CH161833A - Verfahren und Einrichtung zum Konservieren von Lebens- und Genussmitteln. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Konservieren von Lebens- und Genussmitteln.Info
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Description
Verfahren und Einriehtung zum Konservieren von Lebens- und Genussmitteln. Es ist bekannt, dass das Verderben der Lebens- und Genussmittel in erster Linie durch den das Wachstum der zersetzenden Bakterien fördernden Sauerstoff der Luft ver ursacht wird. Für die Haltbarkeit von Le bensmitteln ist es deshalb von grosser Wich tigkeit, da?) die in der geschlossenen Dose zu konservierende blasse nicht mit Sauerstoff der Luft in Berührung kommt. Veranlasst durch diese Erkenntnis war man bestrebt, den Dosen den Sauerstoff dadurch zu entziehen, dass man die Luft absaugte und den Verschluss der Dosen im luftverdünnten Raum ausführte. Die auf diese Art nahezu luftleer gemachten Dosen sind aber der Gefahr des Zusammen drückens durch den Druck der Aussenluft ausgesetzt; sie können also nur in kleinen Abmessungen verwendet werden. Um diesen Nachteil zu beheben, hat man nach dem Ab saugen der Luft das neutrale Gas Kohlen säure in die Dosen hineingepresst und den Verschluss wiederum im luftverdünnten Raume ausgeführt. Diese Vorgänge bedingen kom plizierte und deshalb teure Apparate und Ma- schineu, verursachen höhere Ausgaben für Arbeitslohn und beanspruchen verhältnis mässig viel Zeit. Nach dem einen Teil der vorliegenden Erfindung bildenden Verfahren wird nun das Entfernen der Luft aus den Dosen bezw. ganz allgemein aus den Gefässen nicht durch Absaugen, sondern selbsttätig bewirkt durch Einfiiessenlassen eines neutralen, keinen freien Sauerstoff enthaltenden Gases, das schwerer ist als Luft, wobei das nachherige Verschlie ssen der Dosen an der Luft in einer gewöhn lichen Verschliessmaschine vorgenommen wer den kann. Die Ausgaben für Arbeitslohn und der Aufwand an Zeit sind deshalb wie ge wöhnlich. Die Luft wird, wie gesagt, zum Beispiel aus den .Dosen dadurch entfernt, dass man Ersatzgas, das also keinen aktiven Sauerstoff enthält und schwerer ist als Luft, zum Bei spiel Kohlensäure, in die Dosen einströmen lässt. Dieses wird vermöge seines grösseren spezifischen Gewichtes nach unten fliessen und die Luft in die Höhe drängen ; schliess- lieh wird der ganze verfügbare Hohlraum in der Dose mit Ersatzgas gefüllt sein. Dieser Vorgang beansprucht einige Zeit, so dass bei Einzelbehandlung nicht so viele Dosen mit Gas gefüllt werden könnten, als eine normale Verschliessmaschine zu schliessen vermag. Es ist deshalb vorteilhaft, eine grössere Anzahl Dosen gleichzeitig dem Einfuss des Ersatz gases auszusetzen, beispielsweise in der Art, dass die Dosen in einen mit Ersatzgas ge füllten Behälter gestellt werden, wo sie durch eine Fördervorrichtung von der Einsetzstelle aus auf einem genügend langen Weg bis zur Entnahmestelle befördert werden. Bevor die Dosen dem Gasbehälter entnommen werden, wird der Deckel aufgelegt und darauf die Dose in die Verschlussvorrichtung gegeben. Der Weg, den eine Dose zu durchwandern hat, muss so lange sein, dass sie dem Einfluss des Ersatzgases genügend lange ausgesetzt ist. Der Behälter muss so gebaut sein, dass die Dosen vollständig im Ersatzgas eintauchen, so dass vom Behälterraum Ersatzgas in die Dosen überzufliessen vermag. Er kann obern offen sein; man wird ihn aber, um möglichst wenig Gas durch Vermischen mit Luft zu verlieren, bis auf die Stellen zum Einsetzen und Herausnehmen der Dosen verschliessen. Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus führungsbeispiele von Einrichtungen, die zur Ausführung des Verfahrens dienen. In den Fig. 1 und 2 ist. eine Einrichtung mit Gasbehälter im Längsschnitt und für Querschnitt nach der Linie X=X der Fig. 1 schematisch dargestellt. Der Behälter 1 ent hält ein über Rollen 2 und 3 laufendes Band 4, das die Dosen 5 trägt und von links nach rechts fördert. Die am rechten Behälterende angekommene Dose wird mit aufgesetztem Deckel jeweils in die Verschlussvorrichtung gegeben. Eine mit Ersatzgas zu füllende Dose wird am linken Ende des Behälters einge setzt. Das Ersatzgas wird dem Behälter durch ein Rohr 6 zugeführt. Die im Grundriss und im Querschnitt nach der Linie<I>y - y</I> der Fig. 3 schematisch ge zeigte Einrichtung mit Behälter<B>11</B> für das Gas nach Fig. 3 und 4 ist in Verbindung mit einer Fördervorrichtung gedacht, welche die Dosen 5 im Sinne des Uhrzeigers horizontal vorwärts bewegt. Es hat dann nach Beendi gung des Vorganges die Dose 511 beinahe den ganzen kreisförmigen Weg durch den Behäl ter<B>11</B> zurückgelegt, in welchem Moment sie dann zum Verschliessen aus dem Behälter herausgenommen wird. Die Dose 5b ist frisch eingesetzt. Das Ersatzgas wird durch das Rohr<B>6'</B> dem Behälter zugeführt. In dem Behälter der Einrichtungen nach Fig. 1 und 2 oder 3 und 4 ist es ohne wei teres auch möglich, Dosen, die verschlossen sind, jedoch im Deckel eine Öffnung haben, mit Ersatzgas an Stelle der Luft zu füllen. An Stelle der Dosen können selbstver ständlich auch andere Gefässe, zum Beispiel Gläser, verwendet werden. Die Gefässe können gefüllt oder leer in den Behälter gebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Konservierung von Lebens und Genussmitteln in Gefässen, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft aus den Ge fässen durch selbsttätiges Einfliessenlassen eines neutralen Gases, das keinen freien Sauerstoff enthält und schwerer ist als Luft, verdrängt wird und das nachherige Verschliessen der Gefässe in atmosphäri scher Luft vorgenommen wird. II. Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen Behälter zur Aufnahme des neutralen Gases und mehrerer Gefässe. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe in einen mit dem neutralen Gas gefüllten Behälter gestellt werden, so dass dieses in die Ge fässe einströmt und die Luft verdrängt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe in einen Behälter gebracht werden, der mit einem neutralen Gas gefüllt wird, das keinen freien Sauerstoff enthält und schwerer ist als Luft, wobei man die Gefässe auf einer in den Behälter eingebauten Fördervorriöh- tung einen genügend langen Weg zurück legen lässt, damit sie mit dem neutralen Gas gefüllt werden und die Luft entfernt wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe gefüllt in einen Behälter gebracht werden und das neutrale Gas, das schwerer ist als Luft, von oben in die Gefässe eindringt und die Luft verdrängt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem horizontal liegenden, länglichen, grösstenteils geschlossenen Be hälter und einem von Rollen getragenen Transportband, das die Gefässe vom einen Ende des Behälters, wo sie durch eine Öffnung im Deckel eingesetzt werden, zum andern Ende des Behälters trägt, wo sie durch eine andere Öffnung herausgenommen werden. 5.Einrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem horizontal liegenden, grösstenteils geschlossenen, hohlzylinder- artigen Behälter, in den eine Transport vorrichtung eingebaut ist, durch welche die Gefässe auf einem kreisförmigen Weg be wegt werden, und welcher Behälter mit mindestens einer an passender Stelle an gebrachten Öffnung im Deckel des Behäl ters zum Einsetzen und Herausnehmen der Gefässe versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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