CH162277A - Verfahren und Einrichtung zur Gittersteuerung von Entladungsgefässen mit ionisierbarem Medium. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Gittersteuerung von Entladungsgefässen mit ionisierbarem Medium.

Info

Publication number
CH162277A
CH162277A CH162277DA CH162277A CH 162277 A CH162277 A CH 162277A CH 162277D A CH162277D A CH 162277DA CH 162277 A CH162277 A CH 162277A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
grid
sep
discharge
alternating voltage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Publication of CH162277A publication Critical patent/CH162277A/de

Links

Landscapes

  • Inverter Devices (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Gittersteuerung von     Entladungsgef    ässen'  mit     lonisierbarem        Nedium.       Es ist bereits erkannt worden,     dass    es für  die     recht-zeitig    und genau erfolgende Zün  dung von gittergesteuerten Dampf- oder     Gas-          entladungsgefässen    von Wichtigkeit ist,     dass     die Gitterspannung während des     Zündens     sich schnell von negativen zu positiven Wer  ten ändert,

   das heisst die Änderung der Git  terspannung in dem in Frage     kommen-den     Zeitteilchen soll     mö-lichst        cross    sein. Dies  kann man beispielsweise mittelst     Kommuta-          tors    oder mittelst einer Steuerspannung, de  ren Frequenz wesentlich grösser als die     Ano-          denwee,hselspa,nnung    ist, erreichen.

   Wird  zur Steuerung -eine     sinusförmige        Wechsel-          spannun   <B>'g</B> verwendet, so     muss    ein genügend  hoher Scheitelwert genommen     wer-den.    Bei  der Verwendung von gittergesteuerten  Dampf- oder     Gasentladungsgefässen    für       Relaissehaltungen,        Regelungseinrichtungen,          Wethselrichter    und     Fr-equenzumformungen     hat sich jedoch herausgestellt,

       dass    eine     si-          nusförmige    Gitterspannung in vielen Fällen  n         Beschränkuno-en    für die Einrichtungen     be-          en     deutet.  Beispielsweise im Falle eines durch Git  ter gesteuerten     Gleichrieliters    wird '.die,  Gleichspannung,     d-m        heisstder    zeitliche Mit  telwert der vom     GleichrieUter    gelieferten  Momentanspannung, von ihrem Maximal  wert bis zu ihrem Minimalwert durch eine  Phasenänderung der Gitterspannung von  <B>180'</B> erreicht.

   Dreht man die     #Gitterspan-          nung    über die<B>180'</B> Phasenlage, so     erhäH     man wieder die volle Spannung. Diese bleibt  .erhalten im Bereich von<B>180</B> bis<B>360'.</B>  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren und eine Einrichtung zur Gitter  steuerung von Entladungsgefässen, das diese  Nachteile vermeidet. Bei dem Verfahren  gemäss der Erfindung wird     -den,CTitt#rkreisen     -von Entladungsgefässen mit     ionisieAarem     Medium eine     Wechselspannuno,    spitzer     Wel"          lenform    zugeführt. Durch diese Massnahme  wird die Arbeitscharakteristik vieler Strom-      kreise,<B>,</B> die     Entlaäungsgefässe    mit     ionisier-          barem    Medium enthalten,     v- erbessert.     



  Das Verfahren kann in der Weise aus  geführt werden,     dass    den Gitterkreisen eine  aus einer negativen     Gleichspannung    und       einer'Wechselspannung    spitzer Wellenform       zusammengesetzteSpannung    zugeführt wird,  wobei der     Scheitel-wert    der spitzen Welle       ,alrösser        seinsoll    als die negative Gleichspan  nung.

   Unter     -#Vechselsp#annuug    spitzer Wel  lenform soll eine     Wechselsp'annung        verstan-          ,den    werden, die in einem im Verhältnis zur  Periodenlänge kleinen Teil der Periode sehr  rasch sich von 'kleinen Werten zu einem       Grösstwert    und von dem     Grösstwert    zu klei  nen Werten ändert.

   Die     Wechselspannuno,     spitzer Wellenform kann einer der an sich  bekannten Einrichtungen zur Erzeugung  einer solchen Wellenform entnommen wer  den, beispielsweise einem gesättigten     Trans-          formatar.        Vorzuosweise    soll aber diese Wech  selspannung spitzer     Wellenfarm    einer Ein  richtung entnommen werden, welche ein  Paar induktiver Wicklungen enthält, die     von     ,einer Gleichstromquelle über eine grosse     In-          duktivität    und zwei     Entla-dungsgefässe    ge  speist -wird.

   Hierbei können Mittel- vorge  sehen sein, die diese Röhren abwechselnd  leitend machen, wodurch der     Erregerstront     .der Wicklungen schnell von einer auf die  andere Übertragen wird. Die Wechselspan  nung sehr spitzer     Wellenforin    wird dabei in  einer- Sekundärwicklung,. die     in#duktiv    mit  ,den     erstenbeiden    Wicklungen gekoppelt ist,  erzeugt.

   Diese Einrichtung ermöglicht, genau  den Zeitpunkt innerhalb jeder Periode     ein-er     Wechselspannung zu<U>bestimmen,</U> von wel  chem an der Strom von einer Energiequelle       aneinen.    Belastungskreis geliefert wird, ohne  Rücksicht auf den     Zeitpunkt,des        #Schliessens     des Schalters, der die Belastung mit der       Spa,nnungsquelle.    verbindet..  



