CH161186A - Anordnung mit auf einer gemeinsamen Achse unter Sicherung ihrer gegenseitigen Lage auswechselbar aufgereihten Scheiben, insbesondere für Einrichtungen zum selbsttätigen Wählen von Telephonverbindungen. - Google Patents

Anordnung mit auf einer gemeinsamen Achse unter Sicherung ihrer gegenseitigen Lage auswechselbar aufgereihten Scheiben, insbesondere für Einrichtungen zum selbsttätigen Wählen von Telephonverbindungen.

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CH161186A
CH161186A CH161186DA CH161186A CH 161186 A CH161186 A CH 161186A CH 161186D A CH161186D A CH 161186DA CH 161186 A CH161186 A CH 161186A
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Steidinger G M B H Gebrueder
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Steidinger G M B H Geb
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  Anordnung mit auf einer gemeinsamen Achse unter Sicherung ihrer gegenseitigen       Zage    auswechselbar aufgereihten Scheiben, insbesondere für Einrichtungen zum  selbsttätigen Wählen von     Telephonverbindungen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  ordnung mit auf einer gemeinsamen Achse  aufgereihten Scheiben unter Sicherung der  gegenseitigen Lage der Scheiben und besteht  darin, dass die Scheiben mit je einem     Radial-          schlitz    zum Aufsetzen auf die gemeinsame  Achse versehen und einerseits gegen Radial  verschiebung, anderseits durch eine parallel  zur Achse liegende und durch die Radial  schlitze der einzelnen Scheiben durch  greifende Schiene gegen Verdrehung in Be  zug auf die Achse. gesichert sind.  



  Durch diese Anordnung wird eine rasche  Montage und Auswechslung der Scheiben  ermöglicht unter gleichzeitiger     Sicherung     derselben in ihrer Lage.  



       Zweckmässigerweise    ist jede der Scheiben  mit einer     schwalbenschwanzförmigen    Feder  versehen, wobei zu deren Befestigung seit  liche Vorsprünge oder Nocken an jeder    Scheibe angeordnet und die freien Schenkel  der Feder in den     Radialschlitz    nahe der  Scheibenmitte eingebogen sein können. Die  freien Schenkel der Feder können hierbei der  art gebogen sein, dass die Schenkel beim Auf  setzen der Scheibe auf die Achse     ausein-          andergespreizt    werden und dadurch die Achse  fest umfassen.  



  Solche an den einzelnen Scheiben vorzu  sehende Federn oder auch die zum Halten  der Federn an den Scheiben vorzusehenden  seitlichen Vorsprünge oder Nocken können  gleichzeitig dazu dienen, den gewünschten  Abstand zwischen den Scheiben herzustellen,  indem die Feder in der entsprechenden Breite       bezw.    die seitlichen Vorsprünge oder Nocken  in entsprechender Höhe ausgeführt werden.  



  Von diesen letztgenannten     Möglichkeiten.     ist die     Verwendung    der seitlichen Vor  sprünge oder Nocken zur Herstellung des      Abstandes zwischen den Scheiben die prak  tisch zuverlässigere, weil     .die    Nocken unter       Einhaltung    genauer Toleranzen hergestellt  werden können, während die Breite der Fe  der infolge seitlicher     Ausbiegung    in gewissen  Grenzen schwanken kann.  



  Infolge des     Radialschlitzes    besteht die  Gefahr, dass die Scheiben beiderseits des  Schlitzes an     Steifigkeit    verlieren. Diese  Schwächung kann durch Anordnung von  Distanznocken oder Distanzfedern praktisch  nicht oder nur unvollkommen behoben wer  den.  



  Es ist deshalb zweckmässig, die Sicherung  des gegenseitigen Abstandes der Scheiben da  durch zu verbessern, dass in Ergänzung der  durch die     Radialschlitze    parallel zur Achse  durchgreifenden Schiene ein Rechen in die  Schlitze der Scheiben eingesetzt wird, dessen  Zähne in einer dem     Scheibenabstand    entspre  chenden Breite ausgeführt sind.  



  Die Zähne des Rechens können in be  liebiger Länge ausgeführt werden, so dass  gegebenenfalls Distanznocken zwischen den  Scheiben überflüssig werden.  



  Durch Ausführung des Rechenschaftes  als Schiene und genaue Anpassung derselben  an die Breite der Schlitze der Scheiben kann  der Rechen gleichzeitig die Sicherung gegen  gegenseitige Verdrehung der Scheiben geben.  so dass eine besondere, in den Schlitzen  liegende Schiene oder ähnliche Massnahme  überflüssig werden.  



