CH162223A - Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten. - Google Patents

Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten.

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CH162223A
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CH
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spindle
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Kurt Dr Karnath
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Kurt Dr Karnath
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  Absperrschieber mit     abhebbaren        Schieberplatten.       Die Erfindung betrifft einen Absperr  schieber mit     abhebbaren        Schieberplatten,     welche beim Öffnen zunächst auf eine Spalt  öffnung einseitig von ihren Sitzen abgekippt  werden (System     Karnath).    Erfindungsgemäss  werden an Stelle der bisher gebräuchlichen,  an den     Schieberplatten    angeordneten Bügel  und in diese eingreifenden     Nockenscheiben     der Spindel Keilflächen an den Platten und  der     Spindel    vorgesehen, die das Abkippen  und Abheben der Platten bewirken.  



  Bekannt sind Sperrschieber mit durch  Keile von ihren Sitzen     abhebbaren    Platten,  bei denen aber kein Abkippen stattfindet,  die also für grosse Abmessungen und hohe  Drücke einer Umleitung oder sonstigen Ent  lastung bedürfen. Diesen gegenüber sind beim  Erfindungsgegenstand die zusammenwirken  den Keilflächen an den beiden in der Rich  tung der     Schieberspindel    sich gegenüber  liegenden Randteilen der     Schieberplatten,    so  wie an mit der     Schieberspindel    verbundenen  Teilen vorgesehen, derart,

   dass beim Öffnen    des Schiebers die so gebildeten Keilflächen  paare an einem Randteil der     Schieberplatten     früher miteinander in Eingriff kommen als  die     Keilflächenpaare    am andern Randteil.  



  Die einen Keilflächen an der Spindel kön  nen an Keilen vorgesehen sein, die derart an  geordnet sein können, dass sie beim Abkippen  der Platten die Spindel zentrieren und ein  Verbiegen der Ecken derselben verhindern,  was bei bekannten Schiebern nicht der Fall  ist.  



       Zweckmäss'igerweise    werden ferner die  Keilflächen an den Randteil der Schieber  platten, an einer Verlängerung derselben,  etwa in der Ebene von deren Dichtungsflä  chen, angeordnet, wodurch das     Kippmoment     vergrössert, und die erforderliche Kraft zum  Abkippen verringert werden kann. Ferner  können dabei die     Schieberplatten    nahezu eben  ausgebildet sein, so dass sie keine giesstech  nisch und baulich schwierigen Vorsprünge  aufweisen und ein sehr einfaches Ausein  andernehmen des Schiebers ermöglicht ist.

        In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.     Fig.    1 und 1a zeigen den  Schieber in der     Schliessstellung;    die     Fig.    2  und 2a zeigen eine Phase der Eröffnungs  bewegung;     Fig.    3 zeigt eine weitere Phase  der Eröffnungsbewegung und die     Fig.    4 zeigt  ein Detail.  



  Der Schieber besitzt ein Gehäuse<B>S</B>, in  welchem eine durch ein Handrad     achsial    ver  stellbare Spindel 1 angeordnet ist. Auf der  Spindel 1 sitzen eine obere Traverse 2, die  oberhalb des Durchgangsweges angeordnet  ist, und eine Traverse 6, die unterhalb dieses  Weges liegt. Zwischen diesen beiden Tra  versen ist an der Spindel ein Doppelkeil 3  vorgesehen und nahe unterhalb der obern  Traverse 2 ist an der Spindel 1 ein Bund 4  angeordnet. Zwischen den beiden Traversen  2 und 6 liegen auch die Absperrplatten 5  des Schiebers, welche an ihren     Aussenseiten     den Gehäusesitzen 7 entsprechende Dich  tungssitze 8 tragen.

   An ihren obern Rand  teilen tragen die     Absperrplatten    5 an einer  Verlängerung derselben und ungefähr in der  Ebene von deren Dichtungsflächen zwei  Keilflächen 9', welche mit Keilflächen von  zwei Keilen 9 zusammenarbeiten, die in der  obern Traverse 2     schwenkbar    gelagert sind.  Die Keile 9 stützen sich mit ihrer Rückseite  gegen die Wand des Gehäuses     A7    und wer  den durch an dieser Wand angeordnete  Schrägflächen 10 gesteuert. An der Innen  seite ihres obern Endes weisen die Absperr  platten 5 Nasen 11 auf, welche mit dem an  der Spindel 1 vorgesehenen Bund 4 zusam  menwirken.

   Ungefähr in der Symmetrie  achse der Durchgangsöffnung weisen die Ab  sperrplatten 5 Erhebungen 12 auf, welche  mit den Keilflächen des an der Spindel 1  angeordneten Doppelkeils 3 zusammenwir  ken. An den untern Randteilen der     Absper-          platten    sind aussen wieder zwei Keilflächen  5' angeordnet, welche mit Keilflächen 61 von  zwei Nasen der untern Traverse zur Berüh  rung gelangen.

   An dem untern Rande. der  Absperrplatten sind weiter Lappen 16 vor  gesehen, welche sich gegen die zu den Ab-    sperrplatten parallele Symmetrieebene des  Schiebers erstrecken und an ihren gegenüber  liegenden Enden Ansätze 17 tragen. 18 sind       Ausnehmungen        o.n    den     Ränderd;,derLappen    16,  welche mit entsprechenden Führungen 14 der  Gehäusewand zusammenwirken. Um ein Schlot  tern und Klappern der     Führungen        bezw.    ge  führten Teile zu verhindern, umfasst der  Doppelkeil 3     mittelst    seitlicher Flanschen  13 die Erhebungen 12 der Absperrplatten  und ein an der Spindel angeordneter Füh  rungsbalken 15 ist an seitlichen, am Ge  häuse angeordneten Führungen 15' geführt.

