CH162154A - Maschine zur Herstellung von für weitere Verarbeitung zu Zündstreifen bestimmten Hölzerstreifenstücken. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von für weitere Verarbeitung zu Zündstreifen bestimmten Hölzerstreifenstücken.

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CH162154A
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Fornander Aktiebolage Siefvert
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Siefvert & Fornander Ab
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  Maschine zur Herstellung von für weitere     Terarbeitung    zu     Zündstreifen     bestimmten     Hölzerstreifenstüeken.       Die     vorliegende    Erfindung     bezieht    sich  auf eine Maschine zur Herstellung solcher  für weitere Verarbeitung zu     Zündstreifen     bestimmten     Hölzerstreifenstücke,        welehe    aus  an dem einen Ende in einem gemeinsamen  Fussstreifen zusammenhängenden Hölzern be  stehen, die bekanntermassen zur Bildung von  sogenannten Buchzündern nach (dem Tunken.       gewöhnlith    an     -einer    Hülle     befestigt    werden.

    Bei der Herstellung derartiger     Hölzerstreifen-          stücke    wurde bisher     beispielsweise    in der  Weise verfahren,     da.ss    ein zum Beispiel     aus     Pappe bestehender Materialstreifen     ,zwecks     Ausstanzen der einzelnen Hölzer,     Formung     ihrer     .Spitzen,    Schwächung der     Hölzer    am  Fusse, Drucken der Reklame,     Schränkung     oder dergleichen unter gleichmässig arbeiten  den Walzen weiterbewegt wurde.

   Es hat  sich jedoch gezeigt,     dass    es bei derartigen  Einrichtungen mit     Schwierigkeiten    verbun  den ist, ein     befriedigendes    Stanzen zu er  zielen, weil die Hölzer oder das weggestanzte    Material     zwischen    den     radial    angeordneten       Stanzmessern    der Walzen     _    sitzen bleiben,  indem die gegenseitigen Abstände dieser Mes  ser gegen die Mitte der Walze abnehmen.  Da weiter die Hölzer am Fuss geschwächt  und an den Enden gespitzt werden sollen,  werden die     Stanzwerkzeugesehr    kompliziert,  so dass das     Auswechseln    beschädigter Messer  schwierig ist.

   Bei Aufteilung der Arbeit auf  mehrere Arbeitsgänge ist es nicht möglich,  die Werkstücke in genaue Lage bezüglich der  Werkzeuge zu bringen. Auch beim Vorschub  eines zusammenhängenden Materialstreifens  unter eine Reihe vor-     und    rückgehender       Stanz-    und     Schränkwerkzeuge    lassen sich die  langen, durch .das Stanzen geschwächten  Streifen während der folgenden Bearbeitung  nur schlecht handhaben.

   Für die Herstellung  von     Hölzerstreifenstücken    aus Holz können  ausserdem die     erwähnten        Maschinen    nicht  vorteilhaft     Verwendung    finden, weil lange       Fournierstreifen    an     mehreren    Stellen Ast-      löcher und andere Materialfehler aufweisen  und die fehlerhaften Teile nicht im voraus  ausgesondert werden können.  



  Die     vorliegende    Erfindung hat den  Zweck, die genannten Nachteile zu beseitigen.  Sie betrifft eine Maschine zur Herstellung  dieser     Höilzerstreifenstücke,    zum Beispiel aus  Pappe oder Holz, .die sich     dadurch    auszeich  net, dass ein beweglicher Träger zur Auf  nahme von     in        passende    Längen abgeschnit  tenen     Hölzerstreifenstücken    diese Stücke       schrittweise    in bestimmte     Arbeitslagen    in  den Bereich von zugehörigen Vorrichtungen  zum-     Verarbeiten    der     Hölzerstreifenstücke     bringt.

   Die     Hölzerstreifenstücke    können  hierbei entweder von einfacher oder doppelter  Breite sein, je nachdem das Ausstanzen der  Hölzer längs einer oder zwei Seiten vorge  nommen     wird.     



  Die Zeichnungen veranschaulichen bei  spielsweise zwei Ausführungen einer erfin  dungsgemässen Maschine.  



  In     Fig.    1 bis 5 ist eine erste Ausfüh  rungsform einer     -solchen    Maschine dargestellt.       Fig.    1 ist eine Draufsicht der     Maschine,          Fig.    2 ein senkrechter     Schnitt    nach Linie       2=-2    in     Fig.    1,       -Fig.    3 ein Schnitt nach Linie 3-3 in       Fig.    1, der eine Vorrichtung zur Einfüh  rung der     Hölzerstreifenstücke    in die beweg  lichen Träger darstellt,       Fig.    4 eine Draufsicht des untern Teils  ,der     genannten    Vorrichtung,

         Fig.    5 ein Schnitt nach Linie 5-5 in       Fig.    1, der eine Vorrichtung zum Heraus  nehmen der fertigen     Hölzerstreifen    aus den  beweglichen Trägern darstellt; in       Fig.    6 bis 9 ist ein anderes     Ausführuns-          beispiel    dargestellt;

         Fig.    6 ist eine     Draufsicht    !der Maschine,       Fig.    7 ein     senkrechter        Schnitt    nach Linie  7-7 in     Fig.    6,       Fig.    8     ein    Schnitt nach     Linie    8-8 in       Fig.    6, der eine Vorrichtung zur Einfüh  rung- der     Hölzerstreifenstücke    in die Träger  darstellt,       Fig.    9 ein     Schnitt    nach Linie 9-9 in       Fig.    6,

   der eine Vorrichtung zum Heraus-    nehmen der fertigen     Hölzerstreifen    aus den  Trägern darstellt.  



  Bei beiden     dargestellten    Ausführungen  werden die verschiedenen Mechanismen der  Maschine von einem     Gestell    getragen, das  aus zwei     Seitenböcken    1, 2 und einem .diese  vereinigenden, im     Grundriss        H-förmigen    Rah  men 3 besteht. Jeder Seitenbock trägt eine  Konsole 4     bezw.    5, die als Führung für zwei  senkrecht bewegliche Balken,     einen    obern 6  und einen untern 7, dient.

