CH161646A - Wasserkraftmaschine. - Google Patents

Wasserkraftmaschine.

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CH161646A
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CH
Switzerland
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spiral
impeller
water
antechamber
turbine
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Inventor
Reiffenstein Manfred Ing Dr
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Reiffenstein Manfred Ing Dr
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      Wasserkraftmaschine.       Alle derzeit     cebräuchlielien        Wassertar-          binentypen,    die nach dem Überdruckprinzip  arbeiten, benützen zur     ffichtunggebung    und  Regelung des Wassers vor dem Eintritt in  das Laufrad den     sogenannten        Leitappara.t.     Dieser bestellt aus einer Anzahl     Leitschau-          feln,    die jede für sich um einen Bolzen dreh  bar sind,

   gemeinsam verstellt werden kön  nen und dem Wasser die zur richtigen     Be-          aufschlagung    des Laufrades notwendigen       tangentialen    und radialen     Geschwindigkeits-          kompenenten    erteilen. Der Leitapparat ist  nicht nur kompliziert und kostspielig in der  Fabrikation, sondern er gibt auch zu Stö  rungen im Betriebe leicht     Anlass,    da sich  Fremdkörper, wie Äste, Blätter,     Eisstüak-          eben    und dergleichen darin festsetzen und  die Turbine verstopfen können.

   Ausserdem  ist jüngst nachgewiesen worden,     dass    jede  der Leitschaufeln des     Leitapparates        Anlass     zu sekundären     Wirbelungen    und Ablösungs  erscheinungen gibt, wodurch der Gesamt  wirkungsgrad herabgesetzt und dem Eintre-         ten    von     Kavitation    im Laufrad     Vorsehub     geleistet werden kann, Es     muss        da-her    als ein  Fortschritt gewertet werden, den Leitapparat  bei Überdruckturbinen überflüssig zu  machen.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  die Konstruktion einer     Überdruckturbine     und kennzeichnet sieh durch ein     leitschaufel-          loses        Spiralgelläuse    mit eingezogenem     Lauf-          radvorraum    und einem Regelorgan am Be  ginn der     Spiralbahn    des Wassers im     Spiral-          gehäuse.     



  In den     Fig.   <B>1</B> bis<B>5</B> sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes       schematisch.,dargestellt,    und zwar zeigt     Fig.   <B>1</B>  eine     Aufüllrungsform    mit     Francisläufer    im       Achsschnitt,        Fig.    2 eine solche mit     Kaplan-          laufrad,    und     Fig.   <B>3</B> einen Längsschnitt durch  eine     Spiralfülirung    mit dem Regelorgan;

         Fig.    4 zeigt den     Achssehnitt    durch eine  Propellerturbine mit vertikaler Welle und       Betonspiralgehäuse    und,     Fig.   <B>5</B> einen Längs  schnitt durch eine Variante, bei der das      Regelorgan als eine an der Wand an     elenkte     C<B>9</B>  Klappe ausgebildet ist.  



  Gemäss     Fig.   <B>1</B> und<B>3</B> besitzt die Turbine  ein spiralförmiges Gehäuse<B>G,</B> das sieh nach  innen in den zylindrischen     Laufradvorraum     <B>.A</B> verengt und am Beginn der     Spiralbahn     des Wassers mit einem Regulierorgan<B>D</B>       (Fig.   <B>3)</B> versehen ist. In     Fig.   <B>1</B> ist das  Regulierorgan nicht sichtbar. Das Wasser  tritt     fangential    in das Innere der Spirale ein  und bildet dort von selbst einen echten Stru  del, das heisst einen solchen, bei dem die       Tangentialgeschwindigkeit    im direkten Ver  hältnis mit der Annäherung an die Achse  steigt.

   Die einzelnen Wasserbahnen im       Spiralgehäuse    sind demnach, -wie die Rech  nung ergibt, ziemlich flache     logarithmisehe     ,Spiralen. Um die nötigen Eintrittswinkel in  das Laufrad zu erhalten, wird daher durch  Verringerung der Breite B des     Spiral-          gehäuses    auf die Breite<B>b</B> des     Laufradvor-          raumes    die     Radialkomponente    des Wassers  vergrössert.

   Die     Tangentialkomponente    wird  hierdurch nicht     beeinflusst.    Im     Laufradvor-          raum   <B>_A</B> unmittelbar vor dem Laufrad be  schreibt das Wasser daher steilere     lo:garith-          mische    Spiralen, wobei durch entsprechende  Wahl des Verhältnisses B<B><I>:</I> b</B> der gewünschte  Eintrittswinkel in das Laufrad erzwungen  werden kann. Zahlreiche Versuche, bei denen  die Wasserströmung durch Verwendung  eines halbtrockenen Farbanstriches im In  nern des     Spiralgehäuses    sichtbar gemacht  wurde, haben dies voll bestätigt.  



