CH161876A - Messgerät zum Prüfen von Gasen. - Google Patents

Messgerät zum Prüfen von Gasen.

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CH161876A
CH161876A CH161876DA CH161876A CH 161876 A CH161876 A CH 161876A CH 161876D A CH161876D A CH 161876DA CH 161876 A CH161876 A CH 161876A
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CH
Switzerland
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measuring
chamber
measuring device
gases
measuring chamber
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English (en)
Inventor
Klinkhoff Apparate-Bauans Hans
Original Assignee
Apparate Bauanstalt Ing Hans K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Description


      Messgerät    zum Prüfen von Gasen.    Die bekannten     Messgeräte        zur    Messung  der Wärmeleitfähigkeit von Gasen, insbeson  dere zwecks Bestimmung des Gehaltes an  Kohlensäure in Rauchgasen mit Hilfe von       stromdurchflossenen    Drähten, ferner die     Mess-          geräte    zur Bestimmung gewisser brennbarer  Bestandteile von Gasen durch katalytische  Verbrennung dieser Bestandteile an elektrisch  geheizten Drähten, weisen in der Regel einen       Durchströmkanal        und    zwei Kammern auf, in  denen die     Messdrähte    gespannt sind.

   Die eine  Kammer     (Vergleichskammer)    ist mit Luft  (oder einem Vergleichsgas) erfüllt, die andere  Kammer     (Messkammer)    wird von dem zu  untersuchenden Gas durchströmt, das aus  dem Kanal durch eine Öffnung einströmt und  durch eine zweite Öffnung wieder austritt.  



  <B>I</B> Damit nun der im Gas in einem bestimm  ten Zeitpunkt vorhandene Gehalt (z. B. an  Kohlensäure,     Kohlenoxyd    oder Wasserstoff)  mit möglichst geringer Verzögerung angezeigt  wird, ist es erforderlich, das Gas (z. B. das       Rauchga.9)    mit einer gewissen Mindestge-         schwindigkeit    anzusaugen, so     dass    das Gas  auch in der     Messkammer    an den Drähten  genügend rasch entlang strömt und diese  abkühlt, was zu Fehlmessungen     Anlass    gibt.  Die Grösse des jeweiligen Fehlers hängt da  bei von der jeweiligen Strömungsgeschwin  digkeit des Gases ab.  



  Diese Bedingung wird nun gemäss der  durch     Dr.    Leonhard     Kneissler    gemachten Er  findung dadurch erfüllt,     dass    für den Eintritt  des Gases in die     Messkammer    und für den  Austritt aus derselben eine einzige Öffnung  zwischen dem Durchgangskanal und der       Messkammer    vorgesehen ist.     Zweckmässiger-          weise    ist diese Öffnung von einem Bügel  abgeschirmt, so     dass    die     Messdräbte    gegen ein  direktes, unmittelbares Anströmen des Gases  geschützt sind.

   Der Gasaustausch zwischen  dem Kanal und der     Messkammer    geschieht  durch Wirbelbildung und bei entsprechender  Grösse der Öffnung verhältnismässig rasch,  so     dass    die Gaszusammensetzung in der     Mess-          kammer    gegen die im Kanal zeitlich nur      wenig verschoben ist. Da die Drähte bei  dieser Anordnung nicht in einer gerichteten  Gasströmung, sondern innerhalb einer unregel  mässigen (wirbelnden)     Crasbewegung    liegen,  deren Geschwindigkeit gerade in der Mittel  zone des     Messraumes,    also unmittelbar an den  Drähten sehr gering ist, findet eine merkliche,  das     Messergebnis    beeinträchtigende Abkühlung  der Drähte nicht statt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes,     und zwar zeigt     Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt  nach     a-b    der     Fig.    2,     Fig.    2 eine Vorderan  sicht und     Fig.   <B>3</B> einen Querschnitt nach     c-d     der     Fig.   <B>1.</B>  