   Die Balken wer  ,den durch     Gleitstücke    8 an den     Konsolen    ge  halten     und        durch    zwei Paare Hebestangen 9,  10, von denen der     Übersichtlichkeit    wegen  nur ein Paar gezeigt ist, in Richtung von  und gegeneinander bewegt. Diese Hebestan  gen sind oben durch einen Zapfen- und  Lagerverband 11, 12     bezw.    11', 12' mit dem  entsprechenden Balken     gelenkig    verbunden,       während    ihre untern     gabelförmigen    Enden  13, 14 eine in dem Gestell gelagerte     An-          trieibsachse    15 umgreifen und von ihr ge  steuert werden.

   Diese     Achse    wind     mittelst     einer Riemenscheibe 16 angetrieben und trägt       zwischen    den Gabeln 13, 14 eine Steuernuten  scheibe 17, die auf jeder Seite mit einer  Steuernut     versehen    ist. Mit den     Steuernuten     stehen an den     Hebestangen    gelagerte Rollen  18     bezw.    19 in Eingriff, wodurch die Bal  ken 6, 7 bei     tdem    Umlauf der Steuernuten  scheibe eine durch die Form der Steuernuten       bedingte    auf- und     abwärtsgehende    Bewegung  erhalten.  



  In dem Rahmen 3 ist eine senkrechte  Achse 20     gelagert,    an deren oberem Ende der  als eine kreisrunde     Scheibe    21 ausgebildete  Träger für die     Hölzerstreifenstücke        befestigt     ist. Die Scheibe 21 besitzt sechs radiale,  in gleichem     Winkelabstand        angeordnete    Hal  ter für die     Hälzerstreifenstücke.    Jeder sol  che     Halter    besteht aus einer untern, mit       ,der    Scheibe 21 fest vereinigten oder     finit    die  ser in einem Stück ausgebildeten Platte 22  und einer obern Platte 23.

   Diese letztere ist  auf der     .Scheibe    21     ängelenkt    und     wird    durch  eine auf .der Scheibe 21 befestigte     Feder    24  mit nachgiebigem Druck gegen die entspre-           chende    untere Platte 22 in Anlage gehalten.  An     ihrem    untern Ende trägt die Achse 20  ein Zahnrad 25, das mit einem doppelt so  grossen Zahnrad 26 auf einer im Rahmen 3  gleichfalls senkrecht gelagerten Achse 27 in       Eingriff    steht.

   Die letztgenannte Achse trägt       ausserdem    unterhalb     .des    Zahnrades 26 eine  Scheibe 28, die an ihrer Unterseite zwölf  kreisförmig angeordnete Rollen 29 besitzt,       welche    auf zur Scheibe 28     senkrechten    Zap  fen gelagert sind.

   Zwischen zwei dieser Rol  len greift eine auf der Achse 15 vorgesehene       Nockenscheibe    30 solcher Form ein, dass die       Scheibe    28 während eines Teils einer vollen  Umdrehung der     Nockenscheibe    in unverän  derter Lage gehalten, aber     während,des    rest  lichen Teils     ider    Umdrehung der Nocken  scheibe um eine     zwölftel    Umdrehung vorge  dreht wird, wobei die     Nockenscheibe    in Ein  griff in den nächstfolgenden Zwischenraum  zwischen zwei Rollen 29 gelangt.

   Durch das  Zahnradgetriebe 25, 26 wird also die Achse  20 und ,dadurch auch die Scheibe 21 für  jede volle Umdrehung der     Nockenscheibe    30  und der Achse 15 um eine sechstel Umdre  hung     vorwärts        geschaltet.     



  Die Balken 6 und 7, von denen der eine  oberhalb und der andere unterhalb der  Scheibe 21 angeordnet ist, tragen die zum  Fertigstellen der     Hölzerstreifen    erforder  lichen Werkzeuge, in diesem Falle ein oberes  und ein unteres     Stanzwerkzeug    31     bezw.    31,'  zum Ausstanzen der Enden der Hölzer, so  wie ein     oberes    und ein unteres     Stanzwerk-          zerg    32     hezw.    32' zum Ausstanzen der Sei  tenkanten der Hölzer.

   Diese Paare von Stanz  werkzeugen haben den gleichen     Winkelab-          stand    wie die Halter 22, 23, das heisst<B>60'.</B>  Die Einführung der     Hölzerstreifenstücke    in  die Halter findet in einer ersten Arbeitslage  statt, das Ausstanzen in einer zweiten und  dritten, und das Herausnehmen in einer vier  ten. Die Einführung und das Herausnehmen  erfolgt in radialer Richtung. Deshalb ist  für -die zum Einführen der     Hölzerstreifen-          stücke    in die Halter     bezw.    für die zum Her  ausnehmen der fertigen Stücke aus den Hal  tern     erforderliche    Vorrichtung ein und .die-    selbe hin- und hergehende Bewegung ver  wendbar.

   Bei der in     Fig.    1 bis 5     @darge-          stellten    Ausführung werden diese beiden  Vorrichtungen von den Balken 6 und 7 ge  tragen, welche zu .diesem Zweck als Führun  gen für in der Längsrichtung der Balken  hin- und     herbewegliche    Stangen 33, 34 aus  gebildet sind, an denen .die genannten Vor  richtungen befestigt sind. Diesen Stangen  wird gleichzeitig mit der Höhenverstellung  eine deren unabhängige hin- und hergehende  Bewegung     erteilt,    und zwar von der An  triebswelle 15 der Maschine aus, welche zu       diesem'Zweck    eine Kurventrommel 35 trägt,  in deren     Steuernut    eine Rolle 36 eingreift.

    Die Rolle 36 ist an das untere Ende eines  in einer Konsole 37 gelagerten,     doppel-          armigen    Hebels 38 angebracht, dessen an  deres Ende mit einem     Querstück    39 gelen  kig verbunden ist. Dieses trägt eine vier  eckige, senkrechte Stange 40, deren Enden  in Führungen 41, 42 in den aus den Balken  6, 7 vorragenden Enden der .Stangen 33, 34.  geführt sind.

