CH161424A - Einrichtung in Entladungsgefässen. - Google Patents

Einrichtung in Entladungsgefässen.

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CH161424A
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Inventor
Radioroehrenfabrik G M Hamburg
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Radioroehrenfabrik G M B H Ham
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  Einrichtung in     Entladungsgefässen.       Es ist bekannt, Glühfaden für Entladungs  gefässe innerhalb der Röhren emittierend zu  machen, und zwar derart, dass innerhalb der  Anode auf dem Glühfaden ein oder mehrere       Stoffe,    zum Beispiel Barium, verdampft wer  den. Bei dieser Herstellung wurde nun stets  als Nachteil empfunden, dass der Metalldampf,  zum Beispiel der     Bariumdampf,    teilweise aus  der Anode heraustritt und sowohl den     Quetsch-          fuss,    als auch den Glaskolben teilweise schwärzt.  Dieses ist besonders bei den Röhren der Fall,  für welche in grösseren Mengen     Erdalkali-          metalle    verwendet werden.

   Dieser schwarze  Belag wirkt besonders störend, und zwar  aus dem Grunde, weil er für den     Quetsch-          fuss    eine besondere Vorsorge nötig macht,  keinen Isolationsfehler entstehen zu lassen.  Für den Glaskolben ist es weiter störend,  dass er die Röhre undurchsichtig macht, der  Röhre einwenig sauberes Aussehen gibt und  vor allem die Wärmeabstrahlung ungünstig       beeinfiusst.       Erfahrungsgemäss kann man einen sehr  grossen Teil der aus der Anode verdampfen  den     Erdalkalimetalle    festhalten, und zwar  zum Beispiel dadurch, dass man an den       Anodenöfiungen,    und zwar bei aufrecht  stehender Anode unten zu beiden Seiten der  Stützdrähte und ausserdem oben, eine Auf  fangvorrichtung anbringt.

   Diese Vorrichtung  besteht zum Beispiel aus an beiden Seiten  gestützten Glasperlen. Der Metalldampf ent  steht in dem Augenblick, in welchem die  Elektroden genügend heiss geworden sind.  



  Da nur eine kalte und schlecht wärme  leitende Auffangvorrichtung in der Lage ist,  dieses     Metall    auf sich niederschlagen zu  lassen, hat es sich als sehr günstig heraus  gestellt, hierfür zum Beispiel Glasperlen zu  verwenden. Die Anordnung solcher Körper  kann auch von Vorteil sein, wenn bestimmte  gefährdete Teile der Glaswand vor der Wärme  ausstrahlung aus dem Hohlraum der Anode       geschützt    werden sollen.      Es gibt natürlich noch sehr viele Aus  führungsformen, die jeweils der     Konstruktion     der Röhre angepasst sind.  



       Fig.    1 stellt als Ausführungsbeispiel die  Anordnung derartiger Kondensationskörper  auf einer Radioröhre mit vertikaler     Elektro-          denanordnung    dar. Das innerhalb des Kolbens  1 eingeschmolzene     Quetschfüsschen    4 trägt  die Zuführungen und Stützorgane der Elek  troden, insbesondere der Anode 2. Unterhalb  der untern Öffnung der Anode ist in ihren  Trägern eine längliche Glasperle 5 angeord  net, der an der Rückseite der Anode eine  entsprechende, in der Zeichnung durch die  Glasperle 5 verdeckte Glasperle entspricht.  Über der obern Öffnung der Anode befindet  sich, ebenfalls mit den Trägern der Anode  verbunden, eine weitere längliche Glasperle 6.  



       Fig.    2 zeigt als weiteres Ausführungs  beispiel eine Radioröhre mit horizontalem       Elektrodenaufbau.    In dem Glaskolben ist das       Quetschfüsschen    10 eingeschmolzen, das die  Zuführungen und Halteorgane der Elektroden,  zum Beispiel der kastenförmigen Anode 8,  trägt. Den seitlichen Öffnungen der Anode  vorgelagert sind zweckmässig an den Stütz  gliedern der Anode die beiden Glasperlen 11  und 12 gehalten, auf denen sich der     aus    den    Öffnungen der Anode austretende Metalldampf  niederschlägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung in Entladungsgefässen, bei denen ein oder mehrere Elektroden innerhalb des Glaskolbens mit einem zwischen den Elektroden verdampfenden Stoff behandelt werden, gekennzeichnet durch in der Nähe der Elektroden angeordnete Körper aus schlecht wärmeleitendem Material zum Niederschlagen des überschüssigen Dampfes. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Niederschlagen des überschüssigen Dampfes an den Stellen, an denen er aus dem Raum zwischen den Elektroden austritt, eigens zu diesem Zwecke bestimmte Glasperlen angebracht sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper schlechter Wärmeleitfähigkeit an Elektrodenträgern befestigt sind.
CH161424D 1931-03-14 1932-02-08 Einrichtung in Entladungsgefässen. CH161424A (de)

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