CH162133A - Fleischwürfelschneidmaschine. - Google Patents

Fleischwürfelschneidmaschine.

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CH162133A
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CH
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Inventor
Maschinenfabrik Aktie Wunderli
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Fritz Wunderli Maschinenfabrik
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
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Description


      Fleisehwürfelsehneidmasehine.       Es sind     Fleischwürfelschneidmaschinen    be  kannt, bei denen das Fleisch mittelst um  laufender Messer     (Schueidmesserwalzen)    in  Längsstreifen und einem senkrecht dazu wir  kenden     Querschneider    in     Querrichtung    zer  schnitten wird. Bei den bekannten Maschinen  dieser Art besteht der Nachteil, dass stets ein       Restvon    Fleisch im Ausgangskanal beziehungs  weise an der Austrittsöffnung hängen bleibt.  Dabei erschwert die meist unverständliche  Bauart ein einfaches Zerlegen der Maschine  und damit das Reinigen derselben.  



  Erfindungsgemäss ist die den Gegenstand  vorliegender Erfindung bildende Fleischwürfel=       schneidmaschine    zwecks Vermeidung von zu  rückbleibenden Fleischresten mit einem A.us  stösser ausgerüstet, der die bereits längsge  schnittenen     Streifen,    die aber nicht mehr unter       Vorschubwirkung    der Messerwalze stehen,       zwangläufig    und restlos dem Querschneider  zustösst. Der letztere kann derart am Um  fang einer Trommel angeordnet sein, dass nur  ein vorstehendes, mit einer Schneide versehenes    Bogenstück den Ausstosskanal durch einen       Querschlitz    durchstreifen kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt durch die Maschine,       Fig.    2 einen Querschnitt durch die Ma  schine nach der Linie     II-II    der     Fig.    1,       Fig.    3-6 sind Einzelheiten, zum Teil im  Schnitt.  



  Die dargestellte Maschine besitzt ein Ge  häuse 1, welches die umlaufenden Messer und  deren Antriebsvorrichtung, sowie einen     Aus-          stösser    enthält. Am Gehäuse 1 ist ein Deckel 2  mittelst Scharnieren     angelenkt,    welcher ge  stattet, das den     Querschnitt    ausführende  Messer zugänglich zu machen. Ein weiterer  Klappdeckel 4 umschliesst eine Messerwalze  zum Schneiden des Fleisches in Längsstreifen.  Im Deckel 4 ist ein Einführungstrichter 6  vorgesehen, während der Deckel 2 mit einer  Führung für das an     derUnterseite    des Deckels 2  austretende zerschnittene Fleisch versehen ist.      Im Gehäuse 1 ist eine Welle 8 drehbar  gelagert. Auf dieser Welle sitzt ein Zahn  rad 9 und ein Zahnrad 10.

   Das Zahnrad 9  kämmt mit dem     Ritzel    11 auf einer von Hand  oder motorisch angetriebenen Welle 12. Das  freie Ende der Welle 8 ragt in den durch  den Deckel 2 abgeschlossenen Raum und  trägt eine Trommel 3, die mittelst der Flügel  mutter 13 lösbar auf dem Wellenende befe  stigt ist. Ein Messer 14 ist auf einem Teil  des Umfanges der Trommel 12 befestigt, der  art, dass die Schnittkante dieses Messers zwecks  Erzeugung eines ziehenden Schnittes zur Um  gangsrichtung der Trommel geneigt ist. Des  Zahnrad 10 steht in Eingriff mit einem Zahn  rad 15, welches auf einer zweiten, im Ge  häuse 1 gelagerten Welle 16 sitzt, und welche  eine Kurventrommel 17 trägt. Eine dritte im  Gehäuse 1 gelagerte Welle 18 trägt ein Zahn  rad 19 und einen Winkeltrieb 20.

