CH161768A - Einrichtung zur Belüftung von Innenräumen. - Google Patents
Einrichtung zur Belüftung von Innenräumen.Info
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Description
Einrichtung zur Belüftung von Innenräumen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Belüftung von Innenräumen, insbesondere von solchen von mehrstöckigen Gebäuden, bei welcher ein mit einem Luftbehandlungsappa- rat verbundener Hauptventilator mit Neben ventilatoren zusammen arbeitet. Die neue Einrichtung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass der Hauptventilator jedem einzelnen Nebenventilator Frischluft zuführt, <I>w</I> -threiid die unter sich parallel arbeitenden Nebenventilatoren ausser der zugeführten Frischluft rückgesaugte Raumluft in die zu belüftenden Räume fördern.
Dabei ist es be sonders vorteilhaft, wenn die Vermischung der Frischluft mit der rückgesaugten Raum luft vor Eintritt in die zu belüftenden Räume erfolgt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt sie einen Vertikalschnitt durch das in einem melii-stöc;kigen Gebäude einge baute Beispiel. In den Kellerräumen des vierstöckigen Gebäudes ist der Luftbehandlungsapparat a aufgestellt. Der Luftbehandlungsapparat a arbeitet in der Weise, dass durch den Appa rat teils Aussenluft und teils aus den zu be lüftenden Räumen rückgesaugte Raumluft hindurchgeführt wird, wobei diese Luft unter geeigneter Vermischung in einem gewünsch ten Verhältnis durch Spritzdüsen befeuchtet und gegebenenfalls durch Heiz- oder Kühl vorrichtungen erwärmt oder gekühlt wird.
Dabei kann der auf diese Weise behandelten Luft vor der Weiterförderung noch Aussen luft oder rückgesaugte Raumluft beigemischt werden. Die auf diese Weise behandelte (konditionierte) Luft wird mit Frischluft be zeichnet, im (xegensatz zur Aussenluft bezw. Rück- oder Raumluft.
Der Hauptventilator b fördert die behan delte Frischluft durch die Leitung c bezw. die Abzweigleitungen di <I>-d4 zu</I> den in den einzelnen Stockwerken aufgestellten Neben ventilatoren ei-e4, von wo sie durch die Leitungen fi- f4 in die zu belüftenden Räume durch die Auslässe g bezw. g' ausströmen.
Die Rücksaugung der Raumluft in die Neben ventilatoren erfolgt durch die Öffnungen i und die Rücksaugekanäle hi -7a4, und zwar wird das Verhältnis der durch die Leitungen di-d4 zuströmenden Frischluft und der durch die Leitungen h1-74 strömenden Rückluft durch die Klappen<I>k</I> bezw. l von Hand oder mittelst des Reglers t und des Gestänges ui und u2, welches auf die Klappen<I>k</I> und l ein wirkt, automatisch festgelegt.
Die Rückluft und die Frischluft werden wie ersichtlich vor Eintritt in die Nebenventilatoren gemischt. Damit die aus den einzelnen Räumen aus tretende, durch Staub, Rauch und sonstige Fremdkörper verunreinigte Luft wieder ge reinigt in die Räume eintritt, sind in die Rückluftkanälehi-h4 Luftfilter<I>na</I> eingebaut. Durch die Luftumwälzung in den einzelnen Stockwerken mittelst der Nebenventilatoren ei-e4 wird eine ausserordentlich wirksame Luftbewegung erzielt, so dass die von dem Luftbehandlungsapparat a gelieferten Frisch luftmengen verhältnismässig klein bemessen werden können, ohne dass die Lüftung in den verschiedenen Räumen verschlechtert oder irgendwie beeinträchtigt wird.
Den jeweiligen Erfordernissen entsprechend kann mittelst des Reglers t oder von Hand aus das Verhältnis von Frischluft und Rückluft für jedes einzelne Stockwerk festgelegt werden, so dass die ge samte Lüftungseinrichtung ausserordentlich wirtschaftlich und trotzdem einwandfrei ar beitet.
Der Luftbehandlungsapparat a ist vorzugs weise so ausgebildet, dass ein Teil der ange saugten Luftmenge nicht vorbehandelt, son dern in einem besonderen durch die Klappen q regulierten Kanal angesaugt wird und sich erst in dem sich an den Apparat a anseblie- SSenden Verteilerstück mit der vorbehandel ten Luft vermischt.