  In den Zeichnungen -sind     Ausführungs-          beispie14    der Einrichtung zur Ausführung  .des- Verfahrens gemäss der Erfindung dar  gestellt,       Fig.   <B>1</B>     zeigteine    Anordnung, bei der eine  Belastung -an eine     -Spannun#gsquelle    nur in    einem     YQrbestimmten        Punkt-,-der    Periode der       Wechselspannung        gelögt    wird;     Fig.    2 stellt  eine Ausführung der Erfindung bei einem  Wechselrichter dar;

       Fig.   <B>3</B> zeigt eine An  wendung  & r Erfindung bei zwei     gitter-          gesteuerten        Gleiehrichtern,        die        i        M        entgegen-        g     gesetzten Sinne an einen gemeinsamen Be  lastungskreis angeschlossen sind;     Fig.    4 und  <B>5</B> zeigen gewisse     Wellenfürmen    und     Arbeits-          charakteristiken    der in     Fig.   <B>3</B> dargestellten  Einrichtung.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist ein     Ausführungsibeispiel     dargestellt, -bei     Üein,    ein Belastungskreis<B>11</B>  nur in einem bestimmten Zeitpunkt inner  halb ;der Periode der Wechselspannung an  .eine Spannungsquelle angeschlossen werden  kann. Diese Anordnung enthält     eineG-leich-          oder        Wechselspannungsquelle   <B>10,</B> an die  über einen Schalter 12 und ein Entladungs  gefäss<B>13</B> der Belastungskreis<B>11</B> angeschlos  sen ist.

   Es wird bemerkt,     dass    bei     AbInde-          rung    des     Critterkreises    der Schalter 12 an  statt in den Anodenkreis auch in den Gitter  kreis     eingefü,-twerden,    kann. Das mit     Aii.ode,     Kathode     und    Steuerelektrode versehene     Ent-          1a4ungsgefäss    soll vorzugsweise ein     Dampf-          entla,dungs        'gefäss    oder ein anderes     Ent-          la4ungsgefäss    mit     diskontinuierlielier    Steue  rung sein.

   Unter dem Ausdruck     "Ent-          ladungsgefäss    mit     diskontinuierlich-er    Steue  rung-" sollen jene Entladungsgefässe     verstan-          ,den        wer-den,    bei denen die Einleitung der  Entladung im Gefäss durch die Erregung  einer Steuerelektrode bestimmt wird, aber  der Strom     imGefäss    nur unterbrochen wer  den kann, wenn die     Anodenspaunung    unter  ihren -kritischen Wert sinkt.

   Diese Gruppe  von Entladungsgefässen weicht hinsichtlich       #ä-er'Steuerung    ab     von,den    Gefässen mit kon  tinuierlicher Steuerung, deren charakteristi  scher Vertreter die Elektronenröhre ist. Bei  diesen ist bekanntlich der     Momentanwert          .des        Anoidenstromes    durch das Potential der  Steuerelektrode<U>bestimmt.</U> Der Gitterkreis  der Röhre<B>13</B> enthält einen     Strombegren-          zungswiderstand    14, eine negative     Vorspan-          nung   <B>15</B> und eine Spannungsquelle, die eine       spitz6.Wellenfarin.        hat,.;

  dargpstellt    durch die           Sekundärwicklung   <B>1,6.</B> des     Transfürmators   <B>17.</B>  Die Wechselspannung     #spitzer    Wellenform  kann mittelst an sich bekannter Einrichtun  gen erzeugt     wer-den,   <B>zum</B> Beispiel     mittelst          gleichstronivormagnetisierter    oder gesättig  ter     Drüsselspulen    oder Transformatoren.     Vor-          teilhafterweise    wird diese     '#ÄTechselspannung          vonder    oben     -enannten    besonderen Einrich  <B>tung</B> erzeugt.  



  Die gezeichnete Einrichtung zur     Erzeii-          guncr    einer Wechselspannung spitzer     Wellen-          #        el   <B>C</B>  form enthält eine     G-leichstraniquelle   <B>18,</B> die  über eine grosse     Induktivität   <B>19</B> induktive  Wicklungen 20 und<B>21</B> über     Entladungs-          gefässe   <B>222</B> und<B>23</B> speist.

       Die    Wicklungen  20     und   <B>21</B> sind als Primärwicklungen eines  Transformators dargestellt, jedoch können  die Wicklungen auch getrennten Transfor  matoren     angel-Oren    oder     Teileeiner    einzigen       in-duktiven        Wicklung    mit     Mittelanzapfung     bilden. die mit einer     Sekundärwickluno-   <B>16</B>  induktiv     verkeitel    sind. Die Gefässe 22 und  <B>23</B> sind vorzugsweise Elektronenröhren mit  Steuergitter.

   Die Gitterkreise der Röhren 22  und<B>23</B> enthalten eine negative     Verspan-          nungsbatterie   <B>26,</B> einen     Strombegrenzungs-          widerstand   <B>27</B> und<B>je</B> eine Hälfte der     Se-          kundärwicklun-,    24 eines Transformators<B>25.</B>  Die     Primärwi#cklung   <B>28</B> des Transformators  <B>25</B> wird von der Läuferwicklung<B>29</B> eines       Drehtransformators   <B>30</B> erregt, der     an    ein       Dreiphasensystem   <B>31</B> an geschlossen ist<B>'</B> oder  durch eine andere zweckmässige phasen  drehende Vorrichtung.  