  Mit<B>1</B> ist der Körper des Apparates be  zeichnet, der einen durchlaufenden Kanal 2  und an seiner Vorderseite zwei Kammern<B>3</B>  und 4 aufweist. Die Kammer<B>3</B> steht über  eine lange, von einer Zunge, Bügel oder der  gleichen<B>5</B> abgeschirmte     Ausnehmung   <B>6</B> mit  dem Kanal 2 in Verbindung und dient als  eigentliche     Messkammer,    während die allseits  abgeschlossene, z. B. von Luft erfüllte Kam  mer 4 die Vergleichskammer darstellt. Beide  Kammern werden gegen aussen, unter Zwi  schenlage einer Dichtung<B>7,</B> von einem ge  meinsamen Deckel<B>8</B> abgeschlossen, welcher  mittelst der Schrauben<B>9</B> gegen die Dichtung  <B>7</B>     bezw.    den Körper<B>1</B>     gepresst    wird.  



  Die in den beiden ]Kammern befindlichen       Messdrähte   <B>10, 11</B> sind zwischen Blattfedern  12 ausgespannt, die ihrerseits an den innern  Enden der den Deckel<B>8,</B> unter Zwischen  schaltung von     Isolierdüllen   <B>13,</B> durchsetzenden       Kontakt;bolzen    14 bis<B>17</B> befestigt sind. Die  obere Blattfeder 12a des     Messdrahtes   <B>10</B> ist  an einem Bolzen     1411,    der vom Kontaktbolzen  14 getragen wird, befestigt. Die innern En  den dieser beiden Bolzen 14 und<B>16,</B> sowie  die entsprechende Partie der Innenwand des  Deckels<B>8</B> werden gegen die in die     Messkam-          mer    eintretenden Gase, z. B.

   Rauchgase und  deren     Verbrennungsprodukte,    durch eine kleine  Überdeckung<B>18</B> aus Isoliermaterial abge  schirmt, um zu verhindern,     dass    durch<B>Ab-</B>  lagerungen eine leitende Verbindung zwischen  den Kontaktbolzen entsteht.

   Die Kontakt-    bolzen 14,<B>15</B> sind beide überdies am Boden,  oder wie beispielsweise in der Zeichnung  dargestellt, nahe dem Boden B der durch       Fig.   <B>1</B>     tind    2 in der montierten Stellung  dargestellten Kammer<B>3</B> angeordnet, weil die  Erfahrung gezeigt hat,     dass    sich die Rück  stände aus der am     Messdraht   <B>10</B> vor sich  gehenden katalytischen Verbrennung vor  wiegend in der obern Zone (nahe der Decke  <B>D)</B> der     Messkammer    ansammeln und ablagern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messgerät für die Prüfung von Gasen, insbesondere Raucbgasen, dessen Gehäuse die von stromdurchflossenen Drähten durch zogenen Kammern<B>:</B> Mess- und Vergleichs kammer, und einen Durchgangskanal für die zu prüfenden Gase umschliesst, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messkammer mit dem Durchgangskanat durch eine einzige Öffnung kommuniziert.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung und da mit auch der stromdurchflossene Draht in der Messkammer durch einen Bügel abge schirmt ist.
    2. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte für den <B>-</B> Anschluss der in der Messkammer gespann ten, stromdurchflossenen Drähte am Boden oder nahe dein Boden der Messkämmer angeordnet sind, um ein Ansetzen von Rückständen an denselben aus der kata lytischen Verbrennung zu vermeiden.
    <B>3.</B> Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskontakte und die Gehäuseinnenwand in der Um gebung der Anschlusskontakte der Mess- kammer gegen die in die Messkammer eintretenden Rauchgase und deren Ver brennungsprodukte abgeschirmt sind.
CH161876D 1931-10-02 1932-07-07 Messgerät zum Prüfen von Gasen. CH161876A (de)

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AT161876X 1931-10-02

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CH161876A true CH161876A (de) 1933-05-31

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ID=3651122

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CH161876D CH161876A (de) 1931-10-02 1932-07-07 Messgerät zum Prüfen von Gasen.

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CH (1) CH161876A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2428121A (en) * 1943-07-01 1947-09-30 Breeze Corp Exhaust gas analyzer
DE955999C (de) * 1952-04-29 1957-01-10 Siemens Ag Magnetischer Sauerstoffmesser

Cited By (2)

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US2428121A (en) * 1943-07-01 1947-09-30 Breeze Corp Exhaust gas analyzer
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