CH160913A - In einen Sitz verwandelbarer Jagd- oder Touristenstock. - Google Patents

In einen Sitz verwandelbarer Jagd- oder Touristenstock.

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CH160913A
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Bahr Franz
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Bahr Franz
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  In einen Sitz     verwandelbarer        Jagd-    oder Touristenstock-    Die Erfindung bezieht sich auf einen in  einen Sitz     verwandelbaren    Jagd- oder Tou  ristenstock, dessen Griff aus zwei symme  trischen, gelenkig miteinander und mit dem  obern Ende des     Stocksehaftes    verbundenen  bügelförmigen Hälften besteht, die derart  voneinander geklappt werden können,     dasssie     in eine zum     Stocksehaft    senkrechte Ebene zu  liegen kommen, um den Sitz zu bilden.  



  Bei bekannten Jagd- oder Touristen  stöcken dieser Art ist der Stockschaft, zer  legbar; zwei seiner Teile werden in die Un  terseite der voneinander geklappten Griff  hälften ein     esehraubt,    um zwei Füsse zu     bil-          9     den, während ein dritter Fuss durch den  obersten Teil des     Stockschaftes    gebildet wird,  welcher mittelst des einen der die beiden  Griffhälften miteinander verbindenden Ge  lenke mit dem Griff verbunden bleibt.

    Diese Füsse stützen die     Griffhälften    zwar in  deren niedergeklappten Lage, in der sie die  Sitzfläche bilden; doch ist keine     Einrieh-          tung    vorgesehen, um die     Griffhälften    in    der hochgeklappten Lage zu halten, so     dass     sie leicht herabfallen. Eine solche Aus  bildung des Stockes setzt voraus,     dass    der  Schaft in mehrere Füsse zerlegbar ist.  



  Es sind auch Jagd- oder     Touxistenstöcke     bekannt, bei denen der aus zwei gelenkig  miteinander verbundenen     Hältten    bestehende  Griff bei der Verwandlung in einen Sitz voll  ständig vom     Stocksehaft    getrennt wird.  



  Die Verbindung zwischen Stock und     hoch-          ge     <B>,</B>     klapptem    Griff erfolgt bei solchen     bekann          ten    Stöcken entweder durch eine mittelst  federnden Stiften festgehaltene     Überwurf-          hülse,    oder dadurch,     dass    die einen Enden  der Griffhälften     aba-esetzt    und mit     Aussen-          t'          ,

  gewinde    versehen und in ein im     obem    Ende  <B>m</B>  des Stockschaftes     vorgesehends    Mutter  gewinde     eingesehraubt    sind. Beide Ausfüh  rungsarten haben den Nachteil,     dass    sie den  Griffhälften nicht auch im     auseinander-          geklappten    Zustand eine Stütze geben, so     dass     sie nur dann anwendbar sind, wenn der Stock  schaft in mehrere     F-ässe    zerlegbar ist, in wel-           chen    der zum Sitz aufgeklappte Griff die  nötige Stütze findet.

   Ausserdem erfordern  sie,     dass    der Griff bei der Umwandlung in  einen Sitz vollständig vom Stockschaft ab  <U>genommen</U> wird, so     dass    hierbei einer der       Stoekteile    leicht in Verlust geraten kann.  Bei Verwandlung eines in den Stockschaft  eingeschraubten Griffes tritt noch der Nach  teil hinzu,     dass    sowohl der Querschnitt des  Stockes, als auch der des Griffes gerade an  der der Bruchgefahr am meisten ausgesetzten  Stelle erheblich geschwächt werden     muss.     Auch kann sich der Griff leicht unbeabsich  tigt vom     Stoekschaft    ablösen.  



  Gemäss der Erfindung werden alle diese  Nachteile dadurch behoben,     dass    eine mit  den     Griffhälften    gelenkig verbundene und  am obern Ende des Stockschaftes befestigte  Hülse mit Aussengewinde versehen ist und  eine     Überwurfmutter    trägt, die so eingestellt  werden kann,     dass    ihre obere Stirnfläche  sich gegen die ihr jeweils zugekehrten un  tern Flächen der     Griffhälften    legt.

   Der  Griff bleibt ständig in Verbindung mit dem  Stockschaft; wenn die Griffhälften hoch  geklappt sind und den Griff bilden, sind  ihre an das     Stockschaftende    anschliessenden  Endflächen, wenn die     Griffhäliten        vonein-          andergeklappt    sind, um den Sitz zu bilden,  sind ihre ringförmigen Aussenflächen nach  unten gekehrt und finden in beiden Fällen  an der obern Stirnfläche der     Überwurfmutter     eine Abstützung, die- sie in der einen oder  andern Stellung festhält.

   Beim     Verschwen-          hen    der     Griffhälften    von der einen in die  andere Stellung wird die     Überwurfmutter    so  weit     herabgesehraubt,        dass    sie in der     Ver-          sc-hwenkung    nicht hinderlich ist, braucht  aber deshalb nicht vom     Stochschaft    entfernt  zu werden. Die Handhabung ist also bequem  und einfach; eine unbeabsichtigte Änderung  der gegenseitigen Lage der     Griffhälften     ist ausgeschlossen. Der     Stocksehaft    kann ans  einem Stück bestehen.  



  Die obere Stirnfläche der     Überwurfmi--itter     wird zur Erhöhung der Reibung zweckmässi-         gerweise    mit einem Lederbelag oder     derglei-          tD     eben versehen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsart     dre     Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.       Fig.   <B>1</B> zeigt den obern Teil eines Jagdstockes  in seitlicher Ansieht;     Fig.    2 zeigt ihn von  vorne und     Fig.   <B>3</B> von oben gesehen.  



