CH161824A - Wandbelag. - Google Patents
Wandbelag.Info
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Landscapes
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Description
Wandbelag. Gegenstand der Erfindung ist ein feuch tigkeitsundurchlässiger und in hohem Masse schalldämpfender Wandbelag. Dieser Wand belag soll gestatten, Wohnräume usw. gegen die Feuchtigkeit der Wände zu isolieren und den störenden Schall, hervorgerufen bei spielsweise durch Sprechen, Musik, Schreien etc., abzudämpfen. Gleichzeitig soll neben den oben erwähnten Wirkungen auch noch der weitere Vorteil ermöglicht werden, das sonst kostspielige Tapezieren der Wände überflüssig zu machen, so dass so auf ein fache und billige Weise mehrere technische und wirtschaftliche Vorteile vereinigt wer den. Es ist bekannt, die Wände mit sogenann- ten Wandplatten aus Torfmull und der gleichen zu belegen, und es besteht auch die Möglichkeit, die einfachen handelsüblichen Dachpappen zu diesem Zweck zu verwenden, wobei im letzteren Fall die Dachpappe allenfalls mit einer Verputzschicht versehen werden kann, um erst auf diese Schicht die Tapete aufzubringen. Diese Ausführungs weisen haben sich jedoch als zu kostspielig erwiesen. Es ist weiter zu berücksichtigen, dass Pappbahnen mit beiderseitig glatten Deck blättern aus Papier, Gewebe oder dergleichen sich nicht rollen lassen, weil die Deckblätter nicht nachgeben. Beim Biegen wird das in Bogen aussen liegende Deckblatt auf Dehnung und das innen liegende auf Stauchung bean sprucht, und zwar um so mehr, je kleiner der Iirümmungsradius ist. Da die Dehnbar keit der Deckblätter an sich gering ist, sind die mit glattem Papier überklebten Papp- bahnen praktisch nicht biegsam und noch weniger rollbar. Diese Nachteile des Reissens der Deckblätter beim Biegen und Rollen sol len beim Gegenstand der Erfindung ebenfalls vermieden werden, so dass also der erfin dungsgemässe Wandbelag in eine für Trans port und Verlegung überaus zweckmässige rollbare Form gebracht werden kann, was bisher sonst nicht möglich war. Der Wandbelag gemäss der Erfindung besteht aus einer an sich feuchtigkeitsun durchlässigen und schalldämpfenden Dach pappe, zum Beispiel aus einer Bitumen- oder Teerdachpappe, die mindestens einseitig mit gekrepptem, das heisst kleine Erhöhungen und Vertiefungen aufweisendem Papier, das die oben zuletzt genannte Eigenschaft noch unterstützt, zu einem Ganzen vereinigt ist. Das gekreppte Papier kann also entweder nur auf der einen oder auf beiden Seiten der Dachpappe angeordnet sein. Im ersteren Fall kann die Dachpappe auf der andern Seite nackt bleiben oder mit einem Überzug, zum Beispiel mit einer bituminösen Überzugs schicht versehen werden, die ihrerseits wieder abgestreut sein kann mit Sand, Talkum, Sägemehl, Korkmehl oder dergleichen. Das gekreppte Papier kann beliebig gefärbt oder auch mit fäulniswidrigen und/oder wasser dichten bezw. wasserabweisenden Stoffen imprägniert sein. Der Wandbelag gemäss der Erfindung kann durch Aufkleben, Aufnageln oder auf eine andere bekannte Weise an der Wand be festigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feuchtigkeitsundurchlässiger und in hohem Masse schalldämpfender Wandbelag, bestehend aus einer Dachpappe, die minde stens auf der einen Seite mit gekrepptem Papier zu einem Ganzen vereinigt ist, so dass der Belag ohne Reissen des Papiers rollbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Wandbelag nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Dachpappe eine Bitumendachpappe ist. Wandbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dachpappe eine Teerdachpappe ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE161824X | 1931-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH161824A true CH161824A (de) | 1933-05-31 |
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ID=5682322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH161824D CH161824A (de) | 1931-05-23 | 1932-05-14 | Wandbelag. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH161824A (de) |
-
1932
- 1932-05-14 CH CH161824D patent/CH161824A/de unknown
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