  Für die     Erläuterum,    der Arbeitsweise  der oben beschriebenen Anordnung nehmen  wir an,     dass    der     Wecliselstromkreis   <B>31</B><U>erregt</U>  ist, und     dass    -es erwünscht ist,     dass,Strom    von  der Spannungsquelle<B>10</B> dem Belastungs  kreis<B>11</B> nur von einem bestimmten Zeitpunkt  (Phasenlage) an innerhalb jeder Periode der  Wechselspannung des Kreises<B>31</B>     zu-geführt     wird, ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt, in       dem    der Schalter     1.2    geschlossen wird.

   Mit  einer     Wechselspannungder    Wellenform, wie  sie von der Sekundärwicklung<B>16</B> zugeführt  wird, wird das Gitter     odes    Gefässes<B>13</B> nur    für die kurze Zeit positives Potential haben,  wenn der positive     #Scheitelwert    grösser ist als  die negative     Vo#rspannung   <B>15,</B> was nur wäh  rend einiger elektrischer Grade sein kann,  so     dass,    ohne Rücksicht darauf,     waan    der  Schalter 12 geschlossen wird, das     Ent-          la,dungsgefäss   <B>13</B> nicht eher leitend wird, als  bis die nächste positive Spitze der Wechsel  spannung auftritt.

   Der Zeitpunkt innerhalb  der Periode der Wechselspannung des Krei  ses<B>31,</B> bei der der positive     Scheitelwert    auf  tritt, hängt von der Stellung des Läufers<B>29</B>  ab, der in passender Weise eingestellt wer  den kann.  



  Der oben beschriebene Generator zur Er  zeugung     ein-er    Wechselspannung spitzer       Wellenforin    arbeitet folgendermassen: Wir  nehmen an,     dass    das Gefäss 22 zuerst leitend  wird, indem dem Gitter eine positive Span  nung aufgedrückt wird. Strom wird dann  -von der Spannungsspule<B>18</B> über die Drossel  spule<B>19,</B> die     Wieklung   <B>20</B> des Transforma  tors<B>17</B> und das Gefäss 22 fliessen. Zu Be  ginn     dernächsten    Halbwelle wird das Git  ter des Entladungsgefässes<B>2-3</B> eine positive  Spannung erhalten und gleichzeitig das Git  ter des Gefässes 2,2 negativ werden.

   Die       Amplitudeder    Gitterspannung -des     Transfor-          matürs   <B>25</B>     muss    ausreichend sein, um die  Röhren     22,    und<B>23</B> bedeutend     überzuerregen,     das heisst die Röhren 22     und   <B>23</B> arbeiten jen  seits der Sättigungsgrenze, so     dass    die     Ver-          än-derung    von     Grösstwert    zum     Kleinstwert          ,desWiderstandes    der Röhre     innerhalb    eini  ger weniger elektrischer Grade geschieht.

         Das.hat    zur Folge,     dass    der     Sirom    in dem  Gefäss 22 unverzüglich unterbrochen wird.  Die     Induktivi%t    der Drosselspule<B>19</B> ist sehr  gross     iin    Verhältnis zu der Ader     Transforma-          torwicklungen    20 und 21, so     dass    der der  Spannungsquelle<B>18</B> entnommene Strom     w-e-          sentlich    konstant 'bleibt.

   Da das Entladungs  gefäss     22    nunmehr praktisch einen unendlich  grossen     Scheinwiderstancl    für den     Stromfluss     darstellt, wird der Strom aus der Spannungs  quelle<B>18</B> beinahe augenblicklich von der  Wicklung 20 auf     #die,    Wicklung 2.1 übertra  gen.

   -Dadurch entsteht eine sehr rasche Fluss-           änderung    im Schenkel des Transformators  <B>17.</B> Diese rasche     Flussänd-erung    ergibt eine  sehr hohe<B>S</B>     annung    spitzer Wellenform in       p   <B>z2</B>  ,der Sekundärwicklung<B>16.</B> Bei Verwendung  dieser Anordnung- ist es nur nötig,     dass    die       Spann-Ungsquelle   <B>18</B> den     Magnetisierungs-          stroin    für den Transformator<B>17</B> liefert,

    während im Falle eines gesättigten Trans  formators bedeutende Energieverluste durch  die     Sättigungswicklung    entstehen     wür-den.     Es ist offenbar,     dass    die Phase der Gitter  spannung 22 und<B>23</B> verändert werden kann,       iiidem        man;die    Stellung der     Läuferwicklung     <B>29</B> des Transformators<B>30</B> ändert. Diese       Phasenänderung,der    Gitterspannung bewirkt  eine entsprechende Veränderung der Phase  der der Sekundärwicklung<B>16</B> des     Trausfor-          inators   <B>17</B> entnommenen Spannung.  



  C  In     Fig.   <B>2</B> ist das Verfahren gemäss der  Erfindung bei einem Wechselrichter     in'Rei-          henanor-dnung    angewendet, der Gleichstrom  des Netzes 40 in W     echselstrum    für das Netz  41 umwandelt. Der Wechselrichter enthält  eine Kapazität 42, die     vo-in    Gleichstrom  kreis 40     über,den    in Reihe geschalteten Ver  braucher 41, die Röhre 47 und die linke  Hälfte der     Drossel"ule    43 geladen wird,  und zwar- ist der Verbraucher 41 mittelbar  -durch den Transformator 45 in diese     Rei-          benschaltung    eingefügt.