   Bei der Umdrehung der Kur  ventrommel 35 wird also dem Hebel 38, dem  Querstück 39     und    der Stange 40 eine     hin-          und    hergehende     Schwingbewegung    und den       Stangen    33, 34 eine entsprechende, hin- und  hergehende     gradlinige    Bewegung erteilt.  Die von den Stangen 33, 34 getragenen Ein  führ- und     Herausnehmevorrichtungen    erhal  ten demnach für jede Umdrehung der An  triebsachse 15 sowohl eine     wagrechte,    als  auch eine senkrechte Wechselbewegung.  



  Bei der in     Fig.   <B>1</B> bis 5 dargestellten Ma  schine wird das     Hölzerstreifenmaterial    als  ein zusammenhängendes     Materialband    zuge  führt, von welchem einzelne     Hölzerstreifen-          stücke    abgeschnitten werden, nachdem das  Band in die Halter 22, 23 eingeführt ist.  Die Vorrichtung zum     Vorbewegen    des Ban  des ist dabei dieselbe wie die Vorrichtung  zum Einführen der     Hölzerstreifenstücke    in  die Halter.

   Die betreffende Vorrichtung be  steht aus einer obern und einer untern, von  dem     obern        bezw.    dem untern Balken 6, 7  getragenen Druckplatte 43     bezw.    44, welche       Platten    bei der Bewegung der Balken gegen-      einander das Materialband 45 zwischen sieh  festklemmen und es bei ihrer darauf folgen  den Bewegung in     Richtung    gegen den Trä  ger     mitnehmen.    Das Materialband, das von  einer auf der Zeichnung nicht gezeigten Ralle  kommen kann, ruht mit seinem vordern Ende  auf einem mit Seitenführungen 46, 47     ver-          sehenen    Tisch 48, der von einer auf dem Sei  tenbock 1 angebrachten Konsole 49 getragen  wird.

   In der Konsole sind über und unter  dem Tisch 48 zwei Rollen 50, 51     gelagert,          zwischen    denen das     Materialband    vorgezogen  und nach dem Vorziehen     festgehalten    wird.  Das vordere Ende des Materialbandes wird  jedoch nicht vom Tisch getragen, der sich  nicht so     weit    nach vorn erstreckt, sondern  .es wird nur durch die     Seitenführungen    46,  47 geführt,     so    dass die     Druckplatten    von je       einer    Seite unbehindert zum Anliegen gegen  das Band bewegt werden können.

   Die obere  Druckplatte 43 ist unmittelbar an :der in dem       obern    Balken 6 verschiebbar     gelagerten     Stange 3-3 befestigt, während die untere       Druckplatte    44 von einer Konsole 52, die an  der in dem     untern    Balken 7 verschiebbar  gelagerten Stange 34 befestigt ist, federnd  getragen wird. Die Druckplatte 44 ist im  Verhältnis zu .der Konsole 52 senkrecht ver  schiebbar und wird dabei durch sie geführt,  indem eine von der Konsole nach oben  ragende senkrechte Wand 53     (Fig.    4), in  eine     sehwalbenschwanzförmige        Ausnehmung     in der Druckplatte 44 eingreift.

   In der       Druckplatte-    44 sind ausserdem zwei Bolzen  54, 55 befestigt, welche in entsprechenden       Ausböhrungen    in der     Konsole    geführt sind.  Die Bolzen dienen als Führung für je eine  von zwei zwischen der Druckplatte und der  Konsole vorgesehenen Druckfedern 541, 551,  so dass     -das    Materialband mit nachgiebigem  Druck zwischen den     Platten    43 und 44 fest  gehalten wird, wenn diese zusammengeführt  sind.  



  -In der     Mitte    sind die     beiden    Druckplatten  ausgebogen, so dass sie zwischen sich einen  freien Raum bilden, in den bei der Bewe  gung der Druckplatten in Richtung gegen die  Scheibe 21 die     Halterplatten    22, 23 unbe-    hindert eintreten können. Auch die aufrecht  stehende Wand 53 besitzt eine derartige mitt  lere     Ausnehmung,    um das     Vorbewegen    der  Druckplatten bis zu einer Linie mit den Hal  tern 22, 23 nicht zu verhindern.  



  An der Konsole - 52 und der von dieser  nach oben ragenden Wand 53 ist ein senk  rechter Richtung verschiebbares Abschneide  messer 56 gelagert. Dieses Messer     befindet     sich mit seiner Schneide normalerweise  etwas unterhalb der Oberseite .der Druck  platte 44. Zur     Führung    ,des Messers sind  zwei     Leisten    57, 58 angeordnet. Unten trägt  das Messer eine Rolle 59, die bei der     hin-          und    hergehenden Bewegung der Konsole 52  von einem Anschlag 60 betätigt wird, wel  cher an dem äussern Ende eines auf der       Unterseite    des Balkens 7     befestigten    Armes  61     (Fig.    3) angeordnet ist.

   Die     Ausbiegung     in der obern Druckplatte 43 erstreckt sich  nicht durch die ganze Platte, sondern wird  gegen die     Vorsehubrollen    durch eine Wand  62 abgeschlossen, die bei der Aufwärtsbewe  gung des     Abschneidmessers    mit diesem zu  sammenarbeitet.   Um die fertigen     Hölzerstreifenstücke    aus  den Haltern herauszunehmen, sind ein oberes  und ein unteres     Herausnehmeglied    vorgese  hen, welche an den verschiebbaren     Stangen     33, 34 in dem     obern        bezw.    untern Balken  befestigt sind.

   Das obere     Herausnehmeglied     besteht aus einer Druckplatte 63     (Fig.    2  und 5), die in ihrer Mitte eine durchgehende       Ausbiegung    besitzt, um die obere Halter  platte 23     freitreten    zu lassen. Das untere       Herausnehmeglied    besteht aus einer mit der  Stange 34 fest verbundenen Konsole 64, die  zwei Platten 65, 66 trägt, welche auf je einer  Seite der Halter 22, 23 angeordnet sind. Die  Platten 65, 66 sind mit Anschlägen 71, 72  versehen, die sich über die Oberseite der Plat  ten erheben.  