    Eine ungleichmässige Beanspruchung der       Stopfbüchsenpackung        bezw.    Verlagerung der  Spindel ist auf diese Weise ausgeschlossen.  



  In der     Abschlussstellung        (Fig.    1, ja) wer  den die Absperrplatten durch den Doppel  keil 3 dicht gegen ihre Sitze     gepxesst;    die  Lappen 16 liegen hierbei unterhalb der Füh  rungen 14, so dass. eine Aufwärtsbewegung  der Platten verhindert ist     (Fig.    Ja). Bei Be  tätigung des Schiebers bei Öffnung desselben  wird die Spindel 1 durch ein Handrad in be  kannter Weise hochgezogen.     Die    Traverse 2  mit den Keilen 9, der Doppelkeil 3 und die  Traverse 6 machen diese Aufwärtsbewegung  mit. Hierbei löst sich der Keil 3 von den  Erhebungen 12 der Absperrplatten 5, wor  auf die Keile 9 durch die Gehäusewand an  die Keilflächen 91 am obern Rand der Ab  sperrplatten 5 angelegt werden.

   Bei weiterer  Hochbewegung der Spindel 1 werden die  Keile 9 durch die Schrägflächen 10 noch  mehr nach einwärts gepresst, so dass die Plat  ten 5 an ihrem obern Rand nach einwärts  (gegeneinander) bewegt werden. Es entsteht  bei dieser Kippbewegung somit ein Spalt zwi  schen den Sitzen 7 und 8 am obern Rand  der Absperrplatten, so dass ein Druckaus  gleich auf beiden Seiten der     Platten    statt  finden kann.

   Infolge dieser     Einwärtsbewe-          gungder    Platten sind die Lappen 16 derart  gegeneinander bewegt worden, dass sich einer  seits ihre Ansätze 17 gegenseitig ver  riegeln     (Fig.    2a) und anderseits die     Aus-          nehmungen    18 mit den Führungen 14 so zur  Deckung gelangen,     dass    die Lappen 16 in      den Führungen frei geführt sind. Dadurch  ist nunmehr eine gemeinsame Hochbewegung  der Platten möglich. Bei weiterem Anheben  der     Spindel    kommt nun auch die untere  Traverse 6 mit ihren Keilflächen     6;'    zum  Eingriff mit den Keilflächen 51 am untern  Rand der Absperrplatten 5.

   Die Traverse 6  drückt hierbei die Absperrplatten     mittelst     ihrer Keilflächen auch am untern Rand ge  geneinander (hebt sie also von ihren Sitzen  ab) und hebt hierauf bei weiterem Hoch  gang der     Spindel    die Absperrplatten mit.  Bei diesem weiteren Hochgang werden die  Keile 9 durch die Schrägflächen 10 noch  weiter nach einwärts gepresst, und zwar so  <I>lange,</I> bis die Nasen 11 am obern Ende der  Absperrplatten unter den Bund 4 der Spin  del treten (siehe     Fig.    3). In diesem Augen  blick sind die Absperrplatten mit der Spin  del vollständig starr verbunden und können.  keine Eigenbewegung mehr ausführen; ein  Schlottern oder dergleichen ist unmöglich ge  macht.

   Ausserdem wird dadurch erreicht,  dass unabhängig von der     Strömung    und den  sonstigen Vorgängen im     Schiebergehäuse    die  Absperrplatten immer sicher vor die freie  Rohröffnung gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absperrschieber mit abhebbaren Schieber platten, welche beim Öffnen zunächst zur Erzielung einer schmalen Spaltöffnung ein seitig von ihren Sitzen abgekippt werden, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden in der Richtung der Schieberspindel sich gegenüberliegenden Randteilen der Schieber platten, sowie an mit.
    der Schieberspindel verbundenen Teilen zusammenwirkende Keil flächen vorgesehen sind, derart, dass beim Öffnen des Schiebers die so gebildeten Keil flächenpaare an einem Randteil der Schie- berplatten früher miteinander in Eingriff kommen als die Keilfläehenpaai-e am andern Randteil. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zusammen wirkenden Keilflächen an eineu Rand teil der Schieberplatten bei geschlossenem Schieber einander näher liegen als die zu sammenwirkenden Keilflächen am andern Randteil der Schieberplatten. 2. Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einen mit der Spindel verbundenen Keilflächen an Keilen ausgebildet sind, die an einer Tra verse der Spindel aasgelenkt sind und sich mit ihren Rücken gegen Führungen des Gehäuses anlegen. 3.
    Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Spin del ein Vorsprung und an den Schieber platten Vorsprünge derart angeordnet sind, dass bei hochgehender Spindel infolge der Keilwirkung der Keilflächen die Vor sprünge der Platten unmittelbar unter dem Vorsprung der Spindel fest an der Spindel anliegen. 4. Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Schie- berplatten Lappen und in dem Gehäuse Führungen derart angeordnet sind, dass die Lappen bei gegen die Sitzfläche an gepressten Platten unter den Führungen liegen, bei abgehobenen Schieberplatten in den Führungen frei geführt sind. 5.
    Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am untern Ende der Spindel ein Führungsbalken be festigt ist, der mit seitlich am Gehäuse angeordneten Führungen zusammenwirkt. 6. Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einen Keil flächen der Schieberplatten an einer Ver längerung derselben und etwa in der Ebene von deren Dichtungsflächen liegen.
CH162223D 1931-04-21 1932-04-07 Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten. CH162223A (de)

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CH162223D CH162223A (de) 1931-04-21 1932-04-07 Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten.

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