   Der     Entladekreis     ,der Kapazität 42 bestellt aus dem rechten  Teil der Drosselspule 43, -dem Entladungs  gefäss 48 und der     Primärwickluilg    44 des  Transformators 45. Die Gefässe '47 und 48  enthalten eine Steuerelektrode und haben  vorzugsweise Dampf- oder Gasfüllung. In  die Gitterkreise der Gefässe 47 und 48 sind       Strombegrenzungswiderstände    49     bezw.   <B>-53,</B>  eine     nea#ative        Vorspannungsbatterie,   <B>50</B>     bezw.     54     und    die     Sekundärwiekluna-   <B>51</B>     bezw.   <B>55</B>  eines Gittertransformators 52 eingefügt.

   Die       Prithärwicklung    dieses Transformators wird  von einer     -Strumquelle   <B>58</B> gespeist. Der     Ge-          neratur    des Kreises<B>58</B> erzeugt eine Span  nung spitzer Wellenform, beispielsweise in  ähnlicher Weise wie in     Fig.   <B>1.</B>  



  Zum besseren Verständnis der Arbeits  weise nehmen wir zuerst an,     dass    eine sinus-         förmige        Wecheelspannung    -den Kreis<B>58</B>  speist     und,de#    Schalter<B>57</B> wählend des zwei  ten Teils     ein-er        Halbwelle    geschlossen wird,  welche eine positive Spannung dem Gitter  der Röhre 47 zuführt. Dann wird     eiä    Lade  strom von der Gleichspannung 40 über die  Drossel 43 fliessen und wird rasch eine     an-          Cenäherte        Sinuswelle    aufbauen.

   Jedoch wird  C  unter den     anaenommenen    Bedingungen die       23     Gitterspannung ihre Polarität ändern in  eine r Zeit, die kleiner als eine Viertelperiode  ist und eine positive Spannung dem Gitter der  Röhre, 48 zuführen, wodurch diese leitend  wird. Da noch ein     --rosser    Strom durch die  Röhre 47 fliessen wird, werden beide Röh  ren leitend und der Gleichstromkreis wird  .durch die Drosselspule 43 und die Röhren  47     und    48 kurzgeschlossen.  



  Wir nehmen nunmehr an,     dass    eine Span  nung spitzer Wellenform den Kreis<B>58</B>  speist, dann werden die Röhren 47 nur lei  tend, wenn der positive spitze Scheitelwert  grösser ist als die negative     Vorspannung    -der  <B>C</B>  Batterien<B>50</B>     und    54,     sodass    jedes Gefäss nur  während     ein-es    sehr kurzen     Zeitteilchens        in-          nerUalb    jeder Periode leitend werden kann,       und    die Zeiten, während     w-elcher    diese Röh  ren leitend werden, folgen in Abständen von  einer vollen Halbwelle,

   so     dass    der Schalter  <B>57</B> zu jeder Zeit geschlossen werden kann.  <B>C</B>  Wie vorher nehmen -wir an,     dass    die erste  spitze Welle positiv ist in     -bezug    auf die  Anodenspannung der Röhren 47, so     dass    sie  leitend wird. Der dem Gleichstromkreis 40  entnommene Strom wird den ]Kondensator 42  laden und dabei bis zu einem Maximalwert  ansteigen und<U>dann</U> in dem Masse abnehmen,  wie die     Laduno-,der    Kapazität 42 zunimmt.

    Der Ladestrom folgt einer angenäherten       Sinusform.    Die Kapazität 42 und die Dros  selspule 43 wird so     Ibe    -messen,     dass    die Eigen  frequenz dieses     Sellwincrungskreises        an-          C   <B>C</B>  genähert gleich der Frequenz der Wechsel  spannung des Kreises<B>58</B> ist. Wenn die Git  terspannung ihre Polarität umkehrt, wird die  Röhre 48 leitend und die Kapazität 42 be  ginnt unverzüglich, sich über den rechten  Teil der Drosselspule     43,    die Röhre 48 und      .die     Primärwieklunu    44 zu entladen.

   Dieser       Stromfluss    durch den rechten Teil der Dros  selspule 43 induziert eine Spannung in dem  linken Teil, welche der Ladespannung der  Kapazität 42 entgegengesetzt gerichtet ist.  Da die Kapazität 42 nahezu vollständig ge  laden ist, so     dass    die Differenz zwischen die  ser Spannung und der Gleichspannung 40  klein ist, so wird die im linken Teil der  Drosselspule 43     induzi-erte    Spannung viel  grösser als die Restspannung und ihr ent  gegengesetzt gerichtet sein, so     dass    der noch  ,durch die Röhre 47 fliessende kleine Strom  unverzüglich unterbrochen wird. Es ist zu.  erkennen,     dass    es unmöglich ist, die Gleich  stromquelle 40 durch die Gefässe 47 und 48  kurzzuschliessen.  



  In     Fig.   <B>3</B> ist die Erfindung, angewendet  bei einer     Umformungseinrichtung,    die zwei       GleicUrieliter   <B>A</B> und B enthält, die Energie  von einer     Wechselspannungsquelle   <B>60</B> an eine  gemeinsame     Gleiehstrombelastung,    die bei  spielsweise als Gleichstrommotor<B>61</B> dar  gestellt ist, liefert.

