CH161996A - Verfahren zur Fernmessung des Quotienten zweier Messgrössen nach der Impulsmethode. - Google Patents
Verfahren zur Fernmessung des Quotienten zweier Messgrössen nach der Impulsmethode.Info
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Description
Verfahren zur Fernmessung des Quotienten zweier 31essgrössen nach der Impulsmethode. Es ist eine Anordnung zur Fernmessung des Quotienten zweier Messgrössen bekannt, bei der zwei umlaufende, mit je einem Gleich stromerzeuger gekuppelte, an der Geberstelle vorgesehene Messeinrichtungen von je einer der beiden Messgrössen beeinflusst und die beiden Gleichstromerzeuger über je eine Fern leitung an einen Quotientenmesser angeschlos sen werden.
Eine derartige Fernmessmethode zur Fernmessung des Quotienten zweier Mess- grössen hat nun insbesondere den Nachteil, dass die Sicherheit der Übertragung weit gehend von dem Zustand der benutzten Lei tung, wie beispielsweise von Isolationsfehlern, vom Leitungswiderstand und Ableitungen abhängig ist. Solche übertragungsanordnun- gen sind fernerhin auch nur für einen ver hältnismässig kleinen Aktionsradius geeignet.
Bei dem Verfahren zur Fernmessung des Quotienten zweier Messgrössen werden erfin dungsgemäss die Nachteile der vorstehend er wähnten Fernmess'anordnung dadurch beho ben, dass die beiden Messgrössen in proportio nale Impulsfolgen an der Geberstelle um- gewandelt, diese beiden Impulsfolgen nach der Empfangsstelle getrennt übertragen und dort in einem Quotientenmesser zugeführte gleichwertige Ströme umgewandelt werden.
Die Umformung der Impulsfolgen in den Messgrössen gleichwertiger Ströme kann hier durch mit Hilfe der an sich bekannten Mess- methoden, wie solche beispielsweise die Kon- densatorumlade-, die Kompensations-, Tacho metermethode sind, erfolgen.
Man kann fernerhin noch derart vorgehen, dass jeder der beiden den fernübertragenen Impulsfolgen proportionalen Ströme zwecks Einzelmessung auch noch je einem weiteren Quotientenmesser zugeführt werden. Es wird dann erreicht, dass' auch die Einzelfernmes- sung der beiden Messgrössen spannungsunab hängig ist. Hierbei können zur Umformung der Impulsfolgen in äquivalente Ströme für die Quotienten- und Einzelmessung der beiden Messgrössen entweder getrennte oder auch ge meinsame Umformermittel verwendet werden.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 4 mehrere Ausführungsbeispiele einer Vorrich- tung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung zur Darstellung gebracht.
Bei der Schaltanordnung nach Fig. 1 soll angenommen werden, dass der Leistungsfaktor einer Wechselstromanlage ferngemessen wer den soll. Es sind daher an der Geberstelle ein die Wirkleistung der Wechselstromanlage messender Zähler 1 und ein die Blindleistung messender Zähler 2 vorgesehen. Der Wirk verbrauchszähler 1 und der Blindverbrauchs- zähler 2 weisen einen mit je einer Fern leitung 3, 3' verbundenen Kontaktgeber 4, 5 auf. Beide Fernleitungen 3, 3' führen zu einer Empfangsstelle, und zwar zu je einem Impulsrelais 6, 7.
Die Impulsrelais 6, 7 bringen Kondensatoren .8 ., 8' bezw. 9. 9' zur Entladung und Wiederaufladung. Jedes Kon- densatorpaar 8, 8' und 9, 9' liegt in einem Spulenzweig 10, 11 eines Quotientenmes- sers 12.
Bei Übermittlung von Impulsen der bei den Kontaktzähler 1, 2 über die Fernleitun gen 3, 3' nach der Empfangsstelle werden die Impulsrelais<B>6,7</B> erregt, wobei die Kon densatoren 8, 8' bezw. 9, 9' abwechselnd ge laden und diese Ladeströme den Spulen des Quotientenmessers 12 zugeführt werden, des sen Messzeiger unmittelbar den Leistungs faktor der Wechselstromanlage zur Anzeige bringt.
In Fig. 2 ist eine Schaltanordnung dar gestellt, bei der die Umformung der auf der Empfangsstelle ankommenden Impulsfolgen in den Messgrössen entsprechende Ströme nicht nach dem Kondensatorumladeprinzip, sondern mit Hilfe zweier Regulierwiderstände 13, 14, deren einer in dem Spulenzweig 10 und deren anderer in dem Spulenzweig 11 des Quotien- tenmessers 12 liegt.
