Maschine zur Herstellung von für weitere Terarbeitung zu Zündstreifen bestimmten Hölzerstreifenstüeken. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung solcher für weitere Verarbeitung zu Zündstreifen bestimmten Hölzerstreifenstücke, welehe aus an dem einen Ende in einem gemeinsamen Fussstreifen zusammenhängenden Hölzern be stehen, die bekanntermassen zur Bildung von sogenannten Buchzündern nach (dem Tunken. gewöhnlith an -einer Hülle befestigt werden.
Bei der Herstellung derartiger Hölzerstreifen- stücke wurde bisher beispielsweise in der Weise verfahren, da.ss ein zum Beispiel aus Pappe bestehender Materialstreifen ,zwecks Ausstanzen der einzelnen Hölzer, Formung ihrer .Spitzen, Schwächung der Hölzer am Fusse, Drucken der Reklame, Schränkung oder dergleichen unter gleichmässig arbeiten den Walzen weiterbewegt wurde.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass es bei derartigen Einrichtungen mit Schwierigkeiten verbun den ist, ein befriedigendes Stanzen zu er zielen, weil die Hölzer oder das weggestanzte Material zwischen den radial angeordneten Stanzmessern der Walzen _ sitzen bleiben, indem die gegenseitigen Abstände dieser Mes ser gegen die Mitte der Walze abnehmen. Da weiter die Hölzer am Fuss geschwächt und an den Enden gespitzt werden sollen, werden die Stanzwerkzeugesehr kompliziert, so dass das Auswechseln beschädigter Messer schwierig ist.
Bei Aufteilung der Arbeit auf mehrere Arbeitsgänge ist es nicht möglich, die Werkstücke in genaue Lage bezüglich der Werkzeuge zu bringen. Auch beim Vorschub eines zusammenhängenden Materialstreifens unter eine Reihe vor- und rückgehender Stanz- und Schränkwerkzeuge lassen sich die langen, durch .das Stanzen geschwächten Streifen während der folgenden Bearbeitung nur schlecht handhaben.
Für die Herstellung von Hölzerstreifenstücken aus Holz können ausserdem die erwähnten Maschinen nicht vorteilhaft Verwendung finden, weil lange Fournierstreifen an mehreren Stellen Ast- löcher und andere Materialfehler aufweisen und die fehlerhaften Teile nicht im voraus ausgesondert werden können.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die genannten Nachteile zu beseitigen. Sie betrifft eine Maschine zur Herstellung dieser Höilzerstreifenstücke, zum Beispiel aus Pappe oder Holz, .die sich dadurch auszeich net, dass ein beweglicher Träger zur Auf nahme von in passende Längen abgeschnit tenen Hölzerstreifenstücken diese Stücke schrittweise in bestimmte Arbeitslagen in den Bereich von zugehörigen Vorrichtungen zum- Verarbeiten der Hölzerstreifenstücke bringt.
Die Hölzerstreifenstücke können hierbei entweder von einfacher oder doppelter Breite sein, je nachdem das Ausstanzen der Hölzer längs einer oder zwei Seiten vorge nommen wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen bei spielsweise zwei Ausführungen einer erfin dungsgemässen Maschine.
In Fig. 1 bis 5 ist eine erste Ausfüh rungsform einer -solchen Maschine dargestellt. Fig. 1 ist eine Draufsicht der Maschine, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach Linie 2=-2 in Fig. 1, -Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 1, der eine Vorrichtung zur Einfüh rung der Hölzerstreifenstücke in die beweg lichen Träger darstellt, Fig. 4 eine Draufsicht des untern Teils ,der genannten Vorrichtung,
Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 1, der eine Vorrichtung zum Heraus nehmen der fertigen Hölzerstreifen aus den beweglichen Trägern darstellt; in Fig. 6 bis 9 ist ein anderes Ausführuns- beispiel dargestellt;
Fig. 6 ist eine Draufsicht !der Maschine, Fig. 7 ein senkrechter Schnitt nach Linie 7-7 in Fig. 6, Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. 6, der eine Vorrichtung zur Einfüh rung- der Hölzerstreifenstücke in die Träger darstellt, Fig. 9 ein Schnitt nach Linie 9-9 in Fig. 6,
der eine Vorrichtung zum Heraus- nehmen der fertigen Hölzerstreifen aus den Trägern darstellt.
Bei beiden dargestellten Ausführungen werden die verschiedenen Mechanismen der Maschine von einem Gestell getragen, das aus zwei Seitenböcken 1, 2 und einem .diese vereinigenden, im Grundriss H-förmigen Rah men 3 besteht. Jeder Seitenbock trägt eine Konsole 4 bezw. 5, die als Führung für zwei senkrecht bewegliche Balken, einen obern 6 und einen untern 7, dient.
