CH161833A - Verfahren und Einrichtung zum Konservieren von Lebens- und Genussmitteln. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Konservieren von Lebens- und Genussmitteln.

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CH161833A
CH161833A CH161833DA CH161833A CH 161833 A CH161833 A CH 161833A CH 161833D A CH161833D A CH 161833DA CH 161833 A CH161833 A CH 161833A
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CH
Switzerland
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vessels
container
air
neutral gas
filled
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English (en)
Inventor
Loehle Jun Carl
Original Assignee
Loehle Jun Carl
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/02Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas
    • B65B31/025Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas specially adapted for rigid or semi-rigid containers

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Description


  Verfahren und     Einriehtung    zum     Konservieren    von     Lebens-    und Genussmitteln.    Es ist bekannt, dass das     Verderben    der  Lebens- und Genussmittel in erster Linie  durch den das Wachstum der zersetzenden  Bakterien fördernden     Sauerstoff    der Luft ver  ursacht wird. Für die Haltbarkeit von Le  bensmitteln ist es deshalb von grosser Wich  tigkeit, da?) die in der geschlossenen Dose zu       konservierende        blasse    nicht mit Sauerstoff  der Luft in Berührung kommt.

   Veranlasst  durch diese Erkenntnis war man bestrebt, den  Dosen den     Sauerstoff    dadurch zu entziehen,  dass man die Luft absaugte und den Verschluss  der Dosen im luftverdünnten Raum ausführte.  Die auf diese Art nahezu luftleer gemachten  Dosen sind aber der Gefahr des Zusammen  drückens durch den Druck der Aussenluft  ausgesetzt; sie können also nur in kleinen  Abmessungen verwendet werden. Um diesen  Nachteil zu beheben, hat man nach dem Ab  saugen der Luft das neutrale Gas Kohlen  säure in die Dosen     hineingepresst    und den  Verschluss wiederum im luftverdünnten Raume  ausgeführt. Diese Vorgänge bedingen kom  plizierte und deshalb teure Apparate und Ma-    schineu, verursachen höhere Ausgaben für  Arbeitslohn und beanspruchen verhältnis  mässig viel Zeit.  



  Nach dem einen Teil der vorliegenden  Erfindung bildenden Verfahren wird nun das  Entfernen der Luft aus den Dosen     bezw.     ganz allgemein aus den Gefässen nicht durch       Absaugen,        sondern    selbsttätig bewirkt durch       Einfiiessenlassen    eines neutralen, keinen freien  Sauerstoff enthaltenden Gases, das schwerer  ist als Luft, wobei das     nachherige    Verschlie  ssen der Dosen an der Luft in einer gewöhn  lichen     Verschliessmaschine    vorgenommen wer  den kann. Die Ausgaben für Arbeitslohn und  der Aufwand an Zeit sind deshalb wie ge  wöhnlich.  



  Die Luft wird, wie gesagt, zum Beispiel  aus den .Dosen dadurch entfernt, dass man  Ersatzgas, das also keinen aktiven     Sauerstoff     enthält und schwerer ist als Luft, zum Bei  spiel Kohlensäure, in die Dosen einströmen  lässt. Dieses wird vermöge seines grösseren  spezifischen Gewichtes nach unten     fliessen     und die Luft in die Höhe drängen ; schliess-      lieh wird der ganze verfügbare Hohlraum in  der Dose mit Ersatzgas gefüllt sein. Dieser  Vorgang beansprucht einige Zeit, so dass bei  Einzelbehandlung nicht so viele Dosen mit  Gas gefüllt werden könnten, als eine normale       Verschliessmaschine    zu schliessen vermag.

   Es  ist deshalb vorteilhaft, eine grössere Anzahl  Dosen gleichzeitig dem Einfuss des Ersatz  gases auszusetzen, beispielsweise in der Art,  dass die Dosen in einen mit Ersatzgas ge  füllten Behälter gestellt werden, wo sie durch  eine Fördervorrichtung von der     Einsetzstelle     aus auf einem genügend langen Weg bis zur  Entnahmestelle befördert werden. Bevor die  Dosen dem Gasbehälter entnommen werden,  wird der Deckel aufgelegt und darauf die  Dose in die     Verschlussvorrichtung    gegeben.  Der Weg, den eine Dose zu durchwandern  hat, muss so lange sein, dass sie dem Einfluss  des Ersatzgases genügend lange ausgesetzt ist.  Der Behälter muss so gebaut sein, dass die  Dosen vollständig im Ersatzgas eintauchen,  so dass vom Behälterraum Ersatzgas in die  Dosen überzufliessen vermag.

