CH161332A - Verfahren zum Herstellen von Tonfilmen. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Tonfilmen.

Info

Publication number
CH161332A
CH161332A CH161332DA CH161332A CH 161332 A CH161332 A CH 161332A CH 161332D A CH161332D A CH 161332DA CH 161332 A CH161332 A CH 161332A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
films
fixing
developed
making sound
sound films
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH161332A publication Critical patent/CH161332A/de

Links

Landscapes

  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


  Verfahren zum herstellen von     Tonfilmen.       Bei Tonfilmen mit photographisch her  gestellter Tonaufzeichnung hat man die Be  obachtung gemacht, dass bei der Wiedergabe  die hohen Frequenzen oberhalb 2000 Hertz  häufig nur schlecht oder gar nicht wieder  dergegeben werden, während bei Berücksich  tigung der bekannten Verzerrungsursachen  infolge der Trägheit mechanisch bewegter  Teile oder infolge der Dämpfung der elek  trischen Schaltungen die Frequenzen bis  8000 oder sogar 10000 Hertz exakt wieder  gegeben werden müssten.  



  Gemäss der     Erfindung    werden zur Ver  meidung dieser Verzerrungen die Filme nach  einem Umkehrverfahren entwickelt. Es hat  sich gezeigt, dass es auf diese Weise gelingt,  die Grenze derjenigen Frequenzen, bis zu  denen noch eine gute Aufnahme und Wie  dergabe möglich ist, wesentlich nach oben zu  verschieben.  



  Die Durchführung des Verfahrens kann  zum Beispiel in der Weise vorgenommen    werden, dass auf dem belichteten Film die  Tonaufzeichnung durch Entwickeln hervor  gerufen und das     entstandene        Silberbild    dar  nach in Lösung gebracht wird. Hierauf wird  der Film erneut belichtet und der Rest des  Halogensilbers zu Ende entwickelt. Es ist  sowohl möglich, den Originalfilm, wie auch  den Kopierfilm nach diesem Verfahren zu  behandeln. Vorteilhaft ist es jedoch, bei bei  den Filmen das Umkehrverfahren zur Ent  wicklung anzuwenden.

   Während man sich  bisher des Umkehrverfahrens zum Ent  wickeln photographischer Aufzeichnungen  oder Bilder nur in dem Falle bedient hat,  wo der Originalfilm oder die Originalplatte       unmittelbar    zur Wiedergabe benutzt werden  sollen,     wie    es zum Beispiel bei Diapositiven  für die Projektion stehender Bilder oder bei       Amateur-Kleinkinofilmen    der Fall ist, kann  das neue Verfahren insbesondere auch in den  jenigen Fällen zur Anwendung gebracht  werden, wo .die Originalaufzeichnung durch      vielfaches Kopieren vervielfältigt wird und  erst die Kopien zur Wiedergabe dienen.  



  Die vorteilhafte Wirkung des neuen Ver  fahrens beruht vielleicht darauf, dass bei letz  terem die bei dem gewöhnlichen Entwick  lungsverfahren zur Anwendung gelangen  den, das Silberbild schädigenden Fixier  bäder, zu denen insbesondere Fixiernatron  gehört, mindestens teilweise vermieden wer  den. Die schädigende Wirkung des Fixier  natrons kann darauf beruhen, dass die Gela  tine durch das Fixiernatron     verschiedenartig     gegerbt wird. Das neue Verfahren soll daher       vorzugsweise    derart     durchgeführt    werden,  dass, bei den Entwicklungsprozessen die An  wendung von Fixierbädern, insbesondere sol  chen, die Fixiernatron enthalten, unterbleibt.  



  Das     Fixieren    kann in Ammoniak oder in  Zyankalium erfolgen. Eine Verbesserung  gegenüber einem im     Negativ-Positivprozess     gewonnenen Tonfilmstreifen wird aber auch  dann schon erzielt, wenn man den im Um  kehrverfahren     entwickelten    Filmstreifen in       gewöhnlichem        Fixierbad    fixiert. Es ist     näm-          lieh    zu beachten, dass in diesem Falle nur ein  einziger     Fixiervorgang    gegenüber dem beim       Negativ-Positivprozess.    notwendigen doppel  ten Fixiervorgang     notwendig    ist.  