Die Balken wer ,den durch Gleitstücke 8 an den Konsolen ge halten und durch zwei Paare Hebestangen 9, 10, von denen der Übersichtlichkeit wegen nur ein Paar gezeigt ist, in Richtung von und gegeneinander bewegt. Diese Hebestan gen sind oben durch einen Zapfen- und Lagerverband 11, 12 bezw. 11', 12' mit dem entsprechenden Balken gelenkig verbunden, während ihre untern gabelförmigen Enden 13, 14 eine in dem Gestell gelagerte An- trieibsachse 15 umgreifen und von ihr ge steuert werden.
Diese Achse wind mittelst einer Riemenscheibe 16 angetrieben und trägt zwischen den Gabeln 13, 14 eine Steuernuten scheibe 17, die auf jeder Seite mit einer Steuernut versehen ist. Mit den Steuernuten stehen an den Hebestangen gelagerte Rollen 18 bezw. 19 in Eingriff, wodurch die Bal ken 6, 7 bei tdem Umlauf der Steuernuten scheibe eine durch die Form der Steuernuten bedingte auf- und abwärtsgehende Bewegung erhalten.
In dem Rahmen 3 ist eine senkrechte Achse 20 gelagert, an deren oberem Ende der als eine kreisrunde Scheibe 21 ausgebildete Träger für die Hölzerstreifenstücke befestigt ist. Die Scheibe 21 besitzt sechs radiale, in gleichem Winkelabstand angeordnete Hal ter für die Hälzerstreifenstücke. Jeder sol che Halter besteht aus einer untern, mit ,der Scheibe 21 fest vereinigten oder finit die ser in einem Stück ausgebildeten Platte 22 und einer obern Platte 23.
Diese letztere ist auf der .Scheibe 21 ängelenkt und wird durch eine auf .der Scheibe 21 befestigte Feder 24 mit nachgiebigem Druck gegen die entspre- chende untere Platte 22 in Anlage gehalten. An ihrem untern Ende trägt die Achse 20 ein Zahnrad 25, das mit einem doppelt so grossen Zahnrad 26 auf einer im Rahmen 3 gleichfalls senkrecht gelagerten Achse 27 in Eingriff steht.
Die letztgenannte Achse trägt ausserdem unterhalb .des Zahnrades 26 eine Scheibe 28, die an ihrer Unterseite zwölf kreisförmig angeordnete Rollen 29 besitzt, welche auf zur Scheibe 28 senkrechten Zap fen gelagert sind.
Zwischen zwei dieser Rol len greift eine auf der Achse 15 vorgesehene Nockenscheibe 30 solcher Form ein, dass die Scheibe 28 während eines Teils einer vollen Umdrehung der Nockenscheibe in unverän derter Lage gehalten, aber während,des rest lichen Teils ider Umdrehung der Nocken scheibe um eine zwölftel Umdrehung vorge dreht wird, wobei die Nockenscheibe in Ein griff in den nächstfolgenden Zwischenraum zwischen zwei Rollen 29 gelangt.
Durch das Zahnradgetriebe 25, 26 wird also die Achse 20 und ,dadurch auch die Scheibe 21 für jede volle Umdrehung der Nockenscheibe 30 und der Achse 15 um eine sechstel Umdre hung vorwärts geschaltet.
Die Balken 6 und 7, von denen der eine oberhalb und der andere unterhalb der Scheibe 21 angeordnet ist, tragen die zum Fertigstellen der Hölzerstreifen erforder lichen Werkzeuge, in diesem Falle ein oberes und ein unteres Stanzwerkzeug 31 bezw. 31,' zum Ausstanzen der Enden der Hölzer, so wie ein oberes und ein unteres Stanzwerk- zerg 32 hezw. 32' zum Ausstanzen der Sei tenkanten der Hölzer.
Diese Paare von Stanz werkzeugen haben den gleichen Winkelab- stand wie die Halter 22, 23, das heisst<B>60'.</B> Die Einführung der Hölzerstreifenstücke in die Halter findet in einer ersten Arbeitslage statt, das Ausstanzen in einer zweiten und dritten, und das Herausnehmen in einer vier ten. Die Einführung und das Herausnehmen erfolgt in radialer Richtung. Deshalb ist für -die zum Einführen der Hölzerstreifen- stücke in die Halter bezw. für die zum Her ausnehmen der fertigen Stücke aus den Hal tern erforderliche Vorrichtung ein und .die- selbe hin- und hergehende Bewegung ver wendbar.
Bei der in Fig. 1 bis 5 @darge- stellten Ausführung werden diese beiden Vorrichtungen von den Balken 6 und 7 ge tragen, welche zu .diesem Zweck als Führun gen für in der Längsrichtung der Balken hin- und herbewegliche Stangen 33, 34 aus gebildet sind, an denen .die genannten Vor richtungen befestigt sind. Diesen Stangen wird gleichzeitig mit der Höhenverstellung eine deren unabhängige hin- und hergehende Bewegung erteilt, und zwar von der An triebswelle 15 der Maschine aus, welche zu diesem'Zweck eine Kurventrommel 35 trägt, in deren Steuernut eine Rolle 36 eingreift.
