CH162179A - Vorrichtung zur Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen. - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen.

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CH162179A
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Gesellschaft Der L Eisenwerke
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Der L Von Roll Schen Eisenwerk
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/30Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply and discharge valves of the lift or plug-lift type
    • G01F11/32Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply and discharge valves of the lift or plug-lift type for liquid or semiliquid

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Description


  Vorrichtung zur Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen.    Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine Vorrichtung zur Abgabe bestimmter  Flüssigkeitsmengen, bei welcher ein Flüssig  keitsbehälter eine mit einer Füllkammer in  Verbindung     bringbare        Messkammer    besitzt,  die nach Massgabe der Stellung eines Entlüf  tungsrohres mit in der Höhe einstellbarer  Mündung gefüllt werden kann und die bei  abgesperrtem Entlüftungsrohr luftdicht ist.

    Das Wesen der vorliegenden Erfindung be  steht darin, dass das Entlüftungsrohr als  Rohrkrümmer ausgebildet, in einer Seiten  wand des Behälters     drehbar    gelagert und auf  der Aussenseite des letzteren an einen als  Flüssigkeitsstandrohr ausgebildeten Einstell  hebel angeschlossen ist, so dass mit demselben  die Einstellung des Entlüftungsrohres zur Be  stimmung der abzunehmenden Flüssigkeits  menge, sowie die Entlüftung der     Messkam-          mer    und zugleich die Beobachtung des Stan  des der Flüssigkeit in der Füllkammer vor  genommen werden kann.    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt desselben,       Fig.    2 eine Teildraufsicht,       Fig.    3 eine Ansicht von links ,der     Fig.    1,  und       Fig.    4 ein Teilschnitt.  



  Die gezeichnete Vorrichtung besitzt einen  Flüssigkeitsbehälter 1, welcher durch einen  Zwischenboden 2 in zwei übereinander be  findliche Kammern, die Füllkammer 3 und  die darunter angeordnete     Messkamm-er    4 un  terteilt ist. Der nach einem Ablaufstutzen 5  hin allseitig abfallende Boden 6 der luftdicht  abgeschlossenen     Messkammer    4 besitzt an der  tiefsten Stelle einen die     Abflussöffnung    bil  denden, versenkten Ring 7, welcher auf der  untern Seite die Sitzfläche 8 eines die Ab  flussöffnung der     Messkammer    4 beherrschen  den Ventilkörpers 9 aufweist. Von einem  Ventilring 10 im Zwischenboden 2 erstreckt      sich ein Füllrohr 11 nach unten bis nahe zum  Ring 7.

   Für den Abschluss des Füllrohres 11  von oben dient ein Ventilkörper 12. Die bei  den Ventilkörper 9 und 12 sitzen auf einer  vertikalen, auf- und niederbeweglichen Ven  tilstange 13 in einer Entfernung voneinander  derart, dass das eine Ventil offen ist, wenn  das andere geschlossen ist. Die Ventilstange  13 ist oben durch die Deckwand der Füll  kammer 3 hindurchgeführt und an einem  zweiarmigen, bei 14 gelagerten Hebel 15 an  gelenkt. An dem andern seitwärts über den  Behälter 1 hinausragenden Ende des Hebels  15 greift eine denselben mit einem bei 16  am Behälter 1 gelagerten Betätigungshebel  17 verbindende     Lenkerstange    18 an.

   Ein  seitwärts vom Hebel 17 abstehender Zapfen  19 trägt drehbar eine Hülse 20, die in eine  Hülse 21 hineinragt, welche ihrerseits dreh  bar auf einem vom Behälter 1 seitwärts ab  stehenden Zapfen 22 gelagert ist. Beide Hül  sen 20 und 21 bilden zusammen Widerlager  und Schutzgehäuse einer Schraubenfeder 23,  durch welche der Hebel 17 in der untern oder  obern     Endstellung    und dadurch das obere  Ventil 10, 12 oder das untere Ventil 7, 9 ge  schlossen gehalten wird. Ein in Form eines  Rohrkrümmers ausgebildetes Entlüftungs  rohr 24 ist in einer Seitenwand des Behälters  1 dicht unterhalb des Zwischenbodens 2 dreh  bar gelagert.

   Die Abdichtung des Rohres 24  geschieht mittelst eines, dasselbe in einem  Rohransatz 25 umschliessenden, elastischen  Dichtungsringes 26, welcher durch eine mit  einem Boden versehene Büchse 27 und ein in  der Mitte ihres Bodens von aussen angreifen  des, aus einem Haken bestehendes Stützorgan  28 nach innen gedrückt wird. Der Haken 28  ist an seinem mit Schraubengewinde     ver-          sehenen    Schaft mittelst zweier Schrauben  muttern 29 längsverstellbar in einem vom  die Teile 26, 27 aufnehmenden Rohrstutzen  25 nach unten ragenden Lappen 30 gehalten.  In einem Winkel von etwa 135   zur Mittel  ebene des     Entlüftungsrohres    24 ist an der  Büchse 27 nach oben ragend, ein aus einem  Rohr gebildeter Einstellhebel 31 angeschlos  sen.

