CH161189A - Selektionskreis. - Google Patents
Selektionskreis.Info
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Description
Selektionskr eis. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung, mittelst deren die Selektivität eines Radioempfangsgerätes vergrössert werden kann und durch die Störungen, die zum Bei spiel durch dig nahe Aufeinanderfolge der einzelnen Sendersta,tionen in der Wellenskala entstehen können, beseitigt werden. Die Vor richtung enthält zu diesem Zweck einen ab stimmbaren Kreis.
Ferner ist die Vorrich tung ,derart ausgebildet, dass sie auf ver schiedene Weise an die Antenne und an das Empfangsgerät gekoppelt werden kann, so dass ,jeweils der Anschluss gewählt werden kann. der die günstigsten Ergebnisse liefert.
Bekanntlich ist die günstigste Art ,der Anschaltung einer Antenne an ein Empfangs gerät mit den Eigenschaften dieses Gerätes aufs engste verbunden. Es ist zum Beispiel wünschenswert, dass die Verstärkung es Empfangsgerätes für jede Frequenz so viel wie möglich die gleiche ist. Bei einem Ver stärker, der die hohen Frequenzen mehr ver stärkt als die niederen Frequenzen, wird da- her zweckmässig eine Kopplung verwendet, die bei :den niederen Frequenzen stärker ist, während wenn umgekehrt von dem Verstär ker die hohen Frequenzen weniger gut ver stärkt werden, eine Kopplung gewählt wird. die bei höheren Frequenzen zunimmt.
Auch die Eigenschaften der Antenne und die zu empfangende Wellenlänge beeinflus sen die Wahl der Kopplungsart. Es ist zum Beispiel. wenn man eine induktive Antennen kopplung verwendet, die Selbstinduktions spule, die in Reihe mit der Antenne ge schaltet wird, von der Länge der Antenne abhängig. Wünscht man schwache Signale zu empfangen, so wird gewöhnlich eine direkte Antennenkopplung verwendet, wobei gegebenenfalls ein kleiner Kondensator zwi schen dem abgestimmten Kreis und der An tenne eingeschaltet werden kann, um den Einfluss der Antennenkapazität auf die Abstimmung dieses Kreises zu verkleinern.
Die Erfindung schafft nun eine Vorrich tung, die eine Reihe solcher Schaltmöglich- keiten in sich vereinigt. Sie weist zwei in Reihe gelegte Selbstinduktionsspulen auf, welcher Reihenschaltung die Kombination zweier hintereinander geschalteter Konden satoren, von denen einer veränderbar ist, parallel geschaltet ist. Sie weist ferner eine mit einer der Selbstinduktionsspulen gekop pelte Spule auf. Anschlussklemmen zum An schluss. einer Antenne sind an jeder der ge koppelten Spulen (gegebenenfalls unter Zwi schenschaltung eines kleinen Kondensators) angebracht und sowohl die dritte Spule, als auch der feste Kondensator weisen Anschluss klemmen zum Anschluss an ein Empfangs gerät auf.
Von den beiden in den abgestimmten Kreis eingeschalteten Spulen enthält zweck mässig die Antennenspule eine erheblich grössere Windungszahl als die Spule, die zum Anschluss an das Empfangsgerät be stimmt ist.
Diese beiden Spulen können vorteilhaft so angeordnet sein, dass sich die magnetischen Felder nicht beeinflussen, was zum Beispiel dadurch erreicht werden kann, dass die Achse der kleinen Spule innerhalb der grossen Spule angeordnet wird und senkrecht zu der Achse dieser grossen Spule steht.
Zur Vermeidung von Störungen durch äussere Felder können genannte Spulen und Kondensatoren in einem zweckmässig zylin- derförmigen Metallgehäuse angeordnet sein. Dabei kann der die Spulenwicklung tra gende Körper gleichzeitig als Befestigungs- mittel für den zu verwendenden variablen Kondensator dienen.
Das Metallgehäuse muss genügenden Abstand von den Spulenwick- lungen haben, damit Wirbelstromverluste vermieden werden. Es kann auch geschlitzt ausgeführt werden, um den induzierten Strö men keine geschlossenen Bahnen zu bieten. Der Zusammenbau der elektrischen Teile als ein geschlossenes Ganzes hat den Vorteil der leichten Montage und billigen Herstellung. Die Fussplatte des Metallgehäuses kann so ausgebildet sein, dass ein leichter Zusammen bau mit dem zu benutzenden Empfangsgerät möglich ist, so dass nach dem Zusammen fügen ein einheitlicher Körper vorliegt.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und Fig. 2 die Schal tung des Selektionskreises. Die Antenne 1 kann mit der Antennenspule 2 verbunden werden, die anderseits an Erde 3 liegt. Spule 2 ist mit der grossen Kopplungsspule 4 des Selektionskreises gekoppelt und befindet sich mit. dieser auf einem zylinderförmigen Tragkörper 5. Innerhalb des Tragkörpers 5 ist auf einem weiteren Tragkörper 6 die kleine Kopplungsspule 7 angebracht. In den Schwingungskreis ist ferner noch der Drehkondensator 8 und ein fester Konden sator 9 eingeschaltet. Der Empfänger kann an die Klemmen 10 oder 11 angelegt wer den.
Die Art der Anschaltung ist natürlich nicht auf Klemmen oder Büchsen beschränkt, sondern kann in zweckmässiger Weise vor genommen werden. Der Spulenkörper 5 ist im Deckel 12 des Metallgehäuses 13 befestigt und trägt an seinem andern Ende mittelst eines Querbügels 14 den Drehkondensator 8, dessen Drehachse durch die Wand des Ge häuses 13 hindurchragt und mit einem Ein stellknopf 16 versehen ist.
Die möglichen Ausführungsarten der Er findung beschränken sich natürlich nicht auf das angegebene Ausführungsbeispiel.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung, die zwecks Erhöhung der Selektivität bestimmt ist, zwischen einer Antenne und einem Radioempfangsgerät ein geschaltet zu werden, dadurch gekennzeich net, dass sie zwei in Reihe gelegte Selbst induktionsspulen aufweist, welcher Reihen schaltung die Kombination zweier hinterein- andergeschalteter Kondensatoren, von denen einer veränderbar ist, parallel geschaltet ist, und dass sie eine mit einer der Selbstinduk- tionsspulen gekoppelte Spule aufweist,wo bei Anschlussklemmen zum Anschluss einer Antenne an jeder der gekoppelten Spulen an gebracht sind und sowohl die dritte Spule, als auch der feste Kondensator Anschluss- klemmen zum Anschluss an ein Empfangs gerät enthalten. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen der zwei hintereinandergeschalteten Selbst induktionsspulen senkrecht zueinander stehen.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschluss- klemmen zum Anschluss einer Antenne an jeder der gekoppelten Spulen unter Zwischenschaltung eines kleinen Konden- sators angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE161189X | 1931-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH161189A true CH161189A (de) | 1933-04-15 |
Family
ID=5681788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH161189D CH161189A (de) | 1931-04-23 | 1932-04-09 | Selektionskreis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH161189A (de) |
-
1932
- 1932-04-09 CH CH161189D patent/CH161189A/de unknown
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