Die Rolle 36 ist an das untere Ende eines in einer Konsole 37 gelagerten, doppel- armigen Hebels 38 angebracht, dessen an deres Ende mit einem Querstück 39 gelen kig verbunden ist. Dieses trägt eine vier eckige, senkrechte Stange 40, deren Enden in Führungen 41, 42 in den aus den Balken 6, 7 vorragenden Enden der .Stangen 33, 34. geführt sind.
Bei der Umdrehung der Kur ventrommel 35 wird also dem Hebel 38, dem Querstück 39 und der Stange 40 eine hin- und hergehende Schwingbewegung und den Stangen 33, 34 eine entsprechende, hin- und hergehende gradlinige Bewegung erteilt. Die von den Stangen 33, 34 getragenen Ein führ- und Herausnehmevorrichtungen erhal ten demnach für jede Umdrehung der An triebsachse 15 sowohl eine wagrechte, als auch eine senkrechte Wechselbewegung.
Bei der in Fig. <B>1</B> bis 5 dargestellten Ma schine wird das Hölzerstreifenmaterial als ein zusammenhängendes Materialband zuge führt, von welchem einzelne Hölzerstreifen- stücke abgeschnitten werden, nachdem das Band in die Halter 22, 23 eingeführt ist. Die Vorrichtung zum Vorbewegen des Ban des ist dabei dieselbe wie die Vorrichtung zum Einführen der Hölzerstreifenstücke in die Halter.
Die betreffende Vorrichtung be steht aus einer obern und einer untern, von dem obern bezw. dem untern Balken 6, 7 getragenen Druckplatte 43 bezw. 44, welche Platten bei der Bewegung der Balken gegen- einander das Materialband 45 zwischen sieh festklemmen und es bei ihrer darauf folgen den Bewegung in Richtung gegen den Trä ger mitnehmen. Das Materialband, das von einer auf der Zeichnung nicht gezeigten Ralle kommen kann, ruht mit seinem vordern Ende auf einem mit Seitenführungen 46, 47 ver- sehenen Tisch 48, der von einer auf dem Sei tenbock 1 angebrachten Konsole 49 getragen wird.
In der Konsole sind über und unter dem Tisch 48 zwei Rollen 50, 51 gelagert, zwischen denen das Materialband vorgezogen und nach dem Vorziehen festgehalten wird. Das vordere Ende des Materialbandes wird jedoch nicht vom Tisch getragen, der sich nicht so weit nach vorn erstreckt, sondern .es wird nur durch die Seitenführungen 46, 47 geführt, so dass die Druckplatten von je einer Seite unbehindert zum Anliegen gegen das Band bewegt werden können.
Die obere Druckplatte 43 ist unmittelbar an :der in dem obern Balken 6 verschiebbar gelagerten Stange 3-3 befestigt, während die untere Druckplatte 44 von einer Konsole 52, die an der in dem untern Balken 7 verschiebbar gelagerten Stange 34 befestigt ist, federnd getragen wird. Die Druckplatte 44 ist im Verhältnis zu .der Konsole 52 senkrecht ver schiebbar und wird dabei durch sie geführt, indem eine von der Konsole nach oben ragende senkrechte Wand 53 (Fig. 4), in eine sehwalbenschwanzförmige Ausnehmung in der Druckplatte 44 eingreift.
In der Druckplatte- 44 sind ausserdem zwei Bolzen 54, 55 befestigt, welche in entsprechenden Ausböhrungen in der Konsole geführt sind. Die Bolzen dienen als Führung für je eine von zwei zwischen der Druckplatte und der Konsole vorgesehenen Druckfedern 541, 551, so dass -das Materialband mit nachgiebigem Druck zwischen den Platten 43 und 44 fest gehalten wird, wenn diese zusammengeführt sind.
-In der Mitte sind die beiden Druckplatten ausgebogen, so dass sie zwischen sich einen freien Raum bilden, in den bei der Bewe gung der Druckplatten in Richtung gegen die Scheibe 21 die Halterplatten 22, 23 unbe- hindert eintreten können. Auch die aufrecht stehende Wand 53 besitzt eine derartige mitt lere Ausnehmung, um das Vorbewegen der Druckplatten bis zu einer Linie mit den Hal tern 22, 23 nicht zu verhindern.
An der Konsole - 52 und der von dieser nach oben ragenden Wand 53 ist ein senk rechter Richtung verschiebbares Abschneide messer 56 gelagert. Dieses Messer befindet sich mit seiner Schneide normalerweise etwas unterhalb der Oberseite .der Druck platte 44. Zur Führung ,des Messers sind zwei Leisten 57, 58 angeordnet. Unten trägt das Messer eine Rolle 59, die bei der hin- und hergehenden Bewegung der Konsole 52 von einem Anschlag 60 betätigt wird, wel cher an dem äussern Ende eines auf der Unterseite des Balkens 7 befestigten Armes 61 (Fig. 3) angeordnet ist.