   Am Ge  häuse 1 ist ein weiteres zweiteiliges     Gehäuse    21,  22     (Fig.    2) befestigt, welches zwei Wellen 23,  24 enthält. Auf der Welle 24 sitzt ein Winkel  trieb 25 und ein Stirnrad 26. Auf der Welle 23  ist ein Stirnrad 27 befestigt. Der Winkel  trieb 25 kämmt mit dem Winkeltrieb 20 und  das Stirnrad 26 mit dem Stirnrad 27. Auf  den freien Enden der Wellen 24, 23 ist eine  Messerwalze 28 beziehungsweise eine mit dieser  zusammenarbeitende, mit Nuten versehene  Walze 29 aufgesteckt. Zum Mitnehmen der  Messerwalze und der     Nutenwalze    sind die  Wellen 23 und 24 quer durchsetzende Stifte  30     bezw.    31 vorgesehen, welche in Aus  nehmungen     dieserWalzen    eintreten.

   Ein     kamm-          förmiger    Abstreifer 32     (Fig.    1) ragt mit seinen  Zähnen in die Nuten der Walze 29. Der Ab  streifer 32. sitzt auf einer drehbar im Ge  häuse 21, 22 gelagerten. Stange 33 mit Be  dienungsknopf 34. Durch Drehen dieses  Knopfes können die Zähne des Abstreifers 32  aus den Nuten der     Nutenwalze    ausgerückt  werden, so dass diese leicht von der Welle 23  abgezogen werden kann. Ein weiterer     kamm-          förmiger    Abstreifer 35' ragt mit seinen Zähnen  zwischen die Messer der Messerwalze. Dieser  Abstreifer 35' ist auf zwei im     Gehäuse    22  befestigten Bolzen 36' aufgeschoben.

      Zum Auslassen des letzten Restes des in  die Maschine eingeführten Fleisches ist ein       auslösbarer        Ausstösser    80 mit zugehöriger       Antriebsvorrichtung    vorgesehen. Der     Ausstös-          ser    80 besteht aus einer Anzahl Lamellen,  die zwischen die Messer der Messerwalze 28  eintreten können.     Fig.    1 zeigt den     Ausstösser    80  in der Ruhelage; die     Fig.    3 in der untersten       Endlage.     



       Fig.    6 veranschaulicht den     Ausstösser    für  sich allein in Draufsicht. Der     Ausstösser    80  sitzt schwenkbar auf einem Zapfen 35, wel  cher in einem Ende 36 eines Winkelhebels 36,  37 gelagert ist. Der Winkelhebel 36, 37 seiner  seits ist um eine im Gehäuse 1 drehbar ge  lagerte Welle 38 schwenkbar. Das Ende 37  des Winkelhebels trägt eine Rolle 39, welche  mit der Steuerkante der Kurventrommel 17  zusammenarbeitet. Eine Zugfeder 40, welche  am einen Ende am Gehäuse 1 und am andern  Ende in einen Ansatz 42 des Winkelhebels 36,  37 eingehängt ist, ist bestrebt, die Rolle 39  mit der Steuerkante der Kurventrommel 17  in Berührung zu halten.  



  Zum Ein- und Ausrücken der den     Aus-          stösser    betätigenden Vorrichtung, ist ein Hand  hebel 44 vorgesehen. Der Handhebel 44 ist  mit einer im Gehäuse 1 drehbar gelagerten  Welle 45 fest verbunden. Im Innern des Ge  häuses trägt diese Welle 45 einen Arm .46  mit einem Zapfen 47     (Fig.    6). Eine Flach  schiene 48 ist im Gehäuse 1 in ihrer Längs  richtung entgegen der Wirkung einer Zug  feder 48' verschiebbar gelagert. Die     Schiene    48  besitzt eine     Ausnehmung    49, in welche der  Zapfen 47 eingreift. Durch     Verschwenken    des  Handhebels 44 kann daher die Spule 48 in  ihrer     Längsrichtung    hin- und hergeschoben  werden.

