CH161265A - Verfahren und Vorrichtung zum sog. "Dimensionieren" und Glätten der Enden von Rohren aus erhärtender Masse. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum sog. "Dimensionieren" und Glätten der Enden von Rohren aus erhärtender Masse.

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CH161265A
CH161265A CH161265DA CH161265A CH 161265 A CH161265 A CH 161265A CH 161265D A CH161265D A CH 161265DA CH 161265 A CH161265 A CH 161265A
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CH
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pipe
pipes
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Aktiengesellschaft Eternit
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Eternit Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/92Methods or apparatus for treating or reshaping
    • B28B21/98Methods or apparatus for treating or reshaping for reshaping, e.g. by means of reshape moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zum sog. "Dimensionieren" und Glätten der Enden  von Rohren aus erhärtender hasse.    Die Erfindung bezieht sich auf die Be  arbeitung von Rohren aus erhärtender Masse,  wie Asbestzement, Beton und dergleichen.  Derartige Rohre lassen sich in der Regel  nicht so herstellen, dass ihr Aussendurchmesser  bei allen Rohren genau gleich gross ist.  Dies hat den Nachteil, dass zwei aneinander  stossende Rohre nicht durch eine gebräuch  liche zylindrische Rohrkupplung miteinander  verbunden werden können, weil solche Rohr  kupplungen voraussetzen, dass der Aussen  durchmesser der zu verbindenden Rohre  gleich gross ist.

   Um das Aufbringen von       Normal-Rohrkupplungen    zu ermöglichen,  mussten daher bisher die Enden derjenigen  Rohre, deren Aussendurchmesser grösser als  der normale Aussendurchmesser war, abge  dreht werden, was eine sehr     langwierige    und  kostspielige Arbeit ist und was insbesondere  dann, wenn auch der Innendurchmesser des  Rohres grösser als der     @orma.linnendureh-          messer    ist, oft dazu führt, dass die Wand  stärke des Rohres am Ende unzulässig ge-    ring wird.

   Die Herstellung gleicher Aussen  durchmesser von miteinander zu kuppelnden  Rohren durch Abdrehen des einen Rohrendes  ist insbesondere dann unmöglich, wenn beide  Rohre zwar noch die vorschriftsmässige  Wandstärke besitzen, Aussen- und Innen  durchmesser des einen Rohres aber wesent  lich kleiner oder grösser ausgefallen sind als  diejenigen des andern Rohres.  



  Diese Übelstände zu beseitigen, ist der  Zweck der Erfindung, welcher dadurch er  reicht wird. dass die Enden der an sich fertig  erzeugten Rohre in noch plastischem Zustande  einem Formungsvorgang     unterworfen    wer  den, wobei je nach den gegebenen Verhält  nissen zwecks Erreichung eines gewünschten  Rohrdurchmessers die Rohrenden dadurch  auf die     gewünschten,    einander gleichen       Aussendurchmesser    gebracht werden, dass sie  durch Einwirkung von     Kalibrierorganen,     zum Beispiel einer hohlzylindrischen Lehre  oder eines Dornes, entweder     zusammengepresst     oder     aufgeweitet    werden.

   Es geschieht dies      zweckmässig, falls ein Zusammenpressen er  forderlich ist, mittelst einer über das Rohr  ende schiebbaren Formungslehre, die eine  zylindrische Bohrung besitzt und drehbar ist.  Erfordern die Verhältnisse ein Aufwehen  der Rohrenden, so wird dies zweckmässig  durch einen in das Rohrende einschiebbaren  Dorn     bewirkt.     



  In der     Zeichnung    ist das den     Gegenstand     der     Erfindung    bildende Verfahren in zwei  Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es  zeigen       Fig.    1 schematisch     die"Dimensionierung"     der Rohrenden dreier Rohre in der bisher  üblichen Weise,       Fig.    2     und    3, ebenfalls schematisch, die       "Dimensionierung"    der Rohrenden gemäss' der  Erfindung,       Fig.        .1    eine     Ausführungsform    einer Vor  richtung =zur Ausübung des Verfahrens ge  mäss der Erfindung.  



  In     Fig.    1 sind drei aneinander stossende  Rohre<I>a, b</I> und c aus erhärteter Masse,  zum Beispiel Asbestzement, dargestellt, die  sämtlich den gleichen Innendurchmesser,  aber verschiedene Aussendurchmesser, das  heisst verschiedene Wandstärken haben; das  Verfahren ist jedoch nicht auf Rohre mit  gleichem Innendurchmesser beschränkt. Die       Unterschiede    in der Wandstärke sind zur  besseren     Veranschaulichung        übertrieben    - dar  gestellt.

   Von den drei Rohren besitzt das  Rohr b eine geringere Wandstärke. als das  Rohr e, und das Rohr a eine geringere Wand  stärke als das Rohr b, und es ist angenom  men, dass die Wandstärke des Rohres     a    die       geringst        zulässige    Grenze nicht unter  schreitet.    Das Rohr a lässt sich mit dem Rohr b  nur dann durch eine Rohrkupplung verbin  den, wenn der     Aussendurchmesser    der anein  ander stossenden Rohrenden gleich gross ist.

