CH162128A - Verfahren zur Herstellung von Schuhbeschlagstreifen aus Bandeisen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhbeschlagstreifen aus Bandeisen.

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CH162128A
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Felix Ing Grohs
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Felix Ing Grohs
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      Verfahreii    zur Herstellung     voii        Schuhbeschlagstreifeii    aus Bandeisen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von     Schuhbeschlagstreifen    aus  Bandeisen.  



  Erfindungsgemäss wird als     Ausgangs-          inaterial    ein Bandeisen von     Vähnlicheni    Profil  verwendet, dessen stärker als die Flanschen  dimensionierter Steg zur Bildung der Nagel  köpfe in gewissen Abständen bis auf die       Flanschstärke    ausgenommen und der zur An  lage an den Sohlenrand dienende Flansch  senkrecht abgebogen wird, während der andere  an der Auftrittsfläche der Sohle zu     befesti-          ,gende    Flansch zwecks Ermöglichung der  <B>1</B>  Biegung des Bandeisens in die     Umrissform     der Sohle     bezw.    des Absatzes mit keilförmigen  Ausschnitten versehen wird.  



  Es sind Schuhbeschläge bekannt, die aus  einem Stabeisen     trapezförmigen    Querschnittes  bestehen, das in Abständen breitgedrückt und  wenigstens an einzelnen dieser breitgedrückten  Stellen mit Löchern zur Aufnahme von Stiften  zwecks Befestigung des Schuhbeschlages an  der     Schulisohle    versehen ist. Diese Beschläge    lassen sich wegen der grossen Stärke des       Profiles    und der breitgedrückten Teile nur  schwer biegen und genau an den Sohlenrand  anlegen. Der Sohlenrand ist nur an den Stellen  der abgebogenen Verbreiterungen geschützt.  Die Herstellung der Verbreiterungen bedingt  die Verwendung von     weiehem    Material.  



  Es ist auch bekannt, bei Absatzplatten       mitauf        derAbsatztrittflächeliegendemFlansch     in demselben Ausschnitte vorzusehen, um das  Biegen des     Profiles    (im     den    Absatzrand zu  erleichtern. Da jedoch immer noch der starke  Steg gebogen werden     muss,    ist ein genaues  Anpassen an die Krümmung des Absatzrandes  nicht möglich.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt die  angeführten Nachteile bekannter Ausführun  gen. Wenn die Ausschnitte in dem auf der  Sohlen- oder     Absatztrittfläche    aufliegenden.  Flansche zwischen den Nagelköpfen bis zum  Ansatz des abgebogenen zweiten     Plansches     am Steg geführt werden, wird es beim An  passen an den Sohlen- oder Absatzrand nur      nötig, den dünnen, abgebogenen Flansch zu  biegen, der somit leicht und     vollkoinmen     passend um den Sohlen- oder Absatzrand ge  legt werden kann. Da das Material des Steges  zwischen den verbleibenden Nägeln zum Bei  spiel durch Stanzen, Fräsen     ete.    vollkommen  entfernt wird, ist die Art des Materiales, ob  weich oder hart, vollkommen belanglos.

   Der  abgebogene Flansch kann nach dem Abbiegen  durchlaufend an die Seitenfläche der Sohle  oder des Absatzes angelegt werden und schützt  dieselben dann auf     die'ganze    Länge.  



  Nach einer Ausführungsform     desVerfahrens     kann dieser Flansch bereits während der     Aus-          walzung    des     Profileisens    gleich senkrecht auf  den zweiten Plansch gewalzt werden.  



  Als Ausgangsmaterial für das Bandeisen  kann auch ein Band gleicher Stärke verwen  det werden, in dessen mittleren Teil man  zum Beispiel durch Walzen eine den Steg  bildende     Ausbiegung    herstellt.<B>.</B>  



  Die Zeichnung zeigt nach dem Verfahren  hergestellte     Beschlagstreifen    in mehreren Aus  führungsbeispielen.     Fig.   <B>1</B> stellt den Beschlag  auf einem<B>Stück</B> Sohle in der Ansicht von  unten,     Fig.    2 in Seitenansicht dar.     Fig.   <B>3</B>  zeigt ein zur Herstellung des     Beschlagstreifens     bestimmtes     T-Profil    in Querschnitt,     Seiten-          ansieht    und Draufsicht. In     Fig.    4 sind einige  Profilformen des     Beschlagstreifens    dargestellt.  



