CH161730A - Streckwerk für Textilvorgespinste. - Google Patents

Streckwerk für Textilvorgespinste.

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CH161730A
CH161730A CH161730DA CH161730A CH 161730 A CH161730 A CH 161730A CH 161730D A CH161730D A CH 161730DA CH 161730 A CH161730 A CH 161730A
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CH
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Inventor
Casablancas Fernando
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Casablancas Fernando
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      Streckwerk    für     Tegtilyor        gespinste.       Das Hauptpatent bezieht sieh auf ein       Streckwerk,    für     Textilvorgespinste,    bei wel  chem zwei endlose Riemen für die Führung  des     Vorgespinstes    angewandt werden.  



  Insbesondere besteht die Erfindung nach  dem Hauptpatent darin, die beiden Füh  rungsstangen -oder nicht drehbaren Walzen.  welche die Vorderkurve der beiden Riemen  führen, zu vereinigen, indem sie zusammen  ein Stück in     U-Form    bilden. Damit will man  in unveränderlicher Weise den Abstand die  ser beiden Stangen festlegen und die An  bringung an der Maschine erleichtern, wozu  ausserdem bei den im Hauptpatent angege  benen Beispielen noch eine Verlängerung  oder Stiel und die Kolorierung in verschie  denen Farben zur Unterscheidung nach den  verschiedenen Abständen, womit diese Stücke  konstruiert werden können, vorgesehen ist.

         "-        Der        Abstand    der Schenkel dieser     Stücke     in     U-Form    muss sehr genau und gleichförmig  eingehalten werden, damit die Riemen aller  Streckwerke ein und derselben Maschine un-         ter    gleichen Umständen arbeiten, doch kom  men in der Praxis Fälle vor, welche diese  Abstände zuweilen verändern. Ein Grund  hierfür ist, dass die aus Draht konstruierten  Stücke in     U-Form    in gewissen Fällen eine  Deformierung durch Sturz oder zu grossen       Druck.    beim Lagern erleiden, wodurch der  richtige Abstand der Stangen eine Verände  rung erleidet.

   Zuweilen versuchen die Arbei  ter ein, aus irgend     einem    der genannten Ur  sachen deformiertes Stück zu     reparieren    und  öffnen oder schliessen es dazu mit-den Hän  den, wodurch es unmöglich wird, dass die bei  den     U-Schenkel    die richtige Entfernung ein  nehmen.  



  Eine andere, noch wichtigere Ursache.  welche auf das Funktionieren der Riemen  nachteilig einwirkt, ist, dass die kleinen  Fäserchen, welche sich stets in grösseren  oder kleineren Mengen. von der Lunte ab  lösen und in der Luft der Spinnsäle schwe  ben,     zwischen    Riemen und Führungsstangen       eindringen.    und diese letzteren umwickeln.      Dies bewirkt das gleiche als ob der Abstand  der beiden Stangen verändert worden wäre,  denn es vergrössert den effektiven Durch  messer derselben, und demzufolge üben die  Riemen einen grösseren Druck. auf die Lunte  aus als zweckmässig ist.  



  Um diese Veränderung der Riemenentfer  nung oder besser gesagt, des von diesen Rie  men auf die Lunte     ausgeübten    Druckes zu  verhindern, gibt die vorliegende Erfindung  Mittel an mit denen diese     Veränderungen    des  von den Riemen auf die Lunte ausgeübten  Druckes vollständig     vermieden    werden.  



  Die Erfindung besteht     .darin,    dass die bei  den Schenkel des Stückes in     U-Form    anstatt  zylindrisch zu sein, wie sie im Hauptpatent.  dargestellt sind, an der Innenseite, wo die  Riemen streifen, abgerundet werden, jedoch  an der Aussenseite, welche die Riemen nicht  berührt scharfe Kanten aufweisen.

