CH161346A - Verfahren und Anordnung zur Messung und Überwachung des Widerstandes eines Wechselstromleiters unter Belastung. - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Messung und Überwachung des Widerstandes eines Wechselstromleiters unter Belastung.Info
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Description
Verfahren und Anordnung zur Messung und Überwachung des Widerstandes eines Wechselstromleiters unter Belastung. Es ist bekannt, zur Überwachung von Wechselstromleitern deren Widerstandsände rung zu benutzen, die nach Abschalten des Betriebsstromes in bekannter Weise gemes sen werden kann. Diese an sich sehr be kannte Methode hat den Nachteil, dass sie während des Betriebes versagt. Man hat des halb vorgeschlagen, zur Überwachung die Temperatur des Leiters unter Belastung zii bestimmen durch eine geeignete Temperatur einrichtung, zum Beispiel ein Thermoel-e- ment, das in nächster Nähe des Leiters an geordnet wird.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass das Temperaturmessgerät an fertigen Apparaten oder Maschinen nur un ter Schwierigkeiten, manchmal sogar über haupt nicht, angebracht werden kann, und dass besondere Leitungen von der Messstelle bis zur Beobachtungsstelle geführt werden müssen. Ausserdem hat die Messanordnung eine unter Umständen störende Zeitkonstante.
Das Verfahren nach vorliegender Erfin dung beseitigt diesen Nachteil, indem es auf einfache Weise ermöglicht, den Widerstand eines Wechselstromleiters unter Belastung zu messen und zu überwachen. Erfindungs gemäss wird zur Messung des Leiterwider standes bezw. seiner Widerstandsänderung die Ohmsche Spannungskomponente des Spannungsabfalles des den Leiter durchflie ssenden Betriebsstromes benutzt.
Aus der ohm- schen Spannungskomponente kann nämlich auf den ohmschen Widerstand des strom- durchflossenen Leiters rückgeschlossen wer den.
In der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele von Anordnungen zur Aus führung des Verfahrens dargestellt. Züi- rächst sind in den Fig. 1 bis 4 an einem Stromwandler beispielsweise einige zur er findungsgemässen Messung geeignete Vor richtungen schematisch gezeichnet, während die Fig. 5 und 6 zwei praktische Anwen dungsbeispiele zeigen.
In den Fig. 1 bis 4 ist mit 1 der Eisen kern eines Stromwandlers bezeichnet. 2 ist die Primärwicklung und 3 die Sekundär wicklung des Wandlers. Zur Messung der Ohmschen Spannungskomponente dient ein Gleichstrommessgerät 4 mit einem fremd erregten Synchronschalter 5. Die Erreger wicklung des Synchronschalters ist mit 6 bezeichnet. Das Gleichstrommessgerät 4 ist in Reihe mit dem Synchronschalter 5 an die Klemmen der Primärwicklung 2 gelegt. In der Fig. 1 ist die Erregerwicklung des Syn chronschalters 6 an die Sekundärklemmen eines Stromwandlers 7 geschaltet.
Es wird also der mechanische Synchronschalter 5 konphas zu dem Strom geschaltet und in folgedessen von dem Messinstrument 4 .die Ohmsche Spannungskomponente der Wick lung 2 angezeigt. Diese Ohmsch-e Spannungs komponente ist aber nicht nur bedingt durch den Ohmschen Spannungsabfall in der Wick lung 2, sondern auch durch ,denjenigen in der Sekundärwicklung 3 und die Verluste des Eisenkernes 1.
Da bei einem Strom wandler mit sehr niedrigen Sättigungen des Eisenkernes gearbeitet wird, so können. die Eisenverluste in der Regel vernachlässigt werden, so dass praktisch von dem Instru ment .ein Mittelwert aus den Ohmsehen Wi derständen der Wicklungen 2 und 3 gemes sen wird. Ist die spezifische ,Strombelastung beider Wicklungen gleich gross, .dann - ergibt die Messung praktisch einen eindeutigen Wi derstandswert des Primärleiters des Wand- lers. Auch bei mässig ungleicher Belastung sind die Abweichungen vom Mittelwert so gering,
dass immer noch aus den Messergeb- nissen auf die Temperatur des Primärleiters zurückgeschlossen werden kann. In das Messergebnis der oben beschrie benen Anordnung geht noch die Stromstärke in der Wicklung 2 ein, weil ja der Ohmsche Spannungsabfall unmittelbar von dieser Stromstärke abhängig ist.
