CH161104A - Zuführungsvorrichtung für Maschinen zum reihenweisen Ausstanzen von Werkstücken aus Blechtafeln und ähnlichen Materialbahnen. - Google Patents

Zuführungsvorrichtung für Maschinen zum reihenweisen Ausstanzen von Werkstücken aus Blechtafeln und ähnlichen Materialbahnen.

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CH161104A
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Karl Dr Stern
Stern-Pachtinger Blume
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Karl Dr Stern
Stern Pachtinger Blume
Stern Josef
Stern Emma
Lutwak Osias
Lutwak Fanny
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      Guführungsvorriehtung    für     Maschinen    zum     reihenweisen    Ausstanzen von Werkstücken  aus Blechtafeln und     ähnlichen    Materialbahnen.    Die bekannten Maschinen zum reihen  weisen Ausstanzen von Werkstücken aus  Blechtafeln und ähnlichen     Materialbahnen,     zum Beispiel zum Ausstanzen und Ziehen  von Dosenteilen oder dergleichen von runder,       eckiger    oder sonstiger Form in Reihen aus  genau eingekeilten und     gegebenenfalls    be  druckten Tafeln aus Blech, Karton, Pappe  oder dergleichen von bestimmter Grösse sind       Spezialziehpres.,en,

      zum Beispiel sogenannte       Zickzackpressen    und ermöglichen die Aus  führung dieser Arbeit nur nach einzelnen  der im     Nachfolgenden    angegebenen gegen  seitigen Anordnungen der     Stanzbilder    auf  der Blechtafel.  



  In     Fig.    1 liegen die als Beispiel ge  wählten     Stanzkreise        a    vom Durchmesser b  auf der Blechtafel c in der Reihe d ohne  Zwischenraum nebeneinander und die     Stanz-          kreise    der zweiten und folgenden Reihe e    liegen mit jenen der Reihe d unter gegen  seitiger Berührung in Linien f. In     Fig.   <B>92</B>  ist die     Stanzreihe    e gegen die     .Stanzreihe    d  und jede weitere Reihe gegen die vorher  gehende Reihe um den Radius des     Stanz-          kreises,    nämlich um     b12,    versetzt.

   Dadurch       wird    die Entfernung<I>g</I> der Reihen<I>d</I> und     e,     die in     Fig.    1 gleich b ist, nunmehr gleich       gl,    welches Mass kleiner als g ist. Durch diese  Anordnung ist es in vielen Fällen bei einer       gegebenen    Blechgrösse und einem gegebenen       Stanzdurchmesser    b möglich, eine oder meh  rere Reihen mehr auszustanzen.  



  Für eine wirklich weitgehende wirtschaft  liche Ausnützung der Blechtafeln, das heisst  für die     Ausstanzung    möglichst vieler Werk  stücke, je nach der Grösse der Blechtafeln  und der einzelnen Werkstücke, sind noch an  dere Austeilungen praktisch möglich.  



       Fig.    3 zeigt ein Beispiel einer solchen.      Die     Stanzreihe    d entspricht den Reihen d  in den     Fig.    1     und    2. Die Reihe e ist gegen  über der Reihe d nicht um     b/2,    sondern um  ein Mass     h    versetzt, das kleiner als     bf2    ist.  Dabei wird zwar die Entfernung     g_    der Rei  hen d und e voneinander bei .sich berühren  den     .Stanzkreisen    ganz wenig grösser als     gl     in     Fig.    2, aber es ist bei gewissen Durch  messern b möglich, in der versetzten Reihe  e, das heisst in jeder 2., 4., 6. usw.

   Reihe  einen     Stanzkreis        a1    mehr unterzubringen als  in     Fig.    2. Die gegenüber     gl        (Fig.    2) grö  ssere Dimension     g=    kommt aber deshalb nicht  in Betracht, weil sie meistens nur den Effekt  hat, dass die letzte Reihe statt nach     i    nach       i,.    gegen den Blechrand rückt, also nur ein  schmälerer Abfallstreifen entsteht.  



  Einen weiteren Fall zeigt     Fig.    4; bei der  zum     Beispiel    die     Stanzkreise        a    um ein Mass       k    in den Reihen<I>d</I> und e voneinander ab  stehen. Die     Stanzungen    der Reihe e sind  gegen jene der Reihe d um ein Mass Z ent  fernt, das gleich ist     b/2        --f-        k,(2.    Bei der  dargestellten Berührung der     Stanzkreise    der  Reihe e     mit    jener der Reihe d wird die  Entfernung g3 der Reihen d und e vonein  ander kleiner als     g1    in     Fig.    2.