Die Ausbiegung in der obern Druckplatte 43 erstreckt sich nicht durch die ganze Platte, sondern wird gegen die Vorsehubrollen durch eine Wand 62 abgeschlossen, die bei der Aufwärtsbewe gung des Abschneidmessers mit diesem zu sammenarbeitet. Um die fertigen Hölzerstreifenstücke aus den Haltern herauszunehmen, sind ein oberes und ein unteres Herausnehmeglied vorgese hen, welche an den verschiebbaren Stangen 33, 34 in dem obern bezw. untern Balken befestigt sind.
Das obere Herausnehmeglied besteht aus einer Druckplatte 63 (Fig. 2 und 5), die in ihrer Mitte eine durchgehende Ausbiegung besitzt, um die obere Halter platte 23 freitreten zu lassen. Das untere Herausnehmeglied besteht aus einer mit der Stange 34 fest verbundenen Konsole 64, die zwei Platten 65, 66 trägt, welche auf je einer Seite der Halter 22, 23 angeordnet sind. Die Platten 65, 66 sind mit Anschlägen 71, 72 versehen, die sich über die Oberseite der Plat ten erheben.
Der Herausnehmelage gegenüber ist ein Magazin 68 für die fertigen Hölzerstreifen- stücke 67 angeordnet. Dieses Magazin be findet sich mit seiner obern Mündung etwas unterhalb derjenigen Höhenlage;
in welcher sich die von der Scheibe 21 getragenen Höl- zerstreifen befinden, und ist an seiner der Scheibe zugekehrten Seite mit Ausnehmun- gen 69, 70 (Fig. 5) für die Platten 65, 66 versehen. so dass die Herausnehmeglieder in eine über dem Magazin befindliche Abgabe sage unbehindert gebracht werden können. Das Magazin ist oben senkrecht, aber unten zu einer wagrechten oder schrägen Stellung gebogen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist die folgende: Wenn die Druckplatten 43., 44 die auf der Zeichnung dargestellte Lage einnehmen, sich also im grösstmöglichen Abstand von der Scheibe 21 befinden, während .die Balken 6 und 7 gleichzeitig ihre höchste bezw. niedrig ste Lage einnehmen, befindet sich das Ma terialband 45 nach einer vorangegangenen Arbeitsfolge mit seiner vordern Kante der in Vorschubrichtung vordern Kante der Druck platten gerade gegenüber. Der Bewegungs antrieb für die Balken 6, 7 und die in ihnen verschiebbar gelagerten Stangen 33, 34 ist derart, dass die Balken sich zunächst zusam men bewegen, ohne dass die Stangen hierbei in ihrer Längsrichtung verschoben werden.
Dadurch werden die Druckplatten 43, 44 zur Anlage gegen die Seiten des Materialbandes 45 gebracht, so dass das Band mit einer von der Stärke der Federn 54' und 5-5' abhän gigen Kraft zwischen den Platten festge klemmt wird. Bei der darauf folgenden Verschiebung der Stangen 33, 34 (nach rechts in Fig. 1 und 2) nehmen die Druckplatten bei ihrer Bewegung zunächst das Material band 45 in Richtung gegen ein Paar leerer Halter 22, 23 mit, welches während einer vor angegangenen Arbeitsstufe in die Einfüh rungslage schaltweise gedreht worden ist.
Nachdem sie indessen eine der Breite der Hölzerstreifen entsprechende Strecke zurück gelegt haben, stösst die Rolle 59 gegen den Anschlag 60 am Arm 61 und hebt dabei .das Abschneidemesser 56, so dass zwischen dem Messer und der Wand 62 auf .der Druck- platte 43 ein Hölzerstreifenstück abgeschnit, ten wird. Durch die Rollen 50, 51 wird dann das Materialband in seiner Lage festgehalten, während .das abgeschnittene Hölzerstreifen- stück von den Druckplatten 43, 44 weiter bewegt wird.
Schon bevor das Abschneide messer in Wirksamkeit trat, waren indessen die Platten 43, 44 mit dem Materialband so weit im Verhältnis zu .den Haltern 22, 23 vorbewegt, dass diese in den mittleren Zwi schenraum zwischen den Platten hineinge langten und das Materialband also mit sei nem vordern Ende zwischen die obere und untere Halterplatte hineingeführt War. Bei der fortgesetzten Bewegung der Einführungs vorrichtung wird dann das abgeschnittene Hölzerstreifenstück vollständig zwischen die Halter geschoben.
Die Balken werden darnach auseinander bewegt, wobei die Einführvorrichtung von ihrem Eingriff mit dem Hölzerstreifenstück gelöst wird, und die Stangen 33, 34 werden in ihre ursprüngliche linke Endlage zurück bewegt, wobei die Scheibe 21 um eine Sechstel-Umdrehung vorgedreht wird. Hier durch gelangt das Hölzerstreifenstück in eine neue Arbeitslage zwischen den Stanzwerk- zeugen 31 und 31'. Bei der darauf folgen den Bewegung der Balken gegeneinander kommen die Stanzwerkzeuge mit .dem Höl- zerstreifenstück in Eingriff und bilden die Enden der Hölzer.