   Er kann obern       offen    sein; man wird ihn aber, um möglichst  wenig Gas durch Vermischen mit Luft zu  verlieren, bis auf die Stellen zum Einsetzen  und Herausnehmen der Dosen verschliessen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele von Einrichtungen, die zur  Ausführung des Verfahrens dienen.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist. eine Einrichtung  mit Gasbehälter im Längsschnitt und für  Querschnitt nach der Linie     X=X    der     Fig.    1  schematisch dargestellt. Der Behälter 1 ent  hält ein über Rollen 2 und 3 laufendes Band 4,  das die Dosen 5 trägt und von links nach  rechts fördert. Die am rechten Behälterende  angekommene Dose wird mit aufgesetztem  Deckel jeweils in die     Verschlussvorrichtung     gegeben. Eine mit Ersatzgas zu füllende Dose  wird am linken Ende des     Behälters    einge  setzt. Das Ersatzgas wird dem Behälter durch  ein Rohr 6 zugeführt.  



  Die im Grundriss und im Querschnitt nach  der Linie<I>y - y</I> der     Fig.    3 schematisch ge  zeigte Einrichtung mit Behälter<B>11</B> für das  Gas nach     Fig.    3 und 4 ist in Verbindung mit    einer Fördervorrichtung gedacht, welche die  Dosen 5 im Sinne des Uhrzeigers horizontal  vorwärts bewegt. Es hat dann nach Beendi  gung des Vorganges die Dose     511    beinahe den  ganzen kreisförmigen Weg durch den Behäl  ter<B>11</B> zurückgelegt, in welchem Moment sie  dann zum Verschliessen aus dem Behälter  herausgenommen wird. Die Dose 5b ist frisch  eingesetzt. Das Ersatzgas wird durch das  Rohr<B>6'</B> dem Behälter zugeführt.  



  In dem Behälter der Einrichtungen nach       Fig.    1 und 2 oder 3 und 4 ist es ohne wei  teres auch möglich, Dosen, die verschlossen  sind, jedoch im Deckel eine     Öffnung    haben,  mit Ersatzgas an Stelle der Luft zu füllen.  



  An Stelle der Dosen können selbstver  ständlich auch andere Gefässe, zum Beispiel  Gläser, verwendet werden.  



  Die Gefässe können gefüllt oder leer in  den Behälter gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Konservierung von Lebens und Genussmitteln in Gefässen, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft aus den Ge fässen durch selbsttätiges Einfliessenlassen eines neutralen Gases, das keinen freien Sauerstoff enthält und schwerer ist als Luft, verdrängt wird und das nachherige Verschliessen der Gefässe in atmosphäri scher Luft vorgenommen wird. II. Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen Behälter zur Aufnahme des neutralen Gases und mehrerer Gefässe. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe in einen mit dem neutralen Gas gefüllten Behälter gestellt werden, so dass dieses in die Ge fässe einströmt und die Luft verdrängt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe in einen Behälter gebracht werden, der mit einem neutralen Gas gefüllt wird, das keinen freien Sauerstoff enthält und schwerer ist als Luft, wobei man die Gefässe auf einer in den Behälter eingebauten Fördervorriöh- tung einen genügend langen Weg zurück legen lässt, damit sie mit dem neutralen Gas gefüllt werden und die Luft entfernt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe gefüllt in einen Behälter gebracht werden und das neutrale Gas, das schwerer ist als Luft, von oben in die Gefässe eindringt und die Luft verdrängt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem horizontal liegenden, länglichen, grösstenteils geschlossenen Be hälter und einem von Rollen getragenen Transportband, das die Gefässe vom einen Ende des Behälters, wo sie durch eine Öffnung im Deckel eingesetzt werden, zum andern Ende des Behälters trägt, wo sie durch eine andere Öffnung herausgenommen werden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem horizontal liegenden, grösstenteils geschlossenen, hohlzylinder- artigen Behälter, in den eine Transport vorrichtung eingebaut ist, durch welche die Gefässe auf einem kreisförmigen Weg be wegt werden, und welcher Behälter mit mindestens einer an passender Stelle an gebrachten Öffnung im Deckel des Behäl ters zum Einsetzen und Herausnehmen der Gefässe versehen ist.
CH161833D 1935-02-22 1930-10-08 Verfahren und Einrichtung zum Konservieren von Lebens- und Genussmitteln. CH161833A (de)

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