CH161408A - Tellerförmiger Elektromotor. - Google Patents

Tellerförmiger Elektromotor.

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CH161408A
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shaped electric
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Inventor
Orvag Aktiengesellschaft
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Orvag Ag
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  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description


  Tellerförmiger     Elektromotor.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  tellerförmigen Elektromotor, der insbesondere  zum Antrieb von     Sprechmaschinen    geeignet  ist. Der Motor zeichnet sich durch sehr       geringen    Raumbedarf aus, und besitzt einen  kleinen Stromverbrauch bei hohem Dreh  moment. Er kann mit Gleich- oder Wechsel  strom betrieben werden und als     Hauptstrom-          oder    Nebenschlussmotor geschaltet sein.  



  Gemäss der Erfindung     werdet.    diese Vor  teile dadurch erreicht, dass der Motor Flach  spulen ohne Eisenkern     besitzt.    Das Feld der  stromdurchflossenen Spule kreuzt sich mit  dem elektromagnetischen Feld des Stators,  so dass eine. Drehbewegung des Rotors zu  standekommt.  



  Versuche haben ergeben, dass auf diese  Weise ein kräftiges Drehmoment erzeugt  wird, bei äusserst geringem Stromverbrauch.  Zum Beispiel hat ein Motor zum Antrieb  des Plattentellers einer     Sprechmaschine    einen  Strombedarf von nur 70 Milliampere bei  110 Volt Wechselspannung. Bei 220 Volt    Gleichstrom benötigt der Motor mit unver  änderter Schaltung 200 Milliampere. Die  Wicklungen dieses Motors können somit für  verschiedene     Stromarten    und     Spannungen     dimensioniert werden, so dass es lediglich er  forderlich ist, den Motor durch einen Dreh  zahlregler bekannter Bauart, zum Beispiel  einen Fliehkraftregler, auf eine bestimmte  Tourenzahl einzustellen, die der Motor dann  bei jeder Stromart und Spannung innehält.  



  Falls der Motor zum Antrieb des Platten  tellers einer Sprechmaschine benutzt wird,  benutzt man zweckmässig den Plattenteller  gleichzeitig als Magnetschluss für das     Stator-          magnetfeld    und als Träger für die Rotor  spulen.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dar.  



       Fig.    1 zeigt einen tellerförmigen Motor  im Querschnitt;       Fig.    2 zeigt eine abgeänderte Ausfüh  rungsform im Querschnitt, bei der der  Plattenteller einer Sprechmaschine als      Magnetschluss und als Träger der Rotor  spulen ausgebildet ist;  Fig. 3 zeigt eine Aufsicht auf die Rotor  spulen, von denen eine die Wicklungseinzel  heiten erkennen lässt;  In Fig. 4, 5 und 6 ist die Lagerung der  einzelnen Rotorspulen gezeigt;  Fig. 7 zeigt eine Aufsicht auf den Stator  eines Motors gemäss Fig. 2. .  



  In Fig. 1 ist 1 das geschlossene Stator  eisen, in dem die Magnetpole 2 mittelst der  versenkten     Schrauben    3 befestigt sind, 4 sind  die Statorwicklungen. Der Rotor besteht aus  einer Scheibe 5, zweckmässig aus magne  tischem Material, die die Rotorspulen 6 und  7 trägt. Letztere sind Flachspulen ohne  Eisenkern.  



  Die     .Scheibe    5 ist auf einer Achse 8 be  festigt, die mittelst einer Büchse 9 durch das  Statoreisen 1 geführt ist. Die Achse 8 kann  als Spindel eines Plattentellers dienen und  ist mittelst einer Kugel 10 gelagert. Sie  trägt einen Kollektor 1-1, mit dem über die  Bürsten 12, die an dem Träger 13 befestigt  sind, der Strom den Spulen 6. und 7 zuge  führt wird. Die Rotorscheibe 5 dreht sich       zwischen    den Magnetspulen 2 und dem  Statoreisen 1, unter Freilassung eines obern  Luftspaltes 14 und     .eines        untern    Luft  spaltes 15.  



  Das Drehmoment wird bekannter Weise  dadurch erzeugt, dass die Luftspalten von  einem magnetischen Kraftlinienfeld durch  setzt sind, mit dem sich das Feld der strom  durchflossenen Spulen 6 und 7 kreuzt, so  dass sich die Rotorspulen mit ihrer Trag  scheibe 5 in eine entsprechende Feldkompo  nente einzustellen versuchen.  