  Der Steg des Bandeisens von     T-förmigem     Querschnitt     (Fig.   <B>8)</B> wird in den Teilen<B>1</B>  ausgenommen,<B>so</B>     dass    die Nägel 2 stehen  bleiben. Diese besitzen rechteckige Form mit  durch die Erzeugung bedingter     Konizität.     Ferner werden die Löcher<B>3</B> für die Be  festigungsmittel in den beiden Flanschen 4  und<B>6</B> hergestellt, der Flansch 4 mit drei  eckigen Einschnitten<B>5</B> versehen, um das Band  entsprechend der     Krüinmung    des Sohlen- oder  Absatzumrisses biegen zu können und der  Flansch<B>6</B> zur Anlage am Sohlen- oder<B>Ab-</B>  satzrand abgebogen.  



  Der so hergestellte     Beschlagstreifen    wird  nun in der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten Weise  längs des Sohlenrandes<B>7</B> gebogen und an  gelegt und mittelst Stiften<B>9</B> und<B>10</B> von  unten und von der Seite an der Sohle be-    festigt. Aus     Fig.   <B>1</B> ist auch ersichtlich,     dass          Beschlaustreifen    beliebiger Länge verwendet  werden können.  



  Die obern Flächen der Flanschen können  an den Stellen, wo die Bohrungen für die  Befestigungsstifte vorgesehen werden, Längs  rillen<B>11</B>     (Fig.   <B>3)</B> besitzen.  



  In     Fig.    4 sind beispielsweise einige Profile  des Bandeisens dargestellt, und zwar ein     T-          ähnliches    Profil mit     spitzzulaufendem    Steg für  Eisbegehung, ein Profil, bei welchem der eine  Flansch bereits bei der Herstellung abgebogen  -wurde, ein durch Ausbiegen des Bandes her  gestelltes     Vähnliches    Profil, ein gleiches  Profil, bei welchem ebenfalls der eine Flansch  gleich senkrecht zum zweiten hergestellt wurde  und ein     T-Profil,    bei welchem die     Trittfläche     des Steges     ausgenominen    ist.  



  Für die Mitte     und    eventuell auch<B>für</B> die  seitlichen Ränder der Sohle können vom     T-          Profileisen    kleine Stücke     abgelängt    und ohne  Abbiegen des Flansches an der Sohle be  festigt werden. In diesem Falle können zur  bessern Befestigung von der Auflageseite aus  <B>in</B> den Steg ein oder mehrere Löcher gebohrt  werden, in welche     Sohlenbefestigungsstifte     eingetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schubbe- schlagstreifen aus Bandeisen, dadurch gekenn zeichnet, dass als Ausgangsmaterial ein Band eisen von T-ähnlichein Profil verwendet wird, dessen stärker als die Flanschen diniensionier- ter Steg zur Bildung der Nagelköpfe in ge wissen Abständen bis auf die Flanschstärke ausgenommen und der zur Anlage an den Sohlenrand dienende Flansch senkrecht ab gebogen wird, während der andere,
    an der Auftrittfläche der Sohle zu bef estigende Flansch zwecks Ermöglichung der Biegung des Band eisens in die Umrissform der Sohle beziehungs weise des Absatzes mit keilförmigen Aus schnitten versehen wird. <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die keilförmigen Aus- schnitte in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Nagelköpfen bis zum abge bogenen Flansch geführt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche der Flanschen an den Stellen, wo die Befestigungslöcher zu liegen kominen, Längsrillen eingearbeitet werden. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Anlage an den Sohlenrand dienende Flansch bereits bei der Auswalzung des Profileisens serik- recht auf den zweiten Flansch gewalzt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial ein Eisenband von überall gleicher Stärke mit durch eine Ausbiegung seiner Mittelpartie gebildetem hohlem Steg verwendet wird.
CH162128D 1931-06-10 1932-06-02 Verfahren zur Herstellung von Schuhbeschlagstreifen aus Bandeisen. CH162128A (de)

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