Anordnung mit auf einer gemeinsamen Achse unter Sicherung ihrer gegenseitigen Zage auswechselbar aufgereihten Scheiben, insbesondere für Einrichtungen zum selbsttätigen Wählen von Telephonverbindungen. Die Erfindung bezieht sich auf eine An ordnung mit auf einer gemeinsamen Achse aufgereihten Scheiben unter Sicherung der gegenseitigen Lage der Scheiben und besteht darin, dass die Scheiben mit je einem Radial- schlitz zum Aufsetzen auf die gemeinsame Achse versehen und einerseits gegen Radial verschiebung, anderseits durch eine parallel zur Achse liegende und durch die Radial schlitze der einzelnen Scheiben durch greifende Schiene gegen Verdrehung in Be zug auf die Achse. gesichert sind.
Durch diese Anordnung wird eine rasche Montage und Auswechslung der Scheiben ermöglicht unter gleichzeitiger Sicherung derselben in ihrer Lage.
Zweckmässigerweise ist jede der Scheiben mit einer schwalbenschwanzförmigen Feder versehen, wobei zu deren Befestigung seit liche Vorsprünge oder Nocken an jeder Scheibe angeordnet und die freien Schenkel der Feder in den Radialschlitz nahe der Scheibenmitte eingebogen sein können. Die freien Schenkel der Feder können hierbei der art gebogen sein, dass die Schenkel beim Auf setzen der Scheibe auf die Achse ausein- andergespreizt werden und dadurch die Achse fest umfassen.
Solche an den einzelnen Scheiben vorzu sehende Federn oder auch die zum Halten der Federn an den Scheiben vorzusehenden seitlichen Vorsprünge oder Nocken können gleichzeitig dazu dienen, den gewünschten Abstand zwischen den Scheiben herzustellen, indem die Feder in der entsprechenden Breite bezw. die seitlichen Vorsprünge oder Nocken in entsprechender Höhe ausgeführt werden.
Von diesen letztgenannten Möglichkeiten. ist die Verwendung der seitlichen Vor sprünge oder Nocken zur Herstellung des Abstandes zwischen den Scheiben die prak tisch zuverlässigere, weil .die Nocken unter Einhaltung genauer Toleranzen hergestellt werden können, während die Breite der Fe der infolge seitlicher Ausbiegung in gewissen Grenzen schwanken kann.
Infolge des Radialschlitzes besteht die Gefahr, dass die Scheiben beiderseits des Schlitzes an Steifigkeit verlieren. Diese Schwächung kann durch Anordnung von Distanznocken oder Distanzfedern praktisch nicht oder nur unvollkommen behoben wer den.
Es ist deshalb zweckmässig, die Sicherung des gegenseitigen Abstandes der Scheiben da durch zu verbessern, dass in Ergänzung der durch die Radialschlitze parallel zur Achse durchgreifenden Schiene ein Rechen in die Schlitze der Scheiben eingesetzt wird, dessen Zähne in einer dem Scheibenabstand entspre chenden Breite ausgeführt sind.
Die Zähne des Rechens können in be liebiger Länge ausgeführt werden, so dass gegebenenfalls Distanznocken zwischen den Scheiben überflüssig werden.
Durch Ausführung des Rechenschaftes als Schiene und genaue Anpassung derselben an die Breite der Schlitze der Scheiben kann der Rechen gleichzeitig die Sicherung gegen gegenseitige Verdrehung der Scheiben geben. so dass eine besondere, in den Schlitzen liegende Schiene oder ähnliche Massnahme überflüssig werden.
Der Rechen wird zweckmässig im Stanz- verfahren hergestellt. In solchen Fällen, wo die Scheiben nur eine geringe Dicke haben und demgemäss die Zahnlücken des Rechens sehr schmal sind, ist es schwierig, die Zahn lücken mit der nötigen Genauigkeit auszu stanzen. Es empfiehlt sich deshalb, einen Rechen aus, zwei aufeinander liegenden Teil rechen zusammenzusetzen, wobei die ge wünschte Zahnbreite .durch gegenseitiges Ver schieben der beiden Teilrechen erhalten wird. Die Teilrechen können auch mit doppelter Zahnteilung ausgeführt und beim Zusammen bau derart gegeneinander versetzt werden, dass die Zähne eines Teilrechens in der Mitte der Zahnlücken des andern Rechens liegen.
Der Rechen ist zweckmässig mit einer mittleren Schiene versehen, deren Breite der Schlitzbreite in den Scheiben entspricht, und welche zweckmässig die Zahnwurzeln des Rechens bezw. der Rechen überdeckt, so dass auch Grate, welche an den Zahnwurzeln ent stehen und das Einsetzen der Scheiben in die Zahnlücken erschweren könnten, über deckt werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungs form dargestellt, und zwar in Verbindung mit einer Wähleinrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Telephonverbindungen. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Ein richtung, Fig.2 einen der Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt, Fig. 3 einen aus zwei Teilrechen zu sammengesetzten Rechen, Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform des aus Teilrechen zusammengesetzten Re chens,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 3 bezw. der Fig. 4, Fig.6 einen der Fig.1 entsprechenden Teilschnitt bei anderer Ausführung der Scheibe, und Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6.