   Im letzteren ist ein Glasrohr 32 einge-    setzt, das mittelst eines durchbohrten Kopfes  33 unten dichtschliessend, im Hebel 31 behal  ten ist. Der Hebel 31 weist einen     Längs-          schlitz    34 auf, um den Wasserstand der     Fiill-          kammer    3 im     Wasserstandsrohr    32     beobachif,ti     zu können. Ein Zeiger 35 des     Hebels        a    l  spielt über einer an der Aussenseite des Be  hälters 1 angebrachten Skala 36, welche die  der jeweiligen Stellung des Hebels 31 ent  sprechende Menge der abzumessenden Flüs  sigkeit abzulesen gestattet.

   Um zu verhin  dern,     dass    sich der Hebel 31 von selbst unter  seinem Eigengewicht verdreht, oder     da.ss    er  durch Unachtsamkeit verschoben werden  könnte, ist .der Zeiger 35 als federndes     Arre-          tierorgan    ausgebildet, das in eine feine Ver  zahnung am obern Rand der Skala     3,6    ein  greift.  



  In der in     Fig.    1 und 3 gezeichneten Stel  lung der verschiedenen Teile der Vorrichtung  ist das obere Ventil 10, 12 geöffnet, das un  tere Ventil 7, 9 dagegen geschlossen. Die in  irgendeiner Weise, zum Beispiel mittelst  einer Rohrleitung in die Füllkammer 3 ge  brachte Flüssigkeit strömt durch das     unter     das niederste Niveau der Mündung des Roh  res 2,4 reichende Füllrohr 11 in die     Messkam-          mer    4. In der in     Fig.    3 gezeichneten äusser  sten Stellung links des Hebels 31 steht das  Entlüftungsrohr 24 vertikal nach unten, so       da.ss    seine untere Mündung nahe über dem  Boden 6 liegt.

   Die Vorrichtung ist so auf       Minimaldosierung    eingestellt. Die in die       Messkammer    einströmende Flüssigkeit ver  drängt die Luft aus der Kammer 4 durch das  Rohr 24 und das     Wasserstandsrohr    32 ins  Freie bis. sie die untere Mündung des Rohres  24 erreicht und abschliesst. Die jetzt noch in  der     Messkammer    4 befindliche Luft kann  nun nicht mehr entweichen und wird kom  primiert     bis    der Druck mit demjenigen der in  der Füllkammer 3 befindlichen Flüssigkeit  im Gleichgewicht ist. Dann hört der     Zufluss     der Flüssigkeit aus der Kammer 3 in die  Kammer 4 auf und die Abmessung ist been  digt.

   Im     Wasserstandsrohr    32 steigt aber die  Flüssigkeit bis auf die Höhe des Flüssig  keitsspiegels in der Füllkammer 3. Im      Schlitz 34 kann dann der Wasserstand in der  Kammer 3 beobachtet werden ohne den     Dek-          kel    der letzteren abnehmen zu müssen. Die       abgemessene        Flüssigkeitsmenge    kann nun  durch Umstellen des Hebels 17 aus der un  tern in die obere     Endstellung,    das heisst  durch Öffnen des Ventils 7, 9 aus der Kam  mer 4 abgelassen werden. Der Abfluss der  Flüssigkeit aus der Kammer 3 in die Kam  mer 4 wird durch das gleichzeitig geschlos  sene Ventil 10, 12 unterbunden.

   Da das  Wasserstandsrohr 32 mit dem Freien in Ver  bindung steht, kann die Flüssigkeit ungehin  dert aus der Kammer 4 durch den Stutzen 5  abfliessen. Die Luft kann somit durch die  Rohre 32 und 24 in die Kammer 4 nach  strömen.  



  Für eine neue Abmessung wird der Hebel  17 aus der obern in die untere Stellung um  gestellt, worauf das Spiel von neuem be  ginnt.  



  Bei einer Verdrehung des Hebels 31 aus  der äussersten Stellung links (Fig. 3) in die  äusserste Stellung rechts wird das Entlüf  tungsrohr 24 aus der vertikalen in die hori  zontale Lage gedreht, was dem maximalen  Füllungsgrad entspricht. Der Teil 31 erfüllt  zugleich drei Funktionen, erstens diejenige  eines Einstellhebels zur Bestimmung der ab  zumessenden Flüssigkeitsmenge, zweitens die  jenige eines Entlüftungsrohres für die     Mess-          kammer    und drittens diejenige eines Wasser  standszeigers.  