Man kann diesem Umstande ohne weiteres Rechnung tragen, wenn es sich um eine Prüfung mit einer vor ausbestimmten Stromstärke handelt und diese während der Messung konstant gehalten wird; das aus der konstanten Stromstärke herrührende konstante Messdrehmoment kann nämlich mechanisch oder elektrisch kompen siert werden.
Ausserdem ist der Ausschlag des Mess- gerätes 4 ein Mass für den gesamten Ohm- sehen Widerstand, so .dass Widerstandsände rungen nur schwer ablesbar sind. Diesen zuletzt genannten Nachteil kann man ent weder dadurch beseitigen, dass man den Nullpunkt des Messgerätes 4 in bekannter Weise durch zusätzliche mechanische Kräfte, zum Beispiel mit Hilfe der Richtfeder, un terdrückt. Man kann aber auch den dem kalten Zustand der Wicklung 2 entsprechen den Ausschlag durch eine entgegengesetzt gerichtete Spannung auf Null kompensieren. Eine derartige Anordnung ist in der Fig. 2 dargestellt.
In Reihe mit dem Synchron schalter 5 und Messgerät 4 ist noch ein Ohm- scher Widerstand 8 geschaltet, der mit den Sekundärklemmen eines Stromwandlers 9 verbunden und dessen Widerstandswert stromunabhängig ist. Der Stromwandler 9 ist so geschaltet, dass er eine .der Messspan- nuno, entgegengesetzt gerichtete Spannung an .den Klemmen des Widerstandes 8 erzeugt, deren Grösse so bemessen ist, dass bei kaltem Zustand der Wicklungen 2 und 3 das Mess- gerät 4 auf Null steht.
Diese Anordnung hat gegenüber einer mechanischen Null punktunterdrückung den Vorteil, dass sie für jede Stromstärke richtig ist, da sich die Sekundärspannung des Wandlers 9 propor tional mit der Stromstärke ändert, während die mechanische Nullpunktunterdrückung für jede Stromstärke besonders neu geeicht werden müsste.
Die Anordnung in der Fig. 2 ist noch insofern gegenüber der in der Fig. 1 dar gestellten Anordnung geändert, als der in der Fig. 1 zur Erregung des Synchronschal ters dienende Stromwandler 7 fortgefallen ist und die Erregerwicklung 6 unmittelbar an die Sekundärklemmen des Wandlers ge schaltet ist. Da der Sekundärstrom des Wandlers gegenüber dem Primärstrom hin reichend genau um 180 verschoben ist, wird auch auf diese Weise der Synchronschalter konphas mit dem Primärstrom erregt.
Die bisher beschriebenen Anordnungen genügen für Messungen, die zur Prüfung einer Maschine oder eines Apparates vor genommen werden sollen, denn in diesen Fäl len kann man mit einer konstanten Primär stromstärke arbeiten. Es macht sich aber immer mehr der Wunsch geltend, Maschinen und Apparate vor allem auch während des Betriebes zu überwachen, wobei dann natur gemäss die Stromstärke innerhalb weiterer Grenzen schwankt. Eine für den zuletzt ge nannten Zweck geeignete Anordnung ist in der Fig. 3 dargestellt.
Bei :dieser wird an Stelle eines Einspulenmessgerätes ein als Kreuzspulmessgerät 4 ausgebildeter Quotien- tenmesser verwendet, dessen Messstromzweig ebenso wie das Einspulengerät an die Klem men des zu überwachenden Leiters ange schlossen ist, während der Richtstromzweig von einer Spannung gespeist wird, die pro portional dem den Leiter durchfliessenden Strom ist. Zur Erzeugung einer solchen Spannung dient bei dem Ausführungsbei spiel gemäss Fig. 3 ein in den Stromkreis der.
Primärwicklung 2 gelegter temperaturunab hängiger Shunt 10. Ebensogut kann für die sen Zweck auch gemäss Fig. 4 ein Strom wandler 11 benutzt werden. Zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass beide Stromzw eilte des Kreuzspulinstrumentes über denselben Synchronschalter 5 gespeist wer den. Von dem Kreuzspulinstrument wird bei Anordnung gemäss Fig. 3 und 4 zunächst einmal der Wert<I>.7 . (R</I> + <I>0 R) : J,</I> das heisst R -a- <B>29</B> R gemessen.
