CH161452A - Kraftübertragungseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Kraftübertragungseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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CH161452A
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      Kraftübertragungseinrichtung,    insbesondere für     Kraftfabrzeuge.       Die Erfindung betrifft eine     Kraftüber-          tragungseinrichtung,    insbesondere für     Kraft-          fahrzeuce,    mit     Flüssigkeits-Strömungskupp-          lung    und Mitteln, um die Kraftübertragung  zu unterbrechen.  



  Die für Kraftfahrzeuge und dergleichen  verwendeten     Flüssigkeits   <B>-</B> Strömungskupp  lungen arbeiten in     der'Regel    mit im     wesent-          liehen    konstantem Flüssigkeitsinhalt und in  folgedessen wird bei ihnen die getriebene  Welle nie vollständig von dem Drehmoment  der treibenden Welle getrennt, solange letz  tere läuft.  



  Wenn nun eine derartige     Kraftübertra-          gungseinrichtung    mit einer Antriebsmaschine  verbunden wird, zum Beispiel einer     Verbren-          nungskraftmaschine,    bei welcher es nicht  zweckmässig ist, die Antriebsmaschine anzu  halten, um das Getriebe einzurücken oder  auszuschalten, ist es üblich, eine Bremse oder  andere     Kupplungsanhaltevorrichtung    vorzu  sehen, um die getriebene Welle, während die  Antriebsmaschine weiterläuft,     stillzusetzen,       und sodann erst eine     Klauenkupplung    oder  ein Getriebe einzurücken.  



  Wenn jedoch die getriebene Welle ange  halten wird während die Maschine läuft und  der Antrieb eingerückt ist, so ergibt sich  häufig,     dass    die Klauen der     Klauenkupplung     oder die Zähne des     Wecbselgetriebes,    in  folge der zu arbeiten bestrebten, gefüllten  Flüssigkeitskupplung,     dennocli    mit gewisser  Kraft gegeneinander drücken, so     dass    ein  leichtes Ausrücken, zum Beispiel der Zähne,  beispielsweise zwecks Einschaltung eines  andern Ganges des Wechselgetriebes, nicht  möglich ist.  



  Das Anziehen der Kupplungsbremse, be  wirkt unter diesen Umständen keine Verrin  gerung der auf die Zähne wirkenden     Dreh-          momentslast,    so     dass    diese Bremse den     eigent-          liehen    Zweck, nämlich ein leichtes Schalten  zu ermöglichen, während die Maschine läuft  und die getriebene Welle stillsteht, nicht er  füllt.

        Gemäss der Erfindung besitzt nun die       Klaftübertragungseinrielitung        Rückstellmit-          tel,    durch welche nach Stillstand der     getrie-          benen-Welle    der Flüssigkeitskupplung diese  Welle in     Rückwärtsdrehung    versetzt werden  kann, um die Mittel zur Unterbrechung der       Kraftübertragung    von einem etwaigen bei  Stillstand auftretenden Drehmoment zu ent  lasten.  



  Die     Rückstellmittel    können zweckmässig  so beschaffen sein,     dass    sie auch dazu dienen  können, die getriebene Welle der     Flüssio,-          keitskupplung    zum Stillstand zu bringen.  Dadurch wird es möglich, die     Rückstell-          mittel    nach Belieben als gewöhnliche     Kupp-          luncsbremse    zu benutzen oder sie im Sinne  der Erfindung, wie oben dargelegt, arbeiten  zu lassen.  



  Hierbei können die     Rückstellmittel    eine  an der     cetriebenen    Welle der     Flüssigkeits-          kuppluno,    befestigte Bremstrommel auf  weisen, wobei die mit dieser zusammen wir  kenden Bremsschuhe     bezw.    das Bremsband  sich an einer Scheibe befindet, welche um  die Achse der Flüssigkeitskupplung, zweck  mässig um einen     begrenz-Len    Winkel, drehbar  ist und durch Federdruck in ihre Anfangs  stellung zurückgebracht wird.  



