für Schweisselektroden unter  Verwendung der Vorrichtung.  



  Eine Grundplatte 10 trägt Ständer 12,  14, zur Lagerung einer feststehenden Hohl  welle 16, in deren Enden in     Ausnehmungen     18 Kugellager 20 für eine drehbare Welle  22 untergebracht sind. Diese trägt am einen  Ende eine relativschwere Scheibe 24, die auf  die Welle     aufgekeilt    ist und eine Kontakt  tragplatte 26 trägt,. die bei 28 von der  Scheibe 24     isoliert    ist sowie ein Paar     Brük-          kenkontakte    30 trägt. Letztere sind durch  die     Platte    26     elektrisch    verbunden und wer  den durch eine Schraubenfeder 81 von ihr  abgedrückt.

   Sie können wahlweise einen  Ringkontakt 32 und mehrere in Ringreihe  angeordnete Kontaktplatten     3,4,    36, 38, 40  eines feststehenden Blockes 42     (Fig.    3) über  brücken.  



  Das der Drehplatte 24     gegenüberliegende     Ende der Welle 22 trägt an der     Aussenseite     des Ständers 14 ein Schaltrad 83, dessen ge  federte Klinke 85 bei 87 am Ständer 14 be  festigt ist. Daher kann die Welle 22 sich  nur in einer Richtung drehen.  



  Der Block 42 ist an einem     Ständer    44  und dieser an     ider    Grundplatte 10 befestigt.  Die feststehende Platte 42 besteht aus Isolier  masse wie Kunstharz,     Pressmasse,    Holz oder  dergleichen und hat geeigneten Abstand von  der Drehplatte 24, so dass die Kontakte 30  in     Kontaktberührung    mit dem Ringkontakt  32 und den Kontakten 34,     36,    38, 40     (Fig.    3)  treten können, um sie zu überbrücken und  den Schweissstromkreis in noch zu beschrei  bender Art zu schliessen.  



  Die Kontaktplatten     34,    36, 38, 40 haben  je an der Aussenseite des Blockes 42 Kon  takte 46, 48, '50, 52, mit denen sie durch  Bolzen 54 elektrisch     verbunden    sind. Ein       Verteiler    56 ist am Block 42 in der Mitte  befestigt und hat die Form einer kupfernen       Sektorplatte,    durch die ein im Block 42 be  festigter Bolzen 60 ragt.

   Mehrere     Muttern       62 und     Scheiben    64     halten    den Verteiler 56  am Bolzen 60 in vorbestimmter Winkellage  fest, um wahlweise Schweissstrom an einen  oder mehrere der Kontakte 46, 48, 50, 52       nach    Wunsch zu     verteilen.    Ein Griff 79 am  Verteiler 56     erleichtert    seine Handverstellung  bei Lockerung der Muttern 62.  



  Der Verteiler 56 empfängt     Primärstrom     durch einen Einführungsdraht 66. Die an  dere Klemme des Primärstromkreises ist     mit-          telst    eines Leiters 118, einer Schraube 120  und einer     Mutter    119 elektrisch mit dem  Kontaktring 32 verbunden, so dass Schweiss  strom von der entsprechenden Klemme der       Primärstromquelle    zum     Verteiler    durch den  Leiter 6,6 geführt werden kann und von da  durch eine oder mehrere der Kontaktplatten  46, 48, 50, 52 und durch die Brückenkontakte  30 zum Ringkontakt 32 und durch den Leiter  118 zurück zur andern Klemme     (Fig.    3).  



  Ein Isoliersektor 68     (Fig.    3) ist am  Block 42 angebracht, und die Scheibe 24  bietet gewöhnlich ihre Brückenkontakte 30  dem Sektor dar, so dass der Stromkreis 66,       I1$    offen ist. Bei obiger Anordnung und  solcher Stellung der Scheibe kann Strom aus  der Primärquelle nicht von irgend einem der  Kontakte 34, 3:6, 38, 40 zum Ringkontakt 32  übergehen.

   Bei Umdrehung der Scheibe 24  mit vorbestimmter Geschwindigkeit fliesst  Schweissstrom von der Primärquelle durch  den Verteiler 56 zu den Kontakten 34, 36, 38,  40 durch die Brückenkontakte 30 zum Ring  kontakt 32 während der genau bestimmten  Zeitspanne während der die     Brüakenkontakte     30 den Ringkontakt.     32    mit     irgendwelchen     der Kontaktplatten 34, 3,6, 38, 40     überbrük-          ken,    die gerade in Berührung mit dem Ver  teiler     5'6    sind.

