CH161065A - Schriftsatzspanner. - Google Patents

Schriftsatzspanner.

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CH161065A
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mandrel
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Strahm Robert
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Strahm Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/18Chases
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41B1/28Galleys

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  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description


      Sclir        iftsatzspanner    .    Zum Zusammenhalten eines Schriftsatzes  wurde derselbe bisher in einfachster Weise  mit Schnüren gebunden. Da die Nachteile  dieser Bindeart Bekannterweise in verschie  dener Hinsicht ziemlich gross sind, indem  Schnüre leicht locker werden und zum     Druk-          ken    in der Maschine weggenommen werden  müssen, wurden für diesen Zweck auch schon  Rahmen (Stege) in Vorschlag gebracht, die  jedoch auf Grund ihrer Starrheit in gewissen  Grenzen nur für bestimmte Satzgrössen in  Anwendung gebracht werden und deshalb nur  eine begrenzte Verwendung finden können.

    Es ist aber auch schon der Vorschlag ge  macht worden, an Stelle von Schnüren Bän  der zu verwenden und deren Enden mittelst  Schliessen miteinander zu verbinden.  



  Diese bekannten Satzspanner gestatten  jedoch nicht, den Schriftsatz genügend stark  zu umspannen, um nicht .nur den letzteren  zusammenzuhalten, sondern auch die Ent  stehung von sogenannten Spiessern, das heisst  das Hochsteigen des Durchschusses (Blind  material) in der Maschine während des     Druk-          kens    wenigstens hintan zu halten.    Auf der Zeichnung ist in den     Fig.    1 und  2 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes in einem senkrechten Längs  schnitt und in einem     wagrechten    Schnitt dar  gestellt.     Fig.    3 ist eine Draufsicht und     Fig.    4  ein Schnitt nach Linie     IV-IV    der     Fig.    3.  



  Mit 1 ist ein im Querschnitt     C        förmiges,     als     Teilkolumnensteg        benützbares    Schienen  stück bezeichnet, dessen Steg (Rückwand)  am einen Ende gegenüber den Schenkeln ge  kürzt ist. An diesem Ende ist in den Schen  keln ein Wickeldorn 2 zum Aufwickeln und       Straffspannen    eines um den Schriftsatz zu le  genden Metallbandes 3 drehbar gelagert. Der  Wickeldorn 2 ist durch zwei parallel neben  einander laufende runde Drähte gebildet.  Zwecks Vermeidung von     Rissbildung    im Me  tallband sind am Wickeldorn scharfe ganten  vermieden. Unten sind die Drähte durch eine  am Umfang abgesetzte Scheibe 8 starr mit  einander verbunden.

   Die Scheibe 8 ist mit  dem abgesetzten Teil von unten (aussen) in  einem kreisrunden Loch 9 des untern Schen  kels des U-förmig gebogenen Stückes 1 dreh  bar gelagert. Die obern Enden der den      Wickeldorn 2 bildenden Drähte sind durch  eine Scheibe 10 hindurchgesteckt, die auf  dem Umfang abgesetzt und mit dem abge  setzten Teil von oben (aussen) im obern  Schenkel des Stückes l drehbar gelagert ist.  Die obern Enden der Dorndrähte 2 ragen  oben über die Scheibe 10 hinaus und sind  durch ein Zwischenstück 12, das mit ihnen  verschweisst ist, zu einem flachen Zapfen aus  gebildet, über den ein Steckschlüssel zum  Drehen des Wickeldornes 2 gesteckt werden  kann.

   Durch das Zwischenstück 12 und die  Scheiben 8 und 10 sind die Drähte 2 so starr  miteinander verbunden, dass sich auch bei  Anwendung der höchst zulässigen Drehkraft  die Drähte gegeneinander nicht verwinden.  Ferner wird durch das Zwischenstück 12 der  Abstand zwischen den Scheiben 8 und 10 in  einfachster Weise begrenzt, so dass die Schei  ben in den Löchern (Lagerstellen) der Schen  kel des Stückes 1 mit Sicherheit gehalten sind.  Der Längsschlitz 5 zum Durchstecken des  auf den Dorn 2 aufzuwickelnden Bandendes  ist durch einen Zwischenraum zwischen den  Drähten gebildet. Das andere Bandende wird  vorteilhaft um den Steg des Stückes 1 her  umgelegt und in einen vertikalen Schlitz 1'  der Rückwand des Stückes 1 gesteckt. Am  Umfang des grösseren Teils der Scheibe 10  ist eine Sperrverzahnung 11 angeordnet.

   Mit  dieser Sperrverzahnung 11 steht ein am     vor-          dern    Ende entsprechend gezahnter, verhältnis  mässig breiter Riegel 13 in Eingriff, welcher  am hintern Ende aufwärts gebogen und durch  einen nach vorn ragenden Stift 14, der in  eine Öffnung- des nach oben gebogenen Endes  des     .Riegels    . 13 eingreift, längsverschiebbar  auf dem obern Schenkel des Stückes 1 ge  führt ist. Ferner ist der Riegel 13 durch  einen vom obern Schenkel des Stückes 1 nach  oben ragenden Stift 15, der einen Schlitz 16  des Riegels durchdringt, verschiebbar geführt.  Eine auf den Stift 14 geschobene Feder 17  hält den Riegel 13 mit der Sperrverzahnung  11 stets in Eingriff.