  Da es beim Umkehrverfahren häufig mit       Schwierigkeiten        verknüpft    ist,     bestimmt    vor  gegebene Kontraste in der Photographie zu  erreichen, so ist es zweckmässig, bei dem  neuen Verfahren die Dicke der Emulsion  und diejenige Konstante, die     charakteristiscl2     ist für die bei unendlich langer Entwick  lung zu erreichenden Kontraste, derart zuein-         ander    in Beziehung zu setzen, dass nach der  zweiten Entwicklung ohne besondere Kunst  griffe die richtigen Kontraste erreicht wer  den. Dadurch kann auch die Anwendung von       Abschwächern,    die häufig Fixiernatron ent  halten, umgangen werden.

   Für die Klang  aufzeichnung ist die     Herstellung    der richti  gen Kontraste besonders wichtig, da bei Ab  weichung derjenigen Charakteristik, die die  Beziehung zwischen den Logarithmen der  Transparenz und der photographierten Hel  ligkeit angibt, von der geraden Linie, die  Töne falsch wiedergegeben und störende  Töne     miterzeugt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Tonfilmen mit photographischer Tonaufzeichnung, da durch gekennzeichnet, dass die Filme nach einem Umkehrverfahren entwickelt werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auflösen des zuerst entwickelten Silbers und erneuter Belichtung der Rest des Halogensilbers zu Ende entwickelt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss sowohl die Originale, wie auch die Kopien nach einem Umkehr verfahren entwickelt werden.
CH161332D 1930-12-19 1931-11-09 Verfahren zum Herstellen von Tonfilmen. CH161332A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE161332X 1930-12-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH161332A true CH161332A (de) 1933-04-30

Family

ID=5681850

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH161332D CH161332A (de) 1930-12-19 1931-11-09 Verfahren zum Herstellen von Tonfilmen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH161332A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH161332A (de) Verfahren zum Herstellen von Tonfilmen.
AT142418B (de) Verfahren zum Herstellen von Tonfilmen mit photographischer Tonaufzeichnung.
US1825598A (en) Process for producing combined sound and picture films
DE532475C (de) Verfahren zur Herstellung von Tonbildpositiven
DE627439C (de) Verfahren zur Herstellung von Tonfilmkopien
DE648670C (de) Verfahren zur Herstellung von Bildtonwiedergabefilmen
DE509762C (de) Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien
DE688357C (de) Verfahren zur Herstellung von Bildtonfilmen
US1711684A (en) Method of making half tones
DE628388C (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnungen nach dem Amplitudenverfahren
DE368383C (de) Verfahren zum Herstellen von Filmen mit Bildreihen und photographierter Tonschrift
DE625020C (de) Verfahren zum Herstellen von tonwertrichtigen Rasterkopiervorlagen
DE393195C (de) Verfahren zur Herstellung von Verwandlungslichtbildern mittels Rasters
DE372910C (de) Film fuer naturfarbige Lichtbildwiedergabe
DE336041C (de) Verfahren zur Herstellung ein- und mehrfarbiger Diapositive
AT120603B (de) Verfahren zur Verstärkung und Abschwächung von photographischen Aufnahmen, Pausoriginalen u. dgl.
AT357031B (de) Verfahren zur herstellung einer fotografischen kopie von einer transparenten vorlage
DE420367C (de) Verfahren zur Herstellung von Filmen fuer Farbenkinematographie
AT139745B (de) Kinoabtastsender.
AT143445B (de) Verfahren zum Umschreiben von Tonfilmen.
DE689885C (de) Verfahren zur Gradationsaenderung von Linsenrasterfarbfilmen
DE586440C (de) Verfahren zur Herstellung von Tonbildfilmen, bei dem die Ton- und Bildaufnahme gemeinsam entwickelt wird
DE632695C (de) Linsenrasterfilm fuer Farbenphotographie
DE563869C (de) Verfahren zur Herstellung von Bildtonfilmen in Grossformat
DE727102C (de) Verfahren zur Herstellung einer vorfuehrfaehigen positiven Lichttonaufzeichnung auf einem rasterfreien Film