   Der     Gleichricliter    A ent  hält einen Transformator<B>62,</B> dessen Primär  wicklung an die Wechselspannung<B>60</B>     an-          ,geschlossen    ist und Entladungsgefässe<B>-63</B> und  64, vorzugsweise     Dampfentlaclungsgefässe.    in       Zweiwegschaltung    enthält.

   Ein Gitterkreis  ist für jedes Gefäss vorgesehen und enthält  einen     Strombegrenzungswiderstand   <B>65,</B> eine       Vorspannung   <B>66</B>     und   <B>je</B> eine Hälfte der Se  kundärwicklung<B>67</B> eines Gittertransforma  tors<B>68.</B>     Die    Primärwicklung<B>69</B> dieses Git  tertransformators wird von der Sekundär  wicklung<B>70</B> eines     Drelltransformators   <B>71</B>     ge-          speist"der    seinerseits von einem     Dreiphasen-          system   <B>72</B> erregt wird.

   Zwischen die Wick  lungen<B>69</B> und<B>70</B> ist eine Einrichtung<B>73</B>  zur Umbildung einer     sinusförmigen    Wechsel-  
EMI0005.0027     
  
    spannung <SEP> in <SEP> eine <SEP> solclie <SEP> spitzer <SEP> Wellenform
<tb>  eingefügt, <SEP> beispielsweise <SEP> eine <SEP> solche <SEP> nach
<tb>  <I>Fig.</I> <SEP> <B>1.</B> <SEP> In <SEP> ähnlicher <SEP> Weise <SEP> enthält <SEP> der
<tb>  ichrichter <SEP> B <SEP> einen <SEP> Transformator <SEP> 74, <SEP> Ge  ;4. <SEP> e <SEP> <B>75</B> <SEP> und <SEP> <B>76</B> <SEP> mit <SEP> Gittern, <SEP> deren <SEP> Steuer  bi".e.einen <SEP> Stremb--grenzungswiderstand <SEP> <B>77,</B>
<tb>  4,eggtive <SEP> Vorspannung <SEP> <B>78</B> <SEP> und <SEP> entgegen  kn
<tb>  <B>Q</B> <SEP> Hälften <SEP> der <SEP> Sekundärwicklung <SEP> <B>79</B>       eines Gittertransformators<B>80</B> enthalten.

   Die  beiden     Gleichriellter   <B>A</B> und B sind in glei  cher 'Weise aufgebaut, aber sie sind in     bezug          -tu±    den Verbraucher, den Gleichstrommotor  <B>61,</B>     entgegengesetztsinnig    angeordnet, das  heisst sie führen dem Verbraucher Strom  verschiedener Richtung zu.

   In gleicher  Weise wie beim Gleichrichter<B>_A</B> wird die  Primärwicklung<B>81</B> des Gittertransformators  <B>80</B>     von    der Sekundärwicklung<B>82</B> eines       Drehtransfermators   <B>83</B> erregt, der seinerseits  von dem     Dreiphasensystem   <B>72</B> gespeist wird,       Jessen    Frequenz zweckmässig synchron mit  .der Frequenz des Netzes<B>60</B> ist.

   Eine der  Einrichtung<B>73</B> ähnliche Einrichtung 84 ist  zwischen die Wicklungen<B>82</B> und<B>81</B> zwecks  Umwandlung der     sinusförmigen    Wechsel  spannung in eine solche spitzer Wellenform       eingefüg,t.    Die Sekundärwicklungen<B>70</B> und  <B>82</B> sind mechanisch überein Getriebe<B>85</B> ge  kuppelt, um gleichzeitig in entgegengesetz  ten Richtungen gedreht zu werden.<B>-</B>  Im allgemeinen arbeitet jeder der Gleich  richter<B>_A</B>     und    B in an sieh bekannter Weise.

    Wenn die den Gittern     der-Gefässe   <B>63</B> und 64  zugeführten Wechselspannungen, die zu  nächst als     sinusförmig    angenommen werden,  in Phase mit den     Anodenspannungen    dieser  Gefässe sind, so wird in den aufeinander fol  genden Halbwellen des Wechselstromes ab  wechselnd Strom durch die Gefässe<B>63</B> und  64 fliessen, und der Gleichrichter wird das  Maximum an     Gleichspannung,dem    Motor<B>61</B>  zuführen.

   Wenn jetzt die Wechselspannung,  .die den Gittern zugeführt wird, derartig ver  schoben wird,     dass    sie der     Anodenspannung     nacheilt, werden die Gefässe erst einige Zeit  .später leitend, so     dass    Strom durch jedes  Entladungsgefäss während nur eines<B>-</B> Teils  der Halbwelle fliesst und die vom     Gleich-          riehter    gelieferte Spannung sinkt.     Die;Spam-          nung    sinkt in dem Masse, wie die Phasen  verschiebung zunimmt, bis die Gitterspan  nung genau in Gegenphase zur Anodenspan  nung ist.

   Zu diesem Zeitpunkt wird -die     Aus-          ,gangsspannung        ödes    Gleichrichters Null. Es  wird jedoch bemerkt,     -dass    bei einem Wach  sen der Phasendrehung     ü-ber   <B>180 '</B> die posi-           tive    Halbwelle     der    Gitterspannung- ein  wenig die     nächstfolgende        Halibwelle    der  Anodenspannung überlappt, so     dass    während  der     foloenden        18011    der     Phasendrehung',die     Entladungsgefässe während Ader ganzen Halb  welle leitend sind.