   Dies ermög  licht unter gegebenen Umständen die Hinzu  fügung einer oder mehrerer weiterer Reihen  am untern Blechrand, wodurch die Anzahl  der Reihen vermehrt werden kann. Das Mass  der Entfernung k kann so gross sein, dass  entweder die Unterbringung der gleichen  Anzahl     Stanzkreise    in den Reihen d und e  wie in     Fig.    2 möglich ist oder aber, dass ein  eventueller Verlust von etwa einem Stück in  jeder Reihe oder nur in jeder 2., 4., 6. Reihe  usw. in .der     Gesamtstückanzahl    geringer ist  als der durch die Hinzufügung von ein oder  mehreren Reihen erzielte Gewinn.  



  Unter Umständen kann die Anordnung  irgend einer     Entfernung    k zwischen den Rei  hen d, e und schliesslich auch .die Anord  nung einer     Entfernung    sowohl in den Rei  hen, als auch zwischen den Reihen für die       Unterbringung    einer grösseren Anzahl     Stanz-          kreise    auf einer gegebenen Blechtafel von  Vorteil sein.

      Es kann ferner, wie     Fig.    5 zeigt, für die  Erzielung     einer        grösseren    Anzahl Werkstücke  von Vorteil     sein,    an eine beliebige Anzahl  beliebig zueinander     versetzter    Reihen<I>d, e,</I>     in     eine beliebige Anzahl zueinander nicht ver  setzter Reihen     n,   <I>o ...</I> anzuschliessen. Diese  Anordnung bietet dann Vorteile, wenn die       versetzte    Reihe e eine geringere Anzahl  Werkstücke als die nicht versetzten Reihen  ergibt, was öfters der Fall ist.  



  Wie wichtig vom ökonomischen Stand  punkt die Austeilung an den auszustanzen  den Blechtafeln oder dergleichen ist, ergibt  sich aus der Tatsache,     da.ss    zum Beispiel schon  ein Unterschied von     ',!,a    mm in der Dimen  sion<I>g,</I>     g,,        g=,        g.    (Entfernung der Reihen  voneinander) eine grössere Anzahl Werk  stücke mit besonderem Fäll ergibt. Auf diese  Weise kann eine Mehranzahl von     Werkstüh-          ken    bis zu 16 von Hundert per Blechtafel  zum Beispiel bei der üblichen Grösse von  760     :530    mm erzielt werden.

   Die     damit    ver  bundene, oft sehr wesentliche Ersparung an  Blechtafeln, Druckarbeit, Farbe und     Stanz-          arbeit    lässt die Vorteile der beschriebenen  Austeilung     richtig    ermessen.  



  Zum reihenweisen Ausstanzen von Werk  stücken aus Blechtafeln und ähnlichen Ma  terialbahnen gemäss diesen typischen Fällen  ist es demnach erwünscht, dass zum Beispiel  in     Fig.    3 die Abmessungen<I>b,</I>     g2    und<I>h,</I> in  beliebiger Weise geändert werden können.  



  Es sind bisher Maschinen bekannt gewor  den, die zum Ausstanzen von Löchern an  Winkeleisen oder andern streifenartigen Bau  teilen nur in einer einzigen Reihe dienen.  Das Winkeleisen ist zu diesem Behufe nur  in seiner Längsrichtung     mittelst    Schaltan  schlägen schaltbar, die längs einer     Teilschiene     beliebig verstellbar sind. Solche Vorrichtun  gen ermöglichen     nur    eine beliebige Ände  rung der oben erwähnten Abmessung b in       Fig.    3.  



  Es sind ferner mit zwei Teilschienen  arbeitende, sogenannte     Zick-Zack-Stanzen    be  kanntgeworden, bei welchem zum reihen  weisen Ausstanzen von Werkstücken aus  Blechtafeln oder dergleichen das auszustan-           zende    Blech in zwei zueinander senkrechten  Richtungen geschaltet wird.. Bei diesen Ma  schinen sind die Teilschienen mit einer un  abänderlichen Teilung versehen, so dass bei  Benützung bestimmter Teilschienen nur eine       Ausstanzung    der Blechtafeln mit einer be  stimmten Austeilung längs den Reihen und  deren Versetzung zu einander vorgenommen  werden kann. Ist eine andere Austeilung er  wünscht. dann müssen die in der Maschine  eingespannten Teilschienen gegen andere,  passende Teilschienen ausgewechselt werden.