      Gemäss     Fig.    1 und 2 hat die Scheibe 24  einen Anschlag 70 an ihrem Umfange zum  Eingriff mit einer     Stillsetzfalle    72, die an  einem Ständer 74 aasgelenkt ist und in       wa.grechter    Lage durch eine Feder 73  gegen einen Abzug 100 gehalten     wird.     Gewöhnlich hat die Scheibe solche     Lage,     dass der Anschlag 70 die Falle erfasst,      wie in     Fig.    ? mit. vollen Linien     dargestellt.     Auf der Hohlwelle 16 ist zwischen einem       Stellring    76     (Fig.    1) und dem Ständer 12  eine     Hü1:@e    eines Antriebshebels 80 gelagert.

    An diesem ist eine Schraubenfeder 82 befe  stigt, die die Hohlwelle 16 umgibt und mit  ihrem andern Ende bei 84 seitlich vorragt.  Die Scheibe 24 hat eine Öffnung 86, in  der eine Klinke 88 gelagert ist, die abwärts  von der Fläche der     Scheibe    24 durch eine  an dieser befestigte Blattfeder 90 gedrückt  wird.

   Ein Anschlag 92 der Klinke 88 kann  die     Seite    der     Scheibe    erfassen, um das Mass  des     Vortretens    zu     begrenzen.    Die Klinke  88 wird vom seitwärts ragenden Arm 84 der  Feder 82 erfasst und wirkt als     Widerla        ger     zur Aufnahme des     Drehmomentes,    das in  der Feder 82 durch .den Hebel 80 entwickelt  wird.  



  Ein Herabdrücken des Hebels 80 lässt  daher .den Arm 84 fest auf der Klinke 88  aufliegen und speichert Energie in der Feder  82 auf, während die Scheibe 24 gegen Dre  hung durch den gegen ;die Falle 72 anliegen  den Vorsprung 70 festgehalten wird. Die  Auslösung der Falle 72 erlaubt, dass die Fe  der 82 ihre     Energie    durch Klinke 88 zur  Drehung der Scheibe 24 aufwendet. Die Aus  löseeinrichtung für die Falle 7 2 ist durch ein       Getriebe    mit dem Hebel 80 verbunden.  



  Am Hebel 80     (Fig.    2) ist eine     Konsole     94 befestigt, durch deren Schlitz 96 eine Aus  lösestange 98 ragt, deren Kopf 100 einen  Abzug bildet, welcher die Falle 72 erfasst.  Die     Auslösestange    98 ist oben mit einer       Schraubenfeder    11 verbunden, deren unteres  Ende am Hebel 80. befestigt ist. Dieser wird  zur Normallage durch eine Feder 13 ge  drängt, die an einer festen Stütze 14 befe  stigt ist, und steht in Normallage hoch. Ein  Niederdrücken des Hebels lässt durch Feder  11 den Abzug<B>100</B>     nachgiebig    gegen die Falle  7? anliegen, um sie.     Bregen    die Wirkung der  Feder 73 und 82 niederzudrücken.

   Die Kon  sole 94 federt und drängt die     Auslösestange     und den Abzug 100 über das äussere Ende  der Falle 72. Diese ist aber so ausgebildet,  dass der Abzug 100 von ihrem Ende ab-    gleiten kann, nachdem die Falle     ausgelöst     worden ist. Die Falle wird sofort nach dem  Auslösen zu ihrer Normallage gegen den An  schlag 71 zurückbewegt, und bei Auslösung  des Hebels 80 drängt die     Nockenfläche    75 der  Falle 72 den Abzug<B>100</B> und die Stange 98  seitlich ab, wenn der Arm zur Normallage  durch die Feder 13 zurückgeführt wird. Ein       Stift    101. der Stange 98 ragt genug vor, um  die Seiten des Schlitzes 96 zu erfassen und  dadurch die Abwärtsbewegung zu begrenzen,  wenn der Kopf 100 der Stange 98 über die  Falle 72 schlüpft.