   Der Gleichrichter liefert  dann das, Maximum. Dies ist vollkommen  klar zu ersehen aus dem Diagramm I und     IT     der     Fig.    4. Im Schaubild I stellen in<B>Ab-</B>  hängigkeit von der Zeit t die Kurven a die  positiven Halbwellen der     Anodenspannung     des einen Gefässes, Kurve<B>b</B> die entsprechende  Gitterspannung dar, wenn sie mit  & r     Ano#          dQnspannung    in Phase ist. Dann werden  beide, Gitter- und Anodenspannung, zur     sel-          -ben    Zeit positiv, und die Röhre wird wäh  rend der entsprechenden Halbwellen Strom  führen.

   Kurve<B>b'</B> stellt eine Gitterspannung  dar, die annähernd um<B>90 '</B> der     Anodenspan-          nune,        C        nae        'heilt.        Bei        dieser        Bedingung        ;

  Z        werden     die Röhren erst bei Erreichen des Scheitel  wertes der positiven     Anoidenwechselspan-          nung    leitend und nur die Hälfte der ent  sprechenden     Halbwellen,des    Wechselstromes  wird durch diese Röhren     gleichgeriehtet.     Kurve     b"    stellt die Gitterspannung dar mit  einer     Phasenverseliiebung    von mehr als<B>180</B>     '.     Bei einer solchen, Phasenverschiebung ist     daa     Gitter des Entladungsgefässes beim Beginn  einer jeden Halbwelle der positiven Anoden  spannung positiv,

   so     dassdie    Röhre während  der vollen Halbwellen leitend ist. Kurve<B>c</B>  im Schaubild     Ii    stellt dar die     Gleichspau-          nung    des Gleichrichters, das     lieisst        4en    zeit  lichen Mittelwert der -vom Gleichrichter ge  lieferten Momentanspannung in Abhängig  keit     1von    einem nacheilenden Winkel a der  Phasenverschiebung zwischen Gitter und       Anadenspannung.    Es ist zu ersehen,

       dass     während aufeinander     folgen-a-er    Halbwellen  der Gleichrichter maximale Spannung     lie-          Tert    und     dureli    das Gitter nicht gesteuert  wird. Es wäre daher nicht<B>-</B>     mö    glich, eine       r'Lc-htio,e    Steuerung der entgegengesetzt ge  schalteten     Gl-eiellrichter   <B>A</B> und B zu bewir  ken, denn beide würden wenigstens für einen  Teil ihrer Ausgangsspannung zu gleicher  Zeit     leitena    sein, und, da sie entgegengesetzt  C    verbunden sind,     würdedies    einen künstlichen       Kurzschluss    bedeuten.  



  In dem Schaubild     III    der     Fig.    4 ist eine  charakteristische Kurve der Gitterspannung  dargestellt, wie sie gemäss der Erfindung  verwendet wird.. In diesem Diagramm stellt  Kurve a die positiven Halbwellen der     Ano-          Jenspannung    wie in Schaubild I dar.- Die       Kur-ve   <B>d</B> stellt eine     Wecliselspannung    spitzer  Wellenform dar, während die gerade Linie e  die Verschiebung der Nullinie durch die  negative Gitterspannung der Gitterkreise  darstellt. Dia schraffierten Teile<B>f</B> stellen  die positiven Impulse der Gitterspannung  .dar.

   Kurve<B>d</B> gibt unter Berücksichtigung  <B>c</B>  der Kurve e     4i-e    Bedingung, bei welcher  -diese positiven Impulse das Einsetzen der  Entladung bestimmen, das     zeit-          liehe    Lage der positiven Impulse ist mass  gebend für die Steuerung.

   Tritt der Impuls  dann auf,     wenn:die        Ano(lenspannung    gerade  ins Positive geht, so ist jedes Entladungs  gefäss     -wälirend.    der entsprechenden Halbwelle  leitend und der     Gleichrieliter    liefert die  grösstmögliche     8pannung.    Die Kurve<B>d'</B>  stellt den Verlauf der Gitterspannung dar,  wenn     ;der    Impuls bei einer Phasenlage von  etwa<B>90 '</B> der Anodenspannung auftritt.

    Dann wird jedes Entladungsgefäss bei Er  reichen des Scheitelwertes der positiven  Anodenspannung leitend und jede     Gleich-          richterröhre    wird. nur während. der Hälfte  der entsprechenden     Haibwelle        Jes    Wechsel  stromes Strom liefern. Es ist<B>-zu</B>     erseheni          dass    bei einem     Verseliieben    der     zeitli-chen     Lage des Impulses in einem Bereich von  <B>180 '</B> oder weniger die Charakteristiken des  Gleichrichters dieselben sind,     gleichgültig"     welche Art der Erregung -verwendet wird.

    W     enn    jedoch der Impuls der     Gitterspannunc.,     um mehr als<B>180 '</B> der Anodenspannung  nacheilt, so     wer-den        die    positiven Impulse     in     .den Bereich negativer Halbwellen     der-Äno-          denspan.Uung    fallen und die Gefässe daher  keinen Strom liefern.

