CH162186A - Verfahren zum Aufzeichnen von Tönen mittelst eines Elektronenstrahls. - Google Patents
Verfahren zum Aufzeichnen von Tönen mittelst eines Elektronenstrahls.Info
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- G11B7/002—Recording, reproducing or erasing systems characterised by the shape or form of the carrier
- G11B7/003—Recording, reproducing or erasing systems characterised by the shape or form of the carrier with webs, filaments or wires, e.g. belts, spooled tapes or films of quasi-infinite extent
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Description
Verfahren zum Aufzeichnen von Tönen mittelst eines Elektronenstrahls. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Aufzeichnen von Tönen mittelst eines Elektronenstrahls und eine Tonlampe zur Ausführung des Verfahrens. Es wurde bereits versucht, zur Aufzeich nung von Tönen Braunsche Röhren zu ver wenden und hierbei die Schwankungen der Lichtstärke des Fluoreszenzfleckes zu In tensitätsaufzeichnungen zu verwenden. Hier bei wurde auf der Fluoreszenzschicht ein grosser kreisrunder Fluoreszenzfleck durch den Elektronenstrahl erzeugt und aus diesem ein dem Spalt entsprechender Teil ausgeblen det. Alle diese Versuche ergaben aber, dass die Helligkeit des Fluoreszenzfleckes kaum genügt, um mittelst des ausgeblendeten Teils Tonaufzeichnungen hervorzurufen. Gemäss dem Verfahren nach vorliegender Erfindung wird ein Fluoreszenzfleck strich- förmiger Form auf der Fluoreszenzschicht urgerufen. Hierdurch wird erreicht, dass däe r ericshförmige Fluoreszenzfleck nicht. ausgeblen4et werden muss und so die notwen dige Helligkeit besitzt. Die strichförmige Gestalt des Fluoreszenzfleckes kann zweck mässigerweise durch entsprechende Ausbil dung des Gitters und der Anode bestimmt werden. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Tonlampe zur Ausübung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Tonlampe in Ansicht, Fig. 2 ein perspektivisches Bild der Lampe, Fig. 3 eine besondere Ausführungsform des Gitters. Um die notwendige Flächenhelligkeit des Fluoreszenzfleckes zu erreichen, wird in der Tonlampe 1 um die Kathode 2 das Gitter 3 als ein die Kathode umgebender Zylinder mit negativer Vorspannung ausgebildet. Die ser Zylinder konzentriert den Elektronen strahl und erhöht so die Zahl der Elektronen im Strahl. Der Zylinder kann vorteilhafter weise durch eine normal zur Richtung des Elektronenstrahls angeordnete mit ebenfalls negativer Vors pannung versehene Platte 9- abgedeckt sein, wobei diese Platte eine der Gestalt des Fluoreszenzfleckes entsprechende Aussparung 5 besitzt. Hierbei ist es möglich; die Platte 4 vom Zylinder 3 gesondert anzu ordnen und beiden Teilen eine verschiedene negative bezw. positive Vorspannung zu geben. Um die Gestalt des Fluoreszenzfleckes zu bestimmen, besitzt die Anode 6 ebenfalls eine Aussparung 7, die zweckmässigerweise die gleiche Form besitzt wie die Aussparung 5 in der Steuerplatte 4. Die Aussparung in der Anode 6 -oder Steuerplatte 4 oder beide Aus sparungen 5 und 7 werden in Richtung der Ablaufrichtung des Streifens angeordnet, da festgestellt wurde, dass das Fluoreszenzbild senkrecht zur Aussparung steht. Bei solchen Tonaufzeichnungen ist es in folge der besonderen Form des Fluoreszenz- fleckes nicht erforderlich, eine besondere Op tik anzuordnen, sondern es genügt, die An ordnung einer Quarz- und Silberschicht 11, 12, 14 zwischen der Fluoreszenzscliicht 8 und dem Streifen 15. Hierbei ist es wesentlich, dass die hinter dem Quarzstück 11 angeord nete Silberschicht 12 eine Aussparung 13 be sitzt, deren Gesamtbreite sehr klein, zum Bei spiel nicht mehr als 20,u ist. Ausserdem ist es von Bedeutung, dass die Dicke des Quarzes 14 zwischen Silberschicht 12 und Streifen 15 nicht grösser ist als die Breite der Öffnung 13 in der Silberschicht, also weniger als<I>20</I> ,u. Dadurch ist es möglich, auf dem Streifen 15 die Tonaufzeichnungen 16 ohne eine beson dere Optik aufzuzeichnen. Anstatt eines Ogydfadens kann als Ka thode auch ein Wolframfaden Verwendung finden. Um die leuchtende Wirkung des Wolframfadens selbst nicht auf den Streifen gelangen zu lassen, wird vorteilhafterweise der durch den Wolframfaden emittierte Elek tronenstrahl abgelenkt und so eine aus schliesslich vom Elektronenbombardement ab hängige Flächenhelligkeit des Fluoreszenz- fleckes erzielt. Ebenso ist es auch möglich, in die Bahn des vom Wolframfa.den emittier ten Elektronenstrahls lichtabsorbierende, je doch die -Elektronen durchlassende Mittel, zum Beispiel eine Molybdenplatte, cinzu- schalten. Durch beide Anordnungen wird es ermöglicht, das Selbstleuchten des Wolfram- fadens auf die Tonaufzeichnung nicht wirk sam werden zu lassen. Da festgestellt wurde, dass es für die Stärke der Elektronenemission von Bedeu tung ist, wie viel die Kathode vom vordern Ende des Zylinders entfernt ist, kann vorteil- hafterweise der als Gitter dienende Steuer zylinder 3 in Richtung des Elektronenstrahls 9 von ausserhalb der Tonlampe verschiebbar angeordnet sein und durch seine Verschie bung die Menge der emittierten Elektronen beeinflusst werden. Zweckmässigerweise