   Auf der Schiene 48 ist ein Winkel 50  aufgeschraubt, der mit einer Nase 51 ver  sehen ist, Die Nase 51 arbeitet mit einem  Sperrbolzen 52, welcher am Hebel 36, 37  befestigt ist. zusammen, derart, dass die  Schiene 48 nur verschoben werden     kann,     nachdem durch Anheben des Hebelarmes 36  der Sperrbolzen 52 soweit nach oben .bewegt  wurde, dass die Nase 51 unter dem Sperr  bolzen durchgleiten kann.     .Dieses        Anheben              ,rfolgt    von der Kurventrommel 17 aus; bei  ,irrer bestimmten gegenseitigen Lage des  Messers 14 und des     Ausstössers    80.

   Ein an       ier    Schiene 48 befestigter Arm 53 drückt       )eim    Verschieben der Schiene den     Ausstösser     lach vorn, so dass er     zwisehen    Messer     und          Kutenwalze    eintreten kann. Ist der Hebel 36,  37 frei, so kann die Rolle 39 unter Wirkung       3er    Feder 40 längs der Steuerfläche der       Kurventrommel    abrollen, wobei der     Ausstösser,          1er    Kurvenform der Steuerfläche entsprechend,  absatzweise nach unten in die Lage nach       Fig.    3 bewegt wird.

   Diese absatzweise Be  wegung bezweckt ein derartiges Fördern des  Fleischrestes, dass die abgetrennten Schnitzel  annähernd gleich gross ausfallen.  



  Auf der Welle 38, mit welcher der Hebel 36,  37     verstiftet    ist, sitzt der Handhebel 43       (Fig.    4). Ein     Mitnehmerstift    54, der in- der  Welle 38 befestigt ist, ragt in einen Aus  schnitt 55 des Handhebels 43, so dass sich  dieser letztere auf der Welle 38 um einen  der Breite des Ausschnittes entsprechenden  Winkel drehen kann. Durch irgendwelche  Einrichtung werden zwei Endlagen des Hebels  43 bestimmt.  



       Fig.    1 zeigt die Ruhestellung des     Aus-          stössers    80 beim Stillstand der Maschine. In  dieser Stellung, in welcher der     Ausstösser    80  die Rückwand des     Einfülltrichters    6 bildet,  greifen die Lamellen des     Ausstössers    in die  Messerwalze 28 hinein, so dass diese und die  Führungsrolle 29 zusammen mit dem Ab  streifer 35' nicht von ihren Lagerzapfen ab  gezogen werden können, wie es zum Reinigen  dieser Teile notwendig ist. Um dies zu er  möglichen, muss vorerst der     Ausstösser    80  ausser Eingriff mit der Messerwalze in die in       Fig.    1 strichpunktiert angegebene Lage ge  bracht werden.

   Diesem Zweck dient der  Hebel 43.  



  Wird der Hebel 43 nach hinten umgelegt,  so wird Welle 38 und damit Hebel 36, 37  mitgenommen, sobald die rechtsseitige Fläche  der Aussparung 55 in der Nabe des Hebels 43  am     Mitnehmerstift    54 in der Welle 38 an  liegt. In der hintern Stellung des Hebels 43    wird dieser festgelegt (nicht gezeichnet) und  erhält den Hebel 36, 37 beziehungsweise den       Ausstösser    80 in der strichpunktiert gezeich  neten Lage fest. Nach dem Reinigen der  Walzen und     Wiederaufschieben    auf ihre Lager  zapfen wird der Hebel 43 in vordere     "Normal"-          Stellung    gebracht, in welcher sich infolge der  Aussparung 55 Welle 38 beim Ausstossen frei  bewegen kann.  



  Der Ausschnitt 55 ist so bemessen, dass  sich die Welle 38 für die Förderbewegung  frei drehen kann, sobald der Hebel 43 in die  entsprechende Arbeitsstellung umgestellt ist.  Ein Teil 56     (Fig.    3) der Lamellen des     Aus-          stössers    80 ragt nach oben und besitzt eine       Ausnehmung    57. Eine Rolle 58 sitzt dreh  bar am Ende eines Schlittens 59, welcher in  einer Führung 60 gleitbar gelagert ist. Eine  Zugfeder 61 ist bestrebt, den Schlitten 59  und damit die Rolle 58 gegen den über  ragenden Teil 56 der Lamellen zu drücken  und     infolgederHebelwirkung        denAusstösser80     gegen den Anschlag 53, also in der Normal  lage zu halten.

