CH161043A - Verschluss für Behälter, insbesondere Sterilisierbehälter, mit Verschlussklappe. - Google Patents

Verschluss für Behälter, insbesondere Sterilisierbehälter, mit Verschlussklappe.

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Publication number
CH161043A
CH161043A CH161043DA CH161043A CH 161043 A CH161043 A CH 161043A CH 161043D A CH161043D A CH 161043DA CH 161043 A CH161043 A CH 161043A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
locking
flap
closure
disc
containers
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
M Lautenschlaeger G M B H F
Original Assignee
F & M Lautenschlaeger Gmbh
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Application filed by F & M Lautenschlaeger Gmbh filed Critical F & M Lautenschlaeger Gmbh
Publication of CH161043A publication Critical patent/CH161043A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


  Verschluss für Behälter, insbesondere Sterilisierbehälter, mit Verschlussklappe.    Die Verriegelung der Verschlüsse von Be  hältern mit Verschlussklappe hat man bis  her in der Regel derart vorgenommen, dass  von Hand ein besonderes Sperrglied eingesetzt  wird. Derartige Sperrglieder gehen jedoch  sehr leicht verloren. Da ferner diese Glieder  stets von Hand eingesetzt werden müssen,  kann eine selbsttätige Verriegelung des Ver  schlusses nicht erzielt werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Verschluss für Behälter, insbesondere     Steri-          lisierbehälter,    mit Verschlussklappe und be  zweckt die Beseitigung dieses Übelstandes  dadurch, dass das Sperrglied als drehbare  Scheibe mit exzentrisch zum Drehpunkt an  gebrachtem Gewicht ausgebildet ist, und bei  in die Schliesslage     verschwenkter    Schluss  klappe unter der Wirkung des Gewichtes  selbsttätig die Verriegelung der Verschluss  klappe bewirkt und in der Sperrstellung  bleibt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Ge  genstand der Erfindung in zwei beispiels-    weisen Ausführungsformen dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 und 2 den Verschluss in Seiten  ansicht in zwei verschiedenen Betriebs  stellungen,       Fig.    3 den Verschluss in Vorderansicht,       Fig.    4 eine weitere Ausführungsform des  Verschlusses.  



  Um den untern Teil a des Gesamt  behälters mit dem Deckelrand b zu ver  schliessen, wird zunächst die mit einem An  schlag<I>s</I> versehene     Klappe   <I>d,</I> die um ein  Doppelscharnier c schwenkbar ist, aus ihrer       Stellung    nach     Fig.    2 in die Stellung nach       F'ig.    1 geschwenkt. Sie kommt dabei mit  dem Schlitz e mit der am Deckelrand be  festigten Sperrnase f in Eingriff.

   Die Sperr  nase ist so ausgebildet, dass sie vom Deckel  rand nach vorn schräg mit Gefälle verläuft,  so     dass    schon beim Einschwenken der     Klappe     der Deckel an den Behälter     angepresst        wird.     Beim Einschwenken der Klappe d in die  Sperrnase     f    ist die um den Bolzen g dreh  bar an der     Klappe    angebrachte Verriegelungs-      scheibe h in der in Fig. 3 mit gestrichel  ten Linien angegebenen Lage h'. Die Scheibe  h ist an der linken Seite so eingezogen, dass  sie, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, an der  Sperrnase f beim Einschwenken der Klappe  vorbeigehen kann.

   Sobald die Klappe d in  die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht ist,  dreht sich die Verriegelungsscheibe h unter  der Wirkung des an ihr angebrachten Ge  wichtes k selbsttätig aus der Lage h' ent  gegengesetzt zum Uhrzeigersinn und kommt  mit ihrem     obern    Teile<I>i</I> mit einem Schlitz<I>l</I>  in der Sperrnase f in Eingriff, wodurch die  Klappe d in der Schlussstellung verriegelt  wird. Man kann das Gewicht k gegebenen  falls als Handgriff ausbilden, so dass die  die Verriegelung der Klappe hervorrufende  Verdrehung der Scheibe auch von Hand vor  genommen werden kann. Die Verdrehung er  folgt so weit, bis nach Fig. 3 ein auf der  Scheibe<I>h</I> angebrachter Anschlag<I>m</I> auf  die Sperrnase f auftrifft.

   Dieser Anschlag in,  sowie die Sperrnase<I>f</I> besitzen Löcher     n,   <I>o,</I>  welche zum Anbringen einer Plombe oder  dergleichen dienen können. Wenn der Ver  schluss beispielsweise für Sterilisatoren ver  wendet     wird,    so kann an den Löchern n, o  gegebenenfalls ein aus Jodkalium-Stärke be  stehender Indikator angebracht werden. In  folge der Reaktion, welche durch die aus  dem Sterilisator austretenden Dämpfe an dem  Indikator auftritt, wird die Sterilisation an  gezeigt.  



  Um den Verschluss wieder zu öffnen, wird  nach Entfernung der Plombe die Scheibe h  im     Uhrzeigersinn    so weit gedreht, bis nach  Fig. 3 die Scheibe in ihrer Lage h' an  einen Anschlag p, der auf der Klappe d  angebracht ist, anschlägt. Hierdurch ist die  Entriegelungsstellung bestimmt, in der die  Scheibe<I>h</I> ausser Eingriff mit dem Schlitz     l     der Sperrnase sich befindet. Nunmehr ist ein  Vorbeilassen an der Sperrnase f wieder mög  lich, so dass die Klappe d ohne weiteres aus  geschwenkt werden kann. Durch das Doppel  scharnier c wird gemäss Fig. 2 ermöglicht,  dass die Klappe d um 180   geschwenkt wer-    den kann und in der geöffneten Lage nicht  seitlich heraussteht, was     beispielsweise    bei  Einsetzen von Sterilisatoren nachteilig ist.  



