CH162167A - Verfahren und Apparat zur gleichmässigen Befeuchtung von Stereotypmatertafeln vor deren Gebrauch. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur gleichmässigen Befeuchtung von Stereotypmatertafeln vor deren Gebrauch.

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CH162167A
CH162167A CH162167DA CH162167A CH 162167 A CH162167 A CH 162167A CH 162167D A CH162167D A CH 162167DA CH 162167 A CH162167 A CH 162167A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
liquid
container
matertafel
stereotype
moistening
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Application number
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English (en)
Inventor
Junghaenel Richard
Gross Hans
Original Assignee
Junghaenel Richard
Gross Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D1/00Preparing or treating stereotype matrices
    • B41D1/10Performing secondary operations on matrices
    • B41D1/12Humidifying or moistening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Apparat zur gleichmässigen Befeuchtung von     Stereotypmatertafeln     vor deren Gebrauch.    Die aus     Pappestoffen    oder ähnlichem  saugfähigem Material hergestellten     Mater-          tafeln,    die zur Einprägung von Klischeebil  dern oder von Typen in ihre Oberfläche die  nen und von denen, nachdem sie durch die  Prägung in Matrizen umgewandelt wurden,  schliesslich die     Druck-Stereotypplatten    abge  gossen werden, müssen infolge     not@vendiger,     trockener Lagerung je nach ihrer Zusammen  setzung unmittelbar vor Gebrauch mehr oder  weniger durchfeuchtet werden, um sie respek  tive ihre Oberfläche wieder in gewissem  Grade weich, das heisst eindrucksfähig zu  machen.  



  Diese Anfeuchtung der     Matertafel    wird  indirekt durch deren Einlegen in nasse       Löschblätter    oder auf ähnliche Weise be  wirkt. Eine direkte Befeuchtung ist so viel  wie ausgeschlossen, da die     Matertafeln    dies  falls zu viel Wasser in sich aufnehmen und  der Überschuss durch Pressen derselben zwi  schen einer Lage trockener Papiere wieder  entfernt werden müsste.

      Da die Anfeuchtung der     Matertafel    eine  gewisse     Zeit    vor ihrer Benützung geschehen  muss, damit sie in die zur     Ermöglichung    einer  Einprägung in sie erforderliche Weichheit  gerät, der Grad der Feuchtigkeit derselben  - nicht zu feucht, aber auch nicht noch zu  trocken     bezw.    nicht wieder zu ausgetrock  net - jedoch nicht     stets    gleichmässig erreich  bar ist     bezw.    eine gewisse Geschicklichkeit       hiezu    bedingt ist, so sind diese     Bewirkun-          gen    nicht nur ein wenig umständlich, sondern  sie erzielen trotzdem nicht stets den genauen  Feuchtigkeitsgrad.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht da  gegen mittelst eines einfachen Verfahrens  unter Entfernung von Überschuss an Nässe  durch mechanische Beeinflussung, wie zum  Beispiel mittelst eines der unten beschriebe  nen, kleinen Apparate, stets den richtigen  Feuchtigkeitsgrad, also immer und auf  sichere, leichte Weise ein gleichmässiges Er  gebnis zu erzielen.  



  Die Befeuchtung der     Matertafel    wird      nämlich im vorliegenden Falle nicht einfach       mittelst    Wasser, sondern mittelst einer Flüs  sigkeit betätigt, welche die besondere Wir  kung äussert, einerseits rasch in die Mater  einzudringen und sie zu sättigen, aber der  art, dass Rückstände von ihr sich dennoch  auch wieder schnell verflüchtigen, also wel  che die Eigenschaft relativ rascher Ver  dunstung besitzt, nämlich mittelst einer  Flüssigkeitsmischung, die einen leicht ver  dunstenden Bestandteil besitzt, wie zum Bei  spiel Wasser mit einer Beigabe von Alkohol  oder Äther.

   Die     Matertafel    wird vor Ge  brauch in     dieser    Flüssigkeit getränkt und  nach hinreichender Sättigung wird der     Über-          sehuss    an Flüssigkeit durch eine mechanische  Pressung der     Matertafel    wieder entfernt.

    Dann wird die     Hatertafel    der freien Ober  flächenabtrocknung überlassen, die infolge  des der Flüssigkeit     beigemengten,    leicht  verdunstenden Bestandteile viel schneller er  folgt als wie bei einer nur mit Wasser be  wirkten     Nässung,    und -die     Matertafel    ist dann  sofort in genau und     richtig    elastischem und       prägefertigem    Zustande, gleichgültig, ob sie  für auf kaltem oder heissem Wege erfolgende  Einprägungen in sie bestimmt ist.  