Während die Balken und die von ihnen getragenen Stanzwerkzeuge zu sammengeführt sind, wird auf die vorher be schriebene Weise ein neues Hölzerstreifen- stück zwischen diejenigen Halter geschoben, die sich jetzt in der Einführstellung befinden. Die Balken werden dann nochmals auseinan der bewegt, wonach die Scheibe 21 um eine weitere Sechstel - Umdrehung vorgedreht wird, so dass das Hölzerstreifenstück aus der Arbeitslage zwischen den Stanzwerkzeugen 31, 31' in die Arbeitslage zwischen den Stanzwerkzeugen 32, 32' gebracht wird.
Durch die Schliessung des letztgenannten Werkzeuges werden die Seitenkanten der Hölzer ausgestanzt, worauf die Balken ge trennt werden und das jetzt fertige Hölzer streifenstück durch nochmalige Vordrehung der ,Scheibe 21 um eine .Sechstel-Umdrehung in die Herausnehmelage überführt wird.
Nachdem die Drehung der Scheibe vollzogen ist, befindet sich - die Herausnehmevorrich- tung, nämlich die Plätten 63 und 65, 66, in der auf der Zeichnung :dargestellten Lage, das heisst über bezw. unter dem Hölzerstrei- fenstück. Bei der darauf folgenden Zusam menführung der Balken werden die Platte 68 und .die Platten 65, 6,6 zur Anlage gegen die ausserhalb der Halter 22, 23 befindlichen Teile des Hölzerstreifenstüokes geführt.
Wenn die Stangen 33, 34 dann nach rechts bewegt werden; wobei das Materialband auf vorher beschriebene Weise vorgeschoben und ein abgeschnittenes Hölzerstreifenstück in ein Paar der Halter eingebracht wird, gelan gen die Anschläge 71, 72 zur Anlage gegen die Kante des Hölzerstreifenstückes 67, wo durch das Hölzerstreifenstück veranlasst wird, die Bewegung der Platten mitzumachen und daher aus den Haltern herausgeschoben wird. Die Platten bewegen sich hierbei in eine Lage gerade über dem Magazin 68, wonach sie durch .die senkrechte Bewegung der Bal ken auseinandergebracht werden.
Dabei be wegen sich die - Platten 65, 66 frei in den Aus.nehmungen 69, 70 in der Wanddes Ma gazins und gehen mit dem auf ihnen ruhen den. Hö.lzerstreifenstück zusammen ein Stück in das Magazin herunter. Hierdurch werden die Unterseiten der Platten gegen die in dem Magazin schon vorhandenen Hölzerstreifen- stück angepresst, so dass diese in das Maga zin heruntergeschoben werden und im Maga zin Platz für das neue Hölzerstreifenstück bereitet wird.
Bei der darauf folgenden Be wegung der Stange 34 und damit auch der Konsole 64 und der Platten 65, 66 nach links wird das Hölzerstreifenstück .durch die bei derseitig der Ausnehmungen 69, 70 noch vor handenen Teile der Wand des Magazins daran gehindert, die Bewegung der Platten mitzumachen, und bleibt in dem Magazin auf dem darin schon befindlichen Höl.zerstreifen- stück ruhend zurück. Das Magazin wird von Zeit zu Zeit an seinem untern wagrechten oder annähernd wagrechten Ende geleert.
Die in den Fig. 6 bis 9 dargestellte Ma schine unterscheidet sich von der oben be schriebenen, bezüglich der Vorriehtungen zum Einführen der Hölzerstreifenstücke in die Halter und zum Herausnehmen der fer tigen Hölzerstreifenstücke aus den Haltern. sowie zum Aufsammeln derselben. Die Höl- zerstreifenstücke werden hier nicht als ein zusammenhängendes Materialband zugeführt.
von.dem sie abgeschnitten und in die Halter eingeführt werden, sondern befinden sich, im voraus zurechtgesehnitten, in einem Ma gazin 84, aus welchem sie durch einen Kol ben 85 in die Halter eingeschoben werden. Die Vorrichtung zum Herausnehmen der Hölzerstreifenstücke aus den Haltern besteht zwar auch hier aus zwei von- und gegenein ander beweglichen Platten, aber hier kommt noch eine zusätzliche Arbeitsstufe hinzu, nämlich die Schränkung der fertigen Hölzer. Diese Sehränkung wird von denselben Plat ten ausgeführt, die das Herausnehmen be sorgen, und erfolgt gleichzeitig mit dem Herausnehmen der Hölzerstreifenstücke aus den Haltern.
Damit die Hölzer die Schrän- kung behalten, werden :die :Stücke nicht, wie bei der oben beschriebenen Ausführung, in einem Magazin gesammelt, sondern auf be sondere Förderstäbe geschoben, welche Ar beit gleichfalls von den erwähnten Platten ausgeführt wird. Die Balken tragen hier nicht sowohl die Einführungs- als die Her ausnehmevorrichtung, sondern nur die letz tere, aber der Bewegungsantrieb ist für beide Vorrichtungen gemeinsam.