  Der     Herausnehmelage    gegenüber ist ein  Magazin 68 für die fertigen     Hölzerstreifen-          stücke    67 angeordnet. Dieses Magazin be  findet sich mit seiner obern Mündung etwas  unterhalb derjenigen Höhenlage;

   in welcher      sich die von der Scheibe 21 getragenen     Höl-          zerstreifen    befinden, und ist an seiner der  Scheibe     zugekehrten    Seite mit     Ausnehmun-          gen    69, 70     (Fig.    5) für die Platten 65, 66  versehen. so dass die     Herausnehmeglieder    in  eine     über    dem Magazin befindliche Abgabe  sage unbehindert gebracht werden können.  Das Magazin ist oben senkrecht, aber unten  zu einer     wagrechten    oder schrägen Stellung  gebogen.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist die  folgende:  Wenn die     Druckplatten    43., 44 die auf der  Zeichnung dargestellte Lage einnehmen, sich  also im grösstmöglichen Abstand von der  Scheibe 21 befinden, während .die Balken 6  und 7 gleichzeitig ihre höchste     bezw.    niedrig  ste Lage einnehmen, befindet sich das Ma  terialband 45 nach einer vorangegangenen  Arbeitsfolge mit seiner vordern Kante der in       Vorschubrichtung    vordern Kante der Druck  platten gerade gegenüber. Der Bewegungs  antrieb für die Balken 6, 7 und die in ihnen  verschiebbar     gelagerten    Stangen 33, 34 ist  derart, dass die Balken sich zunächst zusam  men bewegen, ohne dass die Stangen hierbei  in ihrer Längsrichtung verschoben werden.

    Dadurch werden die     Druckplatten    43, 44 zur  Anlage gegen die Seiten des Materialbandes  45 gebracht, so dass das Band mit einer von  der Stärke der Federn 54' und 5-5' abhän  gigen Kraft zwischen den Platten festge  klemmt wird. Bei der darauf folgenden  Verschiebung der Stangen 33, 34 (nach rechts  in     Fig.    1 und 2)     nehmen    die     Druckplatten     bei ihrer Bewegung zunächst das Material  band 45 in Richtung gegen ein Paar leerer  Halter 22, 23 mit, welches     während    einer vor  angegangenen Arbeitsstufe in die Einfüh  rungslage schaltweise gedreht worden ist.

    Nachdem sie indessen eine der Breite der       Hölzerstreifen    entsprechende Strecke zurück  gelegt haben, stösst die Rolle 59 gegen den  Anschlag 60 am Arm 61 und hebt dabei .das       Abschneidemesser    56, so dass zwischen dem  Messer und der Wand 62 auf .der Druck-    platte 43 ein     Hölzerstreifenstück        abgeschnit,            ten    wird. Durch die Rollen 50, 51 wird dann  das Materialband in seiner Lage festgehalten,  während .das abgeschnittene     Hölzerstreifen-          stück    von den Druckplatten 43, 44 weiter  bewegt wird.

   Schon bevor das Abschneide  messer in Wirksamkeit trat, waren indessen  die Platten 43, 44 mit dem Materialband so  weit im Verhältnis zu .den Haltern 22, 23       vorbewegt,    dass diese in den mittleren Zwi  schenraum zwischen den Platten hineinge  langten und das Materialband also mit sei  nem vordern Ende zwischen die obere und  untere     Halterplatte    hineingeführt War. Bei  der fortgesetzten Bewegung der Einführungs  vorrichtung wird dann das abgeschnittene       Hölzerstreifenstück    vollständig zwischen die  Halter geschoben.  



  Die Balken werden darnach auseinander  bewegt, wobei die     Einführvorrichtung    von  ihrem Eingriff mit dem     Hölzerstreifenstück     gelöst wird, und die Stangen 33, 34 werden  in ihre ursprüngliche linke Endlage zurück  bewegt, wobei die Scheibe 21 um eine  Sechstel-Umdrehung vorgedreht wird. Hier  durch gelangt das     Hölzerstreifenstück    in eine  neue Arbeitslage zwischen den     Stanzwerk-          zeugen    31 und 31'. Bei der darauf folgen  den Bewegung der Balken gegeneinander  kommen die     Stanzwerkzeuge    mit .dem     Höl-          zerstreifenstück    in Eingriff und bilden die  Enden der Hölzer.

   Während die Balken und  die von ihnen getragenen     Stanzwerkzeuge    zu  sammengeführt sind, wird auf die vorher be  schriebene Weise ein neues     Hölzerstreifen-          stück    zwischen diejenigen Halter geschoben,  die sich jetzt in der     Einführstellung    befinden.  Die Balken werden dann nochmals auseinan  der bewegt, wonach die Scheibe 21 um eine  weitere Sechstel - Umdrehung vorgedreht  wird, so dass das     Hölzerstreifenstück    aus der  Arbeitslage zwischen den     Stanzwerkzeugen     31, 31' in die Arbeitslage zwischen den       Stanzwerkzeugen    32, 32' gebracht wird.

    Durch die Schliessung des letztgenannten       Werkzeuges    werden die Seitenkanten der  Hölzer ausgestanzt, worauf die Balken ge  trennt werden und das jetzt fertige Hölzer  streifenstück durch nochmalige     Vordrehung         der     ,Scheibe    21 um eine     .Sechstel-Umdrehung     in die     Herausnehmelage    überführt wird.

    Nachdem die Drehung der Scheibe vollzogen  ist, befindet sich - die     Herausnehmevorrich-          tung,    nämlich die Plätten 63 und 65, 66,  in der auf der Zeichnung     :dargestellten    Lage,  das heisst über     bezw.    unter dem     Hölzerstrei-          fenstück.    Bei der darauf folgenden Zusam  menführung der Balken werden die Platte 68  und .die Platten 65,     6,6    zur Anlage gegen die  ausserhalb der Halter 22, 23 befindlichen  Teile des     Hölzerstreifenstüokes    geführt.

