CH161260A - Hängegerüst für die Ausführung von Verputz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten. - Google Patents

Hängegerüst für die Ausführung von Verputz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten.

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CH161260A
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Description


  Hängegerüst für die     Ausführung    von Verputz-,     Naler-    und ähnlichen     Arbeiten.       Die Erfindung     betrifft    ein Hängegerüst  für die Ausführung von Verputz-, Maler- und  ähnlichen Arbeiten. Erfindungsgemäss ist das  Hängegerüst gekennzeichnet durch mehrere  Aufhängebügel, durch in das Mauerwerk zu  verlegende     Verankerungsorgane,    an welchen  die Aufhängebügel aufgehängt sind, durch  durchbrochene Hängeglieder, die paarweise  an den Aufhängebügeln angehängt sind und  durch zwischen die Hängeglieder jedes Paares  in     Durchbrechungen    derselben     einhängbare     Traversen, welche als Auflager für Gehdielen  dienen.  



  Die     Fig.    1-4 der beiliegenden Zeichnung  veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt dasselbe in Seitenansicht;       Fig.    2 und 3 zeigen Einzelheiten desselben;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach Linie     IV-IV     von     Fig.    1;       Fig.    5 und 6 stellen zwei Varianten der       Verankerungsorgane    für ,die Aufhängebügel  dar;       Fig.    7 veranschaulicht eine Einzelheit.    Das dargestellte Gerüst besitzt mehrere,  im wesentlichen die Form eines rechtwink  ligen Dreiecks aufweisende Aufhängebügel A,  die sich zum Beispiel über eine Hausfront  verteilen und oben mittelst der Scharnier  laschen<I>a</I> an entsprechenden Ankerbolzen<I>b</I>  aufgehängt sind.

   Die Ankerbolzen b sind in  schräg nach aufwärts gerichteter Stellung in  Führungsscheiden B eingesteckt, die gemäss       Fig.    1 in die Hausfront eingelassen sind.  Die Aufhängebügel A stützen sich unten bei     c     gegen die Hausfront ab.  



  Am untern Schenkel jedes Aufhänge  bügels A hängen zwei Ketten D frei herab,  welche die eingangs genannten, durchbrochenen  Hängeglieder bilden. Zwischen diese Ketten  sind in auf gleicher Höhe liegende Glieder  derselben Traversen     .E    von der in     Fig.    2 und  3 dargestellten Form eingehängt.

   Jede Tra  verse ist an den Enden bei e     (Fig.    1)     abge-          kröpft    und mit je einem Quersteg     e1    ver  sehen, der so ausgebildet ist, dass die Tra  verse durch Verdrehen mit ihren Enden in  die     betreffenden    Kettenglieder eingeschoben      werden kann, um, wenn sie nachher zurück  gewendet wird, durch die Querstege     e1    in  den Kettengliedern verankert zu werden. Die  Traversen     .E,    welche an den Kettenpaaren  hängen, dienen als Auflager für Gehdielen F.  Sie können auf beliebiger Höhe in verschie  denen Etagen angebracht werden.  



  Die Führungsscheiden B, die mit einer  Stützsohle     B1    versehen sind, können bei im  Bau begriffenen Objekten im Verlauf des  Aufbaues an der gewünschten Stelle einge  mauert oder bei einem fertigen Objekt durch  Aushauen einer Vertiefung in der Mauer und  Vergiessen in derselben befestigt werden.  



  Die Vorteile des beschriebenen Gerüstes  gegenüber bisher üblichen     Gerfisten    sind die  folgenden  1. Wegfall der üblichen verkehrsstörenden  Gerüststangen auf den Trottoirs, sowie des  nicht ungefährlichen     Aufrichtens    solcher Stan  gen, besonders in verkehrsreichen Strassen  mit     Tramfahr-    und     Strassenbeleuchtungslei-          tungen;     2. Sehr rascher Aufbau des Gerüstes;  3. Grosse Wirtschaftlichkeit, da die Halt  barkeit des Gerüstes     sozusagen    unbegrenzt ist;  4. Möglichkeit beliebiger Veränderung der  Höhe der Etagen;  5. Wenig zutage tretende, bleibende Ver  ankerungen;  6.