    Jede Maschine erhält einen Satz Teilschienen  mitgeliefert und diesem muss die jeweilig ge  wünschte Blechausteilung, so weit. dies mög  lich ist, angepasst werden, natürlich immer  unter Auswechslung der Teilschienen und  Änderung ihres Antriebes, was mit grossen  Schwierigkeiten verbunden ist. Da die Mit  lieferung von vielen Teilschienen äusserst  kostspielig ist,     kann    nur die durch die vor  handenen Teilschienen mögliche Ausnützung  der Blechtafeln erzielt werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Zuführungsvorrichtung für Maschinen zum  reihenweisen Ausstanzen von Werkstücken  aus Blechtafeln und     ähnlichen    Material  bahnen, bei welcher die den Schaltweg von       Schlitten    in zwei aufeinander senkrechten  Richtungen     bestimmenden    Teilschienen mit  in der Schienenlängsrichtung beliebig ver  stellbaren Schaltanschlägen versehen sind  und ferner jene Teilschiene, die den Schalt  weg der Materialbahn in den     Stanzreihen        be-          4immt,    um ein beliebig einstellbares Mass in  ihrer Längsrichtung in beiden Richtungen  verschiebbar ist.

   Durch diese Zuführungs  vorrichtung ist die Herstellung beliebiger  mehrreihiger     Stanzungen,    nämlich mit belie  biger Austeilung längs den Reihen und mit  beliebiger Versetzung der Reihen zueinander.  ohne Auswechslung der Teilschienen und  in     genauester    Anpassung an die jeweilig  gewünschte     bezw.    an die für den gegebenen  Fall     ökonomischoste    Austeilung ermöglicht.  



  Die Zeichnung zeigt in den     Fig.    6 bis 9  ein     Ausführungsbeispiel,der        Zuführungsvor-          richtung,    und zwar in     Fig.    6 in der Drauf-    sieht;     Fig.    7 ist ein Schnitt nach     A-B    der       Fig.    6,     Fig.    8 eine     Seitenansicht    der     Fig.    6,  und     Fig.    9 eine Ansicht der     Fig.    6 in der       Pfeilrichtung    E gesehen.

   Die     Fig.    10 und 11  zeigen ein     Ausführungsbeispiel    der Verstel  lung der Schaltanschläge in Anwendung bei  beiden Teilschienen. Die     Fig.    12 und 13  zeigen eine Teilschiene mit einer andern Art  der Verstellung der Schaltanschläge in Vor  deransicht und Draufsicht;     Fig.    14 zeigt  eine Ansicht in der     Pfeilrichtung    D der       Fig.    13, und     Fig.    15 einen Querschnitt nach       C-H    der     Fig.    13 in grösserem Massstab. Die       Fig.    16 und 17 zeigen     zugehörige    Einzel  heiten.  



  Die Zuführungsvorrichtung gemäss den       Fig.    6 bis 9 besitzt eine von Trägern 1 ge  tragene Tischplatte 2. Die Träger 1, die von  der Maschine selbst getragen werden können,  halten zu beiden     Seiten        mittelst    der Winkel  3 je eine Führungsstange 4 für je einen       Schlitten    5. Die beiden     Schlitten    5 sind  durch zwei Stangen 6 miteinander verbunden,  die zur Führung eines Schlittens 7 dienen.  Dieser Schlitten trägt auf einer Schiene 8  zwei federnde, durch Stange 9 gemeinsam  zu betätigende Klemmvorrichtungen 10, 11  für das auszustanzende Blech 12.

   Die vom  Standpunkt des Arbeiters bei F     (Fig.    6) in  beiden Seitenrichtungen 13, 14 notwendige  Bewegung des Schlittens 7 erfolgt zum Bei  spiel selbsttätig durch Gewichte, von denen  je eines an einem Seil 15     bezw.    16 hängt,  das über eine an den     Seitenschlitten    5 ge  lagerte Rolle 17     bezw.    18 geführt ist. Dabei  wird das     jeweils    nicht     erforderliche    Gewicht  in der tiefsten Stellung durch Aushaken des  betreffenden Seils abgeschaltet.    Vor dem Schlitten 7 ist an den Schlitten  5 eine Teilschiene 19 geführt, zum Beispiel  mittelst der Schlitze 20     (Fig.    9).