    Wenn die Stangen 33, 34 dann nach rechts  bewegt werden; wobei das Materialband auf  vorher beschriebene Weise vorgeschoben und  ein abgeschnittenes     Hölzerstreifenstück    in  ein Paar der     Halter    eingebracht wird, gelan  gen die Anschläge 71, 72 zur Anlage gegen  die Kante des     Hölzerstreifenstückes    67, wo  durch das     Hölzerstreifenstück    veranlasst wird,  die Bewegung der Platten mitzumachen und  daher aus den Haltern     herausgeschoben    wird.  Die Platten bewegen sich hierbei in eine  Lage gerade über dem Magazin 68, wonach  sie durch .die senkrechte Bewegung der Bal  ken     auseinandergebracht    werden.

   Dabei be  wegen sich die - Platten 65, 66 frei in den       Aus.nehmungen    69, 70 in der Wanddes Ma  gazins und gehen mit dem auf ihnen ruhen  den.     Hö.lzerstreifenstück    zusammen ein Stück  in das Magazin herunter. Hierdurch     werden     die     Unterseiten    der Platten gegen die in dem  Magazin schon vorhandenen     Hölzerstreifen-          stück        angepresst,    so dass diese in das Maga  zin     heruntergeschoben    werden und im Maga  zin Platz für das neue     Hölzerstreifenstück     bereitet wird.

   Bei der darauf folgenden Be  wegung der Stange 34 und damit auch der  Konsole 64 und der Platten 65, 66 nach links  wird das     Hölzerstreifenstück    .durch die bei  derseitig der     Ausnehmungen    69, 70 noch vor  handenen Teile der     Wand    des Magazins  daran gehindert, die Bewegung der Platten  mitzumachen, und bleibt in dem Magazin auf  dem darin schon befindlichen     Höl.zerstreifen-          stück    ruhend zurück. Das Magazin wird von  Zeit zu Zeit an seinem untern     wagrechten     oder annähernd     wagrechten    Ende geleert.

      Die in den     Fig.    6 bis 9 dargestellte Ma  schine unterscheidet sich von der oben be  schriebenen, bezüglich der     Vorriehtungen     zum Einführen der     Hölzerstreifenstücke    in  die Halter und zum Herausnehmen der fer  tigen     Hölzerstreifenstücke    aus den Haltern.  sowie zum Aufsammeln derselben. Die     Höl-          zerstreifenstücke    werden     hier    nicht als ein  zusammenhängendes Materialband zugeführt.

    von.dem sie abgeschnitten und in die Halter  eingeführt werden, sondern befinden sich,  im voraus     zurechtgesehnitten,    in einem Ma  gazin 84, aus welchem sie durch einen Kol  ben 85 in die Halter eingeschoben werden.  Die Vorrichtung zum Herausnehmen der       Hölzerstreifenstücke    aus den Haltern besteht  zwar auch hier aus zwei von- und gegenein  ander beweglichen     Platten,    aber hier kommt  noch eine zusätzliche Arbeitsstufe hinzu,  nämlich die     Schränkung    der fertigen Hölzer.  Diese     Sehränkung    wird von denselben Plat  ten ausgeführt, die das Herausnehmen be  sorgen, und erfolgt gleichzeitig mit dem  Herausnehmen der     Hölzerstreifenstücke    aus  den Haltern.

   Damit die Hölzer die     Schrän-          kung    behalten, werden :die :Stücke nicht, wie  bei der oben beschriebenen Ausführung, in  einem Magazin gesammelt, sondern auf be  sondere     Förderstäbe    geschoben, welche Ar  beit gleichfalls von den erwähnten Platten       ausgeführt    wird. Die Balken tragen hier  nicht sowohl die     Einführungs-    als die Her  ausnehmevorrichtung, sondern nur die letz  tere, aber der     Bewegungsantrieb    ist für beide  Vorrichtungen gemeinsam.  



  Das eigentliche Gestell sowie die Balken  und die Tragscheibe mit :dem dazugehörigen       Bewegungstrieb    sind in der gleichen Weise  wie bei der oben beschriebenen Ausführung  angeordnet. Die     wagrechte    Bewegung .der Ein  führ- und     Herausnehmevorrichtungen        wird     auch hier von einer auf der Antriebsachse  15 vorgesehenen Kurventrommel 35 abge  leitet.

   In die Steuernut der Trommel greift  eine Rolle 361 ein, welche auf einem in einer  Konsole 37' gelagerten Hebel 381 angebracht  ist, dessen hin- und hergehende Schwing  bewegung in eine hin- und hergehende grad-           linige        Bewegung    der Stangen 33, 34 und des       Vorschubkolbens    85 umgewandelt wird. Der  letztere ist. zwischen     zwei    von dem Rahmen  3 getragenen Konsolen 80, 81 und auf diesen  Konsolen angebrachten     Führungsleisten    801       bezw.   <B>81'</B> verschiebbar gelagert. Mit Hilfe  eines Paares von Querstangen 83 wird auch  das Magazin     8.1    von den beiden Lagerkon  solen 80 und 81 getragen.

   Das Magazin und  die Stangen 83 sind in     Fig.    6 der Über  sichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Der  Kolben besitzt Befestigungsteile 86 für einen  Zapfen 87, der von dem freien gabelförmigen  Ende 88 des Hebels     3-81    umfasst wird. In  dem hintern Teil des Kolbens ist ausserdem  eine senkrechte Stange 89 angeordnet, die  durch mit den Stangen 33, 34 fest verbundene  Lager 90     bezw.    91 geführt ist. Durch diese  Verbindung werden die Stangen 33, 34 ge  zwungen, unabhängig von der Höhenlage der  Balken die gleiche hin- und hergehende     Be-          wegung    wie der Kolben 85 auszuführen.  



  Der Inhalt des     3lagazins    84 ruht. auf dem  Kolben 85, der eine Schulter 92 besitzt,     wel-          ehe    bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens       das    unterste     Hölzerstreifenstüek    aus dem     Ma-          riaziii    mitnimmt. In seinem der Scheibe 21       zugekehrten    Ende hat der     Kolben    eine mitt  lere     Ausnehinung    93, .damit der Kolben un  behindert bis zu einer Linie mit den in der  Einführungslage befindlichen Haltern 22, 23       vorbewegt    werden kann.  



  Die Vorrichtung zum Herausnehmen der       fertigen        Hölzerstreifenstüeke    aus den     Ilal-          tern    besteht     an.-;    zwei mit den Stangen 33,       .34    fest     verbundenen    Platten 94     bezw.    95, die       iin        gefähr    gleich wie die Platten 63, 64 der  vorher beschriebenen Ausführung ausgebildet  sind.

