CH162069A - Schienenstossverbindung. - Google Patents

Schienenstossverbindung.

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CH162069A
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CH
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Reifurth Otto Direktor
Moeller Alfred Direktor
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Reifurth Otto Direktor
Moeller Alfred Direktor
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    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00—Rail joints
    • E01B11/02—Dismountable rail joints
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


      Schienenstossverbindung.       Die Erfindung betrifft eine Schienenstoss  verbindung mit den     Schienenfuss    umschlie  ssenden geteilten Verbindungslaschen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  Verbindungslaschen aus     Führungs-    und  Tragteilen bestehen, von denen die Führungs  teile oberhalb und die Tragteile unterhalb  des Schienenfusses an den einander zuge  kehrten Enden teilweise über die Schienen  enden hinausragende,     übereinandergreifende     Verlängerungen besitzen, und dass die Ver  längerung jedes Tragteils zur Unterstützung  des dem Tragteil zugekehrten Schienenendes  dient.

   Dabei sind zweckmässig jeweils die  zusammengehörigen     Führungs-        und    Tragteile  in der Längsrichtung nachgiebig miteinander  verbunden, wodurch man trotz der Untertei  lung der Verbindungslaschen eine als ge  schlossenes Ganzes wirkende Verbindung er  hält, deren Laschenteile sich jedoch bei Deh  nung oder Schrumpfung der Schienen in dem  erforderlichen Masse gegeneinander verschie  ben und daher starr mit den Schienen verbun  den werden können.

      Ein weiterer wesentlicher Vorteil der  neuen     Schienenstossverbindung    besteht darin,  dass sie durch das     Übereinandergreifen    der  Verlängerungen der     Führungs-    und Tragteile  ein stossfreies Überfahren der     SchienBnstoss-          stelle        mindestens    in einer Richtung gewähr  leistet, .da beim Senken des einen Schienen  endes durch     dessen    Auflage auf der Tragteil  verlängerung am gegenüberliegenden Schie  nenende letzteres in gleichem Masse mit her  unter gezogen und dadurch stets in gleicher  Höhe mit dem andern Schienenende gehalten  wird.  



  Die     Fig.    1 bis 3 zeigen     ein    erstes Aus  führungsbeispiel der neuen     Schienenstossver-          bindung,    und zwar       Fig.    1 in Seitenansicht,       Fig.    2 im wag rechten Schnitt nach der  Linie     A-A    der     Fi,g.    1, und       Fig.    3 im senkrechten Schnitt nach der  Linie     B-B    der     Fig.    1;

         Fig.    4 zeigt ein weiteres Ausführungs  beispiel der neuen     Schienenstossverbindung     im     Querschnitt,    und           Fig.    5 dasselbe im     wagrechten    Schnitt  nach der     Linie        C-C    der     Fig.    4;

         Fig.    6 zeigt ein drittes     Ausführungsbei-          spiel    in Draufsicht bei abgeschnittenem       Schienenkopf;          Fig.    7 zeigt ein .letztes Ausführungsbei  spiel in Seitenansicht,       Fig.    8 im     wagrechten    Schnitt nach der  Linie     D-D    der     Fig.    7, und       Fig.    9 im senkrechten Schnitt nach der  Linie     E-E    der     Fig.    7.  



  Die Verbindung der beiden Schienen  enden 10 und 11 erfolgt durch zwei den  Schienenfuss umgreifende geteilte Laschen,  die jeweils aus einem Führungsteil 12 und  einem Tragteil 13 bestehen. Die     Führungs-          und    Tragteile sind oberhalb und unterhalb  des Schienenfusses miteinander verschraubt,  wobei eine Anlage der in die Laschenkammer  eingeklemmten Führungsteile, deren obere  Anlagekante zweckmässig abgerundet ist, nur  an zwei Stellen     a,   <I>b</I> der Schienen     (Fig.    3, 4  und 9) erfolgt.

   Zum     weiteren        Toleranzen-          aus.gleich    kann zwischen der Auflagefläche  des Schienenfusses und den untern Laschen  schenkeln eine elastische     Zwischenlage,    zum  Beispiel eine Holzplatte 14 angeordnet sein,  die     beispielsweise    keilartig abgeschrägt sein  kann.  



  Bei dem dargestellten     AusTührungsbei-          spiel    nach     Fig.    1     bis    3 sind die Laschenteile  an den einander zugekehrten Enden so aus  gebildet, dass     die    Führungsteile 12 oberhalb  und die Tragteile 13 unterhalb des Schienen  fusses teilweise über das Schienenende hin  ausragende,     übereinandergreifende    Verlänge  rungen 12' und 13' besitzen.

   Die überstehen  den Verlängerungen 13' ,der     Laschentragteile          vermitteln    die Auflage der Schienenenden  auf die den     Schienenenden        jeweils    gegenüber  liegenden Laschenteile, wodurch erreicht  wird, dass. beim Befahren des einen Schienen  endes der Druck durch den Schienenfuss auf  den Tragteil des gegenüberliegenden Schie  nenendes übertragen und letzteres um das  gleiche Mass wie     das    andere Schienenende  heruntergezogen wird.

   Auf diese Weise wird  beim     Überfahren,    des     Schienenstosses    stets    eine gleiche Höhenlage der beiden Schienen  enden     gewährleistet    und die Schlagwirkung  der Räder vermieden.  