  Um nun sowohl die     Benässung,    als auch  die     Abtrocknung    auch im übrigen leicht und  stets gleichförmig     bewirken    zu können, wird  dies auf mechanischem Wege, nämlich     mit-          telst    eines Apparates betätigt, der aus einem  Behälter zur Aufnahme einer hinreichenden  Menge von Flüssigkeit mit einer darüber be  findlichen Vorrichtung zum Quetschen oder  Abstreifen der     Matertafel    besteht. Zwei Aus  führungsbeispiele eines solchen Apparates  sind in der Zeichnung in je einem Quer  schnitt dargestellt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 ist  die     Vorrichtung    gebildet aus einem in der  Mitte eingewölbten Behälter a zur Aufnahme  der Flüssigkeit, in dem an einer     Seite    ein  Paar mit Gummi überzogene oder ganz aus  elastischem Material hergestellte, drehbar be  festigte, aber     etwas    federnd gelagerte Wal  zen b, b angeordnet sind, deren eine eventuell  mittelst einer     Kurbel    angetrieben wird und    deren Abstand voneinander durch Verstel  lung einer derselben mittelst einer ,Stell  schraube c nach Belieben reguliert     werden     kann.

   Dicht über dem Grund des Behälter  ist von ungefähr seiner Mitte bis unter     di-.     Walzen hin ein Führungsblatt d starr be  festigt, das dicht unter den Walzen in eine       Abstreifklemme    f endet, die in deren Zwi  schenraum mündet.  



  Bei dem Ausführungsbeispiele nach     Fig.    2  ist an einer Seite des ebenfalls am Grunde  gewölbten Behälters a eine Ansatzleiste be  festigt und auf dieser (mittelst einer Metall  schiene) eine Leiste b aus Gummi oder der  ,gleichen. Hieran schliesst sich in den Behäl  ter hinein ein (herausnehmbar befestigter)  unten ungefähr parallel zum Behältergrund  gewölbter, oben abgeflachter Führungsein  satz c, der am äussern Rande ebenfalls mit  einer (mit einer Metallschiene verbundenen)  Gummi- oder dergleichen Leiste d versehen  ist, und:

   zwar in der Anordnung,     dass    sich  diese auf die Leiste b nächst ihrer gante  legt, und     dass    der Grad ihres lockeren Auf  liegens durch ein Paar, in einer starr be  festigten Schiene     g    gelagerter     Press-    und  Stellschrauben f geregelt werden kann.  



  Bei beiden Ausführungsformen wird die  in die Flüssigkeit eingelegte     Matertafel,     nachdem sie genügend gesättigt ist, zwischen       demBehälterboden    und dem Führungsblatt  d oder     Führungseinsatz    c in Pfeilrichtung  aufwärts, zwischen die Walzen b oder die  Leisten<I>b, d</I> hindurch gedrückt     bezw.    gescho  ben, beidem heraustretenden Ende ergriffen  und sodann herausgezogen.  



  Auf -diese Weise wird der ganze     Näs-          sungs-    und     Wiederabtrocknungsprozess        rasch,     leicht und in genau erforderlichem Grade be  wirkt, indem einerseits die     Tränkung    der       Matertafel    schnell erfolgt, deren     Intensität     infolge der     gelinden    Quetschung durch die  Walzen oder Gummileisten erhöht wird, wäh  rend anderseits nachher durch diese die über  schüssige Flüssigkeit von den beiden Flächen  der     Matertafel    sofort wieder abgestreift wird,

    worauf dann rasch noch eine weitere     Ober-          fläehenabtrocknung    der     Matertafel    infolge      der flüchtigen Bestandteile der Flüssigkeit  erfolgt, so dass sich also dann wie     erwähnt,     sofort eine sehr geschmeidige und prägefer  tige     Matertafel    ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur gleichmässigen Befeuch tung von Stereotypmatertafeln vor deren Ge brauch, darin bestehend, dass die Matertafel mit einem, einen leicht verdunstenden Be standteil enthaltenden Flüssigkeitsgemisch getränkt, hierauf durch mechanische Pres sung vom Überfluss an Flüssigkeit befreit und dann der freien Oberflächenabtrocknung überlassen wird, die durch Verdunstung der flüchtigen Bestandteile des Gemisches, mit dem die Matertafel getränkt wurde, bewirkt wird, bis der äusserlich verbleibende geringe Flüssigkeitsrest verdunstet und sich eine ge schmeidige und sofort prägefähige Mater tafel ergibt.
    PATENTANSPRUCH II: Apparat zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass in einem Behälter eine Quetschvor- richtung so angeordnet ist, dass die Mater tafel in den mit der Tränkflüssigkeit gefüll ten Behälter eingelegt, durch die Quetschvor- richtung hindurch und wieder herausgezogen werden kann.
CH162167D 1932-02-22 1932-02-22 Verfahren und Apparat zur gleichmässigen Befeuchtung von Stereotypmatertafeln vor deren Gebrauch. CH162167A (de)

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