   Auf diese  Weise stellen die Stangen auf der Seite, wo  die Riemen streifen, eine gleichmässige Ober  fläche dar, welche die Bewegung des Rie  mens nicht erschwert, wogegen die scharfen  Kanten auf der Seite, welche von den Rie  men nicht berührt wird.     bewirken,    dass die  Fasern, die zwischen Riemen und Stangen  eindringen können, sich nicht um diese     wik-          keln,    da dies durch die scharfen Kanten ver  hindert. wird. und hinabfallen. Auf diese  Weise erreicht man eine stets saubere Stan  genoberfläche, über welche die Riemen strei  fen, und es wird das Eindringen der Fasern  zwischen Stangen und Riemen verhindert.  



  Um ausserdem die Sicherheit zu haben,  dass sich der Abstand zwischen den Stangen  oder Schenkeln des Stückes in     U-Form    nicht  verändern kann, werden diese Stücke zweck  mässigerweise entweder aus einem Material  hergestellt, das eine grosse     Widerstandskraft     besitzt, so dass eine Deformierung durch  Druck, dem sie etwa unterworfen werden  könnten, ausgeschlossen ist, das heisst durch  den Druck, .den der Arbeiter mit den Händen  darauf ausüben kann. oder aber man kon  struiert sie aus einem Material geringer  Dehnbarkeit und genügender Sprödigkeit, so    dass,     wenn    ein Druck.     ausgeübt    wird, welcher  eine Deformierung bewirken     könnte,    das  Stück eher zerbricht als sich deformiert.  



  Es ist vorteilhaft die Enden der beiden  Schenkel des     U    verjüngt oder in einer     Spitze     auslaufend     herzustellen,    um die Einführung       zwischen    den Riemen zu erleichtern, ausser  dem hat einer der Schenkel einen Einschnitt;  welcher in eine der Seitenplatten des üblichen  Gestelles, das die Riemen seitlich führt, ein  greift, um die Stellung des Stückes in       U-Form    festzulegen.  



  Schliesslich ist     zweckmässigerweise    an der  Basis des     U    eine Verbreiterung vorgesehen,  an welcher eine kleine farbige Scheibe ange  bracht wird, die nicht nur dazu dient das  Stück zu fassen, an Stelle des früher ange  wandten Stiels, sondern auch als Kenn  zeichen, um die     Stücke    verschiedener Sepa  rationen zu erkennen und nicht untereinan  der zu vermischen.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des     Stückes    in       U-Form    dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss dieses Stückes in       U-Form;          Fig.    2 ist ein Querschnitt desselben nach  der Linie     II-II    der     Fig.    1, und       Fig.    3 ist eine Ansicht der Walzen mit  den endlosen Riemen und des Stückes in       U-Form,    von vorn gesehen.  



  Wie man aus der     Zeichnung    ersieht, hat  das Stück 10 in     U-Form    die Schenkel 11, 12,  welche parallel verlaufen. und deren Enden  sich verjüngen oder in einer Spitze auslaufen,  um ihre Einführung zwischen den Riemen  zu erleichtern. Die Schenkel des     U    sind an  der Innenseite 15 abgerundet, um die Rei  bung mit den Riemen zu     verringern,    wogegen  sie an der Aussenseite scharfe Kanten 16  haben, um zu vermeiden,     da.ss    die Fäserchen,  die sich abgelöst haben, sich um die Stangen  wickeln können und dadurch die Riemen ge  geneinander drücken.  



  Am     Hittelteil    der Basis dieses Stückes  in     U-Form    ist eine Verbreiterung 20 ange  bracht, die dazu dient das     U-Stück    zu fassen  und zu handhaben, ferner um ihr     Anbringen         an     der    Maschine     ztt    erleichtern. An dieser       Verbreiterung    kann eine kleine, farbige       Seheibe    ?1 oder irgend ein anderes Kenn  zeichen angebracht werden, welches dazu  dient, die Stücke verschiedener Kaliber oder       Abstände    zu unterscheiden, um dadurch zu  verhindern, dass diese bei ein und derselben       Haschine    untereinander gemischt werden.  



