CH161898A - Gesinterte Hartlegierung. - Google Patents

Gesinterte Hartlegierung.

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CH161898A
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carbide
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C29/00—Alloys based on carbides, oxides, nitrides, borides, or silicides, e.g. cermets, or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides

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Description


  Gesinterte Hartlegierung.    Den im wesentlichen wirksamen Grund  stoff der     Legierung    gemäss :der Erfindung  bildet das     Chrom-Wolfram-Doppelkarbid    der  Formel     3;        CrX2    .     WIC,    :das sich durch ausser  gewöhnliche Härte auszeichnet. Wegen der  schwierigen     Reduzierbarkeit    des Chroms  durch Wasserstoff wurde es bisher :durch  Schmelzen im Lichtbogen gewonnen, wo  durch aber eine solche Sprödigkeit resul  tierte,     :dass    eine technische Verwendbarkeit  des aus dem     Schmelzfluss    erstarrten kom  plexen Karbides bislang nicht möglich war.  



  Diese Sprödigkeit ermöglicht jedoch  eine genügend weitgehende Zerkleinerung  in feinste Pulverform, um hierauf durch  Pressen und nachfolgendes Sintern oder       gleiehzeitiges    Pressen und Sintern beliebige  Formstücke herzustellen. Die     Sinterungs-          temperatur    wird dabei zur Vermeidung  eines neuen     Kristallisationsvorganges    der  Karbide in an sich bekannter Weise durch       Beimischung    geeigneter Stoffe herabge  drückt. Die Metalle der Eisen-, Chrom-,       Vanadin-    oder     Titangruppe    können hierzu    Verwendung finden, und zwar einzeln oder  mehrere zugleich.

   Durch geeignete Auswahl  hat man es in der Hand, für den jeweiligen  Verwendungszweck :das günstigste Verhält  nis von Härte und Zähigkeit zu erlangen.  



  Von den Metallen :der Eisengruppe genü  gen schon wenige Prozent zur mechanischen  Bindung des Doppelkarbides, zum Beispiel       '3%    Nickel oder 1 % Eisen und 3 % Kobalt.  Im allgemeinen steigt mit der Menge dieser  Hilfsmetalle :die Zähigkeit der Legierungen,  während die Härte nachlässt. Wählt' man  jedoch zum Beispiel ausser Metallen der  Eisengruppe gleichzeitig auch solche der  Chromgruppe, zum Beispiel Kobalt und  Wolfram oder Kobalt und Wolfram und  Chrom, so können im Interesse der Zähig  keit grössere Mengen, bis zu etwa 50115 von  diesen zugesetzt werden, um für viele Zwecke  noch genügend harte Legierungen zu erhal  ten, die sich durch hohen Widerstand gegen  Verschleiss und Korrosion auszeichnen.  



  Mit Vorteil kann man auch die freien  Metalle der Eisen-,     Chrom-,Vanadin-    oder           Titangruppe    zum Teil durch ihre     Karbide     oder     Kohlenstoff-Stickstoffverbindungen    er  setzen, und zwar wieder einzeln oder meh  rere zugleich.

   Hierzu eignen sich insbeson  dere die     Wolframkarbide    WC oder WC oder  Wolfram - Kohlenstoff = Stickstoffverbindun  gen     bezw.    die Karbide     VC,        TiC,        TaC    und die  entsprechenden Kohlenstoff     -Sticksto.ffverbin-          dungen,    welche bis zu über 60 % der Gesamt  menge zugesetzt werden können.  



  Als Beispiel der Legierung gemäss der  Erfindung werden genannt:    92'% 3     Cr3C,    . WC  6 % Co  2 % Fe  oder  35 % 3     Cr3C2.        W2C     35 % WC       101'o        W-C-N-Verbindung    mit 2 % N  10 % Co  10 % W.    Die Legierung kann mannigfachen Zwecken  dienen, wo überall es auf hohen Widerstand  gegen Verschleiss oder Korrosion ankommt.

    Die Legierung mit höheren     Hilfsmetallgehal-          ten    eignet sich besonders für hochbean  spruchte Maschinenteile, wie zum Beispiel  Ventile für hohen Druck und hohe Tempe  raturen; ferner infolge der hohen.     Politur-          fähigkeit    zu     Feinmessgeräten,    ärztlichen In  strumenten, Spinndüsen für Kunstseide und  andere. Für spanabhebende Werkzeuge oder  als     Diamantersatz    bei     E:rd-    und     Gesteins-          bohrwerkzeugen    eignet sich die Legierung  mit hohen     Karbidgehalten.     



  Für alle diese oder ähnliche     Zwecke    kann  jeweils die günstigste Zusammensetzung in  nerhalb der beschriebenen Grenzen gewählt  werden, wobei der Gehalt an 3     Cr3C2    .     W,C     nicht unter<B>30%</B> der Gesamtmenge der Le  gierung sinken soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gesinterte Hartlegierung, dadurch ge kennzeichnet, dass sie 30 bis 97 % Chrom-Wolf- ram-Doppelkarbid der Formel 3 CrgC2 . WZC und einen Stoff enthält, der die Sintertempe- ratur herabsetzt. UNTERANSPRÜCFIE 1. Legierung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie min destens ein Metall der Eisengruppe enthält. 2. Legierung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie minde stens ein Metall der Chromgruppe ent hält.
    3,. Legierung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie minde stens ein Metall der Vanadingruppe ent hält. 4. Legierung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie minde stens ein Metall der Titangruppe ent hält. 5. Legierung nach Unteranspruch 1, da .durch gekennzeichnet, dass sie noch min destens ein Karbid der Metalle der Eisengruppe enthält. 6. Legierung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass sie noch min destens ein Karbid der Metalle der Chromgruppe enthält. 7.
    Legierung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass sie noch min destens ein Karbid der Metalle der Vanadingruppe enthält. B. Legierung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass sie noch min destens ein Karbid der Metalle der Titangruppe enthält. 9. Legierung nach Unteranspruch 1, da .durch gekennzeichnet, dass sie noch min destens eine Kohlen3toff-Stickstoffver- bindung der Metalle der Eisengruppe enthält.
    10. Legierung nach Unteranspruch 2, da .durch gekennzeichnet, .dass sie noch min destens eine Kohlenstoff-Stickstoffver- bindung der Metalle der Chromgruppe enthält. 11. Legierung nach Unteranspruch '3, da durch gelzennzeichnet, dass sie noch min destens eine Kohlenstoff-Stickstoffver- bindung der Metalle der Vanadingruppe enthält. 12.
    Legierung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass sie noch min- @destens eine Kohlenstoff-Stickstoffver- bindung der Metalle der Titangruppe enthält.
CH161898D 1932-04-08 1932-04-08 Gesinterte Hartlegierung. CH161898A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034871B (de) * 1952-06-26 1958-07-24 Eisen & Stahlind Ag Verwendung von Sinterlegierungen als Werkstoff fuer thermisch hoch beanspruchte Gegenstaende

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034871B (de) * 1952-06-26 1958-07-24 Eisen & Stahlind Ag Verwendung von Sinterlegierungen als Werkstoff fuer thermisch hoch beanspruchte Gegenstaende

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