CH161260A - Hängegerüst für die Ausführung von Verputz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten. - Google Patents
Hängegerüst für die Ausführung von Verputz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G5/00—Component parts or accessories for scaffolds
- E04G5/04—Means for fastening, supporting, or bracing scaffolds on or against building constructions
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Description
Hängegerüst für die Ausführung von Verputz-, Naler- und ähnlichen Arbeiten. Die Erfindung betrifft ein Hängegerüst für die Ausführung von Verputz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten. Erfindungsgemäss ist das Hängegerüst gekennzeichnet durch mehrere Aufhängebügel, durch in das Mauerwerk zu verlegende Verankerungsorgane, an welchen die Aufhängebügel aufgehängt sind, durch durchbrochene Hängeglieder, die paarweise an den Aufhängebügeln angehängt sind und durch zwischen die Hängeglieder jedes Paares in Durchbrechungen derselben einhängbare Traversen, welche als Auflager für Gehdielen dienen.
Die Fig. 1-4 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt dasselbe in Seitenansicht; Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten desselben; Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie IV-IV von Fig. 1; Fig. 5 und 6 stellen zwei Varianten der Verankerungsorgane für ,die Aufhängebügel dar; Fig. 7 veranschaulicht eine Einzelheit. Das dargestellte Gerüst besitzt mehrere, im wesentlichen die Form eines rechtwink ligen Dreiecks aufweisende Aufhängebügel A, die sich zum Beispiel über eine Hausfront verteilen und oben mittelst der Scharnier laschen<I>a</I> an entsprechenden Ankerbolzen<I>b</I> aufgehängt sind.
Die Ankerbolzen b sind in schräg nach aufwärts gerichteter Stellung in Führungsscheiden B eingesteckt, die gemäss Fig. 1 in die Hausfront eingelassen sind. Die Aufhängebügel A stützen sich unten bei c gegen die Hausfront ab.
Am untern Schenkel jedes Aufhänge bügels A hängen zwei Ketten D frei herab, welche die eingangs genannten, durchbrochenen Hängeglieder bilden. Zwischen diese Ketten sind in auf gleicher Höhe liegende Glieder derselben Traversen .E von der in Fig. 2 und 3 dargestellten Form eingehängt.
Jede Tra verse ist an den Enden bei e (Fig. 1) abge- kröpft und mit je einem Quersteg e1 ver sehen, der so ausgebildet ist, dass die Tra verse durch Verdrehen mit ihren Enden in die betreffenden Kettenglieder eingeschoben werden kann, um, wenn sie nachher zurück gewendet wird, durch die Querstege e1 in den Kettengliedern verankert zu werden. Die Traversen .E, welche an den Kettenpaaren hängen, dienen als Auflager für Gehdielen F. Sie können auf beliebiger Höhe in verschie denen Etagen angebracht werden.
Die Führungsscheiden B, die mit einer Stützsohle B1 versehen sind, können bei im Bau begriffenen Objekten im Verlauf des Aufbaues an der gewünschten Stelle einge mauert oder bei einem fertigen Objekt durch Aushauen einer Vertiefung in der Mauer und Vergiessen in derselben befestigt werden.
Die Vorteile des beschriebenen Gerüstes gegenüber bisher üblichen Gerfisten sind die folgenden 1. Wegfall der üblichen verkehrsstörenden Gerüststangen auf den Trottoirs, sowie des nicht ungefährlichen Aufrichtens solcher Stan gen, besonders in verkehrsreichen Strassen mit Tramfahr- und Strassenbeleuchtungslei- tungen; 2. Sehr rascher Aufbau des Gerüstes; 3. Grosse Wirtschaftlichkeit, da die Halt barkeit des Gerüstes sozusagen unbegrenzt ist; 4. Möglichkeit beliebiger Veränderung der Höhe der Etagen; 5. Wenig zutage tretende, bleibende Ver ankerungen; 6.
Grösste Sicherheit, da keine Nagelung tragender Teile vorliegt; 7. Eingerüsten von Decken in Sälen, Kirchen, Hallen usw. ohne Unterbruch der Benützung der letzteren. Die obersten Etagen des Gerüstes können als Auflager für die Querträger des Deckengerüstes dienen B. Geringe Platzbeanspruchung im Depot; 9. Wegfall der Allmendgebühren, da die Trottoirs nicht beansprucht werden; 10. Anhängbarkeit des Gerüstes unab hängig von Fensteröffnungen und andern Auflager- oder Aufhängegelegenheiten.
Bei der Variante gemäss Fig. 5 sind die Aufhängebügel A mittelst oberer Ösen a1 an Zapfen b1 der wagrechten Ankerkloben b aufgehängt. Zweckmässig werden diese Anker- kloben b nicht nur in das Mauerwerk ein- gelassen, sondern nach innen zu verlängert und an einem Gebälk oder einer Zwischen decke verankert.
Gemäss Fig. 6 erfolgt die Aufhängung der Bügel A mittelst der Verankerungs- kloben f, die innerhalb einer Verankerungs- scheide g sich durch ihre Nasen<B>f',</B> f 2 an innerhalb der Scheide vorgesehenen, z. B. aus darin befestigten Querzapfen bestehenden Widerlagern lal, h anhängen, im übrigen aber sich in der Scheide ,g abstützen.
An den Hängeketten D können auch Trag haken i von der in Fig. 7 angegebenen Form angehakt werden, welche zur Aufnahme von Rückenlehnen dienen.
In der obersten Gerüstlage können die wagrechten Schenkel der Aufhängebügel A, namentlich wenn diese in der Höhenrichtung langgestreckt sind, auch als Auflager für Gehdielen dienen.
Statt der Ketten D liessen sich auch Hängeglieder aus durchbrochenen Bandeisen- oder Profileisenstücken verwenden, die in jedem Strang End an End miteinander ver bunden wären.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hängegerüst für die Ausführung von Ver putz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten, ge kennzeichnet durch mehrere Aufhängebügel, durch in das Mauerwerk zu verlegende Ver- ankerungsorgane, an welchen die Aufhänge bügel aufgehängt sind, durch durchbrochene Hängeglieder, die paarweise an den Aufhänge bügeln angehängt sind und durch zwischen die Hängeglieder jedes Paares in Durch brechungen derselben einhängbare Traversen, welche als Auflager für Gehdielen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungs- organe in Bolzen bestehen, die je in ein in das Mauerwerk einzulassendes Führungs stück eingesteckt sind. 2. Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Traversen für die Gehdielen an ihren Enden abgeknöpft und mit durch die Durchbrechungen der Hänge glieder hindurchsteckbaren Querstegen ver sehen sind. 3.Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungs- organe in Kloben bestehen, die je in einem in das Mauerwerk einzulassenden Verankerungsatück an Widerlagerstellen in demselben eingehängt sind. 4. Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durchbrochenen Hängeglieder in Ketten bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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