  Falls die     Rückstellmittel    nicht als<B>Kupp-</B>  lungsbremse dienen sollen, können sie in der  Weise ausgeführt sein,     dass    sie eine mechani  sche Kupplung, zum Beispiel einen Freilauf,  aufweisen, dessen bezüglich der     Rückdreliung     getriebenes Glied an der getriebenen Welle  der     Flüssigkeitskupplune-    befestigt ist, und  dessen treibendes Glied um einen kleinen  Winkel drehbar ist, wobei Mittel vorgesehen  sind um den Freilauf nach beiden Richtungen  frei zu geben, während die getriebene Welle  der Flüssigkeitskupplung rotiert.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung für ein Automobil beispielsweise  dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt schematisch ein Automobil  mit dessen Antrieb; die       Fig.   <B>2</B> und<B>3</B> zeigen die     Flüssigkeitskupp-          lun-    mit einer Rückstellvorrichtung, und  zwar ist     Fig.    2 ein Längsschnitt nach Linie       ID       2-2 der     Fig.   <B>3,</B> und     Fig.   <B>3</B> ein Querschnitt  nach<B>3-3</B> der     Fig.    2;

   die       Fig.    4 und<B>5</B> zeigen die     Flüssigkeitskupp-          hing    mit einer Rückstellvorrichtung anderer  Art, und zwar ist     Fig.    4 ein Längsschnitt       Cremäss    Linie 4-4 der     Fig.   <B>5,</B> und     Fig.   <B>5</B> ein  Querschnitt nach Linie<B>5-5</B> der     Fig.    4.  



  Bei der     Kraftübertragungsanlage    des Au  tomobils gemäss     Fig.   <B>1</B> treibt die Antriebs  maschine     (Olmotor)   <B>1</B> über die     Flüssigkeits-          strömungskupplung   <B>3,</B> das Wechselgetriebe  <B>5</B> und die     Freilaufvorrichtung   <B>6</B> die Räder  des Automobils unter     Zwischenscha.Ituno-          eines    Differentialgetriebes an.

   Für das Wech  selgetriebe<B>5</B> kann jedes bekannte Getriebe  dieser Art, zum Beispiel ein     Verschiebeweeh-          selgetriebe,    verwendet werden, die     Freilauf-          vorrichtung   <B>6</B> ist vorzugsweise solcher Art,       dass    sie zwei     Extrenistellungen    gestattet; sie  wird betätigt durch ein Fusspedal. Normaler  weise ist die     Freilaufvorrichtung    gesperrt.

    Wenn das Fusspedal     heruntergedrückt    wird,  arbeitet sie wie ein gewöhnlicher Freilauf,  indem sie nur einen Antrieb in der einen  Drehrichtung erlaubt, das heisst von der Ma  schine auf die Räder<B>9-</B> Das Fusspedal<B>7,</B>  welches auf die     Freilaufvorrichtung    wirkt,  kann auch mit der Drosselklappe oder einem  andern, die Kraft, welche von der Maschine       hero-egeben    wird, bestimmenden Mittel, in der       tD     Weise verbunden.

   werden,     dass,    wenn das  Pedal vollkommen heruntergedrückt ist, die  Maschine an ihren     langsamlaufenden    Zu  stand herangebracht- wird, ohne Rücksicht  auf die Stellung des normalen     Kraftgebe-          gliedes.     



  Auf der getriebenen Welle<B>9</B> ist eine       Bremstrümmel    4 zwischen der Flüssigkeits  kupplung<B>3</B> und dem Wechselgetriebe<B>5</B> fest  aufgesetzt. Um die Trommel 4 sind nun  Bremsmittel vorgesehen, welche die getrie  bene Welle hinter der Flüssigkeitskupplung  <B>3</B> abbremsen sollen. Die Bremsmittel sind  ebenfalls mit dem Fusspedal<B>7</B> verbunden.  Dabei ist die, Anordnung so ausgeführt,     dass,     wenn das Pedal<B>7</B> weit genug herunterge  drückt ist, die Bremse angezogen und damit  die getriebene Welle<B>9</B> zum Stillstand ge-      bracht wird.

   Ein weiteres Herabdrücken des  Pedals<B>7</B> dient dazu, die Bremsmittel     zu-          sammen    Mit der Trommel 4 und damit die  getriebene Welle in Drehung entgegengesetzt  <B>C</B>     t'        eD     der Drehrichtung der Antriebsmaschine<B>1</B>  und der treibenden Teile der     K--Lipplung   <B>3</B> zu  versetzen, zum Zwecke der Entlastung der       triebenen    Welle und zur Verhinderung  eines etwa noch im Wechselgetriebe sieh aus  wirkenden Treibmomentes.  