   Die einander zugekehrten Kanten der  Platten 94, 95 sind indessen mit Reihen von  Zähnen 96 versehen, wie am besten aus       Fig.    9     ersichtlich    ist, welche     ineinandergrei-          fen,    wenn die Platten     ziisa.mmengeführt    sind.       Beim    Zusammenführen der Platten gegen ein  in der     Herausnahnnlage        befin        lliehe@    Hölzer  streifenstück 67 (Fug. 9), werden demzufolge  die Hölzer dieses Stückes unter     Einwirkung     der genannten Zähne 96 abwechselnd nach    oben und unten gebogen, das heisst sie werden  geschränkt.

   Durch den Eingriff der Zähne  mit den Hölzern     -wird    das Stück durch die  Platten 94, 95, mitgenommen, wenn diese  sich nach rechts in der Abbildung bewegen,  und wird dadurch unter Beibehaltung der       Schränkung    aus dem Halter herausgezogen.  Die Platten 94, 95 sind derart angeordnet,  dass sie     bei    ihrer nach dem Zusammenführen  erfolgenden Fortbewegung das     Hölzerstrei-          fenstück    auf eine     Fördervorrichtung    in sol  cher Weise aufbringen,     @dass    die     Schränkung     noch     erhalten    wird.

   Diese     Fördervorrichtung     ist bei der dargestellten Ausführung ein  senkrecht beweglicher .Stab 97, der durch  zwei auf je einer     Seite    des Stabes vorge  sehene, vom Lagerbock 2 getragene Führun  gen 98, 99, welche zwischen Seitenflansche  100,<B>100'</B>     bezw.    101, 1011 des     Stabes    ein  greifen, geführt wird.

   Vom :Stab 97 ragen  zwei Reihen paarweise angeordneter Nadeln  102 hervor, auf welche die     Hölzerstreifen-          stüeke    in solcher Weise aufgeschoben werden,  dass die Nadeln     zwischen    die beiden Reihen  der in entgegengesetzter Richtung nach aussen  gebogenen Hölzer des     Hölzerstreifenstückes     hineingelangen. Zu diesem Zweck haben die  Zähne der     Platten    94, 95 einander gerade  gegenüberliegende     Ausnehmungen    103, die,  wenn die Platten zusammengeführt sind, Ka  näle bilden, in welche die Nadeln bei der       Fortbewegung    der Platten in Richtung gegen  den     Stab    frei eintreten können.

   Jedesmal,  wenn ein     Hölzerstreifenstück    auf ein Paar  Nadeln 102 aufgeschoben worden ist, muss       einleuchtenderweise    der Stab so viel in sei  ner Längsrichtung verschoben werden, dass  ein neues Nadelpaar gerade gegenüber den  Haltern 22, 23 zu liegen kommt. Hierfür  ist an dem untern Balken 7 eine schrittweise       arbeitende        Vorschubklinke    104 gelagert, die  mit denjenigen Teilen 10,6 der Nadeln in     Ein-          griff    gelangt, die sich zwischen den Seiten  flanschen 1001 und 1011 des Stabes 97 be  finden. Um den Stab in bestimmter Lage  festzuhalten, ist an der Führung 98 eine  Sperrklinke 105 (Fug. 6 und 7) vorgesehen.

    die in entsprechender Weise wie die Vor-           schubklinke    104 in     Eingriff    mit der gegen  überliegenden Reihe der Nadeln 102 kommt.  



  Die Wirkungsweise der Maschine, soweit  sie sich von derjenigen der vorher beschrie  benen Ausführung unterscheidet, ist die fol  gende:  Wenn der     Vorschubkolben    85 sich in zu  rückgeführter Lage     (Fig.    6 und 7) befindet.  ruht der in dem Magazin 84     vorhandene     Stapel von     Hölzerstreifenstücken    nur auf  dem vordern Teil des     Kolbens.    Bei .der Be  wegung nach rechts oder in     Richtung    gegen  ein in Einführungslage befindliches Halter  paar 22, 23 wird das unterste     Hölzerstreifen-          stück    des Stapels von der Schulter 92 erfasst  -und dadurch mitgenommen,

   während die  übrigen     Hölzerstreifenstücke    vom     Magazin     zurückgehalten werden. Bei der     fortgesetzten     Bewegung des Kolbens wird das     Hölzerstrei-          fenstück    zwischen die federnden Halter 22,  23 eingeschoben, wobei der Kolben infolge  der     Ausnehmung    93 nicht durch die Halter  22, 23 behindert wird. Das     Hölzerstreifen-          stück    wird zwischen den Haltern zurückge  lassen, wenn sich der Kolben in seine  ursprüngliche Lage zurückbewegt.

   Es be  findet sich dann das nächste     Hölzerstreifen-          stück    in der Einführungslage vor der Schul  ter 92. Nachdem der Kolben soweit zurück  bewegt ist, dass kein Teil der Halter sich  mehr in der     Ausnehmung    93 befindet, wird  die Scheibe 21 um eine Sechstel-Umdrehung  vorgedreht, so dass das     Hölzerstreifenstück     in die erste     Stanzlage    zwischen den Stanz  werkzeugen 31, 311 gebracht wird und ein  neues, leeres     Halterpaar    in die Einführungs  lage gerade gegenüber dem Kolben 85 ge  langt.  



  Nach fortgesetztem Vorschub von zwei       Sechstel-Umdrehungen    und Bearbeitung in  der     Stanzlage        zwischen    den     Stanzwerkzeugen     32, 321 befindet sich das fertig gestanzte       Hölzerstreifenstüek    in der der Einführungs  lage diametral gegenüberliegenden Lage, in  welcher es geschränkt und von den Haltern  zum Förderstab 97 geführt werden soll. In  der der Scheibe 21 nächstliegenden Lage der  Platten 94, 95 befinden sich ihre Zähne    gerade gegenüber entsprechenden Hölzern des  Streifens.