Das eigentliche Gestell sowie die Balken und die Tragscheibe mit :dem dazugehörigen Bewegungstrieb sind in der gleichen Weise wie bei der oben beschriebenen Ausführung angeordnet. Die wagrechte Bewegung .der Ein führ- und Herausnehmevorrichtungen wird auch hier von einer auf der Antriebsachse 15 vorgesehenen Kurventrommel 35 abge leitet.
In die Steuernut der Trommel greift eine Rolle 361 ein, welche auf einem in einer Konsole 37' gelagerten Hebel 381 angebracht ist, dessen hin- und hergehende Schwing bewegung in eine hin- und hergehende grad- linige Bewegung der Stangen 33, 34 und des Vorschubkolbens 85 umgewandelt wird. Der letztere ist. zwischen zwei von dem Rahmen 3 getragenen Konsolen 80, 81 und auf diesen Konsolen angebrachten Führungsleisten 801 bezw. <B>81'</B> verschiebbar gelagert. Mit Hilfe eines Paares von Querstangen 83 wird auch das Magazin 8.1 von den beiden Lagerkon solen 80 und 81 getragen.
Das Magazin und die Stangen 83 sind in Fig. 6 der Über sichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Der Kolben besitzt Befestigungsteile 86 für einen Zapfen 87, der von dem freien gabelförmigen Ende 88 des Hebels 3-81 umfasst wird. In dem hintern Teil des Kolbens ist ausserdem eine senkrechte Stange 89 angeordnet, die durch mit den Stangen 33, 34 fest verbundene Lager 90 bezw. 91 geführt ist. Durch diese Verbindung werden die Stangen 33, 34 ge zwungen, unabhängig von der Höhenlage der Balken die gleiche hin- und hergehende Be- wegung wie der Kolben 85 auszuführen.
Der Inhalt des 3lagazins 84 ruht. auf dem Kolben 85, der eine Schulter 92 besitzt, wel- ehe bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens das unterste Hölzerstreifenstüek aus dem Ma- riaziii mitnimmt. In seinem der Scheibe 21 zugekehrten Ende hat der Kolben eine mitt lere Ausnehinung 93, .damit der Kolben un behindert bis zu einer Linie mit den in der Einführungslage befindlichen Haltern 22, 23 vorbewegt werden kann.
Die Vorrichtung zum Herausnehmen der fertigen Hölzerstreifenstüeke aus den Ilal- tern besteht an.-; zwei mit den Stangen 33, .34 fest verbundenen Platten 94 bezw. 95, die iin gefähr gleich wie die Platten 63, 64 der vorher beschriebenen Ausführung ausgebildet sind.
Die einander zugekehrten Kanten der Platten 94, 95 sind indessen mit Reihen von Zähnen 96 versehen, wie am besten aus Fig. 9 ersichtlich ist, welche ineinandergrei- fen, wenn die Platten ziisa.mmengeführt sind. Beim Zusammenführen der Platten gegen ein in der Herausnahnnlage befin lliehe@ Hölzer streifenstück 67 (Fug. 9), werden demzufolge die Hölzer dieses Stückes unter Einwirkung der genannten Zähne 96 abwechselnd nach oben und unten gebogen, das heisst sie werden geschränkt.
Durch den Eingriff der Zähne mit den Hölzern -wird das Stück durch die Platten 94, 95, mitgenommen, wenn diese sich nach rechts in der Abbildung bewegen, und wird dadurch unter Beibehaltung der Schränkung aus dem Halter herausgezogen. Die Platten 94, 95 sind derart angeordnet, dass sie bei ihrer nach dem Zusammenführen erfolgenden Fortbewegung das Hölzerstrei- fenstück auf eine Fördervorrichtung in sol cher Weise aufbringen, @dass die Schränkung noch erhalten wird.
Diese Fördervorrichtung ist bei der dargestellten Ausführung ein senkrecht beweglicher .Stab 97, der durch zwei auf je einer Seite des Stabes vorge sehene, vom Lagerbock 2 getragene Führun gen 98, 99, welche zwischen Seitenflansche 100,<B>100'</B> bezw. 101, 1011 des Stabes ein greifen, geführt wird.
Vom :Stab 97 ragen zwei Reihen paarweise angeordneter Nadeln 102 hervor, auf welche die Hölzerstreifen- stüeke in solcher Weise aufgeschoben werden, dass die Nadeln zwischen die beiden Reihen der in entgegengesetzter Richtung nach aussen gebogenen Hölzer des Hölzerstreifenstückes hineingelangen. Zu diesem Zweck haben die Zähne der Platten 94, 95 einander gerade gegenüberliegende Ausnehmungen 103, die, wenn die Platten zusammengeführt sind, Ka näle bilden, in welche die Nadeln bei der Fortbewegung der Platten in Richtung gegen den Stab frei eintreten können.
