CH161973A - Elektrische Lampe mit eingebauter Durchschmelzsicherung. - Google Patents
Elektrische Lampe mit eingebauter Durchschmelzsicherung.Info
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Description
Elektrische Lampe mit eingebauter Durchschmelzsicherung. Um bei elektrischen Lampen, insbeson dere gasgefüllten elektrischen Glühlampen mit auf engem Raum zusammengedrängtem Leuchtkörper die bei Lichtbogenbildung oder anderweitigem innerem Kurzschluss der Lampe eintretende Explosionsgefahr und die damit eng verbundene Gefahr des Durch- schlagens der Hauptsicherung und des Ver- löschens aller Lampen des gleichen Strom kreises zu verhindern, hat man schon öfter vorgeschlagen, im Lampensockel oder auch in der Lampenglocke Sicherungen aus dün nen, leicht durchschmelzbaren oder verbrenn baren Drähten einzubauen.
Dies wurde meist in der Weise durchgeführt, dass ein kurzes dünnes Drahtstück, etwa aus Silber oder Konstantan, in den einen Stromzuführungs- draht eingelötet oder eingeschweisst wurde. Auch hat man schon vorgeschlagen, den jenigen Teil des Stromzuführungsdrahtes, der zwischen der Quetschstelle und dem Sockel liegt, aus derartigen leicht durch- schmelzbaren Silber- oder Konstantandräh- ten herzustellen.
Die Erfindung bezweckt, die Herstellung derartiger Sicherungen und ihren Einbau in die Lampe zu vereinfachen. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäss der in der Quetschstelle des Fussrohres eingeschmol zene, dem Ausdehnungskoeffizienten des Fussrohrglases angepasste Teil eines Strom- zuführungsdrahtes, der wie üblich einen wesentlich kleineren Querschnitt als die an dern Teile des Stromzuführungsdrahtes be sitzt, nicht nur als Dichtungsdraht, sondern gleichzeitig auch als Sicherung nutzbar ge macht, und zwar dadurch, dass er über die Quetschstelle hinaus nach dem Sockel hin verlängert wird.
Das im Fussrohr freiliegende Stück des dünnen eingeschmolzenen Strom zuführungsdrahtteils wirkt hierbei dem gemäss als Sicherung. Bei Herstellung des Stromzuführungsdrahtes ist ausschliesslich. der übliche, dünner gehaltene Dichtungs- drahtteil etwas länger als für die Dichtung erforderlich zu gestalten, was auf den übli chen Drahtelektrodenmaschinen ohne wesent liche Änderung derselben leicht möglich ist, da an jedem Stromzuführungsdraht nur wie bei gewöhnlichen, nicht als Sicherung aus gebildeten Stromzuführungsdrähten zwei Löt- oder Schweissstellen anzubringen sind.
Auch der Einbau eines solchen Stromzufüh- rungsdrahtes ist keineswegs schwieriger als der eines normalen Stromzuführungsdrahtes. Zweckmässig schliesst sich an das im Fussrohr freiliegende, als Sicherung dienende dünne Stück des Stromzuführungsdrahtes ein den Endteil bildendes Drahtstück normaler Dicke an, da ein stärkerer Draht leichter am Sockel festzulegen ist. Gegebenenfalls kann aber auch der als Dichtung und Sicherung dienende dünne Drahtteil des Stromzufüh- rungsdrahtes bis zum Sockel reichen und an diesem festgelegt werden.
Damit die Sicherung zuverlässig wirkt, ist es zweckmässig, den Querschnitt des als Dichtung und Sicherung wirkenden Draht teils noch etwas geringer zu wählen, als es bisher bei den nur-zur Dichtung dienenden Drahtteilen von Stromzuführungsdrähten üblich war. Während man beispielsweise bei einer Lampe 220 Volt/40 Watt zur Dichtung meist einen Nickeleisendraht mit Kupfer mantel von 0,25 mm Durchmesser verwendet, ist es zweckmässig, nunmehr einen Kupfer manteldraht von etwa dem halben Durch messer zu verwenden. Es tritt alsdann mit Sicherheit ein Durchschmelzen des Drahtes bei etwa 2 Ampere Stromstärke ein.