   Grösste Sicherheit, da keine     Nagelung     tragender Teile vorliegt;  7. Eingerüsten von Decken in Sälen,  Kirchen, Hallen usw. ohne Unterbruch der  Benützung der letzteren. Die obersten Etagen  des Gerüstes können als Auflager für die  Querträger des Deckengerüstes dienen  B. Geringe Platzbeanspruchung im Depot;  9. Wegfall der     Allmendgebühren,    da die  Trottoirs nicht beansprucht werden;  10.     Anhängbarkeit    des Gerüstes unab  hängig von Fensteröffnungen und andern  Auflager- oder Aufhängegelegenheiten.  



  Bei der Variante gemäss     Fig.    5 sind die  Aufhängebügel A mittelst oberer Ösen     a1    an  Zapfen     b1    der     wagrechten        Ankerkloben    b  aufgehängt. Zweckmässig werden diese     Anker-          kloben    b nicht nur in das Mauerwerk ein-    gelassen, sondern nach innen zu verlängert  und an einem Gebälk oder einer Zwischen  decke verankert.  



  Gemäss     Fig.    6 erfolgt die Aufhängung  der Bügel A mittelst der     Verankerungs-          kloben    f, die innerhalb einer     Verankerungs-          scheide        g    sich durch ihre Nasen<B>f',</B> f 2 an  innerhalb der Scheide vorgesehenen, z. B.  aus darin befestigten Querzapfen bestehenden       Widerlagern        lal,        h     anhängen, im übrigen  aber sich in der Scheide ,g abstützen.  



  An den Hängeketten D können auch Trag  haken i von der in     Fig.    7 angegebenen Form  angehakt werden, welche zur Aufnahme von  Rückenlehnen dienen.  



  In der obersten Gerüstlage können die       wagrechten    Schenkel der Aufhängebügel A,  namentlich wenn diese in der Höhenrichtung       langgestreckt    sind, auch als Auflager für  Gehdielen dienen.  



  Statt der Ketten D liessen sich auch  Hängeglieder aus durchbrochenen     Bandeisen-          oder        Profileisenstücken    verwenden, die in  jedem Strang     End    an     End    miteinander ver  bunden wären.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hängegerüst für die Ausführung von Ver putz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten, ge kennzeichnet durch mehrere Aufhängebügel, durch in das Mauerwerk zu verlegende Ver- ankerungsorgane, an welchen die Aufhänge bügel aufgehängt sind, durch durchbrochene Hängeglieder, die paarweise an den Aufhänge bügeln angehängt sind und durch zwischen die Hängeglieder jedes Paares in Durch brechungen derselben einhängbare Traversen, welche als Auflager für Gehdielen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungs- organe in Bolzen bestehen, die je in ein in das Mauerwerk einzulassendes Führungs stück eingesteckt sind. 2. Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Traversen für die Gehdielen an ihren Enden abgeknöpft und mit durch die Durchbrechungen der Hänge glieder hindurchsteckbaren Querstegen ver sehen sind. 3.
    Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungs- organe in Kloben bestehen, die je in einem in das Mauerwerk einzulassenden Verankerungsatück an Widerlagerstellen in demselben eingehängt sind. 4. Hängegerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durchbrochenen Hängeglieder in Ketten bestehen.
CH161260D 1932-05-24 1932-05-24 Hängegerüst für die Ausführung von Verputz-, Maler- und ähnlichen Arbeiten. CH161260A (de)

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US2916245A (en) * 1955-11-15 1959-12-08 Chester I Williams Adjustable scaffold bracket
US4038793A (en) * 1975-01-14 1977-08-02 Juan Armengol Roca Wall structure
JPS6146123Y2 (de) * 1978-12-12 1986-12-25
DE3732180A1 (de) * 1987-09-24 1989-04-06 Wolfgang Baumann Befestigungsvorrichtung fuer betonkoerper

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