   Wenn durch das Heben und Sen  ken der Balken die Platten zusammenge  bracht     werden    und ihre Zähne ineinander  eingreifen, drücken daher die Zähne jeder  Platte die Hölzer in die Zwischenräume zwi  schen den Zähnen der andern Platte hinein,  so dass benachbarte Hölzer in entgegengesetz  ten Richtungen ausgebogen werden. Die  Platten werden dann wageecht in Richtung  von den Haltern gegen den Förderstab 97  verschoben, wobei sie durch ihren Eingriff  mit dem     Hölzerstreifenstück    dieses mitneh  men und es unter Beibehaltung seiner     Schrän-          kung    aus den Haltern ziehen.

   Die Höhen  lage des Förderstabes 97 ist dabei derart, dass  eines der Nadelpaare des     Stabes    sich gerade  gegenüber dem     Hälzerstreifenstück    befindet.  Bei der Bewegung der Platten in Richtung  gegen den Stab treten daher diese Nadeln in  die durch die     Ausnehmungen    103 gebildeten  Kanäle hinein, so dass die Reihen von ent  gegengesetzt ausgebogenen Hölzern auf je  einer ,Seite der Nadeln zu liegen kommen.  Am Ende der Bewegung der     Platten    ist  das     Hölzerstreifenstück    ganz auf das Nadel  paar aufgeschoben worden.

   Wenn dies ge  schehen ist, werden die Platten so weit ge  trennt, dass ihre Zähne ausser Eingriff mit  dem     Hölzerstreifenstück    gelangen, dessen       Schränkung    jedoch durch die Nadeln erhalten  wird. Die Platten werden dann in. wageech  ter Richtung verschoben, so dass sie aus dem  Bewegungsbereich der Nadeln. des Stabes, wo  nach sie weiter .auseinander geführt werden,  so dass die Scheibe 21 unbehindert     vorge-          ,dreht    werden kann.

   Während der Überfüh  rung des     Hö:lzerstreifenstückes    zu dem För  derstab wird der letztere durch die Sperr  klinke 105 in seiner Lage gehalten, der un  terhalb des zwischen den Seitenflanschen<B>100,</B>  1001 des Stabes gelegenen Teils 106 an einer  der Nadeln 102 angreift. Bei der     Auseinan-          anderführung    der Platten durch Heben des  Balkens 6 und Senken des Balkens 7 fällt die  an dem letztgenannten Balken gelagerte Vor  schubklinke 104 unter den Teil 106 einer  auf der entgegengesetzten Seite des Stabes      befindlichen Nadel hinein.

   Bei der darauf  folgenden Zusammenführung der Balken, wo  bei der Balken 7 sich hebt, wird also .der       Stab    97 durch     Vermittlung    der     Vorschub-          klinke,mitgenommen,    wonach der Stab durch  die Sperrklinke 105 in seiner neuen Lage  gehalten wird. Auf diese Weise wird der  Förderstab schrittweise     vorbewegt,    je nach  dem neue     Hölzerstreifenstücke    auf ihn ge  bracht werden. Wenn der Stab von Hölzer  streifenstücken vollbesetzt ist, wird er aus  den Führungen 98, 99 herausgenommen und  dann ein neuer leerer Förderstab in die Füh  rungen eingesetzt.

   Bei der beschriebenen  Ausführung     wird    also die     Vorsehubbewe-          gung    für den Förderstab von der Auf- und  Abwärtsbewegung der Balken abgeleitet. Es  leuchtet aber ein, dass die betreffende Be  wegung durch ein besonderes Getriebe auch  unmittelbar von der Antriebsachse 15 ab  geleitet werden kann.

   Statt lose     Förderstäbe     zu     verwenden.,    die man auswechselt, nachdem  sie vollbesetzt sind, kann man auch eine  Mehrzahl Förderstäbe zu einer     Kette    vereini  gen, die dann von der     Stanzmaschine    aus  zu den verschiedenen Einrichtungen zum       Tränken,        Paraffinüberziehen,    Tunken und  Trocknen der     Hölzerstreifen    geleitet     wird.     



  Die beiden dargestellten Ausführungen  besitzen nur eine     Halterscheibe    mit den zu  gehörigen     Einführungs-    und     Herausnehme-          vorrichtungen,    sowie     .Stanzwerkzeugen.    Wie  leicht einzusehen, kann die Maschine mit Vor  teil auch doppelt     wirkend    ausgeführt, das  heisst mit zwei Haltescheiben mit den dazu  gehörigen     Vorrichtungen    und einem dazwi  schen     liegenden,    gemeinsamen Magazin oder  Fördervorrichtung ausgerüstet.

   werden, zu  welchem Magazin oder     Fördervorrichtung    die       Hölzerstreifenstücke    abwechselnd von den  beiden Hälften der Maschine überführt wer  den. Es wurde nicht als erforderlich erachtet,  auch eine solche Maschine in den Zeichnun  gen darzustellen, da sie ja in     bezug    auf eine  zur Längsrichtung der Maschine senkrechte  Vertikalebene durch das Magazin 68 oder den  Förderstab 97 annähernd symmetrisch wäre.

      Bei der in     Fig.    1 bis 5 dargestellten Aus  führung wird das     Hölzerstreifenmaterial    als  ein Band zugeführt und die fertigen Hölzer  streifenstücke in einem Magazin gesammelt,  während bei der in     Fig.    6 bis 9 dargestellten  Ausführung -die im voraus zurecht geschnit  tenen     Hölzerstreifen.stücke    aus einem Maga  zin durch einen Kolben in die Halter einge  schoben und die fertigen     Hölzerstreifenstücke     geschränkt und auf einen Förderstab ge  bracht     werden.    Augenscheinlich sind aber  auch solche Ausführungen der Maschine  möglich,

   bei denen das     Hölzerstreifenmaterial     als ein Band zugeführt und die fertigen     Höl-          zerstreifenstücke    geschränkt und auf eine  Fördervorrichtung gebracht werden, oder bei  denen im voraus zurecht geschnittene     Höl-          zerstreifenstücke    aus einem Magazin zuge  führt und die fertigen     Hölzerstreifenstücke     nicht geschränkt, sondern nur in ein anderes  Magazin überführt und aufgesammelt wer  den.

