CH161392A - Dampfturbinenaggregat. - Google Patents

Dampfturbinenaggregat.

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CH161392A
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CH
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steam turbine
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drive
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auxiliary
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


      Dampfturbinenaggregat.       Die Hilfsmaschinen von     Dampfturbinen-          gg        gaten,    insbesondere die Pumpen der  <B><I>i</I></B> a-     re     Kondensationslage, auch die Ventilatoren der  elektrischen Stromerzeuger, werden heute  meistens durch besondere Elektromotoren       oder        Hilfsdampfturbinen    angetrieben. Der       Elektromotorantrieb    ist wirtschaftlich am  günstigsten, dagegen besteht die Gefahr  eines Stillstandes .der ganzen Anlage im  Falle des Ausbleibens des Antriebsstromes  der Hilfsmaschinen. Grössere Gewähr für  Betriebssicherheit bietet der Antrieb der  Hilfsmaschinen durch Dampfturbinen.

   Be  sonders     vorteilhaft    ist der Antrieb der Hilfs  maschinen durch Elektromotor, in Kombina  tion mit. einer     Reservehilfsturbine,    die selbst  tätig den Antrieb übernimmt, wenn der  Strom des Motors ausbleibt. Diese kombi  nierte Antriebsart ist aber verhältnismässig  teuer und nicht gerade einfach. Der Antrieb  der Hilfsmaschinen mittelst Dampfturbine  wird ausserdem umso schwieriger, je höher  der Dampfdruck des Aggregates steigt, weil    auch die kleinen Hilfsdampfmaschinen für  die grossen Drücke gebaut     werden    müssen.  Diese Hilfsmaschinen werden dann in einem  Masse teuer und unwirtschaftlich, dass man  gezwungen ist, für den Antrieb der Hilfs  maschinen den Elektromotor anzuwenden  und die daraus entstehenden Betriebs  unsicherheiten in Kauf zu nehmen.  



  Der     Generatorventilator,    dessen auch nur  kurzzeitiger Ausfall eine Zerstörung des  Generators zur Folge     hätte,    wird häufig trotz  schlecht passender Drehzahl, falls er nicht  ohnehin im Generator     eingebaut    ist, von der       Hauptwelle    der Turbinengruppe unmittelbar  angetrieben, womit ein Stillstehen     desselben     ausgeschlossen ist, solange der Generator  läuft.  



  Es ist auch bekannt, die Kondensations  pumpen am Ende der Gruppe unmittelbar  anzutreiben, wodurch auch die Kondensa  tionsanlage und .damit die Hauptturbine vor  Betriebsunterbrechung durch Ausbleiben des  Stromes geschützt sind. Dieser Antrieb ge-           schieht    in der Regel über ein     Zahnradvor-          gelege,    weil die Drehzahl der Pumpen ge  ringer sein muss als diejenige der Haupt  gruppe. Dieser Antrieb am Ende der Turbo  gruppe besitzt aber wesentliche Nachteile.  Die Länge der ganzen Gruppe wird um die  Hilfsmaschinen vergrössert. Die Saughöhe  der Pumpen wird um die volle oder fast volle  Höhe der Turbogruppe vermehrt, so dass  diese Anordnung nur in den seltensten Fällen  möglich ist, trotzdem sie zur Erhöhung der  Betriebssicherheit sehr angebracht wäre.  



  Für kleinere Leistungen ist es ferner be  kannt, die     Hilfsgruppe    gegenüber der Haupt  gruppe tiefer aufzustellen und für den un  mittelbaren Antrieb Kettenübertragung, oder  Kegel-     bezw.        Schraubenradübertragung    mit  einem senkrecht zu der     TurbinenaggTegat-          welle    und     Hilfsmaschinenwelle    liegenden  dritten Wellenstrang anzuwenden. Diese Mit  tel sind bei grösseren zu übertragenden Kräf  ten und bei den an einer Dampfturbinen  gruppe vorhandenen Geschwindigkeiten be  triebstechnisch unzweckmässig und zum Teil  unbrauchbar, handelt es sich doch um die  Übertragung von Leistungen, die auf 1000  und mehr KW     steigen    können.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht,  die Vorteile ,des unmittelbaren Antriebes der  Hilfsmaschinen durch die Hauptmaschinen  gruppe     unter        Umgehung    ihrer Nachteile aus  zunützen. Die     Erfindung    betrifft ein Tur  binenaggregat mit unmittelbarem Antrieb  der Hilfsmaschinen von der Hauptmaschinen  gruppe aus und kennzeichnet sich durch eine  aus mindestens drei     aneinandergereihten     Zahnrädern bestehende Zahnradsäule zum       Antrieb    von Hilfsmaschinen,

   deren Wellen  tiefer liegen als die der     Ha.uptmasehinen-          W        (Y          uppe.     In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht des Strom  erzeugers und der     des.    Aggregates;       Fig.    2; ist eine Seitenansicht auf das Ag  gregat von rechts; nach links gesehen.  