  Gemäss     Fig.    2 und<B>3</B> ist die Welle<B>8</B>  der Maschine mit der     uetriebenen    Welle<B>9</B>  durch eine     Flüssigkeitsströmungs-Kupplung     <B>3</B> bekannter Art verbunden. Das vordere  Ende der Welle<B>9</B> ist angeschlossen an den       ,I.etriebenen    Kupplungsteil<B>10,</B> während das       rückwärtü,e    Ende dieser Welle mit dem     trei-          n          benden,        ständio,    in Eingriff     befindlichen          Ritzel   <B>11</B> des Wechselgetriebes<B>5</B> verbunden  ist.

   Die Bremstrommel 4 ist vermittelst einer  Nahe<B>12</B> und eines Keils<B>13</B> auf die Welle  <B>9</B> aufgesetzt, wobei die Nabe 12 und mit ihr  der     Kugelkäfig   <B>15</B> und der     Olschleuderer   <B>16</B>  durch die -Mutter 14 gegen eine Schulter<B>17</B>  an das     Ritzel   <B>11</B> gedrückt werden. An dem       Cx'etriebekast,-u   <B>18</B> ist ein Deckel 20 durch  Schrauben<B>19</B> befestigt, welcher mit einer  Nahe<B>21</B> versehen ist, die die Nabe 12 um  gibt.

   Ein Ring 292, an welchem eine Scheibe  <B>23</B>     ano-eschweisst    ist, ist über die Nabe 21 so  n       olelegt,        dass    er frei um diese sieh drehen kann,  jedoch vom     Sieherungsring    24 in axialer  Richtung gehalten wird. Die Grösse der Dre  hung der     Aussahwingung    der Scheibe<B>-23</B> ist  in der Uhrzeigerrichtung begrenzt durch  einen Anschlag 25 am Getriebekasten<B>18</B>       (Fig.        3#.    Gegen diesen Anschlag stösst ein  Ringkragen<B>26</B> des Bolzens<B>9-7,</B> welcher ver  mittelst eines Bolzens<B>28</B> mit dem Vorsprung  <B>29</B> der Scheibe<B>23</B> verbunden ist.

   Der Be  reich der Verdrehung der Scheibe 23 in  Gegenuhrzeigerrichtung ist begrenzt durch  einen Anschlag<B>30</B> am Gehäuse 20, gegen  welches ein Vorsprung<B>31</B> aussen an der  Scheibe<B>23</B> anstösst. Eine     Schraubenfeder   <B>32</B>  wird zwischen dem Anschlag 25 und einer  Scheibe<B>33</B> vermittelst einer Mutter 34 auf  dem untern Ende des Bolzens<B>27</B> abgestützt.

      Die     Schraubenieder    ist bestrebt, die Scheibe  <B>23</B> gegen den Anschlag<B>25</B> zurückzuhalten,  welcher seine     Ausschwingung    in     Uhrzeiger-          riehtung        begoTenzt.    Ein Bügel<B>35,</B> versehen  mit zurückgebogenen Schenkeln<B>36</B> und<B>37,</B>  ist an der gegen die     Bremsseheibe    gerichteten  Seite der Scheibe<B>23</B> derartig an diese ange  schweisst     dass    die Enden eines Bremsbandes  <B>38,</B> welches mit einem Reibungsbelag<B>39</B>  ausgefüttert ist, frei zwischen dem Bügel  <B>3,5</B> und der Scheibe<B>2.3</B> sich bewegen können.