Man kann auch hier bei wieder lediglich die der Temperatur änderung entsprechende Widerstandsände rung<B>0</B> R, zur Anzeige bringen, wenn man den. dem kalten Zustand des Leiters entspre chenden Wert R kompensiert, zum Beispiel indem man das Messinstrument mit einer dritten Spule versieht, die in der Ebene der Messstromspule angeordnet ist und von einer von dem Primärstrom abhängigen Spannung gespeist wird. Man kann auch die der Mess- stromspule zufliessende Spannung unmittel bar kompensieren.
Die oben beschriebenen Anordnungen sol len nur als Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgedankens gelten. Sie können in der mannigfachsten Weise variiert werden, zum Beispiel können überall, wo erforderlich, Transformatoren zur Verbindung von Wech selstromkreisen benutzt werden und derglei chen mehr.
Die Brauchbarkeit einer Anordnung ge mäss der Erfindung geht über die Messung des Widerstandes bezw. der Temperatur er heblich hinaus. Sie kann zum Beispiel auch zur Anzeige von Windungsschlüssen und Erdschlüssen von Maschinen und insbeson dere Transformatoren benutzt werden. Wenn man dabei die dem Messgerät zugeführte Spannung und die Erregung des Synchron schalters verschiedenen Seiten des Transfor mators entnimmt, dann haben Betriebsstö rungen infolge der durch sie bedingten Phasen verschiebung zwischen Primär- und Sekun därwicklung momentane Ausschlagänderun- gen des anzeigenden Gerätes zur Folge.
Man kann nach dieser Richtung noch einen Schritt weiter gehen und den Synchron schalter aus einer fremden synchronen, in der Phase jedoch von dem Betriebsstrom un abhängigen Spannungsquelle erregen. In die sem Fall werden die durch Betriebsstörun gen hervorgerufenen Phasenverschiebungen noch stärker bemerkbar gemacht, so dass .die Anordnung gemäss .der Erfindung zur Über wachung von Transformatoren und Genera toren dienen kann. Damit ist ihre Verwen dung zur Temperaturkontrolle aber nicht aufgehoben, wenn man Mittel vorsieht, um die Erregung des Synehronsahalters für Tem peraturmessung vorübergehend an eine mit dem Betriebsstrom phasengleiche Spannungs quelle zu schalten.
Da die Anordnung keine Zeitkonstante hat, kann die Temperatur nach Einschaltung sofort abgelesen werden. In der Fig. 5 ist eine Schaltung gezeich net, die besonders zweckmässig zur Über wachung von Maschinen oder Apparaten be nutzt wird, bei denen eine Leistung von einer primären auf eine sekundäre Wicklung übertragen wird. Mit 12 ist der Eisenkern eines Leistungstransformators bezeichnet, dessen Primärwicklung 13 und dessen Se kundärwicklung 14 ist. 15 und 16 sind an die Klemmen der Wicklungen gelegte Span nungswandler, deren Sekundärwicklungen über ein Gleichstrommessinstrument 4 und einen Synchronschalter 5 gegeneinander ge schaltet sind.
Der Synchronschalter wird von einem Stromwandler 17 erregt. Der Richtsfromkreis des Instrumentes erhält seine. Spannung von einem Shunt, der an die Sekundärklemmen des Stromwandlers 18 an geschlossen ist. Dabei werden bei ungleicher Primär- und Sekundärspannung durch ge eignete Dimensionierung der Spannungs wandler diese Spannungsabfälle auf den glei chen Massstab gebracht. Diese Anordnung ist insofern besonders einfach, weil sie einer Stromkorrektur nicht bedarf und von ihr ohne weiteres der Wert der Widerstands änderung ü R bezw. der Temperaturände rung angezeigt wird.
Sie hat ausserdem den besonderen Vorteil, dass sie nicht nur zur Temperaturüberwachung benutzt werden kann, sondern .dass von ihr auch anderweitige Betriebsstörungen, wie zum Beispiel ein ein seitiger Windungskurzschluss oder ein Erd- schluss, angezeigt werden. Die durch der artige Störungen hervorgerufenen Span nungsdifferenzen sind so gross, dass das In strument aus seinem Skalenbereich heraus ausschlägt.
Durch Anordnung von Erdkon- takten oder ähnlich arbeitenden Vorrichtun gen kann man derartige Betriebsstörungen dann optisch oder akustisch zur Anzeige bringen.