In dem Kasten a ist die Achse b ge lagert, welche eine bestimmte Anzahl von Nockenscheiben c trägt. Die Stromimpuls sendung findet dadurch statt, dass die Nocken c, an eine kleine Rolle d nacheinander an schlagen, so dass bei d, der Stromkreis e unterbrochen wird. Der Kontakt dl ist mit Hilfe eines Handgriffes f in einem Schlitz g des Kastendeckels verschiebbar angeordnet und zu diesem Zweck auf der Schiene lz ver schiebbar befestigt.
Die Achse b steht mit einem mittelst eines Handgriffes k aufzieh- baren Federlaufwerk l in Verbindung, so dass sie mit den aufgesetzten Scheiben in Dre- hung versetzt werden kann. Die Drehung wird durch Auslösung der Sperrvorrichtung nt ermöglicht, welche nach einer vollen Um drehung der Welle b bezw. der Scheiben c .selbsttätig wieder in Eingriff kommt.
Die Scheiben c sind, wie Fig. 1 erkennen lässt, mit je einem Radialschlitz n versehen, dessen Breite der Dicke der Achse b ent spricht, so dass die Scheiben durch den Schlitz oder von einem Ende der Achse b her auf diese aufgesetzt werden können. Wie Fig. 3 zeigt, sind die Scheiben c zwischen an den Enden der Achse vorgesehenen Scheiben o befestigt, .die ausserdem durch eine parallel zur Achse<I>b</I> angeordnete, in die Schlitze n der Scheiben c eingreifende Schiene p von rundem Querschnitt miteinander verbunden sind. Der Durchmesser der Schiene p ent spricht der Breite des Schlitzes n. Dadurch ist jede Scheibe c gegen Drehung gesichert.
Die Sicherung der Scheiben c gegen Ra,dial verschiebung wird mit Hilfe von schwalben- schwanzförmigen Federn q erreicht, welche an seitlichen Vorsprüngen r der Scheiben festgelegt sind, und deren Schenkel über die Radialschlitze n nahe der Scheibenmitte grei fen. Es ist leicht verständlich, dass beim Auf setzen einer Scheibe c auf die Achse b die Schenkel<I>s</I> der Feder q aus,einandergespreizt werden und dadurch die Achse b fest um fassen und eine Radialverschiebung der Scheibe c verhindern.
An den beiden Schei ben o ist ausser der Schiene<I>p</I> ein Rechen t, befestigt, dessen Zähne w zwischen die ein zelnen Scheiben c eingreifen und dadurch den gegenseitigen Abstand der Scheiben sicherstellen. Es ist verständlich, dass bei genügender Länge der Zähne u die Federn q zur Sicherung des Abstandes zwischen den Scheiben nicht benötigt werden und deshalb beliebig schmal ausgeführt werden können.. Der Schaft des Rechens, der, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, durch eine Schiene v verstärkt. ist, liegt in dem Schlitze n der Scheiben c.
Bei Ausbildung der Schiene v entsprechend der Breite des Schlitzes<I>n</I> kann die Schiene<I>p</I> in Fortfall kommen. Nach Fig. 3 ist der Rechen aus zwei auf einanderliegenden Teilrechen t, und t2 zu sammengesetzt, wobei die erforderliche Zahn breite, die gleich dem Scheibenabstand ist, bezw. die erforderliche Zahnlücke durch gegenseitiges Verschieben der beiden Teil rechen - erhalten wird.
Die Ausbildung des Rechens nach Fig. 3 ist deshalb praktisch von Bedeutung, weil die Herstellung der Teilrechen auch bei noch so schmalen Zahn- hicken im Stanzverfahren möglich ist.
In Fig:4 ist der Rechen ebenfalls aus zwei Teilrechen t, und t2 zusammengesetzt. Hierbei sind die Teilrechen mit einer Zahn teilung ausgeführt, die das doppelte der jenigen des einteiligen Rechens beträgt, und derart gegeneinander verschoben, dass die Zähne des Teilrechens t, in der Mitte der Zahnlücken des Rechens t2 liegen und um gekehrt.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt des Rechens nach Fig. 3 bezw. Fig. 4 und lässt insbeson dere erkennen, dass die Schiene v, deren Breite den Schlitzen n entspricht, die Zahn wurzeln der Rechen t, und t2 überdeckt. Dies ist deshalb vorteilhaft, weil beim Stanzen Grate vornehmlich an den Zahnwurzeln stehen bleiben, die das Einsetzen der Schei ben c in die Zahnlücke des Rechens erschwe ren könnten.
In den Fig. 6 und 7 ist ein anderes Aus führungsbeispiel der Scheibenbefestigung ohne Verwendung eines Rechens dargestellt. Hierbei ist die Feder q aus einfachem Feder draht hergestellt, während die Nocken r' in der dem gewünschten Abstand zwischen den Scheiben entsprechenden Höhe ausgebildet sind. Die Befestigung der Nocken auf den Scheiben c entsprechend Fig. 7 kann im Stanz- oder Pressverfahren erfolgen, wobei gleichzeitig in zuverlässiger Weise die Mög lichkeit gegeben ist, die Höhe der Nocken unter Einhaltung kleinster Toleranzen zu bemessen.