   Es leuchtet auch ein, dass die     Sehrän-          kung    der     Hölzerstreifenstücke    nicht unbe  dingt durch die     Herausnehmevorrichtung     ausgeführt werden muss, während die     Höl-          zerstreifenstücke    sich in der     Herausnehme-          lage    befinden.

   Zum Ausführen der     Schrän-          kung    kann auch     zwischen    der letzten     Stanz-          lage        und,der        Herausnehmelage    eine besondere  Arbeitslage vorgesehen werden.

   Die Anzahl  der Arbeitslagen und der Arbeitsstufen ist  nicht auf die beispielsweise dargestellten La  gen beschränkt, und .die     Einführungs-    und       Herausnehmevorrichtungen    können auch an  derseits zueinander angeordnet werden als  in zwei hinsichtlich der Scheibe 21 diametral  entgegengesetzten Lagen.     Statt    die Hölzer  streifenstücke längs zweier gegenüberliegen  der Seiten zu stanzen, kann das Stanzen  ebensogut nur längs der einen Seite ausge  führt werden.

   In beiden Fällen können die       Hölzerstreifenstücke    in senkrechter Richtung  zu den Hölzern eine mehreren fertigen     Zün-          derstreifen.stücken    entsprechende Länge  haben, wobei das Abschneiden in solche  Längen vorteilhaft nach dem Tunken und  dem Trocknen erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von zu wei terer Verarbeitung zu Zünderstreifen be stimmten Hölzerstreifenstücken, bestehend aus an dem einen Ende in einem gemeinsamen Fussstreifen zusammenhängenden Hölzern aus Pappe, Holz oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass ein beweglicher Trä ger zum Aufnehmen von in passende Längen zugeschnittenen Hölzerstreifenstücken diese Stücke schrittweise in bestimmte Arbeits lagen in den Bereich von zugehörigen Vor richtungen zum Verarbeiten der Hölzerstrei- fenstücke bringt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine Mehrzahl zum Aufnehmen der Hö.lzer- streifenstüeke vorgesehener Halter (22, 2,3) besitzt, die sich in einer geschlos senen Bahn bewegen. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitslagen auf einem Kreis angeordnet sind, um dessen Mitte der Träger drehbar ist, und dass die Halter in gleichen Winkelabständen wie die Arbeitslagen angeordnet sind.
    3. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch zeichnet durch Vorrichtungen zum Zu führen der Hölzerstreifenstücke, zu .den Haltern und zum Herausnehmen der fer tigen Hölzerstreifenstücke aus den Hal tern, wenn diese stillstehen. 4. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter aus zwei, unter Federdruck gegeneinander anlie genden Platten (22, 2ss) bestehen, zwi schen denen die Hölzerstreifenstücke ein geschoben und gehalten werden können. 5.
    Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch e Üchnet, dass die Halter die Höl- g 'keDnzp zerstreifenstücke an ihrem mittleren Teil festhalten, und dass die Hölzerstreifen- stücke beiderseitig von diesem Teil ge stanzt werden.
    6. Maschine nach Patentanspruch, zur Her stellung von Hölzerstreifenstücken, bei denen die freien Enden der Hölzer klei nere Breite haben, als der übrige Teil der Hölzer, gekennzeichnet durch eine Ar beitslage zum Ausstanzen der Enden der Hölzer und eine andere Arbeitslage zum Ausstanzen der Seitenkanten der Hölzer. 7. Maschine nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass die Hölzerstreifen- stücke durch einen Kolben aus einem Ma gazin unmittelbar in die Halter einge schoben werden. B.
    Maschine nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung zum schrittweisen Vorschub eines Material bandes nebst Vorrichtungen zum Ab schneiden einzelner Hölzerstreifenstücke von dem Band nach dem Einbringen des selben in die Halter. 9. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hölzerstreifen durch eine Herausnehmevorrichtung aus .den Haltern zu einem sie aufnehmenden Magazin gebracht werden. 10. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung an geordnet ist, um in einer Arbeitslage die in einer oder mehreren vorangegangenen Arbeitslagen ausgestanzten Hölzer zu schränken. 11.
    Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom Träger aus die fertigen Hölzerstreifenstücke zwecks weiterer Verarbeitung unmittelbar zu einer Fördervorrichtung überführt wer den. 12. Maschine nach Unteranspruch 11, da ,durch gekennzeichnet, dass die Hölzer streifenstücke durch eine Herausnehme- vorrichtung geschränkt werden und durch diese Vorrichtung unter Beibe haltung der Schränkung zu der Förder- vorrichtung überführt werden. 13.
    Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Hölzer streifenstücke während ihrer Förderung zu weiterer Verarbeitung durch die För- dervorrichtung in geschränktem Zustand erhalten werden. 14. Maschine nach Unteranspruch 13, ge kennzeichnet durch zur Förderung der Hölzerstreifenstücke vorgesehene Stäbe, die mit Reihen von Nadeln versehen sind, auf welche die Hölzerstreifenstücke der art durch die Herausnehmevorrichtung gebracht werden, dass die beiden Reihen von in entgegengesetzten Richtungen aus gebogenen Hölzern beiderseitig der Na deln zu liegen kommen. 15.
    Maschine nach Unteranspruch 14, bei der die Herausnehme- und Schränkungs- vorrichtung zwei in Richtung von und gegen einander bewegliche Platten auf weist, deren einander zugekehrte Seiten mit Reiben von in einandergreifenden Zähnen versehen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zähne je in einer Reihe gegenüberliegende Ausnehmungen für die Nadeln der Fördervorrichtunsen haben.
CH162154D 1931-06-05 1932-05-23 Maschine zur Herstellung von für weitere Verarbeitung zu Zündstreifen bestimmten Hölzerstreifenstücken. CH162154A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112931054A (zh) * 2021-04-10 2021-06-11 吴超奎 一种杏鲍菇培养基木杆自动制作设备

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112931054A (zh) * 2021-04-10 2021-06-11 吴超奎 一种杏鲍菇培养基木杆自动制作设备
CN112931054B (zh) * 2021-04-10 2024-02-06 吴超奎 一种杏鲍菇培养基木杆自动制作设备

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