   Die Verwendung eines  breiten Riegels mit mehreren Sperrzähnen ge  stattet, die Scheibe 10 und den Riegel dünn  zuhalten, was zur Erzielung eines breiten    Bandes sehr wichtig ist, da vom Sperrmecha  nismus nichts über das Blindmaterial des  Schriftsatzes nach oben vorstehen darf.  



  Der Vorteil dieses     Schriftsatzspanners     gegenüber bekannten Vorrichtungen besteht  darin, dass zwischen den Schenkeln des     U-          förrnigen    Schienenstückes keine Teile vor  handen sind, die das Durchziehen und Auf  wickeln des Bandes auf den Wickeldorn er  schweren könnten. Es kann daher ein erheb  lich breiteres und dünneres Band verwendet  werden als bei bisher bekannten Schriftsatz  spannern, was eine bessere Bindewirkung er  gibt, und trotzdem kann der Schriftsatz  spanner sehr klein ausgeführt werden.

   Dank  der Verwendbarkeit eines breiten Metallban  des kann dessen Dicke der im Buchdrucker  gewerbe üblichen Einheit des Veränderungs  masses eines Schriftsatzes, nämlich einen hal  ben Punkt, das ist 0,18 mm,     gewählt    werden,  so dass bei Verwendung des beschriebenen       Schriftsatzspanners    die     Schriftsatzabmessun-          gen    in den üblichen Grössen gehalten werden  können, was bei schmalen Bändern und sol  chen aus Gewebe nicht der Fall ist, wenn  mehrere Schriftsätze gleichzeitig in die Ma  schine eingespannt und ein bestimmtes Mass  für alle Schriftsätze zusammen inne gehalten  werden soll.  



  Da der Wickeldorn am einen Ende des  Schienenstückes angeordnet und die Rück  wand des Schienenstückes an dieser Stelle  entfernt ist, ist der Wickeldorn zum Einfüh  ren des Bandes leicht zugänglich, und es wird  die Möglichkeit     geschaffen,    ein schmales  Schienenstück von der Dicke eines normalen       Kolumnensteges    (2     Cicero)    zu verwenden und  doch eine bestimmte     bezw.    genügende Band  länge ungehindert aufzuwickeln, wenn all  fällige Korrekturen am Satz, zum Beispiel  das Herausnehmen einer ganzen Zeile, eine  Verkürzung des Bandes bedingen.  



  Das Band wird beim Aufwickeln auf den  Dorn 2 nicht über scharfe Kanten gebogen,  die unter Umständen zur Bildung von Rissen  im Band Anlass geben können. Ferner ist  dieser     Schriftsatzspanner    einfach und daher  billig herzustellen.      Da, wie bereits eingangs erwähnt, das  Metallband infolge seiner geringen Dicke  seitwärts am Schriftsatz nur ganz wenig auf  trägt und breit ist, kann eine grosse Zahl von  Schriftsätzen je mit der beschriebenen Vor  richtung in die Buchdruckmaschine     _-einge-          spannt    werden, wobei das     Stück--1--als    Teil  kolumnensteg verwendbar ist:

       Änderseits    ge  stattet der     vorliegende-Satzspanner,    den  Schriftsatz     zwecks---än    demselben vorzuneh  mender Änderungen in der Maschine leicht  zu lockern, da die Sperrvorrichtung für den  Wickeldorn leicht zugänglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schriftsatzspanner mit einem zum Um spannen eines Schriftsatzes dienenden Band, gekennzeichnet durch einen mittelst Sperr zahnrades feststellbaren Wickeldorn für das Band, welcher Wickeldorn in zwei von aussen in die Schenkel eines als Kolumnensteg ver wendbaren Schienenstückes drehbar einge setzten Scheiben gehalten ist, von denen die eine auf der äussern Seite als Sperrzahnrad ausgebildet ist, in das ein am Schienenstück verschiebbarer gezahnter Sperriegel kraft schlüssig eingreift, das Ganze so, dass der Raum zwischen den Schenkeln des Schienen stückes:-zum Durchziehen des Metallbandes _füllig frei ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schriftsatzspanner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickel dorn durch zwei nebeneinander laufende Drähte gebildet ist, die über die gezahnte Scheibe hinausragen und dort durch ein Zwischenstück miteinander starr verbunden sind, so dass sie als Zapfen zum Aufstecken eines Schlüssels zum Drehen des Dornes benützt werden können und die Scheiben durch das Zwischenstück in ihren Lager stellen gehalten sind. 2. Schriftsatzspanner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Aufwickeldorn am einen Ende des Schienenstückes angeordnet und die Rückwand des letztern an dieser Stelle entfernt ist.
CH161065D 1932-07-16 1932-07-16 Schriftsatzspanner. CH161065A (de)

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DE1175251B (de) * 1962-10-15 1964-08-06 Bela Devenyi Satzbinder fuer Druckereisatz

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AT136806B (de) 1934-03-10
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