CH160911A - Verfahren zum gleichzeitigen Fernsprechen und Fernübertragen von Messgrössen und Fernsteuerungsimpulsen. - Google Patents

Verfahren zum gleichzeitigen Fernsprechen und Fernübertragen von Messgrössen und Fernsteuerungsimpulsen.

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CH160911A
CH160911A CH160911DA CH160911A CH 160911 A CH160911 A CH 160911A CH 160911D A CH160911D A CH 160911DA CH 160911 A CH160911 A CH 160911A
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CH
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remote
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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  Verfahren zum gleichzeitigen Fernsprechen und Fernübertragen -von     Messgrössen     und     Fernsteuerungsimpulsen.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren, das die gleichzeitige Fernübertragung  von Sprache und die Fernübertragung von       .Mess,grössen    und Fernsteuerungsimpulsen,  Kommandos und     deraleichen    mit Hilfe von       Hochfrequenzsellwingungen,    und zwar mit  Hilfe einer einzigen Trägerwelle gestattet.  



       ti   <B>-</B>  Gemäss der Erfindung -werden zur     Über-          ;Z          tragung    von     Messwerten    Frequenzen verwen  det, die innerhalb des hörbaren Bereiches der       Modulationsfrequenzen    liegen, die aber zur  Verständlichkeit der Sprachübertragung nicht  wesentlich beitragen. Diese Frequenzen wer  den in dem Sprachfrequenzband unterdrückt,  um so einen gewissen     Frequenzbereich.    für  die Übertragung von     Messwerten    frei zu ma  chen.

   Man kann die zur Übertragung von       Messwerten    und Fernsteuerungsimpulsen die  nenden Frequenzen sowohl unterhalb, als  auch über die Verständlichkeit notwendigen    Frequenzen, zum Beispiel unter<B>500</B> und über  2000 Hertz legen. Man kann aber auch Fre  quenzen verwenden, die innerhalb des zur  Sprachübertragung notwendigen Frequenz  bereiches liegen. Es hat sich zum Beispiel  gezeigt,     dass    die Frequenzen zwischen 1200  und<B>1600</B> Hertz wenig zur Verständlichkeit  der Sprache beitragen. Diesen Frequenz  bereich kann man daher zur Fernübertragung  von     Messwerten    oder     Fernsteuerimpulsen    ver  wenden.

   Man kann auch gleichzeitig mehrere       Messwerte    oder     Fernsteuerimpulse    mit Hilfe  von Frequenzen in dem Bereich zwischen  1200 und<B>1600</B> Hertz übertragen, wenn man  durch Siebmittel bekannter Bauart diesen  Bereich weiter in einzelne, zu verschiedenen  Zwecken dienende Frequenzbereiche unter  teilt.  



  Für die Erfindung ist es gleichgültig,  ob die     Hochfrequenzwellen    drahtlos oder mit      Hilfe von Leitungen, zum Beispiel vorhan  dener     Energieverteilungsnetze,    Telegraphen  leitungen und dergleichen, übertragen wer  den.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens  nach der Erfindung ist im folgenden anhand  der Abbildung beschrieben. Mit<B>1</B> ist ein       Hoelifrequenzsender    bezeichnet; 2 ist der zu  geordnete Empfänger.<B>3</B> ist ein Mikrophon,  4 ein     Telephon.   <B>5</B> ist ein Verstärker, der  die vom Mikrophon<B>3</B> gelieferten Sprech  ströme so weit verstärkt,     dass    sie zur Modu  lation des     Hochfrequenzsenders   <B>1</B> ausreichen.

    <B>6</B> ist eine Siebkette bekannter Bauart, wel  che nur Frequenzen in einem Frequenz  bereich zwischen<B>500</B> bis 2000 Hertz     durch-          lässt.    Dieser Frequenzbereich, genügt zu einer  verständlichen     Spraebübertragung.   <B>7</B> ist ein  Wechselstromerzeuger, der beispielsweise  Wechselstrom mit einer Frequenz von<B>3000</B>  Hertz erzeugen möge.<B>8</B> ist ein Kontaktgeber,  der in den Stromkreis des Wechselstrom  erzeugers<B>7</B> eingeschaltet ist und durch den  der     Wechs#Istromerzeuger   <B>7</B> an den     Hoch-          frequenzsender   <B>1</B> angeschlossen werden kann.

    Als Kontaktgeber<B>8</B> kann der Kontaktgeber  eines     Ferumess'gerätes    oder der Kontaktgeber  einer     Fernsteueranlage    und dergleichen die  nen. Es ist zweckmässig, die vom Wechsel  stromerzeuger<B>7</B> gelieferte Spannung so zu  bemessen,     dass    sie ohne weitere Verstärkung  zur Modulation des Senders ausreicht. Man  kann dann während der Zeiten, während  denen nicht     telephoniert    wird, den Verstärker  <B>5</B> ausschalten.  



  Um am Empfangsort die zur     Ubertragung     der     Messwerte    oder     Fernsteuerimpulse    dienen  den Frequenzen zu trennen, empfiehlt es sich,  zunächst die     ankommenden        Hochfrequenz-          seliwingungen        gleichzurieliten    und dann erst  die nach der     Gleichrichtung        nocli    vorhande  nen Frequenzen voneinander zu trennen. Bei  dem in der Abbildung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist vorausgesetzt,     dass    am Emp  fänger 2 bereits eine     Gleiohrichtung    statt  findet.