   Diese Teil  schiene ermöglicht die Schaltung des Schlit  tens 7 samt der auszustanzenden Blechtafel  12 in den Pfeilrichtungen 13, 14 und be  stimmt damit den Schaltweg der Blech  tafel in den erwähnten     Stanzreihen    d, e. Zu  diesem Zwecke ist die Teilschiene 19 mit      Schaltanschlägen für eine von der Stanze  gesteuerte     Einfallklinke    21 versehen. Diese  Klinke ist in einer vom Schlitten 7 getra  genen Hülse 22 lotrecht geführt und steht  einerseits unter der Wirkung einer sie nach       unten    drückenden Feder 23 und anderseits  eines sie zurückziehenden     Bowdenkabels    24,  das zu dem Ende eines um 25 drehbaren  Hebelarmes 26 führt.

   Eine Rolle 27 dieses  Hebels     -wird    von der     Nocke    28 einer Ma  schinenwelle 29 gesteuert. Die mit der Klinke  21 zusammenwirkenden Schaltanschläge     au     der Teilschiene 19 haben zum Beispiel die  Gestalt von Kerben 30, deren     Abstand    zum  Beispiel gleich b in     Fig.    3, das ist der Ab  stand der Mittel     zweier    sich berührender       Nachbar-Stanzkreise    in der gleichen Reihe,  oder gleich<I>b</I>     1c    in     Fig.    4 ist.  



  Die Teilschiene 19 ist, um die Einstel  lung der Schaltanschläge 30 auf beliebige  Abstände b     (Fig.    3) oder b     -f-    )e     (Fig.    4) zu  ermöglichen, in     Übereinstimmung    mit dem  in den     Fig.    12 bis 17 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ausgestaltet, das später be  schrieben wird.  



  Um gemäss den     Fig.    3 und 4 die Ver  setzung der Reihe e zur Reihe d, zum Bei  spiel um das Mass     lz    oder<I>1,</I> bewerkstelligen  zu können, ist die Teilschiene 19 in ihrer  Längsrichtung in beiden Pfeilrichtungen 13       bezw.    14     (Fig.    6) um das jeweils einstell  bare Mass zweimal 31 verschiebbar angeord  net. Diese     Verschiebbarkeit    wird zum Bai  spiel durch Stellschrauben 32 begrenzt, die  in an den Schlitten 5 befestigten Winkeln  33 angeordnet sind und auf das jeweilig er  forderliche Mass genau einstellbar sind.  



  Zur     Schaltung,der    Blechtafel 12 von der  Reihe d auf eine benachbarte Reihe e um  das jeweilig erforderliche Mass, zum Beispiel  <I>g,</I>     g1,        g:;    oder     g3    in den     Fig.    1 bis 4, dienen  zwei seitlich des Tisches 2 in den Winkeln  3 einstellbar und feststellbar angeordnete  Teilschienen 34, die gleichfalls in Überein  stimmung mit dem in den     Fig.    12 bis<B>1.7</B>  dargestellten Ausführungsbeispiel ausgestal  tet sind und Kerben 30 als Schaltanschläge  besitzen.    Längs diesen Teilschienen sind die Schlit  ten 5 verstellbar und an deren Kerben 30  feststellbar.

   Mit den Kerben wirken zwei  federnde Klinken 35 zusammen, die um 36       verschwenkbar,    durch eine     Querstange    37 ver  bunden und mittelst der Handgriffe 38 ge  meinsam     verschwenkbar    sind. Beim     Ver-          schwenken    eines der Griffe 38 in der Pfeil  richtung in     Fig.    8 werden die Klinken 35  aus den Kerben der Teilschienen 34 ausge  hoben und die Schlitten 5 können samt Teil  schiene 19, .Schlitten 7 und Blechtafel 12  in den     Fig.    6 und 8 um eine     Kerbenentfer-          nung    nach links verschoben werden.