sind hierbei Führungsschienen 17 angeordnet, in denen der Zylinder läuft. Je grösser die Ent fernung zwischen Kathode 2 und Steuer platte 4 bezw.,der vordern Kante des Steuer zylinders ist, umso grösser ist die Zahl der emittierten Elektronen. In manchen Fällen ist es zweckmässig, die Wand der Röhre aus Uviolglas oder Quarz auszuführen, da dieses Material die Strah lung besser durchlädt und so eine grössere Lichtstärke bei der Aufzeichnung erzielt werden kann. Besonders zweckmässig ist das vorliegende Verfahren in .den Fällen, wo die. endgültige Tonaufzeichnung durch Doublieren herge stellt wird. Hierbei können vorerst Tonauf zeichnungen .grösserer Breite hergestellt wer den, wodurch eine weitgehende Vermeidung von Verzerrungen ermöglicht wird. Von die sen breiten Tonaufzeichnungen können dann zum Beispiel auf elektrischem Wege die end gültigen Aufzeichnungen hergestellt werden. Falls die Röhre mit Wechselstrom betrie ben wird, ist es zweckmässig, die Kathode als eine bifilare Drahtschleife auszubilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Aufzeichnung von Tönen mittelst eines Elektronenstrahls, dadurch gekennzeichnet, dass ein strichförmiger Fluoreszenzfleck auf der Fluoreszenz- schiebt hervorgerufen wird. 1I. Tonlampe zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der strichförmige Fluoreszenzfleck durch entsprechende Ausbildung des Gitters und der Anode erzeugt. wird.UN TERAN SPRÜCHE1. Tonlampe nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass das Gitter als ein die Kathode umgebender Zylinder mit negativer Vorspannung ausgebildet ist. 2. Tonlampe nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als Gitter eine normal zur Richtung des Elektronen strahls angeordnete mit Vorspannung versehene Platte dient, die eine der Ge stalt des Fluoreszenzfleckes entspre chende Aussparung besitzt. 3.Tonlampe nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Anode eine Aussparung in der Steuerplatte besitzt. 4. Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Aussparungen in der Anode und in der Steuerplatte senk recht zur Längsachse des Fluoreszenzbil- des. auf der Fluoreszenzsehicht angeord net sind. 5.Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteransprüchen \? und 3, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Aussparung in einer der Elektroden senkrecht zur Längsachse des Fluoreszenzbildes auf der , h luoreszenzschicht angeordnet ist. 6. Tonlampe nach Patentansprueli Il. da durch gekennzeichnet, dass als Kathode ein Wolframfaden dient. 7.Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass der durch den Wolframfaden emittierte Elektronenstrahl aus der gera den Bahn abgelenkt wird, um das Licht des Fadens vom Fluoreszenzfleek abzu halten. B. Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass in die vom Wolframfaden emit tierten Elektronenstrahlen lichtabsor bierende, jedoch die Elektronen durchlas sende Mittel eingeschaltet sind. 9.Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der als Gitter dienende Steuer- zylinderinRichtung des Elektronenstrahls verschiebbar ist, um durch Verschiebung die Menge der emittierten Elektronen beeinflussen zu können. 10. Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mittelst derer der Zylinder von einem Punkt ausserhalb der Tonlampe aus ver schoben werden kann. 11.Tonlampe nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Fluareszenzschirm und Aufzeichnunbs- streifen nur eine Quarz- und Silber schicht und keine Optik angeordnet ist. 12. Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass in der Silberschicht eine der Breite des Aufzeichnungsspaltes entspre chende Öffnung gelassen wird. 13.Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dicke des Quarzes kleiner als die Breite der Öffnung in der Silberschicht ist. 14. Tonlampe nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dicke es Quarzes gleich der Breite der Öffnung in der Silberschicht ist. 15. Tonlampe nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wand der Röhre aus einem die Lichtstrahlung gut durchlassenden Material besteht. \ 16. Tonlampe nach Patentanspruch 1I. da durch gekennzeichnet, dass die Kathode aus einer bifilaren Drahtschleife besteht.17. Tonlampe nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussparungen in der Anode und der Steuerplatte in Rich tung .der Ablaufrichtung des Streifens angeordnet sind. 18. Tonlampe nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2, 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussparung iri einer Elektrode in Richtung der Ablauf richtung des Streifens angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH162186T | 1932-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH162186A true CH162186A (de) | 1933-06-15 |
Family
ID=4415399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH162186D CH162186A (de) | 1932-03-21 | 1932-03-21 | Verfahren zum Aufzeichnen von Tönen mittelst eines Elektronenstrahls. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH162186A (de) |
-
1932
- 1932-03-21 CH CH162186D patent/CH162186A/de unknown
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