CH162172A - Füllfederhalter. - Google Patents
Füllfederhalter.Info
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Description
Füllfederhalter. Die Erfindung bezieht sich auf einen Füllfederhalter mit durch einen Klappdeckel verschliessbarer Schutzhülse für die Schreib feder.
Bei den bisher ausgeführten Füllfeder haltern dieser Art ist der Klappdeckel in der Regel durch ein Scharnier an der Schutz hülse angebracht. Diese Befestigungsart bringt es mit sich, da,ss entweder an :der Scharnierstelle Spalten offen bleiben oder der Deckel schon nach kurzem Gebrauch nicht dicht schliesst und deshalb die Tinte in der Feder rasch eintrocknet.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist gemäss vorliegender Erfindung der Klapp deckel statt mit der Schutzhülse mit einem Organ, beispieilsweise einer Stange, gelenkig verbunden, welche bei einer Achsialverstel- lung des Federschaftes relativ zur Schutz hülse von diesem mitgenommen wird, um ein Schliessen und Öffnen des sich unter Be nützung einer Stelle des Schutzhülsenrandes als Drehpunkt verschwen.kenden Deckels zu bewirken.
Der Klappdeckel hat also im Gegensatz zu den bestehenden Ausführungsformen kein ihn mit der Schutzhülse verbindendes Schar nier und besitzt deshalb eine fortlaufende, das heisst an keiner Stelle unterbrochene Sitz- und Dichtfläche.
Das Kuppeln der Stange mit dem Feder schaft und -das Entkuppeln kann beispiels weise durch Ein- und Auswärtsschwenken der Stange um das Gelenk am Klappdeckel bewirkt sein.
Um zu verhindern, dass durch Drehung der Aussenhülse gegen die Schutzhülse der Füllfederhalter beschädigt oder zerstört wird, kann diese Aussenhülse auf dem Federschaft lose drehbar sein, so dass sie bei ihrer Dre hung den Federschaft nicht mitdreht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Füllfederhalters gemäss der Er findung schematisch veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den Füllfeder- halter bei geschlossenem Klappdeckel, und Fig. 2 zeigt den Füllfederhalter in gleicher Darstellung bei geöffnetem Deckel; die Fig. 3 und 4 zeigen den Tintenführer der Schreibfeder im Längen- und Querschnitt.
Die in dem Ringraum zwischen der Aussenhülse 1 und dem Federschaft 2 ver schiebbare Schutzhülse 3 ist bei vollständig eingeschobener -Schreibfader durch einen Klappdeckel abgeschlossen, der sich beim Herausschieben der Schreibfeder selbsttätig öffnet. Dieser Deckel 4 ist zum Unterschied von den bisher Ausführungs formen nicht mit der Schutzhülse 3 durch ein Scharnier verbunden, sondern mittelst eines an der Unterseite des Deckels angeord neten Ansatzes 5 in einem gewissen Ab stand vom Deckelrand an eine Stange 6 an gelenkt.
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass .der Klappdeckel eine fortlaufende, das heisst an keiner Stelle unterbrochene Sitz- und Dichtfläche besitzt. Die Stange 6 ist in der Schutzhülse 3 sowohl längsverschieb bar, als auch um das Gelenk 7 in geringem Masse ein- und auswärts schwenkbar. Zu die sem Zweck ist. die Schutzhülse mit einer ent sprechend dangen und tiefen innern Längs nut 8 versehen, die diese zweifache Bewe gung zulässt.
Der an der Unterseite des Deckels angeordnete Ansatz 5 kann entweder starr oder elastisch sein; in beiden Fällen wird beim Schliessen des Deckels dieser sieh satt auf seine Sitzfläche auflegen.
Das innere, in Fig. 1 untere Ende der Stange 6 ist auf der Aussenseite vorteilhaft abgeschrägt oder schräggerundet und besitzt auf der Innenseite zwei durch einen Aus schnitt gebildete Absätze 9 und 10, von denen ersterer höher ist, das heisst weiter nach innen ragt. Der Absatz 10 ist abgeschrägt. Der Federschaft 2 trägt einen Mitnehmer 11, der beim Einschieben der Schreibfeder in die Schutzhülse 3 mit seinem Unterrand den Ab satz 9 erfasst und hierdurch die Stange 6 mit einwärts zieht und, wie nachstehend beschrie ben, den Deckel 4 schliesst.