       Fig.    2: und 4 zeigen die Anwendung der  vorliegenden Erfindung auf<B>je</B> eine Reak  tionsturbine mit Propellerlaufrad. Die Strö  mung im     Spiralgehäuse    und im     Laufradvor-          raum    vollzieht sieh ebenso wie oben be  schrieben, das heisst, das Wasser kreist im       Laufradvorraum   <B>A</B> in ziemlich steilen loga  rithmischen Spiralen mit     tangentialen    und  radialen     Geso'hwindigkeitskomponenten,    so       dass.    seine Strömung in der Gesamtheit     an-          nällernfl    derjenigen Strömung entspricht,

   die  bisher üblicherweise durch den Leitapparat  erzwungen wurde. Das Regulierungsorgan    ist in beiden Figuren wie auch in     Fig.   <B>1</B>  nicht sichtbar.  



  Die Schluckfähigkeit eines     Spiralgehäu-          ses    hängt im wesentlichen     von    der Form der  Spirale     bezw.    von der Veränderung und  Aufeinanderfolge ihrer Querschnitte und  Krümmungen ab. Es     müsste    daher eigentlich  für jede     Beaufschlagung    der Turbine eine  andere Spirale zur Verwendung kommen.

    Wie eingehende Versuche gezeigt haben, ge  nügt es aber in der Praxis, die Wasserströ  mung im Innern der Spirale durch Beein  flussung des das Laufrad     beaufschlagenden     Strudels am Beginn der     Spiralbahn    zu ver  ändern, um eine Veränderung der Schluck  fähigkeit unter Beibehaltung derselben       Spiralforin    zu erreichen.  



  Gemäss,     Fig.   <B>3</B> und<B>5</B> erfolgt die Verän  derung der Schluckfähigkeit durch ein  Regulierorgan<B>D</B>     bezw.    K im Eingang des       Spiralgeltäuses    am Beginn der     Spiralbahn     des Wassers.

   Die Verstellung dieses     Regu-          lierorganes    verändert die Gesamtheit der Strö  mung des Wassers im     Spiralgehäuse    durch  Beeinflussung des im     Spiralinnern        bestehen-          ,den    Strudels an seiner     Entstehungsstelle    und  schafft ähnliche Verhältnisse, wie sie durch  Veränderung der gesamten     Spiralform    er  reicht werden könnten.

   Es ergibt sich bei  den verschiedenen     Beaufschlagungen    nur  eine leichte     Unsymmetrie    in den Eintritts  winkeln des     Wasserz    in das Laufrad, die  aber, wie Versuche gezeigt haben, auf den  Wirkungsgrad ohne Belang ist. Ras Regu  lierungsorgan 10t sieh hydraulisch aus  balancieren, so     dass,    zu seiner Verstellung nur       selir    kleine Kräfte notwendig sind.  



       Fig.   <B>3:</B> zeigt die, Ausbildung des     Regel-          organes    als stromlinienförmigen Körper, der  beiderseits vom Wasser bespült wird und bei  seiner Verstellung den im Gehäuse bestehen  den Strudel     beeinflusst    wie oben beschrieben.  



       Fig.   <B>5</B> zeigt eine Regelungsvorrichtung  mit einer an der     Spiralwand        angelenkten     Klappe K. Die Klappe wird bei der Regu  lierung verstellt und verändert dadurch die  Form der Spirale an der Entstehungsstelle  des Strudels, wie auch den Eintrittsquer-      schnitt der Spirale. Wie oben beschrieben,  ändert sich dadurch die     Wasserströmuno,    im       Spiralinnern    und die     Schluckfähigkeit    der  Turbine unter Wahrung eines guten Wir  kungsgrades.  



  Ohne aus dem Rahmen der vorliegenden  Erfindung zu treten, kann die Regulierung  durch Beeinflussung des Strudels an seiner  Entstehungsstelle. auch anders als in den       Fig.   <B>3</B> und<B>5</B> dargestellt ist, durchgeführt  werden, beispielsweise durch elastische     An-          lenkuno-    eines Teils der     Spiralwand,    durch  eine     läno,sverschiebliche    Nadel oder     der-          In     gleichen.  Bei einer Turbine gemäss der vorliegen  den Erfindung lassen sieh durch den Weg  fall des     Leitapparates,    unter Wahrung guter       Regulierfähigkeit,    folgende Vorteile erzielen.  



  <B>1.</B> Erhöhung ödes Wirkungsgrades,  2. Verbilligung und Vereinfachung der  Herstellung,  <B>3.</B> Geringere Neigung zum Verstopfen  durch Fremdkörper,    4. Kleine     Reculierkräfte,    kleine und     bil-          in          lige    Regler.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Reaktionswasserturbine, gekennzeichnet durch ein leitschaufelloses Spiralgehäuse mit eingezogenem Laufradvorraum und einem Regelorgan am Beginn der Spiralbahn des Wassers im Spiralgeliäuse._ UNTERANSPRÜCEE: <B>1.</B> Reaktionswasserturbine nach, Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass. da.s Regelorgan ein beiderseitig vom Wasser bespülter stromlinienförmiger Körper ist.
    <B>e5</B> Reaktionswasserturbine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan eine au der Spiralwand an- gelenkte Klappe ist.
CH161646D 1930-09-26 1931-09-24 Wasserkraftmaschine. CH161646A (de)

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AT161646X 1930-09-26

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CH161646A true CH161646A (de) 1933-05-15

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CH161646D CH161646A (de) 1930-09-26 1931-09-24 Wasserkraftmaschine.

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