   Diese  Verschiebung kann durch Zuggewichte be  wirkt werden, deren Zugorgane 39 an den  Schlitten 5 angreifen und über an den     hin-          tern    Winkeln 3 gelagerte     Rollen    40 laufen.  Federn 41 bewirken nach Loslassen des  Handgriffes 38 das Einfallen der Klinken  35 in eine Kerbe der Teilschienen 34.  



  Die beschriebene Vorrichtung ist zur  eigentlichen Stanze, die eine gewöhnliche  Stanze oder Ziehpresse -sein kann, so an  geordnet, dass das zur Arbeit bereite Unter  gesenk 42 ungefähr in der Tischfläche 2 liegt  und darüber das     Obergesenk    43 vorgesehen  ist     (Fig.    6 und 7).  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Unter       Annahme    des in     Fig.    3 dargestellten     Aus-          teilungsfalles    werden die Schaltanschläge  (Kerben 30) der Teilschiene 19 auf eine Ent  fernung gleich b     (Fig.    3) eingestellt. Fer  ner werden die Anschlagschrauben 32 für  eine seitliche Verschiebung der Teilschiene  19 auf das Mass     h        (Fig.    3) eingestellt.     Wei-          ters    werden die Schaltanschläge (Kerben 30)  der Teilschienen 34 auf eine Entfernung  gleich     g.,        (Fig.    3) eingestellt.

   Wenn die       erste    Reihe d in der Pfeilrichtung 13     (Fig.    6)  ausgestanzt weiden soll, wird :die Blechtafel  12 so in die Klemmen 10, 11 eingespannt,  dass die erste     Stanzstelle,    dieser Reihe mit  dem     Untergesenk    42 in Deckung kommt, was  bei bestimmter Grösse der Blechtafel durch  einen seitlichen Anschlag für diese genau       bestimmt    werden kann. Ferner werden in die  Zugorgane 15 und 39 die Gewichte einge-      hängt.

   Die     Einfallklinke    21 legt sich in eine  Kerbe 30 der Teilschiene 19 und letztere       liegt    in     Fig.    6 am linken Anschlag 32 (von  dem vor dem Tisch stehenden Arbeiter aus  gesehen) an, in welcher Stellung sie vorüber  gehend festgestellt werden kann. Wird nun  die Maschine in Tätigkeit gesetzt, dann wird  die erste     Stanzung    hergestellt.

   Bei hoch  gehendem     Obergesenk    43 wird die Einfall  klinke 21 durch die Maschine von der Kerbe  30 ausgehoben, .der Schlitten 7 samt Blech  tafel 1.2 durch den Gewichtszug 15 nach  links geschaltet und die sofort nach Aus  hebung durch die Wirkung der Feder 23  sich wieder senkende     Einfallklinke    91 in  folge Verschiebung des Schlittens 7 in die  nächste Kerbe 30 an der Teilschiene 19 zum  Einfallen gebracht, worauf die zweite     Stan-          zung    der gleichen Reihe d hergestellt wird       usf.    Nach Beendigung der     Sta.nzreihe    d       (Fig.    3)

   erfolgt durch     Lösen    der Klinken 35  die Querschaltung des Schlittens 7 samt Blech  tafel 12     nnm    das Mass     g.    zur Herstellung der  zweiten     Stanzreihe    e. Durch Ausschaltendes  Zuges 15 und     Einschalten    des Zuges 16 ver  schiebt sich die Teilschiene 19 um das ein  gestellte Mass     la    nach rechts und nunmehr  kann die Reihe e bei umgekehrter     Bewe-          gnngsrichtung    des     Schlittens    7 samt Blech  tafel     1.2    gestanzt werden.  



  Die Zuführungsvorrichtung kann mit  einer gewöhnlichen Stanze oder Ziehpresse       bleibend    oder lösbar, gegebenenfalls verstell  bar in Verbindung gebracht werden. Die  Zuführungsvorrichtung kann auch an einem  eigenen beweglichen Ständer gelagert sein.  so dass sie an eine gewöhnliche Stanze oder  Ziehpresse herangerückt oder angefahren  werden kann. In diesem Falle kann die Zu  führungsvorrichtung leicht entfernt und so  dann die Stanze oder Ziehpresse in gewöhn  licher Weise benutzt werden; auch wird da  bei die Vorrichtung von den Erschütterungen  der Maschine nicht so stark beeinflusst. Die  gesamte Maschine wird dabei auch von der  Länge und Breite der Blechtafel unabhängig,  wenn die Zuführungsvorrichtung entspre  chend dimensioniert ist.