  Durch diese Vereinigung mehrerer Funk  tionen in einem Teil, sowie durch die     Anord-          rung    der beiden Ventilkörper 9 und 12 ari  einer gemeinsamen Stange wird der ganze  Mechanismus und die Handhabung der gan  zen Vorrichtung gegenüber bekannten Vor  richtungen erheblich vereinfacht. Die Ver  wendung von Ventilen an Stelle von     Reiber-          hähnen    hat den Vorteil der Unempfindlich  keit, selbst gegenüber schmutzigen Flüssig  keiten sogar kleine Fremdkörper können un  gehindert passieren, ohne die Betriebssicher  heit und den leichten Gang im geringsten zu  gefährden.

      Die nichtgezeichnete Zuleitung kann auch  mit einem Schwimmerventil ausgerüstet wer  den, welches den     Zufluss    selbsttätig unter  bricht, sobald die Füllkammer 3 voll ist.  



  Die beschriebene Vorrichtung wird vor  zugsweise auf     Betonmischmaschinen.    verwen  det, doch kann sie natürlich statt zum Ab  messen von Wasser auch zum     Abmessen    von  andern Flüssigkeiten benützt werden.  



  Statt wie gezeichnet durch eine Druck  feder könnte der Betätigungshebel 17 für die  Ventilkörper 9 und 12 durch eine Zug- oder  Blattfeder in beiden Endstellungen gehalten  sein. Nötigenfalls     kömite    der Betätigungs  hebel 17 auch unterteilt sein, so dass das Ende  mit dem Griff nur eine Feder spannt und  Klinken     betätigt,    während der hintere Teil  des Betätigungshebels     ,,    der mit der Stange 18       verbunden    ist, erst nach \-Auslösen der  einen oder andern     Klinke    selbsttätig aus der       einen    in die andere Endstellung umgestellt  wird und dabei     da-s    eine Ventil schliesst und  das andere öffnet.

   Damit kann erreicht wer  den, dass sich die Ventile nicht böswillig in  einer Zwischenstellung halten lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen, bei welcher ein Flüssig keitsbehälter eine mit einer Füllkammer in Verbindung bringbare Messkammer besitzt, die nach Massgabe der Stellung eines Entlüf tungsrohres mit in der Höhe einstellbarer Mündung gefüllt werden kann, und die bei abgesperrtem Entlüftungsrohr luftdicht ist, dadurch gekennzeichnet, dass, das Entlüf-" tungsrohr als Rohrkrümmer ausgebildet, in einer Seitenwand des Behälters drehbar ge lagert und auf der Aussenseite des letzteren an einen als Plüssigkeitsstun.drohr ausgebil deten Einstellhebel angeschlossen ist,
    so dass mit demselben die Einstellung des Entlüf tungsrohren zur Bestimmung der abzumes senden: Flüssigkeitsmenge, sowie die Entlüf tung der Messkammer und zugleich die Beob achtung des Standes ,der Flüssigkeit in der Füllkammer vorgenommen werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Entlüf tungsrohr an seinem in der Wand des Be hälters gelagerten Ende durch einen elastischen Dichtungsring hindurch in eine mit einem Boden versehene Büchse ragt, die durch ein in der Mitte ihres Bodens angreifendes, längsverstellbares Stützorgan in einem sie und den Dich tungsring aufnehmenden Rohrstutzen ge halten ist und den aus einem Rohr mit Längsschlitz gebildeten, ein Standrohr aufweisenden Einstellhebel trägt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellhebel zum Festhaltendes selben in jeder Lage ein durch Federkraft in eine Verzahnung einer Skala eingrei fendes Arretierorgan besitzt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, bei welcher die beiden Kammern des Behälters überein ander angeordnet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass von der obern in die untere Kammer ein unter das niederste Niveau der Mündung .des drehbaren Entlüftungs rohres reichendes.
    Füllrohr vorhanden ist, .dessen oberes Ende durch ein. Ventil ab schliessbar ist, dessen Ventilkörper an einer vertikal beweglichen Ventilstange sitzt, die den Ventilkörper eines die Abfluss- öffnung der Messkammer beherrschenden Ventils trägt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ventilstange durch ein Hebelgestänge mit einem Betätigungs hebel in Verbindung steht, welcher durch eine Feder in beiden Endstellungen fest gehalten wird.
CH162179D 1932-03-15 1932-03-15 Vorrichtung zur Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen. CH162179A (de)

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