   Daher wird jedesmal,  wenn der Hebel 80 niedergedrückt wird, die       Scheibe    24 um eine volle Umdrehung mit  einer Geschwindigkeit gedreht, die der Stärke  der Schraubenfeder 82; der     Länge    des Feder  weges und der Trägheit der Scheibe ent  spricht.    Die Dauer des Stromflusses durch das  Werkstück wird durch die Einstellung der  Verteilerscheibe 56 gesteuert.     Fig.    4 bis 10  zeigen den Verteiler 56 in mehreren verschie  denen Lagen für verschiedene Schweissbedin  gungen. Die Kontaktplatten 34 und 36, die  Kontaktplatte 38 und die Kontaktplatte 40  sind verschieden lang.  



  Die Kontaktplatten 34 und 36 sind gleich  lang und stellen je eine Einheit der Schweiss  zeit dar. Die Kontaktplatte 38 ist so lang wie  ,die Kontaktplatten 34 und     3'6    zusammen und  stellt zwei     Einheiten    der Schweisszeit dar,  während die Kontaktplatte 40 länger als die       Kontaktplatte    38 ist und drei Einheiten der  Schweisszeit darstellt. In     Fig.    4 dient der  Verteiler durch Überdeckung der Kontakt  platten 46, 48, 50 und 52 der Kontaktplat  ten 34, 36, 38 und 40 dazu, alle diese Kon  taktplatten miteinander zu verbinden, und  der Brückenkontakt 30 schickt beim Über  schleifen dieser Kontaktplatten Strom durch  den Stromkreis für eine Zeitspanne, die  sieben der willkürlich gewählten Zeiteinhei  ten gleichkommt.

   In     Fig.    5 verbindet der  Verteiler die Kontakte 48, 50 und 52 der  Kontakte 36, 38 und 40 und     verbindet    diese  drei letzteren     Kontaktplatten    elektrisch mit-      einander, so     -dass    der Brückenkontakt den  Schweissstrom während sechs Zeiteinheiten  durch das Werkstück fliessen lässt. In     Fig.    6  kombiniert der Verteiler durch     Überdeckung     der Kontakte 50 und 52 der Kontakte 38       und    40 zwei     Schweisszeiteinheiten    mit drei  dieser willkürlichen Einheiten, und mithin  umfassen die Schweissvorgänge je fünf Zeit  einheiten.

   In     Fig.    7, 8, 9 und 10 werden  je drei, vier, eine und zwei     Einheiten    der  Zeit aufgewendet, je nachdem, wie dies durch  die Einstellung des Verteilers über den -ver  schiedenen     Kontakten    bestimmt wird. In       Fig.    9 erfasst der Verteiler nur den Kontakt  46, was die kürzeste Schweisszeit, nämlich  eine einzige Zeiteinheit ergibt. Natürlich  können statt vier     Kontaktplatten    auch mehr  oder weniger verwendet und dadurch die       Schweisszeitlänge    entsprechend     verändert     werden.

   Die kürzeren Kontakte werden über  schleift, wenn die Scheibe 24 ihre Höchstge  schwindigkeit erreicht hat, und die längeren  während der Stadien der Verzögerung unter  dem Einfluss der Bürstenreibung.  



  Die Vorrichtung, zu der die     Zeitsteuerung     nach     Fig.    1 gehört, ist in     Fig.    11 im Schalt  schema dargestellt und zeigt eine Wechsel  stromkraftleitung 110, einen Leitungsschalter  111, eine     Transfarmatorprimärwicklung    112,  eine Sekundärwicklung 113, Schweisselek  troden 114 und eine Vorrichtung 115 zum  Anlegen der Elektroden an das Werkstück.  Diese Vorrichtung 115 hat zum Beispiel nach  Zeichnung die Form einer Zange von der für       gewisse        Arten    von     Schweissarbeit    üblichen  Ausführung zum Anlegen der Elektroden  von Hand an das Werkstück. Stattdessen  können auch entsprechende maschinelle Vor  richtungen verwendet werden.

   Die Elektro  den 114 sind, wie üblich, dauernd in den       Stro#mkreis    113 des     Schweisstransformators     geschaltet.  



  Der     Schweisstransformator    112, 113 ist  so bemessen, dass er- alle benötigten Spannun  gen und Stromstärken liefern kann.  



  Die     Anzapfungen        11,6    dienen zur Verän  derung der wirksamen Windungen der Pri  märwicklung 112 des Transformators. Die    Einstellung von einer     Anzapfung    zur andern  wird durch Bewegung des Armes 117 über  den     von,den        Zapfkontakten    gebildeten Bogen       bewirkt.    Die Primärwicklung 112 ist durch  die     Leitung    66 in Verbindung mit dem zen  tralen Verteiler 56 und die Leitung 118 in  Verbindung mit dem innern Ringkontakt 32  durch die Verbindungen 119 und 120.