      Anstatt die Gewichtszüge 15 und 16 zu       benützen,    kann der Schlitten 7 samt Blech  tafel 12 von Hand aus in den     Stanzreihen     d, e geschaltet werden, wobei gleichfalls .das  Einfallen der Klinke 21 in die nächste Kerbe  30 der Teilschiene 19 selbsttätig erfolgt.  



  Die     Einfallklinke    21     kann    durch     Ver-          schwenken    eines     Nockens    mittelst     eines     Handgriffes 44     (Fig.    9) angehoben und in  dieser Stellung     festgehalten    werden, um eine  beliebige seitliche Verschiebung des Schlit  tens 7 zu ermöglichen.  



  Die genaue     Einstellung    der Kerben 30  kann bei beiden Teilschienen 19, 34 anhand  von Lehren leicht erfolgen.  



  In den     Fig.    6 und 7 ist eine     selbsttätige          Abschneidevorrichtung    für die beim Aus  stanzen der Blechtafel gegebenenfalls stehen  bleibenden Stege dargestellt. Das     Untergesenk     ist mit einer geraden     Schneidkante    47 ver  sehen, mit welcher ein mit dem beweglichen       Obergesenk    43 verbundenes Messer 48 bei  Ausführung des     Stanzdruckes    zusammen  wirkt.

   Eine an der Führung des     Obergesen-          kes    43 angeordnete und unter der Wirkung  von Federn 49 stehende     Druckplatte    50  drückt die Blechtafel beim Stanzen und Ab  schneiden des Steges leicht nieder. Die aus  gestanzten Werkstücke werden durch einen  aus der Leitung 51 zugeführten starken  Luftstrom in einen     Sammelbehälter        geblasen.     



  Die     Fig.    12 bis 17 zeigen jenes Ausfüh  rungsbeispiel der     Mittel,    das bei der beschrie  benen Zuführungsvorrichtung zur beliebigen  Verstellung     bezw.    Einstellung der Schal  anschläge an beiden Teilschienen 19 und 34  angewendet ist, zum Beispiel für die Teil  schiene 19 und bei Verwendung von Kerben  30 als     Schaltanschläge.     



  Bei :diesem Ausführungsbeispiel hat die       Teilschiene    19 in ihrem obern Teil einen sol  chen Querschnitt, dass sich mit Hilfe von  Beilagen 55 eine beiderseits     unterschnittene     Nut 56 -ergibt (siehe insbesondere     Fig.    15).

    Die Entfernung der     Schaltanschläge.        nämlich     der Kerben 30, voneinander wird durch     An-          einanderreihung    verschieden starker, das      heisst langer     bezw.    dicker Stücke 57 be  stimmt (siehe insbesondere     Fig.    16 und 17),  die     in    die Nut 56 einpassen und darin durch  die Beilagen 55     mittelst    der Schrauben 58,  59 festgelegt werden. Zur     Bildung    der Ker  ben 30 werden niedrigere Stücke 60 einge  setzt, die bei ein und derselben Maschine       leiche        Stdrk     g<B>01</B> e haben.

   Die Feinheit der Unter  teilung der Stücke 5 7 häng von der ge  wünschten Feinheit in der Abstufung der       Stanzgrössen   <I>b</I>     bezw.    der Entfernung<I>b</I> oder  b     +    k (Fug. 2, 3 und 4) ab. Da Feinheiten  von 0,1 mm erwünscht sind,     wird    man     neben     grossen Stücken auch Stücke 57 von der  Stärke (Länge     bezw.    Dicke )gleich 0,1 mm  und :deren Vielfaches vorsehen.

   Alle Stücke  werden in der Längsrichtung des Trägers  gemeinsam zusammengedrückt, und zwar  mittelst sieh ergänzender keilartiger Stücke       G1,    62, von denen sich letzteres gegen ein       Widerlager    63 stützt und nach Festlegen  mittelst Schraube 64 einen     achsialen    Druck  auf die     aneinandergereihten    Stücke 57 aus  übt.  