Jedesmal, wenn ein Hölzerstreifenstück auf ein Paar Nadeln 102 aufgeschoben worden ist, muss einleuchtenderweise der Stab so viel in sei ner Längsrichtung verschoben werden, dass ein neues Nadelpaar gerade gegenüber den Haltern 22, 23 zu liegen kommt. Hierfür ist an dem untern Balken 7 eine schrittweise arbeitende Vorschubklinke 104 gelagert, die mit denjenigen Teilen 10,6 der Nadeln in Ein- griff gelangt, die sich zwischen den Seiten flanschen 1001 und 1011 des Stabes 97 be finden. Um den Stab in bestimmter Lage festzuhalten, ist an der Führung 98 eine Sperrklinke 105 (Fug. 6 und 7) vorgesehen.
die in entsprechender Weise wie die Vor- schubklinke 104 in Eingriff mit der gegen überliegenden Reihe der Nadeln 102 kommt.
Die Wirkungsweise der Maschine, soweit sie sich von derjenigen der vorher beschrie benen Ausführung unterscheidet, ist die fol gende: Wenn der Vorschubkolben 85 sich in zu rückgeführter Lage (Fig. 6 und 7) befindet. ruht der in dem Magazin 84 vorhandene Stapel von Hölzerstreifenstücken nur auf dem vordern Teil des Kolbens. Bei .der Be wegung nach rechts oder in Richtung gegen ein in Einführungslage befindliches Halter paar 22, 23 wird das unterste Hölzerstreifen- stück des Stapels von der Schulter 92 erfasst -und dadurch mitgenommen,
während die übrigen Hölzerstreifenstücke vom Magazin zurückgehalten werden. Bei der fortgesetzten Bewegung des Kolbens wird das Hölzerstrei- fenstück zwischen die federnden Halter 22, 23 eingeschoben, wobei der Kolben infolge der Ausnehmung 93 nicht durch die Halter 22, 23 behindert wird. Das Hölzerstreifen- stück wird zwischen den Haltern zurückge lassen, wenn sich der Kolben in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt.
Es be findet sich dann das nächste Hölzerstreifen- stück in der Einführungslage vor der Schul ter 92. Nachdem der Kolben soweit zurück bewegt ist, dass kein Teil der Halter sich mehr in der Ausnehmung 93 befindet, wird die Scheibe 21 um eine Sechstel-Umdrehung vorgedreht, so dass das Hölzerstreifenstück in die erste Stanzlage zwischen den Stanz werkzeugen 31, 311 gebracht wird und ein neues, leeres Halterpaar in die Einführungs lage gerade gegenüber dem Kolben 85 ge langt.
Nach fortgesetztem Vorschub von zwei Sechstel-Umdrehungen und Bearbeitung in der Stanzlage zwischen den Stanzwerkzeugen 32, 321 befindet sich das fertig gestanzte Hölzerstreifenstüek in der der Einführungs lage diametral gegenüberliegenden Lage, in welcher es geschränkt und von den Haltern zum Förderstab 97 geführt werden soll. In der der Scheibe 21 nächstliegenden Lage der Platten 94, 95 befinden sich ihre Zähne gerade gegenüber entsprechenden Hölzern des Streifens.
Wenn durch das Heben und Sen ken der Balken die Platten zusammenge bracht werden und ihre Zähne ineinander eingreifen, drücken daher die Zähne jeder Platte die Hölzer in die Zwischenräume zwi schen den Zähnen der andern Platte hinein, so dass benachbarte Hölzer in entgegengesetz ten Richtungen ausgebogen werden. Die Platten werden dann wageecht in Richtung von den Haltern gegen den Förderstab 97 verschoben, wobei sie durch ihren Eingriff mit dem Hölzerstreifenstück dieses mitneh men und es unter Beibehaltung seiner Schrän- kung aus den Haltern ziehen.
Die Höhen lage des Förderstabes 97 ist dabei derart, dass eines der Nadelpaare des Stabes sich gerade gegenüber dem Hälzerstreifenstück befindet. Bei der Bewegung der Platten in Richtung gegen den Stab treten daher diese Nadeln in die durch die Ausnehmungen 103 gebildeten Kanäle hinein, so dass die Reihen von ent gegengesetzt ausgebogenen Hölzern auf je einer ,Seite der Nadeln zu liegen kommen. Am Ende der Bewegung der Platten ist das Hölzerstreifenstück ganz auf das Nadel paar aufgeschoben worden.
Wenn dies ge schehen ist, werden die Platten so weit ge trennt, dass ihre Zähne ausser Eingriff mit dem Hölzerstreifenstück gelangen, dessen Schränkung jedoch durch die Nadeln erhalten wird. Die Platten werden dann in. wageech ter Richtung verschoben, so dass sie aus dem Bewegungsbereich der Nadeln. des Stabes, wo nach sie weiter .auseinander geführt werden, so dass die Scheibe 21 unbehindert vorge- ,dreht werden kann.