  Auf der Klappe d wird zweckmässig  noch ein zweiter Anschlag q angeordnet, der  in der geöffneten Lage nach Fig. 2 ein un  erwünschtes Pendeln der     Verriegelungs-          scheibe    h über die durch ihn     bestimmte     Grenzlage verhindert.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.     1 bis 3 ist die     Offenstellung    (h') der     Ver-          riegelungsscheibe    erreicht, sobald das Ge  wicht k etwa in die     wagrechte    Lage gelangt.  Diese Stellung kann aber auch dann ein  treten, wenn beispielsweise der Behälter, an  dem der Verschluss angebracht ist, an der  Seite     angefass'1    wird und beim Transportie  ren von einer Stelle zur andern nach unten  hängt.

   In diesem Falle aber wäre die selbst  tätige Öffnung des Verschlusses     unerwünscht.     Man könnte zur Verhinderung dieses Übel  standes an dem Behälter zwei Verschlüsse der  nach     Fig.'    1 bis 3 beschriebenen Art an  bringen, wobei der eine mit einer sich im  Uhrzeigersinn und der andere mit einer sich  entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn .drehen  den Scheibe h ausgebildet ist. Bei einer sol  chen Anordnung bleibt stets einer der beiden  Verschlüsse     bestimmt    geschlossen.  



  Wenn man an dem Behälter jedoch nur  einen Verschluss anbringen will und trotz  dem' ein     selbsttätiges    Öffnen bei einer be  stimmten Schräglage des Behälters vermeiden       will,    so wird zweckmässig die in     Fig.    4 dar  gestellte Ausführungsform benutzt. Diese  unterscheidet sich insofern von der weiter  oben     beschriebenen,    als die Scheibe h hier  bei eine andere Ausbildung bekommen hat.

    Die Form der Scheibe     h.    ist derart getroffen,  dass auch bei der nahezu     wagrechten,    gestri  chelten Lage des Gewichtes k die Scheibe     h.     mit ihrem     obern    Teil     i    noch in Eingriff mit  dem Schlitz     l    der Sperrnase<I>f</I> steht.

   Erst  wenn die Scheibe noch weiter (im Uhrzeiger  sinn) gedreht wird und wenn das Gewicht k       a        a        n        dem        Anschlag        p        anstösst,        ist        die    Ein-      ziehung r der Scheibe i vor die Sperrnase f  gekommen, so dass sieh dann der Verschluss  öffnen lässt. Die zuletzt erwähnte Stellung  tritt jedoch beim seitlichen Anfassen des Be  hälters nicht von allein ein, so dass eine un  erwünschte selbsttätige Öffnung des Ver  schlusses vermieden wird.  



  Es ist bereits bekannt, Deckel durch ein  Gegengewicht auszubalancieren und dieses  Gegengewicht gegebenenfalls am Verschluss  stück selbst anzuordnen.  



  Es sind ferner federlose Schlösser be  kannt, deren Sperriegel selbsttätig unter der  Einwirkung der Schwerkraft in die Schliess  stellung übergehen. Dabei bilden aber die  das Übergewicht aufweisenden Teile gleich  zeitig die eigentlichen Schliessorgane.  



  Alle diese bekannten Einrichtungen sind  ihrer Ausbildung nach für Sterilisierbehälter  und gleich zu beurteilende Gegenstände nicht  verwendbar. Gerade für diese Einrichtungen  besteht aber ein besonderes Bedürfnis nach  einem zuverlässigen, selbsttätigen Verschluss  von einfacher Bauart. Dieses Bedürfnis wird  durch den beanspruchten neuen Verschluss be  friedigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für Behälter, insbesondere Ste- rilisierbehälter, mit Verschlussklappe und mit einem unter Gewichtswirkung stehenden Sperrglied, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied als drehbare Scheibe mit exzen trisch zum Drehpunkt angebrachtem Gewicht ausgebildet ist, und bei in die Schliesslage verschwenkter Schlussklappe unter der Wir kung des Gewichtes selbsttätig die Verriege- lung der Verschlussklappe bewirkt und in der Sperrstellung bleibt. UNTERANSPRÜCHE : 1.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der unter Vor spannung in eine Sperrnase (f) ein schwenkbaren Klappe (d) eine drehbare Verriegelungsscheibe (h) angeordnet ist, die unter dem Einfluss eines auf ihr an gebrachten Gewichtes (k) mit einem Schlitz (l) der Sperrnase (f) durch Dre hen der Scheibe in Eingriff gebracht wird und hierbei die Klappe in Schlussstellung verriegelt. 2. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelung der Klappe (d) durch eine die Sperrnase (f) vorbeilassende Einziehung (r) der Ver riegelungsscheibe (h) ermöglicht ist. 3.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungs- stellung der Scheibe (h) durch Auftreffen der Verriegelungsseheibe (h) an einen An schlag<I>(p)</I> der Klappe <I>(d)</I> bestimmt ist. 4.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs- scheibe (h) einen in der Verriegelungs- stellung sich an die Sperrnase (f) anlegen den Anschlag (9zz) besitzt. 5. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (d) an einem mit einem Anschlag (s) versehenen Doppelscharnier (c) angelenkt ist.
CH161043D 1932-03-29 1932-03-29 Verschluss für Behälter, insbesondere Sterilisierbehälter, mit Verschlussklappe. CH161043A (de)

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CH (1) CH161043A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5934111A (en) * 1998-03-20 1999-08-10 Hernandez; Rigoberto Security locking device for closures

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5934111A (en) * 1998-03-20 1999-08-10 Hernandez; Rigoberto Security locking device for closures

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