Sobald die Schutzhülse 3 aus -der in Fig. 1 dargestellten Lage in die Aussenhülse 1 ein- gesühöben wird, um die Schreibfeder in Flip Schreibstellung zu bringen, stösst der zweek- mässig abgeschrägte Oberrand des Mitneb- mers 11 auf den schrägen Absatz 10.
I>@i aber das Unterende der Stange 6 an der vollen Wand der Hülse 3 anliegt, so kann die Stange nicht nach aussen ausweichen, und diese wird mit dem Federschaft relativ zur Schutzhülse auswärts gestossen, wobei ein über das' Gelenk 7 hinausragender Finger 12 des Deckelansatzes 5 an die Unterseite des Randes 13 der Schutzhülse 3 anstösst, so dass beim Weiterauswärtsbewegen,der Stange 6 zur Hülse der Deckel 4 um die Berüh rungsstelle des Fingers 12 mit dem Rand 13 gekippt und geöffnet wird.
Sobald der Dek- kel offen ist, hat,das Unterende der Stange die Vollwand der Hülse 8 verlassen und steht nun ganz im Bereich der Längsnut B. Geht nun der Federschaft 2 noch weiter auswärts, um die Schreibfeder in die Schreibstellung zu bringen, so drückt der abgeschrägte Ober- ra#nd des Mitnehmers 11 auf den schrägen Absatz 10 der Stange 6, die aber jetzt in die Tiefe der Nut 8 auswärts weichen, das heisst sich um das Gelenk 7 verschwenken kann (Fig. 2).
Der Mitnehmer 11 geht also jetzt leer, das heisst ohne die Stange weiter.
Beim Zurückbewegen bezw. Einwärts bewegen des Federschaftes 2 geht dieser so lange leer, das heisst ohne die Stange 6 mit zubewegen, bis der MZtnehmer 'l l mit seinem Unterrand auf den höheren Absatz 9 auf trifft und so -die Stange 6 einwärts mit nimmt, die hierbei durch Auflaufen der Ab schrägung des Stangenendes auf den vollen Hülsenwandteil um das Gelenk 7 einwärts geschwenkt wird, so dass die Stange wieder in die Anfangsstelllung gelangt, bei der der Mitnehmer 11 wieder in Eingriff mit der Stange für die Aufwärtsbewegung ist.
Hier bei wird der sich gegen -den Rand 13 der Hülse 3 stützende Deckel 4 gezwungen, um die Berührungsstelle des Deckels mit dem Rand 13 einwärts zu schwenken und sich zu schliessen.
In der Schutzhülse kann ein Sprengring 14 befestigt sein, der die Stange 6 in der Nut 8 zurückhält und ihre Einwärtsbewe- 'rung begrenzt. Dieser Sprengring muss so ,liiiin sein, dass er die Bewegung des Mit: nehmers 11 innerhalb der Schutzhülse 3 nicht. hindert.
An Stelle der Absätze 9 und 10 können 11111h Mitnehmerdaumen oder -Nasen angeord net sein.
Es wurde in den vorstehenden Ausfüh rungen der leichteren Erklärung halber stel lenweise angenommen, dass der Federschaft 2 in die Schutzhülse 3 hinein und: aus ihr herausbewegt wird. In Wirklichkeit wird natürlich immer die Schutzhülse 3 längs des Federschaftes 2 verschoben.
Die Aussenhülse 1 ist mit dem Federschaft so verbunden, dass eine Längsbewegung des einen Teils gegen den andern nicht er folgen kann. Bisher war die Aussenhülse 1 mit dem Federschaft vollkommen starr ver bunden. Es kommt nun häufig vor, dass die Aussenhülse versehentlich oder im Glauben, dass der FüllfederhaIter wie üblich mit einer Schraubkappe versehen sei, gegen die Schutz hülse verdreht wird, wodurch der Füllfeder halter beschädigt oder zerstört wird.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist die Aussenhülse 1 auf dem Federschaft 2 drehbar angebracht, bewegt sich jedoch achsial mit demselben.