Während der Überfüh rung des Hö:lzerstreifenstückes zu dem För derstab wird der letztere durch die Sperr klinke 105 in seiner Lage gehalten, der un terhalb des zwischen den Seitenflanschen<B>100,</B> 1001 des Stabes gelegenen Teils 106 an einer der Nadeln 102 angreift. Bei der Auseinan- anderführung der Platten durch Heben des Balkens 6 und Senken des Balkens 7 fällt die an dem letztgenannten Balken gelagerte Vor schubklinke 104 unter den Teil 106 einer auf der entgegengesetzten Seite des Stabes befindlichen Nadel hinein.
Bei der darauf folgenden Zusammenführung der Balken, wo bei der Balken 7 sich hebt, wird also .der Stab 97 durch Vermittlung der Vorschub- klinke,mitgenommen, wonach der Stab durch die Sperrklinke 105 in seiner neuen Lage gehalten wird. Auf diese Weise wird der Förderstab schrittweise vorbewegt, je nach dem neue Hölzerstreifenstücke auf ihn ge bracht werden. Wenn der Stab von Hölzer streifenstücken vollbesetzt ist, wird er aus den Führungen 98, 99 herausgenommen und dann ein neuer leerer Förderstab in die Füh rungen eingesetzt.
Bei der beschriebenen Ausführung wird also die Vorsehubbewe- gung für den Förderstab von der Auf- und Abwärtsbewegung der Balken abgeleitet. Es leuchtet aber ein, dass die betreffende Be wegung durch ein besonderes Getriebe auch unmittelbar von der Antriebsachse 15 ab geleitet werden kann.
Statt lose Förderstäbe zu verwenden., die man auswechselt, nachdem sie vollbesetzt sind, kann man auch eine Mehrzahl Förderstäbe zu einer Kette vereini gen, die dann von der Stanzmaschine aus zu den verschiedenen Einrichtungen zum Tränken, Paraffinüberziehen, Tunken und Trocknen der Hölzerstreifen geleitet wird.
Die beiden dargestellten Ausführungen besitzen nur eine Halterscheibe mit den zu gehörigen Einführungs- und Herausnehme- vorrichtungen, sowie .Stanzwerkzeugen. Wie leicht einzusehen, kann die Maschine mit Vor teil auch doppelt wirkend ausgeführt, das heisst mit zwei Haltescheiben mit den dazu gehörigen Vorrichtungen und einem dazwi schen liegenden, gemeinsamen Magazin oder Fördervorrichtung ausgerüstet.
werden, zu welchem Magazin oder Fördervorrichtung die Hölzerstreifenstücke abwechselnd von den beiden Hälften der Maschine überführt wer den. Es wurde nicht als erforderlich erachtet, auch eine solche Maschine in den Zeichnun gen darzustellen, da sie ja in bezug auf eine zur Längsrichtung der Maschine senkrechte Vertikalebene durch das Magazin 68 oder den Förderstab 97 annähernd symmetrisch wäre.
Bei der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Aus führung wird das Hölzerstreifenmaterial als ein Band zugeführt und die fertigen Hölzer streifenstücke in einem Magazin gesammelt, während bei der in Fig. 6 bis 9 dargestellten Ausführung -die im voraus zurecht geschnit tenen Hölzerstreifen.stücke aus einem Maga zin durch einen Kolben in die Halter einge schoben und die fertigen Hölzerstreifenstücke geschränkt und auf einen Förderstab ge bracht werden. Augenscheinlich sind aber auch solche Ausführungen der Maschine möglich,
bei denen das Hölzerstreifenmaterial als ein Band zugeführt und die fertigen Höl- zerstreifenstücke geschränkt und auf eine Fördervorrichtung gebracht werden, oder bei denen im voraus zurecht geschnittene Höl- zerstreifenstücke aus einem Magazin zuge führt und die fertigen Hölzerstreifenstücke nicht geschränkt, sondern nur in ein anderes Magazin überführt und aufgesammelt wer den.
Es leuchtet auch ein, dass die Sehrän- kung der Hölzerstreifenstücke nicht unbe dingt durch die Herausnehmevorrichtung ausgeführt werden muss, während die Höl- zerstreifenstücke sich in der Herausnehme- lage befinden.
Zum Ausführen der Schrän- kung kann auch zwischen der letzten Stanz- lage und,der Herausnehmelage eine besondere Arbeitslage vorgesehen werden.
Die Anzahl der Arbeitslagen und der Arbeitsstufen ist nicht auf die beispielsweise dargestellten La gen beschränkt, und .die Einführungs- und Herausnehmevorrichtungen können auch an derseits zueinander angeordnet werden als in zwei hinsichtlich der Scheibe 21 diametral entgegengesetzten Lagen. Statt die Hölzer streifenstücke längs zweier gegenüberliegen der Seiten zu stanzen, kann das Stanzen ebensogut nur längs der einen Seite ausge führt werden.
In beiden Fällen können die Hölzerstreifenstücke in senkrechter Richtung zu den Hölzern eine mehreren fertigen Zün- derstreifen.stücken entsprechende Länge haben, wobei das Abschneiden in solche Längen vorteilhaft nach dem Tunken und dem Trocknen erfolgt.