    Das eine Ende des Bremsbandes<B>38</B> ist dreh  bar angeordnet auf einem Bolzen 40, der in  Löchern des Bügels<B>35</B> und der Scheibe 22       eingepasst    ist. Das andere Ende des Brems  bandes ist drehbar angeordnet auf einem  Bolzen 41, der von einem Betätigungshebel  42 getragen wird, dessen eines Ende wie  derum drehbar auf dem Bolzen 40 lagert,  während das andere Ende mit einem Hebel  43 zusammenarbeitet, der auf dem einen  Ende einer in der Nabe 45 des Getriebe  kastens<B>18</B> gelagerten Welle 44 sitzt. Ein  Hebel 46, welcher an das andere Ende der  Welle 44 angeschlossen ist, ist in geeigneter  Weise mit dem Betätigungspedal<B>7</B> verbun  den.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung ist wie folgt:  Die     Bremsrückstellvorriolitung    wird zu  nächst benutzt um die Geschwindigkeit der  getriebenen Welle<B>9</B> und der Teile, die; mit  derselben rotieren, zu verringern, zum Bei  spiel während des     Schaltens    des     Wecliselge-          triebes    von einem niedrigen auf einen höheren       Gan--.    Zu diesem Zweck wird der Hebel 46  in solcher Weise betätigt,     dass    das Ende des  Hebels 43 hochgehoben wird, wodurch wie  der der Hebel     42    im     Gegenuhrzeigersinn    um  den Bolzen 40 gedreht wird.

   Hierdurch wird  das Ende des Bremsbandes<B>38,</B> welches vom  Bolzen 41 getragen wird, gehoben und damit  das Bremsband an die Bremstrommel 4, die,  in der Pfeilrichtung nach     Fig.   <B>3</B> rotiert, ge  drückt. Die Reibung zwischen dem Futter  <B>39</B> und der Bremstrommel 4 verringert die  Geschwindigkeit der Welle<B>9.</B> Das dem      Bremsband<B>38</B> erteilte Drehmoment wird     zuni     Teil durch den Bolzen 40 und die Scheibe  <B>9-3</B> auf den Anschlag<B>25</B> und zum Teil durch  den Bolzen 41 und den Hebel 42 auf den  Hebel 43 übertragen.  



  Weiter kann, wenn das Automobil bei  einem eingerückten Getriebe und laufendem  Motor zum Stillstand     gelangri    ist, die     Brems-          rückstellvorrichtung    dazu benutzt werden,  die Welle<B>9</B> und die mit ihr umlaufenden  Teile in einer Richtung entgegengesetzt zur       Drehrielltung    der Antriebsmaschine be  schränkt zurück zu bewegen, um ein leichtes  Ausrücken des Getriebes zu ermöglichen.

   Um  die<B>-</B> Vorrichtung für diesen Zweck zu be  nutzen-, wird der Hebel 42 mit genügender  Kraft betätigt, um die Scheibe<B>23</B> um die  Nabe<B>9--1</B> in einer Drehrichtung     entgegenge-          ,setzt    der     Maschinendrehriclitung    zu drehen,  bis der Vorsprung<B>31</B> den Anschlag<B>30</B> trifft.  Da dabei das     Eremsband    fest auf die Trom  mel angezogen ist, so ist es klar,     dass    auch  die Bremstrommel 4 mitgenommen wird.

    Auf diese Weise wird     die.Welle   <B>9</B> in einer       Rielltung    entgegengesetzt dein     Maschinen-          drehsinn    gedreht werden, vermittelst der  Kraft, welche auf das Betätigungspedal an  gewandt wird.    Bei der zweiten     Ausführungsform    gemäss       Fig.    4 und<B>5</B> wird eine von innen nach aussen  wirkende     Zweibackenbremse    angewandt.

   Der       oletriebene    Teil<B>10</B> der Flüssigkeitskupplung  <B>3</B> ist vermittelst eines Keils und einer Mutter  an dem     Vorderen-de    der Welle<B>50</B> befestigt,  während das hintere Ende mit einer     Boll-          rung    versehen ist, in welcher das Vorderende  der Triebwelle des Wechselgetriebes ein  greift. Die Übertragung des     Drelimomentes     erfolgt durch Keile. Ausserdem ist eine  Bremstrommel 4' auf der Welle<B>50</B> aufge  setzt, die vermittelst eines Keils<B>52</B> und einer  Mutter<B>53</B> gegen die Welle<B>50</B> gesichert ist.

    Die Bremsbacken werden gehalten von einer  Scheibe 54, welche mit einer Ringnabe<B>55,</B>  die von einem geteilten Lager<B>56</B> und<B>57</B>  getragen wird, welches     yermittelst        Sc'hrau-          ben   <B>86.</B> und Muttern -87 gegen einen verstärk-         ten    Teil<B>88</B> eines feststehenden Teils<B>60</B> ge  sichert ist, verbunden ist.