In vorliegendem Falle ist die Aussenhülse 1 zwischen einem Ringansatz 15 des hohlen Federschaftes 2 und dem Flansch eines in die Mündung desselben eingeschraubten Rin ges 16 lose drehbar gehalten.
Die Aussenhülse 1 ist, wie üblich, mit einer aufgeschraubten, abnehmbaren Kappe 1'l versehen, nach deren Abnahme das Betä- tigungsorgan 18 für die Füllvorrichtung frei-' liegt. Letztere kann entweder mit einem zu- sammendrückbaren Tintenschlauch oder nach Art einer Pumpe mit einem Saug- und Druck kolben versehen sein.
Ferner besitzt der in der Schreibfeder höhlung angeordnete Tintenführer 19 ausser der üblichen Oberflächenrinne 20 noch einen Längskanal 21, -der zweckmässig ein trichter- förmig erweitertes Eintrittsende 22 besitzt und am andern Ende in die Rinne 20 mündet.
Zweck dieses in den Fig. 3 und 4 ver anschaulichten Tintenführers ist, eine gleich mässige und sichere Tintenzuführung zur Schreibfeder herbeizuführen und das Ein- trocknen der Tinte unterhalb der Goldfeder zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Füllfederhalter mit @duroh einen Klapp deckel verschliessbarer Schutzhülse für die Schreibfeder, dadurch gekennzeichnet, @dass ,der Klappdeckel statt mit der Schutzhülse mit einem Organ gelenkig verbunden ist, welches bei einer Achsialverstellung des Fe derschaftes relativ zur Schutzhülse von die sem mitgenommen wird, um ein ,Schliessen und Öffnen des sich unter Benützung einer Stelle des @Schutzhülsenrandes als Drehpunkt verschwenkenden Deckels zu bewirken. UNTERANSPRÜCHE: 1.Füllfederhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Klappdeckel (4) beim Schliessen unmit telbar auf den Rand (13) der Schutzhülse stützt, während er beim Öffnen mit einem Ansatz (12) gegen die Unterseite dieses Randes (13) anliegt. 2.Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine am Deckel (4) angelenkte Stange (6) mit zwei Mitnehmern (9, 10) versehen ist, von denen,der eine (19) für das Schliessen des Klappdeckels im Endteile des Einwärtshubes des Feder schaftes (2), der andere (10) für das Öffnen des Deckels im Anfangsteil des Auswärtshubes des Federschaftes mit diesem in Eingriff ist.3. Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Mitnehmer (9, 10) durch einen Ausschnitt in der Stange gebildet sind. 4. Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass -der für das Deckel öffnen bestimmte Mitnehmer (10) ,durch Auswärtsweichen der Stange (6) vom Federschaft (2) gelöst wird, sobald der Deckel vollständig geöffnet ist.5. Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichn:et, dass die Schutzhülse innen mit einer Längsnut<B>(</B>8) versehen ist, die das Auswärtsweächen der Stange (6) nach erfolgtem Öffnen des Deckels zulässt. 6. Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stange (6) auf der den Mztnehmun (9, 10) albgewen deten Aussenseite abgeschrägt ist, um für das Schliessen des Deckels von der Schutzhülse einwärts bewegt zu werden. 7.Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federschaft (2) mit einem Mitnehmer versehen ist, der mit den beiden Mitnehmern (9, 10) zu sammenwirkt. B. Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Schutzhiilse (3<B>)</B> ein Sprengring (14) angebracht ist, der die Stange (6) in der Längsnut (8) zu rückhält und ihre Einwärtsbewegung be grenzt. 9.Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass -die Aussenhülse (1) auf dem Federschaft (2) lose drehbar sitzt, sich jedoch mit ihm achsial mit bewegt. 10. Füllfederhalter nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass der Tinten führer ausser der an seiner Oberfläche befindlichen Rinne (20) noch einen Längskanal (21) besitzt. 11. Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der Längskanail (21) an dem der trichterförmigen Eintrittsstelle ent gegengesetzten Ende in die Rinne (20) mündet.
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