  Der Rechen wird zweckmässig im     Stanz-          verfahren    hergestellt. In solchen Fällen, wo  die Scheiben nur eine geringe Dicke haben  und demgemäss die Zahnlücken des Rechens  sehr schmal sind, ist es schwierig, die Zahn  lücken mit der nötigen Genauigkeit auszu  stanzen. Es empfiehlt sich deshalb, einen  Rechen aus, zwei aufeinander liegenden Teil  rechen zusammenzusetzen, wobei die ge  wünschte Zahnbreite .durch gegenseitiges Ver  schieben der beiden Teilrechen erhalten wird.  Die Teilrechen können auch mit doppelter  Zahnteilung ausgeführt und beim Zusammen  bau derart gegeneinander versetzt werden,    dass die Zähne eines Teilrechens in der Mitte  der Zahnlücken des andern Rechens liegen.  



  Der Rechen ist zweckmässig mit einer  mittleren Schiene versehen, deren Breite der  Schlitzbreite in den Scheiben entspricht, und  welche zweckmässig die Zahnwurzeln des  Rechens     bezw.    der Rechen überdeckt, so dass  auch Grate, welche an den Zahnwurzeln ent  stehen und das Einsetzen der Scheiben in  die Zahnlücken erschweren könnten, über  deckt werden.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung in beispielsweiser Ausführungs  form dargestellt, und zwar in Verbindung  mit einer Wähleinrichtung zur selbsttätigen  Herstellung von     Telephonverbindungen.    In  der Zeichnung zeigt       Fig.    1 einen     Querschnitt    durch die Ein  richtung,       Fig.2    einen der     Fig.    1 entsprechenden       Längsschnitt,          Fig.    3 einen aus zwei Teilrechen zu  sammengesetzten Rechen,       Fig.    4 eine abgeänderte Ausführungsform  des aus Teilrechen zusammengesetzten Re  chens,

         Fig.    5 einen     Schnitt    nach Linie     V-V     der     Fig.    3     bezw.    der     Fig.    4,       Fig.6    einen der     Fig.1        entsprechenden          Teilschnitt    bei anderer Ausführung der  Scheibe, und       Fig.    7     einen    Schnitt nach Linie     VII-VII     der     Fig.    6.  



  In dem Kasten a ist die Achse b ge  lagert, welche eine bestimmte Anzahl von       Nockenscheiben    c trägt. Die Stromimpuls  sendung findet dadurch statt, dass die Nocken       c,    an eine kleine Rolle d nacheinander an  schlagen, so dass bei     d,    der Stromkreis e  unterbrochen wird. Der Kontakt     dl    ist mit  Hilfe eines Handgriffes f in einem Schlitz     g     des Kastendeckels verschiebbar angeordnet  und zu diesem Zweck auf der Schiene     lz    ver  schiebbar befestigt.

   Die Achse b steht mit  einem     mittelst    eines Handgriffes k     aufzieh-          baren    Federlaufwerk     l    in Verbindung, so dass  sie mit den aufgesetzten Scheiben in Dre-           hung    versetzt werden kann. Die Drehung  wird durch Auslösung der     Sperrvorrichtung          nt    ermöglicht, welche nach einer vollen Um  drehung der Welle b     bezw.    der Scheiben c       .selbsttätig    wieder in Eingriff kommt.  



  Die Scheiben c sind, wie     Fig.    1 erkennen  lässt, mit je einem     Radialschlitz    n versehen,  dessen Breite der Dicke der Achse b ent  spricht, so dass die Scheiben durch den  Schlitz oder von einem Ende der Achse b  her auf diese aufgesetzt werden können. Wie       Fig.    3 zeigt, sind die Scheiben c zwischen an  den Enden der Achse vorgesehenen Scheiben  o befestigt, .die ausserdem durch eine parallel  zur Achse<I>b</I> angeordnete, in die Schlitze     n     der Scheiben c eingreifende Schiene p von  rundem Querschnitt miteinander verbunden  sind. Der Durchmesser der Schiene p ent  spricht der Breite des Schlitzes n. Dadurch  ist jede Scheibe     c    gegen Drehung gesichert.

    Die Sicherung der Scheiben c gegen Ra,dial  verschiebung wird mit Hilfe von     schwalben-          schwanzförmigen    Federn     q    erreicht, welche  an seitlichen Vorsprüngen r der Scheiben  festgelegt sind, und deren Schenkel über die       Radialschlitze    n nahe der Scheibenmitte grei  fen. Es ist leicht verständlich, dass beim Auf  setzen einer Scheibe c auf die     Achse    b die  Schenkel<I>s</I> der Feder     q        aus,einandergespreizt     werden und dadurch die Achse b fest um  fassen und eine     Radialverschiebung    der  Scheibe c verhindern.

   An den beiden Schei  ben o ist ausser der Schiene<I>p</I> ein Rechen     t,     befestigt, dessen Zähne     w    zwischen die ein  zelnen Scheiben c eingreifen und dadurch  den gegenseitigen Abstand der Scheiben  sicherstellen. Es ist verständlich, dass bei  genügender Länge der Zähne     u    die Federn     q     zur Sicherung des Abstandes zwischen den  Scheiben nicht benötigt werden und deshalb  beliebig schmal ausgeführt werden können..  Der Schaft des Rechens, der, wie aus     Fig.    1  ersichtlich ist, durch eine Schiene v verstärkt.  ist, liegt in dem Schlitze     n    der Scheiben c.