  Das gemeinsame Zusammenpressen der  Stücke 57, 60, 61 in der Längsrichtung des  Trägers hat :den Vorteil, dass durch Anwen  dung verschieden     starken        Pressdruckes    unter  Umständen eine äusserst feine Regelung der       gerbenentfernung,    (etwa auf     1/10o    oder       1/100o    mm) und     damit    oft .die genaueste An  passung an den Vordruck der auszustanzen  den Blechtafel 12 möglich ist. Das Fest  legen der     aneinandergereihten    .Stücke 57 ist  bei voller Ausfüllung auch einer nicht unter  schnittenen Nut 56 in ihrer ganzen Länge       mittelst    der Beilage 55 möglich.  



  Die so zusammengesetzte Teilschiene 19  ist an längs Querführungen 4 beweglichen       Schlitten    5 zum Beispiel     mittelst    der  Schlitze 20 geführt und kann daher nach  rechts und links um ein Mass 31 bis zu einem  Anschlag verschoben werden, wodurch die  Versetzung der     Stanzreihen    d und e gegen  einander (zum Beispiel um     1z    in     Fig.    3) be  stimmt wird. Dieses Mass 31 ist bei verschie  denen Blechtafeln verschieden und kann    sogar bei der gleichen Blechtafel verschie  den sein.  



  Die beschriebene Art der beliebigen Ver  stellung der     Schaltanschläge    ist nicht nur bei  unbedruckten Blechtafeln     oder    dergleichen  sehr wertvoll, sondern hat noch viel grö  sseren Wert beim Ausstanzen bedruckter  Blechtafeln oder dergleichen, weil sie in ein  fachster Weise ein genaues Anpassen der       Teilung    der Teilschiene 19 oder 34 oder  beider an den unvermeidlichen und sehr  häufig nur örtlich     fehlerhaften    Druck der  Blechtafel ermöglicht und so ein genaues  Ausstanzen der bedruckten Stellen sichert.

    Bei dem sehr häufig vorkommenden Be  drucken der Blechtafeln mittelst eingefärb  ter Gummiwalze wird oft durch stärkeres  Zusammendrücken des Gummis die Entfer  nung zwischen zwei einzelnen Bildern eine  etwas andere als zwischen allen übrigen  Bildern zum Beispiel einer Reihe. In einem  solchen Falle kann der Fehler durch blosses  Herausnehmen oder Hinzufügen eines     Stük-          kes    57 von entsprechender Dicke, oft nur  etwa von     '/1o    mm Dicke, leicht korrigiert  werden.  



  In den     Fig.    12 bis 14 ist eine mit der  Teilschiene 19 vereinigte Einrichtung darge  stellt, bei der ein Tragglied mit einer An  zahl einstellbarer Anschläge für die seitlich  verschiebbare Teilschiene 19 versehen ist, so  dass durch blosse Verstellung dieses Tragglie  des ein anderes eingestellter     Anschlag    zur  Wirkung kommt. Der Zweck dieser Ein  richtung ist die leichte und rasche Änderung  des Masses der seitlichen Verschiebung der  Teilschiene 19 und damit eine Änderung der  Versetzung     h    (Fug. 3) der     Stanzreihen    zu  einander ohne Betriebsunterbrechung. Diese  Änderung ist nicht nur bei verschiedenen  Blechtafeln, sondern oft auch bei der gleichen  Blechtafel wünschenswert.  



  Bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel besteht das Tragglied aus einem  drehbaren Teil, zum     Beispiel    einer Scheibe  65, die als Tragglied für eine Anzahl     aehsial     einstellbarer Anschläge in Form von Schrau  benbolzen 66 dient, von denen der jeweils in      der Achse der Teilschiene 19 befindliche als  Anschlag dient. Die Bolzen können in der  betreffenden Lage durch Muttern 67 fest  gestellt werden. Da jeder Bolzen 66 gegen  die Teilschiene 19 zu auf eine andere Länge  eingestellt ist, so bedarf es nur einer Drehung  der Scheibe<B>65,</B> um eine     Anderung    des Ver  schiebungsweges der Teilschiene 19 herbei  zuführen.

   Die Scheibe 65 ist auf einer  Büchse 68 drehbar, die zweckmässig die  Mutter des Gewindeteils 69 einer Stange 6  bildet, welche in der Maschine zur Führung  des die Blechtafel schaltenden Schlittens 7  dient. Die Mutter ist auf dem Gewinde     mit-          telst    Klemmschraube 70 feststellbar und die  Scheibe wird in an sich bekannter Weise in  ,jeder der wirksamen Drehstellungen durch  einen nicht     dargestellten    Schnappmechanis  mus selbsttätig festgehalten.  