  Die vorstehenden Verlängerungen 12' der       Laschenführungsteile    bezwecken die seitliche  Anlage der Führungsteile 12 an den jeweils  gegenüberliegenden Schienenenden, um diese  in gleicher Richtung zu halten und ein seit  liches Ausweichen der Schienen beim Über  fahren der Stossstelle zu verhindern.

   Die Ver  längerungen 12' der Führungsteile können,  wie das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1 bis  3 veranschaulicht, zu diesem Zwecke nach  der dem Schienensteg zugekehrten Seite hin  um so viel gegenüber der übrigen oberhalb  des Schienenfusses liegenden Partie der Füh  rungsteile vorstehend ausgebildet sein, dass  sie beim Verschrauben der Laschen mit  Sicherheit fest gegen den Steg beider  Schienenenden gepresst werden, wobei gleich  zeitig eine Spannung ähnlich wie bei der  Verwendung von Federringen erzeugt wird,  die das Lockerwerden der Verbindungs  schrauben verhindert.  



  Um trotz der Verwendung geteilter Ver  bindungslaschen eine sichere, als geschlos  senes Ganzes wirkende Verbindung zu erhal  ten, sind zweckmässig die jeweils zusammen  gehörigen     Führungs-    und Tragteile in der       Längsrichtung    nachgiebig miteinander ver  bunden.

   Dies wird, wie die Ausführungsbei  spiele nach     Fig.    6 bis 9 veranschaulichen,       vorteilhaft    in der Weise vorgenommen, dass  man die     einander    zugekehrten Enden der       Führungs-    und Tragweite oberhalb des  Schienenfusses lose     ineinandergreifen        lässt.     derart,     @dass    die als Klaue ausgebildete Ver  längerung 12' des Führungsteils mit Spiel  in eine Nut 15 des Tragteils eingreift. Es  kann auch ebensogut das Ende des Tragteils  als Klaue ausgebildet sein und in eine Nut  des     Führungsteils    greifen.

   Auf diese Weise  werden die Laschenteile nicht nur zu einem  zusammenhängenden Ganzen, sondern auch       insoweit    nachgiebig miteinander verbunden,  als für eine gegenseitige Verschiebung der  Laschenteile zwecks Ausgleich der bei Deh  nung oder Schrumpfung der Schienen ent-      stehenden Längendifferenzen erforderlich ist.  An Stelle einer klauen- oder hakenartigen  Verbindung der Laschenteile können auch  andere     geeignete    Verbindungsarten gewählt  werden.  



  Bei in zwei Richtungen befahrenen  Schienensträngen  erden zweckmässig die  Laschen, wie die     Fig.    2 und 3 veranschau  lichen, so angeordnet, dass an jedem Schienen  ende ein Tragteil und ein Führungsteil be  festigt ist. Bei einseitig befahrenen Schienen  strängen können dagegen die Laschen, wie  die     Fig.    8 veranschaulicht, so angeordnet  sein, dass die beiden Führungsteile an dem  einen und die beiden Tragteile an dem an  dern Schienenende     befestigt    sind.  



  Um eine günstigere Kräfteverteilung auch  auf die Führungsteile 12 zu bewirken, lässt  man zweckmässig die den Schienenstoss     un-          lerfangenden    Verlängerungen 13' der beiden  Tragteile 13     kammzapfenartig    in die Füh  rungsteile eingreifen.  



  Wenn die Laschen so angeordnet sind,  dass jedes Schienenende einen Tragteil und  einen Führungsteil aufweist, so können wei  terhin Verschiebungen der beiden Schienen  enden verhindert werden, indem an den sich  gegenüberliegenden Enden der Verlängerun  gen 13' der Tragteile ebenso     kammzapfen-          artig        ineinandergreifende    Vor- und Rück  sprünge, wie die     Fig.    4 und 5 zeigen, vor  gesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schienenstossverbindung mit den Schie nenfuss umschliessenden geteilten Verbin dungslaschen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslaschen aus Führungs- und Tragteilen bestehen, von denen die Führungs teile (12) oberhalb und die Tragteile (13) unterhalb des Schienenfusses an den einander zugekehrten Enden teilweise über die Schie nenenden hinausragende, übereinandergrei- fende Verlängerungen (12' bezw. 13') be sitzen, und dass die Verlängerung jedes Trag teils zur Unterstützung des dem Tragteil zu gekehrten Schienenendes dient.
    U NTERAN SPRMIE 1. Schienenstossverbindung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine in der Längsrichtung nachgiebige Verbindung der Führungs- und Tragteile. 2. Schienenstoss.verbindung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die jeweils zusammen gehörigen Führungs- und Tragteile (12.
    13) an ihren einander zugekehrten Enden oberhalb des Schienenfusses lose ineinan- dergreifen derart, dass die als Klaue aus gebildete Verlängerung (12') des Füh rungsteils (12) mit Spiel in eine Nut (15) des Tragteils (13) greift.
    3. Schienenstossverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Schienenende ein Tragteil und ein Führungsteil befestigt ist, wobei die den Schienenstoss unterfangenden Verlänge rungen (13') der beiden Tragteile an den einander zugekehrten, sich gegenüberlie genden Enden kammzapfenartig ineinan- .dergreifen.
CH162069D 1932-01-26 1932-01-26 Schienenstossverbindung. CH162069A (de)

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CH162069T 1932-01-26

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