   Daher werden<B>-</B> die  Röhren bei -einer     Pliasen-Aaclieilung    der Git  terspannung zwischen<B>180</B>     und   <B>360'</B>     georen          t,        eD     die     Anodenspannung        die        Entladungsgefässe     t>      stets     nielitleitend    sein und der     Gleichrichter     keinen Strom führen. Die vom Gleichrichter       fr.    ei dieser Art der  gelieferte Gleichspannung<B>b</B>  Erregung ist durch die Kurve<B>9</B> in Schau  bild IV gezeichnet.  



  Die soeben beschriebene Charakteristik  wird bei der Anordnung in     Fig.   <B>3</B> verwen  det. Die Gitter- und Anodenspannungen -der  beiden     Gleichrieliter    A und B haben ent  gegengesetzte     Phasenbeziehungen,    so     dass    der  eine     Gleichrichter    nur während der ersten  <B>180 '</B>     Phasendrellung    leitend ist, während der  zweite Gleichrichter nur während der Phasen  drehung in der zweiten Halbwelle der     Speise-          wechselspa,nnung    leitend ist.

   Ferner werden  .die Gitterspannungen     .,gleichzeitig    in ent  gegengesetzten Richtungen in der Phase ver  schoben, damit; eine stetige Änderung der  Gleichspannung von Null bis zum Maximum  in jeder Richtung stattfindet an Stelle einer  Abnahme vom Maximum zum Minimum in  der einen Richtung     und    plötzliches     Anstei-          (Iren   <B>zum</B> Maximum in der andern     Richtur)-.     Eine solche Regelung würde auftreten, wenn  die Gitterspannungen in derselben     Rielitun,.-"     verschoben -würden.  



  Im     Schaubilff    V der     Fig.   <B>5</B> stellen die  Kurven a die positiven Halbwellen der Ano  denspannung des einen Gefässes der Gleich  richter dar, während die Kurven a' die an  dern Halbwellen der     Auadenspannung    eines  entsprechenden Gefässes des andern Gleich  richters darstellen. Die schraffierten Teile<B>f</B>  und<B>f'</B> stellen die positiven Impulse der     Git-          terspännungen    der beiden Gleichrichter dar.  Wie in diesem Schaubild dargestellt ist, sind  die Gitterspannungen vollständig ausser  Phase mit den     Anodenspannungen,    so     dass     kein     Gleielirieliter    Strom liefert.

   Da die Pha  sen der Gitterspannungen der beiden Gleich  richter in entgegengesetzten Richtungen ge  dreht werden, so sind die Abszissen der  Schaubilder der     Ab#b.   <B>5</B> in Teilen der Periode  der     Gitterphasendreliung    des einen der  Gleichrichter, beispielsweise     Gleiehrieliter   <B>A,</B>  angegeben.

   Da die Gitterspannungen in ent  gegengesetzten Richtungen phasenverscho  ben werden, sind in den Kurven des Schau-         bildes        VI    die     Gitterspannungen   <B>d'</B> nur ein  wenig mehr als<B>90 '</B>     vorgedreht    und die Git  terspannung des andern Gleichrichters, die  ,durch die Kurve<B>d'</B> dargestellt ist, -wird um  einen entsprechenden Winkel, wie gezeigt,  zurückgedreht.

   Bei dieser Phasenlage wird  -der     Gleichrieliter   <B>A</B> im Zeitpunkt<B>y</B> leitend,  während der Gleichrichter B' nicht leitend  ist-, und die positiven Impulse der Gitter  spannung     dies-es    Gleichrichters -nur während  der negativen Halbwellen     der    Anodenspan  nung, auftreten.

   Die Kurven des Schaubildes       VII    ergeben die entgegengesetzten Bedingun  gen, das heisst der Impuls der     Gitterspan-          nuno,   <B>d'</B> des Gleichrichters B ist um etwas  mehr als<B>90,'</B> vorgedreht und die     Gitterspaii---          nung    des     Gleichriehters   <B>A</B> um einen ent  sprechenden Winkel zurückgedreht.

   Die  mittlere Spannung des     Gleichrieliteraggre-          ga.tes    ist in Schaubild     VIII    dargestellt.     Die-          sein    kann man entnehmen,     dass    -während eines  vollen Umfanges der Phasendrehung der       Gitter,spannung    die mittlere Ausgangsspan  nung der     Gleichrichteranordnung    von eine     m-          Maximum    der einen Richtung bis<B>Null</B> ver  ändert -werden kann und dann zu einem  Maximum in der entgegengesetzten Rich  tung.

   In dem oben beschriebenen Schau  bild ist die Ausgangsspannung einer     ein-          zi(ren    Röhre des Gleichrichters dargestellt,  aber da die Ausgangsspannung jeder Röhre  für einen gegebenen Winkel der     -Gitter-          phasendreb::ung    dieselbe ist, so gibt das obige  Diagramm die Charakteristik der ganzen  Einrichtung wieder.  



