CH161923A - Mehrzylindriger Viertakt-Vergasermotor. - Google Patents

Mehrzylindriger Viertakt-Vergasermotor.

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CH161923A
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Zurmuehle Ernst
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Zurmuehle Ernst
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  Mehrzylindriger     Viertakt-Vergasermotor.       Vorliegende Erfindung betrifft einen  mehrzylindrigen     Viertaktvergasermotor    mit  in einer Reihe angeordneten Zylindern, bei  dem zwei     Verteilleitungen    und zwei Umlauf  leitungen die mindestens gleich grosse Quer  schnitte wie die     Verteilleitungen    haben, so  wie ein in der Mitte der Zylinderreihe be  findlicher, durch das angesaugte Brennstoff  luftgemiscb betriebener, die Umlaufleitun  gen mit den     Verteilleitungen    verbindender       Strahlapparat    angeordnet sind.

   Je nach den  Betriebsverhältnissen ergab sich nun bei be  kannten Motoren dieser Art eine zu hohe  Strömungsgeschwindigkeit des Gemisches in  den Zuleitungen und infolgedessen ein zu  hoher     Reibungs-    und Drosselverlust, und ins  besondere die durch die     Strahlapparatwir-          kung    verursachte Geschwindigkeitserhöhung  wirkte sich dann ungünstig aus, sobald der  Motor mit maximalen Drehzahlen und Lei  stungen arbeitete.  



  Dieser Nachteil kann nun bei dem Erfin  dungsgegenstand dadurch beseitigt werden.    dass von der Vergaserleitung zu den Umlauf  leitungen führende Verbindungsleitungen  vorgesehen sind, und dass an den     Einmün-          dungsstellen    dieser Verbindungsleitungen in  die Umlaufleitungen Saugventile angeordnet  sind, durch deren Öffnen der     Strahlapparat     ausgeschaltet wird,     _    wobei bei ausgeschalte  tem     Strahlapparat    die Umlaufleitungen als  zusätzliche Verbindungsleitungen zwischen  Vergaser und     Verteilleitungen    dienen.  



  Beim erfindungsgemässen Motor besteht  die Möglichkeit, auch bei maximalen Dreh  zahlen und Leistungen günstige Verhältnisse  in der Gemischzufuhr zu haben, da durch  Öffnen der Saugventile der Gesamtwider  stand der Saugleitung verkleinert und der       volumetrische    Wirkungsgrad verbessert wer  den kann, so dass sich die Gemischgeschwin  digkeit in den praktisch zulässigen Grenzen  halten kann. Sobald der Motor mit geringe  ren Drehzahlen und Leistungen arbeitet,  kann durch Schliessen der Saugventile der       Strahlapparat    zur Wirkung gebracht werden,      so dass das     eremisch    jene Geschwindigkeit er  halten kann, welche erforderlich ist, um eine       Ausscheidung    von Brennstoff aus dem Ge  misch zu verhindern.

   Der Kreislauf des Ge  misches in den beiden Hälften der entspre  chenden     Leitungen    wird hierbei durch die       StrahlappaxatwirkunJ    erzwungen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung  schematisch     dargestellt.     



  Die zwei     Verteilleitungen    1, 1' sind mit  dem an die Vergaserleitung 4 angeschlosse  nen Vergaser über einen     Strahlapparat,    wel  cher aus der Düse 3, und dem     Diffusor    2 be  steht, verbunden. Von den äussersten Enden  der     Verteilleitungen    1, 1', welche mittelst  kurzer .Stutzen 5 mit den Saugventilen der  Zylinder -6 verbunden sind, führen zwei     TJm-          laufleitungen    7, 7' an die Saugstelle des       Strahlapparates    2, 3.  



  Der     Strahlappaizät    2, 3 .bildet zusammen  mit den     Verteilleitungen    1, 1' und den Um  laufleitungen 7, 7', die er miteinander ver  bindet, zwei gleiche Ringleitungen, in wel  chen ein Teil des     Luftbrennstoffgemisches     durch die Wirkung des     Strahlapparates    in  ständigem Kreislauf gehalten wird. Dadurch  entsteht in den     Verteilleitungen    eine höhere  Gemischgeschwindigkeit; das Gemisch kommt  nie zum     ,Stillstand    und ändert seine Bewe  gungsrichtung nie, wodurch ein hohes Mass  von Gleichmässigkeit des Gemisches für alle  Zylinder sichergestellt ist.  



  Die Leitung 4 ist durch Verbindungslei  tungen 8 mit den     Umlaufleitungen    7, 7' ver  bunden, und an den     Einmündungsstellen    die  ser Verbindungsleitungen in die Umlauflei  tungen sind Saugventile 9 eingebaut. Diese  Anordnung .dient zur     Erreichung    von Maxi  malleitungen bei hohen Tourenzahlen. Die  Saugventile 9 werden zu diesem Zweck ent  weder von Hand oder     automatisch    durch die  bei der     Maximalleistung    entstehende Druck  differenz vor und nach der Düse 3 geöffnet.  Dadurch wird die Wirkung des Strahlappa-    raten aufgehoben, also der     Strahlapparat    aus  geschaltet und der für hohe Leistungen und  hohe Drehzahlen unnötige Kreislauf des Ge  misches gestört.

   Das Gemisch schlägt den  Weg des kleinsten Widerstandes ein. In den       ITmlaufleitungen        'l,    7' ändert sich die Bewe  gungsrichtung des Gemisches, so dass diesel  ben als zusätzliche Verbindungsleitungen  zwischen Vergaser und     Verteilleitungen    1, 1'  dienen. Aus der damit verbundenen Ver  grösserung des     Saugleitungsquerschnittes    er  gibt sich eine Steigerung .des     volumetrischen     Wirkungsgrades.  



  Bei dem dargestellten Motor strömt das  Gemisch zu jedem Zylinder durch zwei Lei  tungen und da die Gesamtlänge dieser Lei  tungen für alle Zylinder die gleiche ist, sind  auch die Reibungsverluste und somit auch  die Gemischmengen für jeden einzelnen  Zylinder die gleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrzylindriger Viertaktvergasermotor mit in einer Reihe angeordneten Zylindern, bei,dem zwei Verteilleitungen und zwei Um laufleitungen, die @ mindestens gleich grosse Querschnitte wie die Verteilleitungen haben, sowie ein durch das angesaugte Brennstoff luftgemisch betriebener, in der Mitte der Zylinderreihe befindlicher, die Umlauflei tungen mit den Verteilleitungen verbinden der ,Strahlapparat angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass von der Vergaserleitung zu den Umlaufleitungen führende Verbin dungsleitungen vorgesehen sind,
    und dass an den Unmündungsstellen dieser Verbindungs leitungen in die Umlaufleitungen .Saugven tile angeordnet sind, durch deren Öffnen der Strahlapparat ausgeschaltet wird, wobei bei ausgeschaltetem Strahlapparat die Umlauf leitungen als zusätzliche Verbindungsleitun gen zwischen Vergaser und Verteilleitungen dienen.
CH161923D 1930-10-10 1931-10-06 Mehrzylindriger Viertakt-Vergasermotor. CH161923A (de)

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CH161923D CH161923A (de) 1930-10-10 1931-10-06 Mehrzylindriger Viertakt-Vergasermotor.

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