   Mit Hilfe der Siebkette<B>9</B> werden     von     sämtlichen der ankommenden Frequenzen nur    die zur Sprachübertragung dienenden Fre  quenzen, die bei dem erwähnten Beispiel  zwischen<B>500</B> und 2000 Hertz liegen, aus  gesiebt und dem     Telephon    4 zugeleitet. Mit  Hilfe der Siebkette<B>10,</B> die für die Sprach  frequenz von<B>500</B> bis 2000 Hertz nicht  durchlässig ist oder die nur die Frequenz  <B>3000</B> Hertz     durchlässt,    werden die zur Über  tragung der     Messwerte    oder Kommandos  dienenden Frequenzen dem Empfangsrelais  <B>11</B> zugeleitet.

   Wenn der Sender<B>8</B> ein     Fern-          messgeber    ist, der nach dem     Impulsfrequenz-          verfahren    arbeitet, so kann man durch das  Relais<B>11</B> einen Doppelumschalter steuern,  der den Kondensator 12 bei jedem Impuls  einmal über das     Messinstrument   <B>13</B> umlädt.  



  Wie bereits erwähnt, können die zur     Mess-          wertübertragung    dienenden Frequenzen auch  innerhalb des zur Sprachübertragung not  wendigen Frequenzbereiches liegen. In die  sem Falle würde die in der Abbildung mit<B>6</B>  bezeichnete Siebkette so ausgebildet,     dass    sie  für Frequenzen zwischen 1200 und<B>1600</B> Hertz  nicht durchlässig ist. Die Siebkette<B>9</B> an  der Empfangsstation würde in gleicher Weise  ausgebildet. Dagegen     müsste    die Siebkette<B>10</B>  so bemessen sein,     dass    sie nur für die     Fre-          queuzen    im Bereiche von 1200 bis<B>1600</B> Hertz  durchlässig ist.  



  Es ist leicht einzusehen,     dass    man das  Verfahren gemäss der Erfindung auch an  wenden kann, wenn mehrere     Messwerte    gleich  zeitig oder nacheinander übertragen werden  sollen. In diesem Falle bedient man     sieli    der  an sieh bekannten Mittel zur Mehrfachüber  tragung von     Messgrössen    oder Kommandos.  Dabei kann man zur Übertragung der ein  zelnen     Messgrössen    verschiedene Frequenzen  anwenden oder auch in an sich bekannter  Weise synchronrotierende Verteiler<B>und</B> ähn  liche Einrichtungen verwenden, mit deren  Hilfe periodisch eine Verbindung zwischen  den einander zugeordneten Sendern und Emp  fängern hergestellt wird.

   Zur Übertragung  von     Messwerten,    sowie zur Fernübertragung  von Kommandos (Fernsteuerung) kann man  auch nach dem     Ruhestromprinzip    arbeiten,      indem man die Impulse     bezw.    die Komman  dos durch Unterbrechen der zur Übertragung  der betreffenden Kommandos dienenden Fre  quenz gibt. Das Zeichen wird also gewisser  massen durch die Impulslücke gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum gleichzeitigen Fernsprechen iind Fernübertragen von Mess'grössen und Fernsteuerungsimpulsen mit Hilfe modulier ter Hochfrequenzschwingungen, dadurch ge- kennzeiehnet, dass zur Übertragung der Mess- werte und Fernsteuerungsimpulse Frequen zen verwendet werden, die innerhalb des hör- haren Spreehfrequenzbereiches der Modula- lationsfrequenzen liegen,
    aber für die Ver ständlichkeit der Sprachübertragung un wesentlich sind, und dass im Sprechfrequenz band die in dem zur Übertragung von Mess- werten und Fernsteuerungsimpulsen dienen den Frequenzbereiche liegenden Frequenzen durch Siebmittel unterdrückt werden, wobei ,im Empfänger durch Siebmittel die zür Sprachübertragung und die zur Fernmessung und Fernsteuerung dienenden Frequenzen ge trennt werden.
    UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vom Emp- länger aufgenommenen Hochfrequenz- se,h-%7#ingungen gleichgerichtet und erst nach ihrer Gleichrichtung die zur Spraeb- übertragung dienenden Frequenzen von den zur Fernmessung und Fernsfeuerung dienenden Frequenzen getrennt werden.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Modulations- einriehtung <B>(1)</B> des Hochfrequenzsenders unmittelbar von der durch die Fernüber- tragungseinriehtung <B>(8)</B> gesteuerten Wech selspannung beeinflusst wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch Sieb mittel das zur Übertragung der Sprache dienende Frequenzband, bevor es der Mo- dulationsvorrichtung zugeleitet wird, aut die zur Sprachübertragung notwendigen Frequenzen beschränkt wird.
CH160911D 1931-04-10 1932-01-04 Verfahren zum gleichzeitigen Fernsprechen und Fernübertragen von Messgrössen und Fernsteuerungsimpulsen. CH160911A (de)

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CH160911D CH160911A (de) 1931-04-10 1932-01-04 Verfahren zum gleichzeitigen Fernsprechen und Fernübertragen von Messgrössen und Fernsteuerungsimpulsen.

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