  Die hier dargestellten Ausführungsbei  spiele sollen nur die Wirkungsweise der Mass  nahmen gemäss der Erfindung klarstellen.  Sie  sollen keineswegs     #die    Erfindung für<I>die</I>  angegebenen Zwecke beschränken. Die An  wendung der vorgeschlagenen Massnahmen  wird sich in allen den Fällen empfehlen, in  denen ein     pha,-senrichtiges    Schalten     erforder-          lieh    oder wenigstens erwünscht ist, beispiels  weise beim Anlassen und Ausschalten oder  beim     Parallelschalten    mehrerer Stromkreise  mit gittergesteuerten Dampf- oder     Gasent-          ladungsgoefässen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: <B>1.</B> Verfahren zur Gittersteuerung von Eut- ladungsgefässen mit ionisierbarem Me dium, dadurch gekennzeichnet, dass den Gitterkreisen eine Wechselspannung spit zer Wellenform zuoeführt wird.
    eD II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Pat entanspruc'h I, gekenn zeichnet durch einen im Gegentakt ar beitenden, fremdgesteuerten, übererreg ten Röhrensender mit gittergesteuerten Elektro,nenröhren mit einer in die Gleich- stro,mleitung eingefügten Induktivität, die gross ist gegen die Induktivität des .den Gitterkreis von gittergesteuerten Entladungsgefässen mit ionisierbarem Medium speisenden Ausgangstransfor mators.
    <B>.</B> UNTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, ;dass den Gitter kreisen eine aus einer negativen Gleich spannung und einer Wechselspannung spitzer Wellenform<U>zusammengesetzte</U> Spannung zugefülirt wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch aekennzeichnet, dass der Scheitel wert der spitzen Welle grösser ist als die negative Gl#eichspannung. <B><I>3.</I></B> Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer der Impulse, die grösser als die negative Gleichspannung sind, klein gegen die Länge der Periode der Wechselspannung ist. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die negative Gleichspannung und der Scheitelwert der Wechselspannung spitzer Wellen form so bemessen sind, dass ein Zünden der Entladung nur während. der Zeit dauer der Impulse möglich ist.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentauspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass die Umbil- clung der sinusförmigen Steuerspannung mittelst gleichstromvormagnetisierter In- .duktivitäten erfolgt.
    <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Umbil- dung der sinusfürmigen Steuerspannung mittelst -aesättigter -Transformatoren er folgt. <B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass -Mittel vor gesehen werden, um die Phase der Wechselspannung spitzer Wellenform zu verändern.
    <B>8.</B> Verfahren nach Patentansprue,11 I, da durch gekennzeichnet, Üass das Eins#chal- ten der Entladungsstromkreise mittelst eines mechanischen Schalters im Gitter- oder Hauptstramkreis erfolgt und der genaue Zeitpunkt (Phasenlage) des Ein- selialtens durch die Phasenlage der Wechselspannung spitzer Wellenform 'bestimmt wird.
CH162277D 1930-09-29 1931-09-25 Verfahren und Einrichtung zur Gittersteuerung von Entladungsgefässen mit ionisierbarem Medium. CH162277A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE162277X 1930-09-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH162277A true CH162277A (de) 1933-06-15

Family

ID=5682669

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH162277D CH162277A (de) 1930-09-29 1931-09-25 Verfahren und Einrichtung zur Gittersteuerung von Entladungsgefässen mit ionisierbarem Medium.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH162277A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE658291C (de) Einrichtung zur Gittersteuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken, insbesondere in Stromrichteranordnungen
DE1638505C3 (de) Frequenzumformer
CH162277A (de) Verfahren und Einrichtung zur Gittersteuerung von Entladungsgefässen mit ionisierbarem Medium.
DE640686C (de) Anordnung zur Erzeugung periodischer, kurzzeitiger Stromimpulse
AT139310B (de) Verfahren zur Gittersteuerung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen.
DE1934980C3 (de) Gleichrichteranordnung
DE722243C (de) Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen mit Hilfe von gittergesteuerten Entladungsgefaessen
DE661457C (de) Verfahren und Anordnung zur Inbetriebnahme von Gleichstromhochspannungs-uebertragungsleitungen mit betriebsmaessig konstanter Stromstaerke
DE526811C (de) Zusatzeinrichtung zur Benutzung von Roentgendiagnostikanlagen mit einem von einem Hochspannungstransformator gespeisten Zellengleichrichter fuer Therapiezwecke
AT143200B (de) Anordnung zum Kommutieren bei Umformungseinrichtungen mit gesteuerten Entladungsstrecken.
DE505461C (de) Frequenzvervielfaeltiger
DE914156C (de) Steuersystem mit gasgefuellten Roehren mit Zuendelektroden
DE623982C (de) Einrichtung zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom oder von Wechselstrom in solchen hoeherer Frequenz
AT145084B (de) Einrichtung zur Gittersteuerung von gittergesteuerten Entladungsgefäßen, vorzugsweise mit Dampf- oder Gasfüllung, bei der unmittelbaren Frequenzumformung.
DE618382C (de) Verfahren zur Verstaerkung elektrischer Wechselspannungen
DE702784C (de) Einrichtung zur regelbaren Veraenderung des Zuendzeitpunktes von Lichtbogengleichrichtern
DE2122901A1 (de) Wechselrichter
DE643826C (de) Einrichtung zur Regelung von Betriebsgroessen, insbesondere der Spannung, eines Wechselstromkreises
DE916962C (de) Frequenzwandler
AT159865B (de) Verfahren zur Impulserzeugung und Impulsgenerator.
DE971166C (de) Einrichtung zur Erzeugung von synchronen Betriebswechselstroemen
DE709712C (de) Anordnung zur Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen arbeitenden Wechselrichtern
DE357518C (de) Fernuebertragung, insbesondere fuer grosse Leistungen mittels Gleichstromes
AT135955B (de) Verfahren zur periodischen Steuerung der Zündung einer mit ionisiertem Gas gefüllten Röhre.
DE756987C (de) Anordnung zur Erzeugung hoher Gleichspannung