  Die     Fig.    10 und 11 zeigen ein anderes  Ausführungsbeispiel der Mittel zur belie  bigen Verstellung     bezw.    Einstellung der  Schaltanschläge längs den Teilschienen, und  zwar     Fig.    10 für die Teilschiene 19, und       Fig.    11 für die Teilschiene 34.  



  In     Fig.    10 wird die Teilschiene 19 von  einer Schraubenspindel von kleiner Gang  höhe gebildet, längs welcher Schrauben  muttern 45 beliebig     verschraubbar    sind, die       durch    Gegenmuttern 46 in der jeweiligen  Lage     festgestellt    werden können.     Muttern     und Gegenmuttern haben zweckmässig eine  kleine Höhe, um bei kleinen Abständen deren  weitgehende Annäherung zu ermöglichen.  Die zweckmässig abgeschrägten Doppelmut  tern     dienen    der schon erwähnten gesteuerten       Einfallklinke    ?1 als Anschlag in beiden  Bewegungsrichtungen des Schlittens 7.

   Soll  die Schraubenmutter 45 die in den     Fig.    6  und 9 ersichtliche praktische Kerbe 30 für  die     Einfallklinke    21 aufweisen, dann erhält  sie eine Ringnut.  



  In     Fig.    11 wird die Teilschiene 34     vor,     einer Schraubenspindel mit verstellbaren  Schraubenmuttern 45, 46 gebildet, die jener  in     Fig.    10 gleichen,     mir    dass die Doppelmutter  45, 46 der erwähnten Klinke 35 als An  schlag dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zuführungsvorrichtung für Maschinen zum reihenweisen Ausstanzen von Werkstüh- ken aus Blechtafeln und ähnlichen Material bahnen, mit senkrecht zueinander längs Teil schienen schaltbaren Schlitten, von denen einer die Materialbahn trägt, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Schaltweg der Schlitten in den erwähnten Richtungen be stimmenden Teilschienen mit in der Schienenlängsrichtung beliebig verstellbaren Schaltanschlägen versehen sind und ferner jene Teilschiene, die den Schaltweg der Ma terialbahn in den Stanzreihen bestimmt,
    um ein beliebig einstellbares Mass in ihrer Längsrichtung in beiden Richtungen ver schiebbar ist, um die Herstellung beliebiger mehrreihiger Stanzungen mit beliebiger Ver setzung der Reihen zueinander ohne Aus wechslung der Teilschienen zu ermöglichen. UNTERANSPR'tl'CHE 1.. Zuführungsvorrichtung nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einer der Teilschienen die Schaltanschläge durch verschieden starke Stücke gebildet werden, die längs einem gemeinsamen Träger aneinandergereiht sind. 2.
    Zuführungsvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, da:ss die aneinander gereihten Stücke in einer un terschnittenen Nut des sie aufnehmenden Trägers durch gemeinsames Zusammen drücken in der Längsrichtung des Trägers festgehalten sind. 3. Zuführungsvorrichtung nach Patsntan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Verschiebung der einen Teilschiene in ihrer Längsrichtung um ein beliebig einstellbares Mass ein verstell bares Tragglied für eine Anzahl für sich einstellbarer Anschläge vorgesehen ist, so dass durch blosse Verstellung des Tragglie des ein anderes eingestellter Anschlag für die Teilschiene zur Wirkung kommt.
    Zuführungsvorrichtung nach Unteran- Spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragglied drehbar gelagert ist und eine Anzahl verstellbarer Anschläge trägt. 5. Zuführungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie an einem eigenen beweglichen Ständer ge lagert ist, so dass sie an eine gewöhnliche Stanze herangebracht und von ihr entfernt werden kann.
CH161104D 1931-04-08 1931-12-17 Zuführungsvorrichtung für Maschinen zum reihenweisen Ausstanzen von Werkstücken aus Blechtafeln und ähnlichen Materialbahnen. CH161104A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934467C (de) * 1951-10-31 1955-10-27 Demag Ag Stanzeinrichtung fuer Bleche, insbesondere Dynamobleche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE934467C (de) * 1951-10-31 1955-10-27 Demag Ag Stanzeinrichtung fuer Bleche, insbesondere Dynamobleche

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