In dem Luftbehandlungsapparat angeord nete Heizkörper n bezw. o sorgen für die er forderliche Erwärmung bezw. Trocknung der Luft. An Stelle der beiden Heizkörper n bezw. o könnte ein angedeuteter gemeinsamer Heizkörper p vorgesehen sein, welcher dann vorzugsweise hinter dem Ventilator b in der Leitung c aufgestellt wird.
<B>Um</B> die bei der Luftbeförderung nach den einzelnen Stockwerken verloren gegangenen Wärmemengen, sowie die Wärmeverluste in folge der Zirkulation in den einzelnen Stock werken zu ergänzen, sind hinter den Venti latoren ei, es und e4 in den Leitungen fi, f3 und f4. und in dem Rückluftkanal <I>lag</I> Heiz körper ri-r4 vorgesehen. Die Heizkörper könnten auch entweder nur in den Leitungen t;-14 oder in den Leitungen hi -1a4 sich befinden.
Der in dem ersten Stockwerk in die Leitung fi zwischengeschaltete Heizkörper ri ist beispielsweise mittelst der Handregulie rung z einstellbar. Im zweiten Stockwerk ist der Heizkörper r2 in den Rückluftkanal h2 eingebaut, während im dritten Stockwerk der wiederum in der Leitung fs angeordnete Heiz körper rs mittelst des Thermostaten v, sowie der Leitung 2v und des Ventils x betätigt wird, indem bei Veränderung der Raumtem peratur der Thermostat sich dehnt bezw. zu sammenzieht,
wobei dieser dann mittelst der Druckluft führenden Leitung zu das lyIembran- ventil x betätigt und dieses seinerseits den Heizkörper ein- oder ausschaltet. Im vierten Stockwerk sind ausser dem Heizkörper r4 noch an den Luftauslässen g' der Leitung f4 be sondere Heizkörper s vorgesehen, welche die in folge der Luftbewegung entstandenen Wärme verluste wieder ersetzen. Der Thermostat y betätigt beispielsweise einen solchen Ersatz heizkörper s mittelst des Gestänges y' auto matisch.
Die Einrichtung kann nicht nur für die Belüftung der Räume mehrstöckiger Ge bäude verwendet werden, vielmehr könnten grössere Räurne, wie Fabrikräume, ebenfalls mit derselben belüftet werden.
An Stelle der Heizkörper<I>n, o, p, r</I> und s können selbstverständlich auch Kühlkörper beliebiger Bauart angeordnet werden, oder es können die Heizkörper zur Kühlung verwen det werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Belüftung von Innen räumen, insbesondere von solchen von mehr- stückigen Gebäuden, bei welcher ein mit einem Luftbehandlungsapparat verbundener Haupt ventilator mit Nebenventilatoren zusammen arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptventilator jedem einzelnen Nebenventi lator Frischluft zuführt, während die unter sich parallel arbeitenden Nebenventilatoren ausser der zugeführten Frischluft rückgesaugte Raumluft in die zu belüftenden Räume fördern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach dein Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vermischung der Frischluft mit der rückgesaugten Raum luft vor Eintritt in die zu belüftenden Räume erfolgt. 2.Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vermischung der Frischluft mit der rückgesaugten Raumluft vor Eintritt in den jeweiligen Nebenventilator erfolgt. 3. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die rückgesaugte Raumluft vor der Vermischung mit der Frischluft gereinigt wird. 4. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1-3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die rückgesaugte Raum luft durch Luftfilter gereinigt wird. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen von den Nebenventilatoren Luft in die Räume för dernden Leitungen mit Heizkörpern aus gerüstet sind. 6.Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Rücksaugleitun- gen der einzelnen Nebenventilatoren Heiz körper angeordnet sind. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1-5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass an den einzelnen Luft- auslässen noch besondere Heizkörper vor gesehen sind. B. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper durch Regeleinrichtungen selbsttätig geregelt werden. 9.Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5 und 7, 8, da durch gekennzeichnet, dass in den von dem Hauptventilator zu den Nebenventilatoren führenden Leitungen, sowie in den Rück luftkanälen der einzelnen Nebenventilatoren durch gesteuerte Regler betätigte Klappen angeordnet sind, welche das Verhältnis von Frischluft und Rückluft der durch die Leitungen in die zu belüftenden Räume ausströmenden Luft festlegen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE47279X | 1930-10-25 |
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|---|---|---|---|
| CH161768D CH161768A (de) | 1930-10-25 | 1931-10-24 | Einrichtung zur Belüftung von Innenräumen. |
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Families Citing this family (1)
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