   Ein Ansatz<B>58</B> der  Scheibe 54 stösst normalerweise gegen einen  Anschlag<B>59</B> des Teils<B>60</B> und wird an letz  terem durch eine     Schraubenfeder   <B>61</B> zwischen  Anschlag<B>59</B> und einem Kragen<B>62</B> durch  Muttern<B>63</B> und 64 und eine Schraube<B>65,</B>  die verschiebbar durch Löcher am Anschlag  <B>59</B> und Vorsprung<B>58</B> geht, gehalten.

       Ver-          dickungsstücke   <B>66</B> und<B>67</B> sind an die Rück  seite der Scheibe 54     angeseliweisst.    Ein Bol  zen<B>68</B> in der Scheibe 54, der durch die  Mutter<B>69</B> gesichert ist, dient als Drehachse  für das eine Ende der Bremsbacken<B>70</B> und  <B>70'.</B> Diel anderen Enden der Bremsbacken  <B>70</B> und<B>70'</B> sind drehbar verbunden mit La  schen<B>71</B> und<B>U',</B> welch letztere am zwei  armigen Hebel<B>72</B>     angelenkt    sind, der mit  der Welle<B>73</B> aus einem Stück besteht und  ,gelagert ist in einer Buchse 74,

   welche in       D     eine Öffnung der Scheibe 54 und     Verdik-          kung   <B>67</B>     gepresst    ist. Ein Hebel<B>75</B> sitzt auf  dem quadratischen Vorderende der Welle<B>73;</B>  er wird an dieser durch eine Mutter<B>76</B> ge  halten.

   Ein Kolben<B>77,</B> gleitend angeordnet  in einem Führungsstück<B>78,</B> das auf der     Vor-          der-    also auf der gegen die     Flüssigkeits-          kuppilung    gerichteten Seite der Scheibe 54  befestigt ist, wird vermittelst der Feder<B>79</B>  aufwärts gegen den Hebel<B>75</B>     gedrüekt.    Ein  Fusspedal<B>80,</B> versehen mit Nabe<B>81,</B> ist ge  lagert auf einer     Pedalwelle   <B>82,</B> die in ge  eigneter Weise<U>am</U>     Chassisrahmen    angebracht  ist.

   Ein nach vorwärts hervorragender Hebel  <B>83</B> bildet eine Gesamtheit mit dem Pedal<B>80.</B>  In das freie Ende<B>83'</B> dieses Hebels ist eine  Schraube 84     eingesehraubt    und durch die  Mutter<B>85</B> gesichert, derart,     dass    das untere  Ende der Schraube an die obere Oberfläche  des Hebels<B>75</B> anstösst.  



  Diese Vorrichtung kann dazu benutzt  werden, die Welle<B>50</B> zu verlangsamen oder  abzustellen, wenn sie sich in der Pfeilrich  tung, wie in     Fig.   <B>5</B> gezeigt, dreht. Wenn  das Pedal<B>80</B> in     geliabener    Stellung ist, so  ist die Schraube 84 so eingestellt,     dass    sie  dem Hebel<B>75</B> gestattet, in die Höhe zu  gehen, unter dem     Einfluss    des Federkolbens      <B>77</B> weit genug, um die     Bremsbaeken   <B>70</B> und  <B>70'</B> ausser Berührung mit der Trommel 4' zu  bringen.

   Wenn das     Peidal   <B>80</B> teilweise her  untergedrückt wird, so wird der Hebel<B>83</B>       veranlasst,    sich abwärts zu bewegen, so     dass     das untere Ende der Schraube 84 den Hebel  <B>75</B> entgegengesetzt der     'Ulirzei-erdrehrich-          tun   <B><U>'g</U></B> in Drehung versetzt., mit dem Ergebnis,       dass'    die     Breinsbacken   <B>70</B> und i0' durch die  Laschen<B>71</B> und<B>71'</B> nach aussen gedrückt wer  den und auf die Trommel 4 wirken. Die       Bremsdrehmomentreaktion    wird vermittelst  des Ansatzes<B>58</B> auf den festen Anschlag<B>59</B>  übertragen.  



