CH162280A - Kühlanordnung für Metalldampfgefässe, insbesondere Gleichrichtergefässe. - Google Patents

Kühlanordnung für Metalldampfgefässe, insbesondere Gleichrichtergefässe.

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CH162280A
CH162280A CH162280DA CH162280A CH 162280 A CH162280 A CH 162280A CH 162280D A CH162280D A CH 162280DA CH 162280 A CH162280 A CH 162280A
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cooling
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

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      Kühlanordnung    für     Netalldampfgefässe,        insbesondere        Gleichrichtergefässe.       Bei Gleichrichtern grosser Leistung spielt  das Abführen der entwickelten Wärme aus  dem Innern der Gefässe eine wichtige Rolle.  Die Wärme über die äussern Gefässwände       wegzuleiten,    genügt nicht und zweckmässig,  weil dadurch auch der gesamte Quecksilber  dampfstrom dahin geführt würde. Man ist  daher gezwungen, auch im Innern der Gleich  richtergefässe Kühlkörper anzubringen in Form  von Kühlschlangen, Ringgefässe oder derglei  chen.

   Hierbei haben sich aber schwere Nach  teile dadurch ergeben, dass alle diese Kühl  körper keine Kontrolle erlauben, besonders  in bezug auf     Verschlammung    und Kesselstein.  Die letztgenannten     Erscheinungen    sind die  oft nicht bemerkte Ursache     dävon,    dass in  vielen Fällen die Kühlwirkung mit der Zeit  immer kleiner wurde, bis sie schliesslich ver  sagte. Ist dies erst eingetreten, dann müssen  die Kühlrohre     stets    erneuert werden, da eine  Reinigung solcher Kühlkörper praktisch nicht  möglich ist. Man konnte sich     dieses    Übel-         standes    bisher nur durch teure Rückkühlan  lagen erwehren.  



  Ein Kühlsystem nach der Erfindung er  möglicht eine sehr leichte Überwachung und  Reinigung der Kühlrohre und stellt eine wirk  same und zugleich wirtschaftliche konstruktive  Lösung dar, die dabei noch den weiteren  Vorteil bietet, die Kondensationsfläche auf  Innen- und     Aussenräum    zweckmässig. zu ver  teilen.  



  Die Abbildungen zeigen schematisch ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar  stellt     Fig.    1 einen Vertikalschnitt,     Fig.    2  einen Horizontalschnitt durch einen Gleich  richter mit dem neuen     Kühlsystem    dar. In das  Innere des     Gleichrichtergefässes    1 sind konzen  trisch zur Aussenwand durch den Deckel 2 eine  Anzahl von kranzförmig angeordneten, unten  zugeschweissten Rohren 3 eingeführt. Diese  Rohre werden entweder so dicht aneinander  gereiht, dass sie sich berühren, oder der ver  bleibende geringe Zwischenraum wird durch      Bleche 4 derart verbunden, dass ein vollständig  geschlossener Ringraum entsteht.

   Je nachdem  dieser     Blechabschluss    mehr nach innen oder  aussen angeordnet wird, werden die Kühlflächen  der Rohre mehr nach dem Innen- oder Aussen  raum verlegt und damit das Verhältnis der  Dampfdichten in diesen Räumen verändert.  



  Über diesen, in den Deckel eingeschweissten  Rohren sind zwei konzentrische Ringkanäle 5  und 6 vorgesehen, die     der         Wa;sserzu-    und       -abfluss    dienen. In den Ringkanal 5 sind die  Rohre 7 eingeschraubt, die bis zum Grunde  der Kühlrohre 3 reichen. Das Wasser tritt  in den inneren Ringkanal 5 ein, verteilt sich  durch die Rohre 7 .auf sämtliche Rohre 3 und  fliesst über den äussern Ringkanal 6 ab.  



  Der von der Kathode 8 aufsteigende  Dampfstrom -tritt teilweise in den Mittelraum  und kondensiert an dem dem Innenraum zu=  gekehrten Teil der Kühlrohre, während der  andere Teil des Dampfstromes nach dem  Anodenraum 9 strömt, wo er teils an den  nach aussen gekehrten Teilen der Kühlrohre 3,  teils an der Aussenwand des Gefässes konden  siert. Die Anoden 10 sitzen in bekannter An  ordnung in den Anodenrohren<B>11</B> des Gleich  richters; welcher durch die Vakuumpumpe 12  entlüftet wird.  



  Genügt eine einfache Röhrenreihe nicht,  so können konzentrisch oder gleichmässig. im  Innenraum verteilt weitere Rohre der gleichen  Ausführung     angebracht-werden.        ZumReinigen     dieser -Rohre und zum Entfernen von Kessel-    stein brauchen nur die Zuführungsringe 5 und 6       abgenommen    zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . KühlanordnungfürMetalldampfgefässe, ins besondere Gleichrichtergefässe, gekennzeichnet durch ein System von oben offenen und unten zugeschweissten Rohren, die in den Deckel des Metalldampfgefässes eingebracht sind und in -das Gefäss hineinragen. UNTERANSPRüCHE: 1. Kühlanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dassdieRohre zwecks Unterteilung des Gefässraumes durch Zwi schenbleche verbünden sind.
    2. Kühlänordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rohre derart kranzförmig angeordnet sind, dass ein Ring raum entsteht, . der das Metalldampfgefäss in einen inneren und. einen äusseren Raum teilt. 3. Kühlanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Ringkanäle ausserhalb des Deckels den Zu- und Abfluss bilden, wobei, die einzelnen Kühlrohre durch in den Zuflussring eingeschraubte, in die Kühlrohre hinabreichende Rohre gespeist werden.
CH162280D 1931-05-06 1932-05-03 Kühlanordnung für Metalldampfgefässe, insbesondere Gleichrichtergefässe. CH162280A (de)

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