CH161991A - Schaltung mit elektrischem Filter. - Google Patents
Schaltung mit elektrischem Filter.Info
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Description
Schaltung mit elektrischem Filter. Die Erfindung bezieht sich auf Schal tungen, bei denen elektrische Filter angewen det werden, wie zum Beispiel bei Draht- telephonie (nieder- und hochfrequent), Emp fängeranlagen für drahtlose Telephonie, zum Fernsehen oder dergleichen. Das Filter dient zum Durchlassen eines bestimmten, gleich mässig verstärkten Frequenzbandes, während die ausserhalb dieses Bandes liegenden Fre quenzen praktisch nicht durchgelassen wer den. Es werden zu diesem Zweck Filter be nutzt, die aus einer Verbindung von einer oder mehreren Selbstinduktionen und Kapa zitäten bestehen.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes angegeben, bei dem das Filter aus den Krei sen L1 Ci, <I>L2</I> C2, <I>. . . .</I> L5 Cs besteht. Ein derartiges Filter zeigt fünf Resonanz frequenzen. Bei Vernachlässigung der Dämp fung infolge der Dissipation in den Filter elementen kann die Kennlinie dieses Filters durch die Kurve 1 in Fig. 2 dargestellt wer- den. In dieser Figur geben<I>A, B, C, D</I> und E die Resonanzfrequenzen an.
Der Un terschied zwischen diesen Frequenzen und daher auch die Breite des vom Filter durch gelassenen Frequenzbandes wird durch das Verhältnis zwischen L und C in jedem Kreise bestimmt.
Infolge der Dämpfung in den Filter elementen entstehen in der Kennlinie Ab weichungen, die für die Seitenfrequenzen grösser als für die Mittelfrequenzen sind, so dass eine Kennlinie von der durch die Kurve 2 in Fig. 2 angegebenen Form ent steht. Die Erfindung hat den Zweck, dieser Kurve eine sich mehr dem Ideal nähernde Form zu geben. Es wird zu diesem Zweck der Umstand ausgenutzt, dass die Phase der Energie im Ausgangskreis in bezug auf die Phase im Eingangskreis von der Frequenz abhängig ist.
Gemäss der Erfindung wird nun ein derart gewählter Punkt des Filters auf die Eingangsseite rückgekoppelt, dass für die in der Mitte des durchzulassenden Frequenzbandes liegende Frequenz die rück gekoppelte Energie mit der unmittelbar zu geführten Energie in Gegenphase ist. Zur Erläuterung sei auf die Fig. 2 verwiesen. Ist für die Frequenz C die Phase im Aus gangskreis derjenigen im Eingangskreis gleich, so ist für D die Phasenverschiebung 180 , für E<B>360'</B> und für eine unendlich hohe Frequenz 450, während die Phasen verschiebung für die Frequenz B -180 , für eine Frequenz A - 860 und für eine Frequenz 0 - 450 ist.
Wird nun von der Ausgangsimpedanz ab negativ, das heisst mit einer Phasenverschiebung von<B>180'</B> rück gekoppelt, so bedeutet dies für die Frequenz C eine Verringerung der Verstärkung, für die Frequenzen<I>B</I> und<I>D</I> eine Vergrösserung der Verstärkung und für A und E wieder eine Verringerung. Als Ergebnis wird also eine Abflachung. der Kennlinie für die durchzulassenden; Frequenzen erzielt, (während die Seiten der Kennlinie steiler und die Frequenzen A und E weniger verstärkt wer den. Die Kurve 3 in Fig. 2 stellt die Kenn linie des Filters mit Rückkopplung dar. Bei noch stärkerer Rückkopplung entsteht eine Kurve 4.
Die gewünschte Rückkopplung kann mit einer Schaltung erhalten werden, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist. Diese Schaltung weist einen Widerstand Bi, ein Filter Li Ci, <I>L2 C2</I><B>.......</B> usw. und einen Wider stand R2 auf, die im Ausgangskreis der Verstärkerröhre Vi liegen.
Die Wider stände Bi und P2 sind derart gewählt worden, dass der Wert des Widerstandes B2 und auch die Summe der Werte des Wi derstandes Bi und des innern Widerstandes der Verstärkerröhre Vi dem Wert des Wel lenwiderstandes des Filters gleich sind. Ein geeignet gewählter Punkt des Widerstandes B2 ist zum* Erhalten 'der gewünschten Rück kopplung mit dem Eingangskreis verbunden.
Die verstärkte Energie wird zweckmässig zwischen den Punkten<I>A</I> und<I>B</I> des Wider standes R2, also von dem nicht rückgekoppel ten Teil der Ausgangsimpedanz abgenommen und über einen Transformator T den Ein gangselektroden der Röhre V2 zugeführt.
Ist das Filter zum Beispiel infolge von parasitären Kapazitäten nicht vollkommen symmetrisch, so dass nicht die Phasenverschie bung des Punktes C, sondern zum Beispiel die des Punktes F gleich Null sein würde, so wird der Widerstand B2 durch eine Im pedanz ersetzt, die eine detrartige Phasen verschiebung veranlasst, dass durch Rück kopplung wieder die oben beschriebene er wünschte Wirkung erzielt wird. Es kann zu diesem Zweck eine kapazitive oder in duktive Impedanz (Real-,tanz) in Reihe mit oder parallel zu dem Widerstand B2 oder einem Teil dieses. Widerstandes geschaltet werden.
Es ist einleuchtend, dass die Erfindung nicht auf ein Filter der beispielsweise an gegebenen Art oder auf die Anwendung eines aus fünf abgestimmten Kreisen bestehenden Filters beschränkt ist. Es kann ein Filter von beliebiger Zusammensetzung gewählt wer den, wenn nur dafür Sorge getragen wird, dass die Rückkopplung derart angebracht wird, dass dadurch der durchzulassende Fre quenzbereich geradliniger verstärkt wird und die ausserhalb dieses Bereiches liegenden Frequenzen weniger verstärkt werden.
Wird ein Filter angewendet, dass' aus einer grossen Anzahl von Elementen besteht, so ist es vorteilhaft, nicht über das ganze Filter rück zukoppeln, sondern die Rückkopplung über einen Teil des Filters erfolgen zu lassen, wo durch die Anzahl der Verstärkungen bezw. Schwächungen herabgesetzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltung mit elektrischem Filter, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Aus gangsenergie des Filters oder eines Teils des letzteren zu der Eingangsseite derart zurückgeführt wird, dass für die in der Mitte des durchzulassenden Frequenzbandes liegende Frequenz die rückgekoppelte Ener gie in Gegenphase mit der unmittelbar zu geführten Energie ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die rückgekoppelte Energie einem Ohmschen Widerstand ent nommen wird, der als Schlussimpedanz des Filters oder eines Teils des Filters ange ordnet ist. 2.Schaltung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Ohmschen Widerstand eine Real-.tanz ge schaltet ist. 3. Schaltung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem Ohm- sehen Widerstand oder einen Teil des selben eine Reaktanz geschaltet ist. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verstärkte Ener gie ausschliesslich dem nicht rückgekop pelten Teil der Ausgangsimpedanz ent nommen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE161991X | 1931-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH161991A true CH161991A (de) | 1933-05-31 |
Family
ID=5682461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH161991D CH161991A (de) | 1931-04-25 | 1932-03-30 | Schaltung mit elektrischem Filter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH161991A (de) |
-
1932
- 1932-03-30 CH CH161991D patent/CH161991A/de unknown
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