  Diese Stücke werden in derselben Weise  an der Maschine angebracht wie die des  Hauptpatentes und sie werden so montiert,  wie man es in     Fig.    3 sieht. so dass die Riemen       :31i,   <B>31</B> zwischen den     Schenkeln    oder Füh  rungsstangen laufen und das Stück durch die  Seitenplatten des Gestelles 33 gehalten wird.  An einem Schenkel des     Stückes,    zum Bei  spiel am untern, ist ein Einschnitt     3=1    eine  bracht, zum Zweck, dass dieser beim An  bringen zwischen den Riemen in das Seiten  ge-tell     33    eingreift und so in unveränderlich  fester Lage verbleibt.  



       Diese    Stücke werden entweder aus einem  sehr widerstandsfähigen Metall hergestellt,  damit sie sich durch den in der Praxis auf  sie ausgeübten Druck nicht deformieren kön  nen, oder aber aus einem     Gussmetall,    das nur  geringe     Dehnbarkeit    und grosse Sprödigkeit  besitzt, so dass diese Stücke eine gewisse       EIärte    aufweisen und sich nicht leicht defor  mieren können, dass sie aber zerbrechen. so  bald sie einem unzulässigen Drucke     ausge-          setzt    werden, was eine Garantie dafür ist.

         class    sämtliche Stücke, welche nicht zer  brochen sind, sich in dem Zustand befinden       nm    eine perfekte und gleichmässige Arbeit       zti    leisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckwerk für Textilvorgespinste mit vereinigten Riemenführungsstangen, welche ein Stück in U-Form bilden, gemäss dem Pa- ientanspruch des Hauptpatentes, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Schenkel des Stückes in U-Form auf der Innenseite, über welche die Riemen streifen, abgerundet sind, wäh rend die Aussenseite, welche von den Riemen nicht.
    berührt wird, scharfe Kanten bildet, um zu verhindern, dass die von der Lunte losgelösten kleinen Fasern sich um genannte Schenkel wickeln und dadurch den effek tiven Durchmesser dieser Schenkel ver grössern und demzufolge den Druck, den die Riemen auf die Lunte ausüben. UNTERANSPRüCHE 1. Streckwerk nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, da.ss das U-förmige Stück aus einem Metall hergestellt ist, das einen grossen Widerstand bietet, damit es sich durch den Druck, dem es in der Praxis unterworfen wird, nicht deformieren kann. ?.
    Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das U-förmige Stück aus einem Gussmetall geringer Dehnbar keit hergestellt ist, zu dem Zweck, dass es unveränderlich seine richtige Form bei behält und im Falle, dass es einem Druck unterworfen werden sollte. der die Form verändern könnte, eher zerbricht als sich deformiert. 3.
    Streckwerk nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Anordnung einer Ver breiterung an der Basis oder Mittelteil des Stückes in U-Form zur Erleichterung der 1FIandhabung der Stücke und einer Scheibe ans einer farbigen Materie, welche auf ge nannter Verbreiterung angebracht ist, als Kennzeichen der verschiedenen Separa tionen zwischen den Schenkeln, von denen einer einen Einschnitt hat, um das Stück in der Arbeitslage festzuhalten.
CH161730D 1931-02-26 1932-02-23 Streckwerk für Textilvorgespinste. CH161730A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915192C (de) * 1942-07-16 1954-07-15 Hermann Kluftinger Dipl Ing Riemchenfuehrung fuer Streckwerke
DE1028919B (de) * 1953-02-04 1958-04-24 Reiners & Fuerst Werkzeug zum Aufbringen von Ringlaeufern auf Spinn- und Zwirnringe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915192C (de) * 1942-07-16 1954-07-15 Hermann Kluftinger Dipl Ing Riemchenfuehrung fuer Streckwerke
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