    Bei Ausbildung der Schiene v entsprechend  der     Breite    des Schlitzes<I>n</I> kann die Schiene<I>p</I>  in Fortfall kommen.    Nach     Fig.    3 ist der Rechen aus zwei auf  einanderliegenden Teilrechen     t,    und t2 zu  sammengesetzt, wobei die erforderliche Zahn  breite, die gleich dem Scheibenabstand ist,       bezw.    die erforderliche Zahnlücke durch  gegenseitiges Verschieben der beiden Teil  rechen - erhalten wird.

   Die     Ausbildung    des  Rechens nach     Fig.    3 ist deshalb praktisch  von Bedeutung, weil die Herstellung der  Teilrechen auch bei noch so schmalen     Zahn-          hicken    im     Stanzverfahren    möglich ist.  



  In     Fig:4    ist der Rechen     ebenfalls    aus  zwei Teilrechen t, und     t2    zusammengesetzt.  Hierbei sind die Teilrechen mit einer Zahn  teilung ausgeführt, die das doppelte der  jenigen des einteiligen Rechens beträgt, und  derart gegeneinander verschoben, dass die  Zähne des Teilrechens     t,    in der Mitte der  Zahnlücken des Rechens     t2    liegen und um  gekehrt.  



       Fig.    5 zeigt einen Schnitt des Rechens  nach     Fig.    3     bezw.        Fig.    4 und lässt insbeson  dere erkennen, dass die Schiene v, deren  Breite den Schlitzen     n    entspricht, die Zahn  wurzeln der Rechen     t,    und     t2    überdeckt. Dies  ist deshalb vorteilhaft, weil beim Stanzen  Grate vornehmlich an den Zahnwurzeln  stehen bleiben, die das Einsetzen der Schei  ben c in die Zahnlücke des Rechens erschwe  ren könnten.  



  In den     Fig.    6 und 7 ist ein anderes Aus  führungsbeispiel der Scheibenbefestigung  ohne Verwendung eines Rechens dargestellt.  Hierbei ist die Feder     q    aus     einfachem    Feder  draht hergestellt, während die Nocken r' in  der dem gewünschten Abstand zwischen den  Scheiben entsprechenden Höhe ausgebildet  sind. Die Befestigung der Nocken auf den  Scheiben c entsprechend     Fig.    7 kann im  Stanz- oder     Pressverfahren    erfolgen, wobei  gleichzeitig in zuverlässiger Weise die Mög  lichkeit gegeben ist, die Höhe der Nocken  unter Einhaltung kleinster Toleranzen zu  bemessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung mit auf einer gemeinsamen Achse unter Sicherung ihrer gegenseitigen Lage auswechselbar aufgereihten Scheiben, insbesondere für Einrichtungen zum selbst tätigen Wählen von Telephonverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben mit je einem Radialschlitz zum Aufsetzen auf die gemeinsame Achse versehen sind und einerseits gegen Radialverschiebung, - ander seits durch eine parallel zur Achse liegende und durch die Radialschlitze durchgreifende Schiene gegen Verdrehung in bezug auf die Achse gesichert sind.
    UNTERANSPRt7CHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Scheibe mit einer an seitlichen Vorspüngen der Scheibe festgelegten, schwalbenschwanzförmigen Feder versehen ist, deren freie Schenkel nahe der Scheibenmitte über den Radial schlitz greifen. ?. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Distan zierung der Scheiben die Breite der Fe dern gleich dem Abstand der Scheiben ge macht ist. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Distan- zierung der Scheiben die Höhe der seit lichen Vorsprünge gleich dem Abstand der Scheiben gemacht ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen in die Schlitze der Scheiben eingreifenden Rechen mit Zäh nen, deren Breite gleich dem Scheiben abstand gemacht ist. 5. Anordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Rechen, der aus zwei aufeinanderliegenden Teilrechen zusam mengesetzt ist, die derart gegeneinander verschoben sind, dass die Breite der durch die beiden Teilrechen gebildeten Zähne gleich dem Scheibenabstand ist.
    6. Anordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Rechen, der aus zwei aufeinanderliegenden Teilrechen zusam mengesetzt ist, die derart ausgeführt und gegeneinander verschoben sind, dass die Zähne eines Teilrechens in der Mitte der Zahnlücken des andern Rechens liegen. i. Anordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Rechen mit einer die Zahnwurzeln überdeckenden Schiene. deren Breite der Schlitzbreite der Scheiben gleich ist.
CH161186D 1931-09-16 1932-04-07 Anordnung mit auf einer gemeinsamen Achse unter Sicherung ihrer gegenseitigen Lage auswechselbar aufgereihten Scheiben, insbesondere für Einrichtungen zum selbsttätigen Wählen von Telephonverbindungen. CH161186A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2547166A (en) * 1949-03-26 1951-04-03 Autopoint Co Index card and holder therefor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2547166A (en) * 1949-03-26 1951-04-03 Autopoint Co Index card and holder therefor

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