  Des ferneren kann die Vorrichtung dazu  benutzt werden, der Welle<B>50</B> eine leichte  Drehung entgegengesetzt zur     Drehriehtung     der Maschine zu geben. Wenn das Pedal<B>80</B>  teilweise     heruntergedrüekt    ist, so sind zu  nächst die Bremsbacken<B>70</B> und<B>70'</B> an die  Trommel 4     gepresst,    wie oben beschrieben.

    Da sich die Welle<B>50</B> schon in Ruhe be  findet, so     veranlasst    ein weiteres     11.era;bdrük-          ken    des Pedals<B>80</B> ein weiteres     Herunter-          zwingen    des Endes von Hebel<B>75.</B> Da die  Bremsbacken bereits an die Bremstrommel       gepresst    sind, so ist die Welle<B>73</B> an einer  weiteren Rotation in ihrer Buchse 74 ver  hindert, mit der Folge,     dass    die Abwärtsbe  wegung des Hebels<B>83</B> die Scheibe 54 in ent  gegengesetzter Drehrichtung wie eingezeich  net, um die Achse der Welle<B>50</B> zu drehen       veranlasst,    indem die Ringnabe<B>55</B> im Lager  <B>56, 57</B> sich dreht.

   Dabei wird die Feder<B>61</B>       zusammen"edrückt.    Da die     Bremsbaeken     durch die Scheibe 54 getragen werden und  mit der Trommel 4' in festem Reibungsein  griff sind, so wird die genannte Rückdre  hung der Scheibe 54 über die Trommel auf  die Welle<B>50</B> übertragen.

   Wenn dem Pedal  <B>80</B> gestattet wird, in die Höhe zu      & eben,          zn    t3  so hebt die     Drehmomentsreaktion,    die Ma  schine     bezw.    der Motor wird nicht stillgesetzt,  zusammen mit der Feder<B>61</B> die Schraube<B>65</B>  und den Ansatz<B>518,</B> so     dass    die Scheibe 54  in ihre normale Position zurückversetzt wird,  indem die Feder<B>79</B> Aden Kolben<B>77</B> hochhebt  und damit den Hebel<B>75</B> dreht, wodurch die         Breinsbacken    von der Bremstrommel gelöst  werden.  



  Die Erfindung ist nun nicht beschränkt  auf den Gebrauch der oben beschriebenen  Bremsen zur Erteilung einer     Rückwärtsdre-          hun(r    an einen Teil der Übertragungsteile       r'        21   <B>5</B>       ,3ondern        aLich    andere geeignete Mittel mögen  Verwendung finden, wie zum Beispiel eine  im Innern angeordnete Bandbremse,     odereine          Aussen-bar,kenbT8MS#e,    oder eine Scheiben  bremse, und,     fa.,Ils    gewünscht, kann auch die       Rückverstelluno-    vermittelst Flüssigkeits  druckes oder eines Servomotors, oder in  elektromagnetischer Weise ausgeübt werden.

    



  In einer andern Ausführung kann das       Rückstellorgan    für die     Rückwärtsdreliung     eine in einer Richtung wirkende Kupplungs  vorrichtung mit einschliessen, welche so ein  gerichtet ist,     dass    sie in beiden Richtungen  ausgekuppelt ist, während Ader normalen       Dreliung    der besagten Übertragungsteile.  Wenn gewünscht, kann     jedoell        durc'h    Betä  tigen der Rückstellvorrichtung der treibende  Teil der Kupplungsvorrichtung in<U>entgegen-</U>  gesetzter Richtung in Umdrehung versetzt  werden, wobei sie dann in der genannten  einen Richtung kuppelt.

   Solch eine in einer  Richtung wirkende     Kupplungsvorrielitung     kann zum Beispiel aus einer     Klinken-Sperr-          vorrichtung    irgendeines geeigneten     Types    be  stehen, deren beim     Rückverstellen    getriebener  Teil an einem Teil des Übersetzungssystems  befestigt ist, der     rüekwärts    rotiert werden  soll,     Lindderen    treibendes Element mit einem  geeigneten. Betätigungsmittel -verbunden ist.  Eine solche Vorrichtung kann zum Beispiel  ein oder mehrere Klinken drehbar auf dem  bezüglich des     Rückverdrehens    treibenden  Teil besitzen, welche mit dem getriebenen  Teil zusammen zu wirken bestimmt sind.