  In Fig. 2 besteht der Stator aus einem  Eisenteller 17, welcher an der als Platten  tellerspindel dienenden Achse 16 befestigt  ist. In den Stator sind mittelst versenkter  Schrauben     3,    die Magnetkerne 2 eingesetzt,  deren Erregerspulen mit 4 bezeichnet sind.  Als Magnetschluss für das Kraftlinienfeld  des Stators und gleichzeitig als Träger für  die Rotorspulen 6 und 7 dient der Platten  teller 18 selbst, der demgemäss aus magneti-    schem Material, zum Beispiel Eisen, bestehen  muss, und der in seinem Innenteil mit     Ver-          gussmasse    ausgefüllt ist. Der Plattenteller  dreht sich unter Zwischenfügung eines  Kugellagers 19 auf dem Statorteil 17. An  den Rändern, überlappen sich der Statorteil  17 und der Plattenteller 18, unter Frei  lassung eines Luftspaltes 20.

   Durch die Über  lappung erreicht man, dass Fremdkörper, zum  Beispiel Nadeln, nicht in das Innere des  Motors gelangen können. Der als Rotor die  nende Plattenteller 18 trägt einen flachen  Kollektor 21, durch den über Kohlenstifte  22, die auf dem Träger 23 befestigt sind,  die Stromzufuhr zu den Spulen 6 und 7 er  folgt. Um zu verhindern, dass der Statorteil  17 und der Plattenteller 18 voneinander ent  fernt werden können, werden beide durch  eine Schraube 28 (oder ein sonstiges geeig  netes Befestigungsmittel) zusammengehalten.  Auf diesem wird zwcekmässig eine Kontroll  plombe angebracht.  



  Der Kraftlinienfluss des Stators 17  schliesst sich über dem Luftspalt 1.5 und dem       Plattenteller    19. Da sich auch hier das Feld  der stromdurchflossenen Spulen     @6    und 7 mit  dem elektromagnetischen     Statorkraftfluss     kreuzt, erfolgt eine Drehbewegung des  Plattentellers, die durch einen Fliehkraft  regler in an sich bekannter Weise geregelt  wird.  



       Fig.    3 zeigt den Plattenteller<B>18</B> einer       Sprechmaschine,    der an seiner Innenseite die  Spulen 6 und 7 trägt und demgemäss den  Rotor bildet. Diese Spulen sind als flache  Scheiben gewickelt, mit einer oder mehreren  Drahtlagen. Jede Spule ist zum Beispiel  etwa 1 mm dick, bei zirka 120 mm Länge  und 80 mm Breite. Die     Spulen    werden der  art mit dem Kollektor verbunden, dass an  jede Lamelle 27 der Anfang 24 einer Spule  und das Ende 2,6 der     vorhergehenden    Spule  angeschlossen sind.  



  Die Lagerung der Spulen 16 und 7 kann so  vorgenommen werden, dass, wie     Fig.    4 zeigt,  die einzelnen Spulen -6, nebeneinander liegen,  oder man kann, wie     Fig.    5 zeigt, zwei über  einanderliegende     Spulenlagen    6, 7 vorsehen.      Ferner kann man, wie in Fig. 6 dargestellt,  die Spulen 6 bezw. 7 sich teilweise über  lappen lassen. Zweckmässig erhält hierbei  jede Spule eine Kröpfung, um ein möglichst  flaches Spulenpaket zu erhalten.  



  Die Fig. 7 zeigt eine Aufsicht auf den  Stator mit seinen Magnetpolen. Wie die Ab  bildung erkennen lässt, besteht bei dem Aus  führungsbeispiel der Stator aus je drei Nord  polen N und je drei Südpolen 8, die in üb  licher Weise geschaltet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tellerförmiger Elektromotor, dessen Ro tor Flachspulen ohne Eisenkern besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tellerförmiger Elektromotor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die einzelnen Rotorspulen (6, 7) min destens teilweise überlappen. ?. Tellerförmiger Elektromotor nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Kraftlinienfeld des Stators über einen drehbar gelagerten Körper (18) aus mag netischem Material geschlossen ist, der gleichzeitig als Träger für die den Rotor bildenden Flachspulen dient.
    :;. Tellerförmiger Elektromotor zum Antrieb von Sprechmaschinen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (18) als Plattenteller für eine Sprech maschine ausgebildet ist und an der Innen seite die Rotorspulen trägt. 4. Tellerförmiger Elektromotor nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Rotorspulen aufnehmende Innenteil des Magnetschlusskörpers mit Vergussmasse ausgefüllt ist. 5. Tellerförmiger Elektromotor nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet schlusskörper (18) und der Stator (17) sich unter Freilassung eines Luftspaltes (20) am Rand überlappen. 6.
    Tellerförmiger Elektromotor nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (17) und der den Rotor bildende Magnet schlusskörper (18) durch eine Haltevor richtung (2:8) zusammengehalten sind. 7. Tellerförmiger Elektromotor nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor so geschaltet und gewickelt ist, dass er für mehrere Spannungen verwendbar ist.
CH161408D 1931-02-28 1932-02-23 Tellerförmiger Elektromotor. CH161408A (de)

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