   Durch  Abstimmung der Einstellung des     Verteilers     50 (der die Zeit der Einwirkung des Stro  mes bestimmt) und durch Einstellung des       Transformatorzapfarmes    117 (der die Ener  gie des Transformators und demgemäss den  in der Sekundärwicklung 113 und daher  durch die Schweissstelle fliessenden Strom  bestimmt) kann der Wert von Zeit und  Strom für die beste     .Schweissung    für jeden  Werkstoff sofort erzielt und solange bei  behalten werden, als man die erwähnte rela  tive Einstellung beibehält. Daher kann man  Werkstoffe verschiedener     Arten    und     Be-          schaffenheiten    und verschiedener Stärken  sämtlich in bester Art schweissen.

   Auch kön  nen unabhängig von dem Masse oder den rela  tiven Massen der     Werkstücke    und der Art  und Beschaffenheit des Werkstoffes die       Schweissungen    in Grösse und Art durch einen  sehr weiten Bereich verändert werden.  



  Die in     Fig.    1 mit D bezeichnete Vorrich  tung gestattet Stromstösse von bestimmter  Dauer zu erzeugen und ist befähigt, äusserst  kleine Zeitspannen genau zu bemessen, die  von einer Grössenordnung sind, die man auf  elektrischem Gebiete durch den gewöhnlichen  Oszillographen oder den     Kathodenstrahl-          oszillographen        meistert.    Die Zeitspannen kön  nen in weitem Umfange verändert werden, um  verschiedenen Verhältnissen zu entsprechen,  zum Beispiel von     '/soo    bis zu     1/sooo    Sekunde  und sogar bis     '/iooooSekunde    und noch  darüber hinaus.

   Die Genauigkeit wird durch  die     Anbringung    dieser Vorrichtung D un  mittelbar im Primärkreis gefördert. -Die  Stromschliessung wird scharf bemessen. Die  Unterbrechung kann durch Verwendung von  Vorrichtungen für rasche     Lichtbogenlöschung     ebenfalls scharf bemessen werden. Die  äusserst hohen Geschwindigkeiten der Scheibe           _@l-,    die nötig sind, um die äusserst kleinen       Augenblickszeitspannen    selbst zu erzielen,  tragen auch sehr zur Schärfe der Unter  brechung bei.

   Der Umstand, dass die kür  zesten der Augenblickszeiten für die     Schwei-          ssung    von der Scheibe 24 bei ihrer Höchst  geschwindigkeit abgeleitet werden, und die       längeren    Schweisszeiten bei ihrer     verzögerten     Bewegung, verbessert vermöge der Reihen  anordnung der Kontakte     35-40    von den       kürzesten        zii    den längsten in Richtung der  Bewegung der Scheibe 24 und Kontakt  bürsten all fortschreitenden die Genauigkeit  der kürzesten Zeitspanne dadurch,

   dass grö  ssere Längen für die kürzeren Segmente     34     und 46 ermöglicht werden und das Öffnen  des Stromkreises bei höchsten Geschwindig  keitszuständen bewirkt wird.    Die Augenblickszeitspannen für die       Schweissun(r    sind so klein, dass es unmöglich  ist, innerhalb derselben den Hebel 80 mit der  Hand zweimal zu bewegen. Mit andern       Worten,    die potentielle Energie der Feder 82       l)e.selrleunigt    die Scheibe 24 auf eine Ge  schwindigkeit, die diejenige übersteigt, mit  welcher der Hebel 80 nebst Zubehör mög  licherweise bewegt werden könnte. Es ergibt  sich daher nur eine einzige Stromeinwirkung  für jeden Hin- und Hergang des Antrieb  lrebels 80.  



  Zum Dämpfen des     .Stosses    der Scheibe  24 auf den Abzug 7 2 beim     Stillsetzen    sind  die     Cummipolster    121 unter dem Ständer 74  angeordnet. Der Vorsprung 70 nebst Abzug  72 sind nur in einer Stellung der     Scheibe     wirksam, so dass unabhängig von der Stel  lung und aufeinanderfolgenden Bewegungen  des Hebels 80 die Scheibe 24 und der Kon  takt 30 nicht mitten in einer     Schweissung     stillgesetzt werden können und die durch die  Vorrichtung genau     bemessbare    Zeitspanne  nicht durch     Fehlbetätigung    der Aussperrung  verkürzt werden kann.