Die verschiebbaren Kon takte 15, 16 der Regulierwiderstände 13, 1.4 werden von den Impulsrelais 6, 7 gesteuert, die über die Fernleitungen 3, 3' mit den Kontaktgebern 4, 5 der Gebeinstrumente 1, 2 in stromleitender Verbindung stehen. Die an kommenden Impulse der beiden Impulsfolgen bewirken also auch hier den gegebenen Mess'- grössen entsprechende Verstellungen der Kon takte 15, 16 der Regulierwiderstände 13, 14.
Es wird demnach in den beiden Spulen zweigen 10, 11 des Quotientenmessers je ein der entsprechenden Messgrösse proportionaler Strom eingestellt, so dass der Quotientenmes-- ser das Verhältnis dieser beiden Ströme und damit dasjenige der beiden fernübertragenen Messgrössen zur Anzeige bringt. Wird der Widerstand 13 von Wirkleistungsimpulsen und der Widerstand 14 von Blindleistungs- impulsen verändert, so zeigt der Zeiger des Quotientenmessers 12 den Leistungsfaktor an.
Die Schaltanordnungen der Fig. 3 und 4 beschreiben weitere Ausbildungen der in Fig. 2 zur Darstellung gebrachten Schaltung. Nach diesen Schaltungen wird sowohl eine Quotienten-, als auch eine Einzelmessung der beiden fernübertragenen Messgrössen vorge nommen. Für die Einzelmessung der beiden Mess'gmössen werden auch hier Quotienten messer verwendet. Die Messung ist daher vollkommen spannungsunabhängig. Die Schaltanordnungen sind der Einfachheit hal ber in der Zeichnung nur ganz schematisch; insbesondere sind die von den Impulsrelais gesteuerten Widerstände durch Rechtecke zur Darstellung gebracht.
Bei der Schaltung nach Fig. 3 ist der mittlere Quotientenmesser 12, wie bei der Schaltung nach Fig. 2, mit dem einen Pol einer Batterie unmittelbar und mit dem an dern Pol über die Regulierwiderstände 13, 14 verbunden. Es sind hier noch zwei weitere Quotientenmesser 19, 20 vorgesehen, deren einer links und deren anderer rechts vom Quotientenmesser 12 liegt.
Bei diesen beiden Quotientenmessern 19, 20 liegen in den Spulenzweigen 11', 10" je ein fester Ab gleichwiderstand 21, 22, sowie ein parallel zu diesem liegender Regulierwiderstand 28,24 und in dem andern Spulenzweig 10',11" je ein Ab gleichwiderstand 25, 26. Die Regulierwider stände 13, 14, 23, 24 werden nun von den beiden ankommenden Impulsfolgen beeinflusst, und zwar die Regulierwiderstände 14, 23 von der einen Impulsfolge und die Regulierwider stände 13, 2'4 von der andern Impulsfolge.
Auf diese Weise wird also der Quotienten- messer 19 die eine fernübertragene Mess- grüsse, der Quotientenmesser 20 die andere Messgrösse und der Quotientenmesser 12 den Quotienten der beiden Messgrössen zur An zeige bringen.
Fig. 4 zeigt eine vereinfachte Schaltungs art derjenigen nach Fig. 3. Die Schaltung ist hier derart getroffen, dass die beiden Re gulierwiderstände 2'3, 24 wegfallen und die Spulenzweige 10, 11 des mittleren Quotien- tenmessers 12 nicht unmittelbar, sondern der Spulenzweig 10 über den Spulenzweig 10" des Quotientenmessers <B>20</B> und der Spulen zweig 11 über den Spulenzweig 11' des Quo tientenmessers 19 mit der Netzseite verbun den sind.
In den übrigen Teilen ist die Schal tung sonst genau die gleiche wie die nach der Fig. 3 der Zeichnung. Es wird also auch hier der Quotientenmesser 19 die eine Mess- grösse, der Quotientenmesser 20 die andere Messgrösse und der Quotientenmesser 12 das Verhältnis der beiden Messgrössen messen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Fernmessung des Quotien ten zweier Messgrössen nach der Impuls methode, dadurch gekennzeichnet, dass von der Geberstelle aus zwei den beiden Messgrö- ssen proportionale Impulsfolgen nach der Empfangsstation getrennt übertragen und dort in einem Quotientenmesser zugeführte gleichwertige Ströme umgeformt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden den fernübertragenen Impulsfolgen proportio nalen Ströme zwecks Einzelmessung wei terhin auch noch je einem Quotientenmes- ser zugeführt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl für die Quotienten-, als auch für die Einzelmessung der beiden Ströme getrennte Umformermittel verwendet wer den. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl für die Quotienten-, als auch für die Einzelmessung gemeinsame Um formermittel verwendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
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