  Unter dem von der nicht dargestellten  Dampfturbine angetriebenen elektrischen    Stromerzeuger 1 mit seiner Welle 2 sind auf  der Welle '3 die Ventilatoren 4, 5, die     Öl-          pumpe    6     und    die Kühlwasserpumpe 7 unter  gebracht. Die Saughöhe der Ölpumpe 6 ist  dabei gering. Ausserdem wird noch von die  ser     ZVelle    3 mittelst Kegelrädern 8 die     Kon-          densatpumpe    9     angetrieben.        1G,    11, 12, 13  sind Oberflächenkühler für die von den Ven  tilatoren 4, 5 in ständigem Kreislauf getrie  bene Kühlluft des Stromerzeugers 1.

   Der  Antrieb     -d.er    Welle 3     erfolgt    von der Welle 2  aus     mittelst    einer hier aus vier aneinander  gereihten Rädern 14, 15, 16, 17 bestehenden  Zahnradsäule. Vom zweiten Zahnrad 15 wird  unmittelbar die Erregermaschine 18 des  Stromerzeugers angetrieben. Die Zahnrad  säule soll mindestens aus 3 Zahnrädern be  stehen, um ihren Charakter als Fernübertra  gung gegenüber einer gewöhnlichen Über  setzung hervortreten zu lassen, kann aber       aus    mehr, zum Beispiel bis zu 5, zusammen  gesetzt sein. Einzelne dieser     Zahnräder    wer  den zum Antrieb einzelner Hilfsmaschinen  verwendet, wobei es möglich ist, die gün  stigste     Lage    und Drehzahl auszuwählen.

   So  lässt man im Beispiel die Erregermaschine 18  mit etwas geringerer Drehzahl am zweiten  Rad 15 von oben laufen, wenn es erwünscht  ist, den Erreger bei der Hauptgruppe anzu  ordnen. Es ist auch denkbar, zum Beispiel  die     Kondensatpumpe,    die möglichst tief un  ter dem     Kondensator    liegen soll, vom unter  sten Zahnrad, die Kühlwasserpumpen und  Ventilatoren, die eine grössere     Althöhe    be  sitzen, vom zweituntersten Rad anzutreiben.  Man könnte auch     Kondensatpumpe,    Ventila  toren,     Erregermaschine    und Ölpumpe am  gleichen Wellenstrang, der von einem Zahn  rad der Säule angetrieben wird, anordnen.

    Die Pumpen der Kondensationsanlage wer  den     zweckmässigerweise    unter den oder die       Kondensatoren    gelegt. Daraus ergibt sich  der grosse Vorteil, dass die Kühlwasserleitun  gen praktisch verschwinden und die     Kon-          den8atleitungen    sehr kurz werden, wodurch  die Gefahr des Lufteintrittes in erwünschter  Weise verringert wird. Die Zahnradsäule  zur Verbindung der Hauptwelle mit der      Hilfswelle kann, wie dargestellt, am Ende  des elektrischen     Stromerzeugers    oder zwi  schen diesem und der Turbine angeordnet  sein. Im letzteren Fall ergibt sieh     eine    sau  bere Trennung des     mechanischen    und elek  trischen Teils des Aggregates.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfturbinenabgregat mit unmittel barem Antrieb der Hilfsmaschinen von der Hauptmaschinengruppe aus, gekennzeich net durch eine aus mindestens drei aneinan der gereihten Zahnrädern bestehenden Zahn radsäule zum Antrieb von Hilfsmaschinen, deren Wellen tiefer liegen als die der Haupt maschinengruppe. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Dampfturbinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsmaschinen bezüglich der Lage ihrer Wellenmitte nicht auf gleicher Höhe an- . geordnet sind und von dem nach Lage und Drehzahl günstigsten Zahnrad ange trieben werden.
    2. Dampfturbinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeiehnet, dass IZon- densatpumpe, Ventilatoren, Erregerma schine und Olpumpe im gleichen Wellen strang liegen.
CH161392D 1930-06-16 1931-05-22 Dampfturbinenaggregat. CH161392A (de)

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