       Entsprechend    bildet  der Abzug 72 im Verein mit der     Auslöse-          stange    98 und ihrem Kopf 1.00 eine zur       Wiedereinrückung    der Aussperrung dienende  Vorrichtung, die gleichfalls nur zwischen         aufeinanderfolgenden    abgemessenen Zeitspat  nen     wirksam    wird, da der Kopf<B>100</B> not  wendigerweise ganz von seiner punktiert ge  zeichneten Lage zur mit vollen Linien ge  zeichneten Lage zurückgezogen     werden    muss,  bevor die     Sperrung    für ein nachfolgendes  Spiel der Vorrichtung wiedereingerückt wer  den     kann.    Weder können zwei Stromstösse  nacheinander bewirkt werden,

   noch können  die Bewegungen der Scheibe 24 oder ihre  Geschwindigkeiten in     aufeinanderfolgenden     Winkellagen relativ zu den Segmenten 34  bis 40 fehleingestellt werden, noch     auch    die  Zeit des     Beginnes    oder der Dauer der       Schweissung    in unerwünschter Weise ver  ändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Strom stössen von vorbestimmter Dauer für Schweisszwecke, gekennzeichnet durch meh rere relativ zu einander bewegliche Kontakt glieder, von denen eines als nur in einem Sinne drehbares Drehkontaktglied ausgebil det ist und derart mit einem andern der ge nannten Kontaktglieder zusammen zu wirken vermag, dass es, wenn es zwecks Speisung des Belastungskreises betätigt wird, bei einer vollen Umdrehung einen einzigen Schliess- und Unterbrechungsvorgang im Belastungs kreis verursacht, wobei Antriebsmittel vor gesehen sind, die infolge Betätigung eines Steuerorganes,
    das genannte Drehkontakt glied nur während einer einzigen Umdrehung zur Wirkung zu bringen vermögen. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass däe Antriebs mittel derart ausgebildet sind, ,dass durch deren Wirkung das genannte Drehko.n- taktglied nach einer einzigen Schliess- und Unterbrechungsfunktion desselben in un wirksamem Zustand verharrt, und dass sie ihre Begrenzungsaktion so lange fort setzen; bis das Steuerorgan von neuem be tätigt wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel ein Arretierungs- organ aufweisen, das dazu bestimmt ist, nach Betätigung des Steuerorganes das DZehkontaktglied auszulösen und es her nach, am Ende einer einzigen Umdrehung desselben, während welcher ein einziger Stromkreissehliessungs- und Stromkreis- öffnungsvorgang stattgefunden hat, wie der anzuhalten. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eines der Kontakt glieder als Kontaktscheibe mit: mehreren Kontaktstellen ausgebildet ist, von denen eine gewünschte Anzahl zwecks Voraus bestimmung des Zeitabschnittes, während welchem die Kontaktglieder die .Schlie ssung des Belastungskreises bewirken sol len, elektrisch miteinander verbunden und unter Spannung gesetzt werden können. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, in welcher ein mit veränderlicher Geschwindigkeit drehbares Kontaktglied verwendet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontaktstellen der Kontaktscheibe verschieden lang sind und derart unter Spannung gesetzt werden können, dass zwecks Speisung des Strom kreises die kürzeste Kontaktstelle unter Spannung steht, wenn das mit veränder- licher Geschwindigkeit bewegbare Kon taktglied sich mit höchster Geschwindig keit bewegt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsmittel derart eingerichtet sind, dass sie potentielle Ener gie in einem elastischen Organ aufzuspei chern und dieselbe hernach dem drehbaren Kontaktgliede wieder abzugeben ver mögen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein von Hand betätigbares Steuer organ für die Antriebsmittel. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Drehkontaktglied der art angeordnet ist, dass ihm auf einer Teil strecke seiner Bahn durch eine auf ihm einwirkende Kraft eine beschleunigte Be wegung erteilt wird, und dass dieses Kon taktglied und die mit ihm verbundenen Teile nach dem Zeitabschnitt, während welchem die Kontaktglieder den Strom kreis beschlossen hielten, durch einen An schlag mit Dä,mpfungsmitteln zum Still stand gebracht werden.
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