Bei Mehrphasensystemen kann man sich entweder mit der Überwachung einer Phase begnügen. In. vielen Fällen wird auf diese Weise eine hinreichende Temperaturkontrolle ermöglicht. Man kann aber auch alle Phasen überwachen und mit Hilfe einer bekannten Summenschaltung die Summe der Ohmschen Komponenten der Spannungsdifferenzen bilden.
Wenn der zu messende Leiter, wie wohl meist eine Wicklung ist, von ,der auf einen Eisenkern Leistung übertragen oder aus die sem entnommen werden soll, dann kann man in solchen Fällen, wo die Sättigung des Ei senkernes nur in sehr geringen Grenzen schwankt, dessen Verluste als konstant an nehmen, so dass von der Anzeige des Mess- gerätes 4 ein konstanter Wert in Abzug ge bracht werden muss. Zu diesem Zweck kann man zum Beispiel eine Hilfsspule verwenden, die neben oder über der Messinstrumenten- spule angeordnet ist und von einer konstan ten Spannung gespeist wird.
In vielen Fäl len ändert sich aber die Sättigung des Eisen kernes nicht unerheblich, zum Beispiel muss man bei Leistungstransformatoren mit stär keren Spannungsschwankungen rechnen, die infolge .der ohnedies hohen Sättigung des Eisenkernes starke Änderungen der Eisen verluste zur Folge haben. Man kann aber, da sich diese Änderungen innerhalb eines kleinen Bereiches der Magnetisierungskurve vollziehen, diesen Bereich praktisch als li near betrachten und infolgedessen die Ände rung mit verhältnismässig einfachen Mitteln ausreichend kompensieren, wenn man zu die sem Zweck die Spannung heranzieht.
Ein Ausführungsbeispiel .dafür ist in der Fig. 6 dargestellt: Mit 12, 13 und 14 ist wieder der Transformator bezeichnet. Die verwen dete .Schaltung entspricht im wesentlichen der in der Fig. 5 dargestellten. Lediglich ist parallel zu beiden Spulen ein Shunt 19 ge schaltet, der von der Spannung durchflossen wird und aus stark temperaturabhängigem Material besteht. Durch geeignete Bemes sung des Shuntes 19 gelingt es, die mit der Spannung schwankenden Eisenverluste des Kernes 12 in einem für die praktische Ver wendung ausreichenden Masse zu kompensie ren.
An Stelle des Shuntes 19 kann man auch Vorschaltwiderstände vor das Instrument, und zwar in .den Richtstromkreis, legen, die ebenfalls aus temperaturabhängigem Mate- rial bestehen und deren Temperatur von der Spannung beeinflusst wird.
Das Verfahren gemäss der Erfindung ist nicht beschränkt auf die Temperaturbestim Inung von Leitern, die neben einem Ohm- sehen :auch einen induktiven Spannungs abfall haben. Man kann vielmehr vorteilhaft das Verfahren auch in solchen Fällen an wenden, wo es sich um die Temperaturmes sung bezw. auch um die Widerstandsmessung wechselstromdurchflossener Leiter handelt, die rein Ohmschen Spannungsabfall haben. In diesem Fall kann man den Synchron schalter durch einen Gleichrichter, zum Bei spiel einen Kupferoxydulgleichrichter, er setzen.