  Der Griff, der beim dargestellten Bei  spiel annähernd die Form eines Halbkreises  hat, so     dass    er bequem über dem Arm ge  tragen werden kann, besteht aus zwei     bügel-          förmigen    symmetrischen Hälften a, die in  der in den     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellten hoch  geklappten Stellung aneinander liegen.

   Die  Enden der     Griffhälften    a sind mittelst der  Bolzen     c    und der     Scharnierplatten   <B>b</B> ge  lenkig miteinander verbunden, wobei die  Achsen der Bolzen     c        wagrecht    und parallel  zur     Griffebene    verlaufen, während die       Scharnierplatten    senkrecht zu den Bolzen  stehen und fast zur Gänze in entsprechende  Einschnitte im Material der     Griffhälften    ein  gebettet sind, so     dass    sie von aussen kaum  wahrnehmbar sind.

   Jene     Scharnierplatten   <B>b,</B>  die an den an den Stockschaft anschliessen  den Griffenden angebracht sind, sind     mit-          telst    Ansätzen i an einem Rohrstück e be  festigt, das seinerseits mit dem Stockschaft  verbunden ist. Das Rohrstück e trägt Aussen  gewinde<B>f,</B> über das eine     llülsenförmige        Über-          wurfinutter   <B>g</B> geschraubt ist, deren oberes,  dem Griff zugekehrtes Ende zu einem Stütz  ring h verbreitert ist. Zwischen der obern       Stimwand    des Stützringes und den Griff  enden ist eine     Unterlagsseheibe    Ir, aus Leder  oder dergleichen eingelegt.  



  Die mit der     Unterlagsseheibe    in Berüh  rung stehenden untern     Eindflächen    der hoch-.  geklappten Griffhälften sind innen abgerun  det, um das Aufklappen der     Griffhälften     nicht zu behindern, aussen jedoch eben und  senkrecht zur Achse des Stockschaftes, so       dass    sie, wenn die     Überwurfinutter   <B>g</B> fest  gezogen ist, dicht an der     Unterlagsseheibe    an  liegen und verhindern,     dass    die Griffhälften       auseinaunderklaffen.         Soll der Jagd- oder Touristenstock als  Sitz verwendet werden,

   so wird die     Über-          wurfmutter    so weit     herabgesehraubt,    bis die       Griffhälften   <B>-</B>     e        dreht        werden        können.        Die          C-'rriffliälften    werden nun in einander     ent-          "ege     <B>11</B>     1.        ngesetzter    Richtung um<B>90 '</B>     verseliwenkt          (Fig.   <B>3</B> zeigt dies an einer     Griffhälfte),

      bis  ihre Teilungsebene     wagrecht,    das heisst     senL--          recht    zum Stockschaft, liegt und eine ring  förmige, ebene Sitzfläche gebildet wird.  Hierauf wird die     Überwurfmutter    wieder so  weit     hinaufgeschraubt,        dass'    sieh die     Unter-          la,-sscheibe   <B>k</B> an die nun nach unten ge  kehrte, ringförmige Aussenfläche der Griff  hälften anlegt und verhindert,     dass    die Griff  hälften nach unten gedrückt werden können.  



  Die Griffhälften werden     zweckmässiger-          weise    nicht gleichförmig stark, sondern ent  sprechend den verschiedenen     Biegungsbean-          spruehungen    an ihrem freien Ende     schwä-          eher,    an ihrem an den     Stoehsehaft    anschlie  ssenden Ende stärker ausgebildet.

Claims (1)

  1. PATENTA-_KSPRUCH: In einen Sitz verwandelbarer Jagd- oder Touristenstock, dessen Griff aus zwei sym- nietrischen, gelenki-- miteinander und mit dem obern Ende des Stockschaftes verbun- flenen bügelförmigen Hälften besteht, die derart voneinander geklappt werden können, dass sie in eine zum Stocksehaft senkrechte Ebene zu liegen kommen, um den Sitz zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit den Griffhä.Iften (a)
    gelenkig verbundene uind am obern Ende des Stockschaftes be festigte Hülse mit Aussengewinde<B>(f)</B> versehen ist und eine Überwurfmutter <B>(g)</B> trägt, die so eingestellt werden kann, dass ihre obere Stirnfläehe sieh gegen die ihr jeweils zu gekehrten untern Flächen der Griffhälften (a) legt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Ja-,d- oder Touristenstock nach Patent- ansprueh, gekennzeichnet durch einen über der obern Stirnfläclie der Überwurfmutter <B>(g)</B> angeordneten Ring<B>(k)</B> aus Leder. 2-.
    Jagd- oder Touristenstock nach Patent anspruch, und Unteranspruch<B>1 ,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Griff hälften von den an den Stockschaft an schliessenden Enden zu den freien Enden derselben abnimmt. <B>3.</B> Jagd- oder Touristenstock nach Patent anspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass die Schar niere aus in jedem Ende jeder Griffhälfte befestigten, zum Stockschaft senkrechten, in der Ebene der Griffhälften liegenden Bolzen<B>(e)</B> und senkrecht zu diesen an geordneten, in Einschnitte der Griff- häfften passenden Scharnierplatten <B>(b)</B> besteht.
CH160913D 1931-04-30 1932-04-25 In einen Sitz verwandelbarer Jagd- oder Touristenstock. CH160913A (de)

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