   Die     Ausnehmung    57 ist vor  gesehen, damit der     Ausstösser    beim völligen  Ausschwenken in die strichpunktierte Stellung  frei um die Rolle herumschwenken kann, um  so mit möglichst wenig     Kraftaufwand    am  Hebel 43 auszukommen, da sonst durch Ver  schieben des Schlittens 59 nach rechts die  Zugfeder 61 auch noch überwunden werden  müsste. Dieser Schlitten 59 dient dazu, den       Ausstösser    80 durch Federkraft in der in       Fig.1    in ausgezogenen Linien angegebenen  Stellung zu halten.

   Ohne diese Vorrichtung  würde der     Ausstösser    durch die Reibung  zwischen den Lamellen und Kreismessern  stets nach links mitgenommen und so den  nötigen freien Raum zum Zubringen des  Fleisches versperren. Zum Entspannen der  Feder 61 beim Entfernen des     Ausstössers    wird  die Welle 38 mittelst des Handhebels ge  dreht, so dass der Hebel 36, 37 soweit nach  oben geht, dass ein Ansatz 62 am obern Ende  des     Ausstössers    gegen die Wandung des Ge  häuses 1 anstösst und eine Drehung des     Aus-          stössers    um seinen Drehzapfen bewirkt, in die  strichpunktiert angegebene Lage.

   Die Wirkung      der Feder 61 wird dabei aufgehoben, so dass  der     Ausstösser    leicht entfernt werden kann.  Die Wirkungsweise ist folgende  Das zu schneidende Fleisch wird durch  die     Einfüllöffnung    6 zwischen die Walzen 28  und 29 eingeführt und dabei durch die Messer  walze 28 in .Längsstreifen zerschnitten. Beim  Austreten aus den Walzen bewirkt das um  laufende Messer 14 das Durchschneiden des       austretenden,    in der Längsrichtung geschnit  tenen Stranges, in der Querrichtung, wobei  dieses Messer 14 mit der Kante der Austritts  öffnung zusammenarbeitet.

   Das durch die  Messerwalze und das Messer 14 in Wurfel  chen geschnittene Fleisch fällt durch die  Führung 7 nach unten in ein bereitgestelltes  Gefäss oder     dergl.    Nachdem der letzte Rest  des Fleisches in den Trichter eingeführt wurde,  wird der Hebel 44 so umgelegt, dass der     Aus-          stösser    80 in der     obenstehend    beschriebenen  Weise zu arbeiten beginnt und den letzten  Rest des Fleisches aus der Maschine entfernt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fleischwürfelschneidmaschine, insbeson dere für rohes Fleisch, mit vorschubartig wirkenden Schneidmesserwalzen zur Erzeugung von Längsstreifen und einem senkrecht dazu wirkenden Querschneider, dadurch gekenn zeichnet, dass die Maschine- mit einem Aus- stösser für zurückbleibende Fleischresten aus gerüstet ist, welcher die bereits längsge schnittenen Streifen, die aber nicht mehr unter Vorschubwirkung der Messerwalze stehen, zwangläufig und restlos dein Querschneider zustösst.
    UNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den Querschnitt ausführende Messer derart am Umfang einer Trommel angeordnet ist, dass nur ein vorstehendes, mit einer Schneide ver- sehenes Bogenstück den Ausstosskanal durch einen Querschlitz durchstreifen kann und somit jedes Verschleudern von Fleisch abschnitten verhindert. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Ausstössers (80) von der Welle des Quer schneiders abhängig ist, und zwar derart, dass nach dem jeweiligen Schnitt des Quer schneiders der Ausstösser ruckweise um die normale Schnitzellänge vorgestossen und nach vollständigem Durchtritt in seine Ruhelage geschoben wird. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Ausstösser (80) in seiner Ruhe lage die Rückwand des Einfülltrichters bildet. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH162133D 1931-05-29 1932-04-07 Fleischwürfelschneidmaschine. CH162133A (de)

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