    Da der     Aussendurchmesser    \ des Rohres b  grösser ist als der des Rohres a, musste bis  her das dem Rohr a benachbarte Ende des  Rohres b auf den Aussendurchmesser des    Rohres     cs    abgedreht werden, das heisst, es  wurde von dem Ende des Rohres b das  Stück d abgedreht. In entsprechender Weise  musste zur Verbindung des Rohres b mit  dem Rohre c von letzterem das Stück -e ab  gedreht werden. Sind die     Abdrehungen    d  und e vorgenommen, so besitzen zwar die  benachbarten Enden aneinander stossender  Rohre gleiche Aussendurchmesser; der Aussen  durchmesser an der Stossstelle zwischen  Rohr a und Rohr b ist aber kleiner als  der Aussendurchmesser an der Stossstelle zwi  schen Rohr b und e, so dass verschieden di  mensionierte Rohrkupplungen erforderlich  sind.

   Um gleich dimensionierte Rohrkupp  lungen verwenden zu können, müssen die  Enden aller Rohre auf einen gleichen Durch  messer abgedreht werden, was bei stark  wandigen Rohren gleichbedeutend mit der       Abdrehung    von sehr viel Rohrmaterial ist.  



  Gemäss der Erfindung werden die be  nachbarten Enden     aneinanderstossender    Rohre  dadurch auf den gleichen     Aussendurchmesser     gebracht,     dass    die Enden der an sich fertig  erzeugten Rohre vor ihrem Erhärten, das  heisst noch in plastischem Zustande, durch  einen Formungsvorgang zusammengepresst       bezw.        aufgeweitet    werden. Der     Fig.    2 liegen  dieselben Rohre a, b, c zugrunde wie der       Fig.    1; die benachbarten Rohrenden sind  jedoch nicht abgedreht,     sondern        durch    einen  Formungsvorgang auf den gleichen Aussen  durchmesser gebracht.

   Das Rohr<I>a</I> ist bei<I>f</I>  leicht     aufgeweitet,    das Rohr- c bei g leicht  zusammengezogen. Bei dem Beispiel der       Fig.    2 ist angenommen, dass das Rohr b ge  rade den richtigen, der Rohrkupplung     h    ent  sprechenden Aussendurchmesser besitzt; in  der Regel wird dies jedoch nicht der Fall  sein und die Enden des Rohres b werden  ebenfalls     aufgeweitet        bezw.    zusammengepresst  werden müssen, wie dies beispielsweise in       Fig.    3 schematisch dargestellt ist.

   Zum Zu  sammenziehen der Rohrenden wird zweck  mässig eine Lehre benutzt, die über die En  den der an sich fertig erzeugten, aber noch  plastischen Rohre geschoben wird und- auf      diese Weise bewirkt, dass alle Rohrenden den  gleichen     Aussendurchiriesser    erhalten und zu  gleich geglättet werden. Es ist zweckmässig,  die Rohrenden vor der Behandlung anzu  feuchten. Bei Rohren mit zu kleinem     Aussen-          durebmesser    werden die Rohrenden durch  einen Dorn     aufgeweitet;    hierbei findet zwar  eine kleine Verminderung der Rohrwand  stärke an dem betreffenden Ende statt, je  doch ist diese Verminderung derart gering,       class    sie praktisch vernachlässigt werden kann.  



  Die in     Fig.    $ dargestellte Vorrichtung  zur Ausübung des den Gegenstand der Er  findung bildenden Verfahrens besteht aus  einer Lehre i mit einer dem richtigen Aussen  durchmesser der Rohre entsprechenden<I>zy-</I>  lindrischen Bohrung     k,    die an ihrem dem  Rohr     in    zugewandten Ende, wie bei     rz    dar  gestellt, nach aussen erweitert ist. Die  Lehre     i    wird durch eine biegsame Welle  o von einem stationären Motor p aus ge  dreht; die Drehung der Lehre     z    kann  aber auch auf jede andere Weise, bei  spielsweise auch durch Handantrieb, bewirkt  werden.

   Wird die Lehre i über das Ende  des Rohres mit zu grossem Aussendurch  messer geschoben, so zieht sie das Rohr  ende in der dargestellten Weise zusammen.  Bei Rohren mit zu kleinem     Aussendurch-          inesser    dient die Lehre     i    als Begrenzung  für das durch den in das Rohrinnere ein  geführten Dorn nach aussen gedrückte Ma  terial. Die Drehung der Lehre     i    bewirkt  gleichzeitig eine     Glättung    der Rohrober  fläche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum sogenannten "Dimen- sionieren" und Glätten der Enden von Rohren aus erhärtender Masse, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der an sich fertig erzeugten Rohre in noch plastischem Zustande durch Einwirkung von galibrierorganen zwecks Anpassung an gewünschte Rohrdurchmesser zu sammengepresst oder aufgeweitet und da bei zugleich geglättet werden.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine über das Rohrende zu schiebende Formungslehre, deren Innenabmessungen den dem Rohrende zu erteilenden Aussenabmessungen ent sprechen. III. Rohr aus erhärteter Masse, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass seine Enden aufgeweitet oder zusammengepresst und geglättet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Lehre eine zylindrische Bohrung besitzt und drehbar ist. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen in das Rohrende einzu schiebenden Dorn zum Aufweiten des Rohrendes. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die zylindrische Bohrung der Lehre an ihrem offenen Ende nach aussen erweitert ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lehre und der Dorn von einem stationären Motor durch eine biegsame Welle gedreht werden können.
CH161265D 1932-03-31 1932-03-31 Verfahren und Vorrichtung zum sog. "Dimensionieren" und Glätten der Enden von Rohren aus erhärtender Masse. CH161265A (de)

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