Der als Dichtung und Sicherung verwen dete Teil des Stromzuführungsdrahtes kann statt aus einem Manteldraht auch, wie an sich bei Stromzuführungsdrähten bekannt, aus einem homogenen Draht, etwa einem Platindraht, bestehen. Im ersteren Falle kann an dem freiliegenden, als Schmelz sicherung dienenden Stück des Mantel drahtes der Mantel auch stellenweise, bei spielsweise durch Abschmelzen oder Ab ätzen, beseitigt werden, wenn ein An- sprechen der Sicherung bei geringen Strom stärken erwünscht ist.
Dieser Vorgang lässt sich in einfacher Weise mit dem Ein schweissen oder Einlöten des Dichtungs- und Sicherungsdrahtteils in den Stromzufüh- rungsdraht vereinigen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten elektrischen Glühlampe in Ansicht dar gestellt.
Die Glühlampe besteht in bekannter Weise aus einer Glasglocke 1, einem Sockel 2, dem Tellerfussrohr 3, dem mittleren Trag stiel 4, den Haltedrähten 5 und dem Leucht körper 6. Zur Stromzuführung dienen zwei Drähte 7 und 8, von denen der eine an der Sockelhülse und der andere am Sockelboden festgelegt ist. Der Stromzuführungsdraht 7 besitzt einen in der Quetschstelle 9 des Tellerfussrohres 3 eingeschmolzenen dünneren Dichtungsdrahtteil 7' von üblicher, der Quetschstellenlänge angepasster Länge.
Bei dem andern Stromzuführungsdraht 8 ist da gegen der in der Quetschstelle eingeschmol zene dünnere Dichtungsdrahtteil 8' erfin dungsgemäss noch über die Quetschstelle hin aus in Richtung auf den Sockel 2 hin ver längert, so dass ein beträchtliches Stück dieses dünner gehaltenen Drahtteils 8' im Fussrohr 3 freiliegt, und bei späterer Be nutzung der Lampe als eine Sicherung dienen kann, die bei Kurzschluss der Lampe entweder durchschmilzt oder durchbrennt.
Die Erfindung ist nicht nur bei elek trischen Lampen aller Art, also beispiels weise auch bei Wolfrämbogenlampen und Kathodenglimmlichtlampen, sondern auch mit Vorteil bei Entladungsröhren, insbeson dere hochamperigen Gleichrichtern und Röntgenröhren anwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Lampe mit eingebauter Durchschmelzsicherung, dadurch gekenn zeichnet, dass der in der Quetschstelle des Fussrohres eingeschmolzene, dem Ausdeh nungskoeffizienten des Fussrohrglases an gepasste Teil eines Stromzuführungsdrahtes, der, wie üblich, einen wesentlich kleineren Querschnitt als die andern Teile des Strom zuführungsdrahtes besitzt, über die Quetsch stelle hinaus nach dem Sokel hin verlängert ist und mit seinem im Fussrohr freiliegenden Stück als Sicherung dient.UNTERANSPRUCH: Lampe nach Patentanspruch, bei welcher der im Fussrohr eingeschmolzene Teil des Stromzuführungsdrahtes aus einem Mantel draht besteht, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freiliegenden, als Schmelzsicherung dienenden Stück des Manteldrahtes der Mantel stellenweise beseitigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP63400D DE568031C (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Elektrische Lampe mit eingebauter Durchschmelzsicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH161973A true CH161973A (de) | 1933-05-31 |
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ID=7390170
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH161973D CH161973A (de) | 1931-07-01 | 1932-05-21 | Elektrische Lampe mit eingebauter Durchschmelzsicherung. |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT132801B (de) |
| CH (1) | CH161973A (de) |
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1931
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1932
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- 1932-05-21 CH CH161973D patent/CH161973A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE568031C (de) | 1933-01-13 |
| AT132801B (de) | 1933-04-10 |
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