Fälle, in denen eine solche Anord nung zweckmässig verwendet wird, kommen zum Beispiel bei der Herstellung von Gra phit vor, wo durch .die Graphitmasse sehr starke Ströme geschickt werden und bisher zur Messung des für die Fabrikation wich tigen Widerstandes der Betriebsstrom jeweils abgeschaltet werden musste.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Messung und Über wachung des Widerstandes eines Wech selstromleiters unter Belastung, dadurch gekennzeichnet, dass die Ohmsche Span nungskomponente des von dem Betriebs strom in dem Leiter erzeugten Span nungsabfalles zur Bestimmung des Wi derstandes und der Widerstandsände rung benutzt wird. Il.Anordnung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines Gleichstrominstrumentes, mit des sen Hilfe über einen vorgeschalteten fremderregten Synchronschalter der Ohmsche Spannungsabfall im Leiter und dessen Änderung gemessen wird, indem der Synchronschalter gleichphasig mit dem Strom erregt wird. UNTERANSP.RüCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der dem kal- ten Zustand des Leiters entsprechende Ausschlag des Messgerätes durch eine gleiche, entgegengesetzt gerichtete Span nung auf Null kompensiert wird. 2. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kompen sationsspannung unmittelbar oder mittel bar aus dem den Leiter enthaltenden Wechselstromkreis entnommen und über den vor das Messgerät geschalteten Syn chronschalter dem Messgerät zugeführt wird. B.Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wirkung des in kaltem Zustand indem Leiter er zeugten Ohmschen Spannungsabfalles auf das Messgerät durch mechanische Vorsp:annung des Messgerätes kompen siert wird. 4. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, .dass die Erreger wicklung des Synchronschalters aus dem den Leiter enthaltenden Stromkreis ge speist wird. 5.Anordnung nach Unteranspruch 4, ins besondere zur Prüfung der Wicklungen von Messwandlern, .dadurch gekennzeich net, dass der Gleichrichter von der Se- kundärseite des zu prüfenden Wandlers her erregt wird. 6.Anordnung gemäss Patentanspruch II, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Quotientenmessgerätes für Gleich strom, .dessen Messstromzweig über einen fremderregten Synchronschalter an die Klemmen des zu überwachenden Leiters angeschlossen ist, während der Richt- stromzweig von einer Spannung gespeist wird, die dem .den Leiter durchfliessen den .Strom proportional ist. 7.Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die den Richt stromkreis erregende Spannung einem Shunt entnommen wird, der in den den Leiter enthaltenden Stromkreis geschal tet ist. B. Anordnung nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines Stromwandlers zur Erregung .des Richtstromkreises.9. Anordnung nach Patentanspruch II, ins besondere zur Überwachung von Lei stung führenden Wicklungen in Genera toren, Transformatoren, Drosseln, Ka beln und Kondensatoren, dadurch ge kennzeichnet, dass das Messgerät über vorhandene Wandler mit dem zu über wachenden Wechselstromkreis verbunden ist. 10. Anordnung nach Patentanspruch II zur Überwachung von Maschinen oder Ap paraten, bei denen eine Leistung von einer primären auf eine sekundäre Wick lung übertragen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ohmsche Komponente der Differenz .der auf den gleichen Mass stab bezogenen Primär- und Sekundär spannungsabfälle als Mass der Wider standsänderung .der Wicklungen dient. 11.Anordnung nach Unteranspruch 10 für Maschinen oder Geräte in Mehrphasen netzen, gekennzeichnet durch die Ver wendung einer an sich bekannten Sum menschaltung zur -Bildung der Differenz summe aller Phasen, 12. Anordnung nach Patentanspruch II zur Überwachung von Eisenkerne enthalten den Wicklungen, dadurch gekennzeich net, .dass durch besondere spannungs-, das heisst verlustabhängige Anordnun gen,die Empfindlichkeit des Messgerätes entsprechend dem Einfluss der veränder lichen Eisenverluste geändert und deren Einwirkung auf die Messung dadurch wenigstens nahezu kompensiert wird. 13. Anordnung nach Unteranspruch 12, ge kennzeichnet durch die Verwendung von temperaturabhängigen, vor das Messgerät geschalteten Widerständen, die in Ab hängigkeit von der Betriebsspannung er wärmt wenden. 14.Anordnung nach Unteranspruch 12, ge kennzeichnet durch eine Hilfswicklung auf dem beweglichen Teil des Mess- gerätes, deren Erregung abhängig von der Betriebsspannung ist. 1.5. Anordnung nach Unteranspruch 12, ge kennzeichnet durch einen parallel zu bei den Stromzweigen des Messgerätes an geordneten Shunt mit temperaturab hängigem Widerstand.16. Anordnung nach Patentanspruch II, ins besondere zur Überwachung von Lei stungstransformatoren, dadurch gekenn zeichnet, dass die dem Messgerät zu geführte :Spannung und die Erregung des Synchronschalters von verschiedenen Seiten des Transformators entnommen werden. 17. Anordnung nach Patentanspruch II, ins besondere zum Schutz von Leistungs- transfoTmatoren, dadurch gekennzeich net, .dass der Synchronschalter aus einer fremden, in der Phase von dem Betriebs strom unabhängigen Spannungsquelle er regt wird. 1.8.Anordnung nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass ein Umschal ter vorgesehen ist, der es gestattet, für Temperaturmessung die Erregung des Synchronschalters an eine mit dem Be triebsstrom phasengleiche Spannungs quelle zu schalten.
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