   Die  Klinke     bezw.    Klinken. werden aus dem Ein  griff mit dem getriebenen Teil herausge  nommen, wenn der treibende Teil in seine  nicht betätigende Stellung zurückgestellt  wird. Dies kann zum     Bei-spiel    vermittelst  fester Anschläge, gegen welche die Klinken  schlagen und welche die Klinken aus dem      Eingriff mit dem getriebenen Teil heraus  drehen, geschehen. Es ist wünschenswert,  Mittel vorzusehen, welche verhüten,     dass    die  Sperrklinken in Arbeitsstellung einfallen  können, während das Element des Über  tragungssystems, welches rückwärts rotiert  werden soll, in seiner normalen Richtung  rotiert.

   Solche Mittel können zum Beispiel  eine     Zentrifugalvorriclitung    einschliessen, die  von besagtem Übertragungselement getrieben  wird und einen     Verblockungsmechanismus     betätigt, der angeordnet ist, um den Eingriff  der Sperrklinken zu vermeiden, solange wie  die     Zentrifuoalvorrichtung    arbeitet.  



  Obwohl die     Rückstellvorrichtung    in der       Kraftübertrao,unuseinrichtung    gemäss der       ZD        ZD     Erfindung im vorstehenden derart beschrie  ben ist,     dass    sie von einem Pedal aus be  tätigt wird, welches auch andere     Volrichtun-          O'jl          t>e    betätigt, kann die Anordnung auch     der-          z#          art    sein,     dass    die     Rückstellvorriellt-ung    auch  von einem Organ aus betätigt wird, welches  von andern Vorrichtungen unabhängig ist.  



  Obwohl die Erfindung auf dem Beispiels  wege als angewandt auf     ein,Strassenfal-irzeug     beschrieben worden ist, so     muss    es verstanden  sein,     dass    sie auch in vielen andern     Über-          tragungsmechanisnien,    zum Beispiel in Eisen  bahnlokomotiven, Eisenbahnwagen, Tanks,       Bago-ern,    Kränen     usw.    Verwendung finden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kra,itübertragungseinrichtung, insbeson dere für Kraftfahrzeuge, mit Flüssigkeits- Strömungskupplung und Mitteln, um die Kraftübertragung zu unterbrechen, dadurch gekennzeichnet, dass Rückstellmittel vorgese hen sind', durch welche nach Stillstand der getriebenen Welle der Flüssigkeitskupplung diese Welle in Rückwärtsdrellung versetzt werden kann, um die Mittel zur Unterbre chung der Kraftübertragung von einem etwaigen bei Stillstand auftretenden Dreh moment zu entlasten.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Kraftübertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellmittel so arbeiten, dass sie die getriebene Welle der Flüssigkeits kupplung zunächst überhau <B>l=</B> pt zum Still stand bringen. 2. Kraftübertragungseinrielitung nach Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärtsdrehung der getriebenen Welle von vorher festgesetzter Grösse ist.
    <B>3.</B> Kraftubertragungseinrichtung nach Unter- tD <B>e5</B> anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reibungsbremse zum Stillsetzen und Rüekverdrehen der getriebenen Welle dient.
    4. Kraftübertragungseinrichtung nach Unter- anspruell <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellmittel, nachdem sie die Rück- wärtsdreliung der getriebenen Welle be wirkt ]laben, durch Federdruck in ihre Anfangsstellung zurückgebracht werden.
    <B>5.</B> Kraftübertraolungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch geke-nn eiahnet, dass die Rückstellmittel einen Freilauf auf weisen, dessen bezüglich des Rückdrehens getriebenes -Glied an der getriebenen Welle der Flüssigkeitskupplung befestigt ist und dessen treibendes Glied um einen kleinen Winkel dreIlbar ist, wobei Mittel vorge sehen sind, um den Freilauf nach beiden Richtungen frei zu geben, während die ge triebene Welle der Flüssigkeitskupplung rotiert.
CH161452D 1930-09-25 1931-09-19 Kraftübertragungseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. CH161452A (de)

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