CH162282A - Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter. - Google Patents
Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter.Info
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Description
Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer, gegebenen Frequenz in Ein phasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter. Es ist eine Umformung von 11lehrphasen- strom einer gegebenen Frequenz in Einphasen strom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter bekannt geworden, bei welcher die Halbwelle der niederfrequenten Spannung aus der Aneinan- derreihung gleichgerichteter Wellen verschie dener Phase der gegebenen Mehrphasenspan- nung gebildet wird und die Steuerung der Anodengitter in der Weise erfolgt,
dass der Stromdurchgang für die Anode verschiedener Phasen in zyklischer Folge freigegeben wird. Man hat hierzu die Gitter ausser von einer der Anodenspannung nacheilenden Spannung der gegebenen Frequenz auch von einer Span nung der Sekundärfrequenz gesteuert, welche die Zündmomente im Takte der Sekundär frequenz derart verschiebt, dass die so er zeugte Spannungs- bezw. Stromkurve der Setundärfrequenz einen annähernd sinus- förmigen Verlauf zeigt. Diese Einrichtung ist aber nur -möglich, wenn die Spannung der Sekundärfrequenz bereits erzeugt, also eben falls gegeben ist.
Beim Inbetriebsetzen der Anlage ist dies jedoch nicht der Fall, so dass ausser den genannten Einrichtungen noch be sondere Einrichtungen für das Anlassen vor gesehen sein müssten.
Dieser Nachteil lässt sich erfindungsgemäss dadurch vermeiden, dass zum periodischen Heben und Senken der Gitterpotentiale im Takte der Sekundärfrequenz nicht eine Kom bination von zwei Wechselspannungen ver schiedener Frequenz, sondern eine Gleich spannung verwendet wird, die durch -einen die Zündmomente für die verschiedenen Pri märphasen ungleich bestimmenden Schalter an die Anodengitter angelegt wird.
Der Strom durchgang für die Anoden verschiedener Phase wird also in zyklischer Folge durch eine Um schaltvorrichtung freigegeben, welche die Zeit momente für die Zündung der einzelnen Ano den bestimmt und bei welcher die Lage der mit den Gittern verbundenen Kontakte auf der Kontaktbahn, wie auch die Länge der Kontakte und ihr gegenseitiger Abstand so gewählt ist, dass die Zündmomente für die einzelnen im Zyklus aufeinanderfolgenden Anoden derart gelegt werden, dass die Ampli tuden bezw. die auf die Zeit der Stromfüh rung bezogenen Mittelwerte der Spannungen der aufeinanderfolgenden Phasen auf einer der Halbwelle der niederfrequenten Spannung ent sprechenden Sinuslinie liegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt. Gi und G2 sind zwei 6-Phasengleichrichter, die von den beiden Se kundärwicklungen Q1 und Q2 des Transforma tors T gespeist werden, dessen Primärwick lung B an das gegebene Dreiphasennetz von 50 N angeschlossen ist. Die Kathode .K1 des Gleichrichters Gi ist mit dem Sternpunkt der Wicklung Q2, die Kathode K2 des Gleichrich ters G2 ist mit dem Sternpunkt der Wicklung Qi unmittelbar verbunden.
Der Stromkreis gi-Q2-.g2-Qi-Ki hat die Form einer liegenden 8 und die Gitter g1 <B>...</B> y6 der bei den Gleichrichter sind so zu steuern, dass in diesem Achterstromkreis kein Kurzschluss- strom auftreten kann. Anderseits soll in dem Sekundärnetz von 16'/8 <B>N,</B> dessen Leiter an die Kathoden K'i und K2 angeschlossen sind, eine möglichst sinusförmige Spannung der Frequenz von 16 2@s r.@ auftreten.
Da sich nun aber- die Spannungskurve der kleineren Fre quenz aus Spannungshalbwellen der höheren Frequenz zusammensetzt; diese Spannungs- halbwellen der höheren Frequenz aber gleiche Amplituden haben, so erfordert die Ausbil dung der sekundären Spannungskurve in Sinusform besondere Massnahmen. Im obern Teil der Figur sind die Spannungshalbwellen der höheren Frequenz in ihrer Phasenfolge 1, 2; 3, . .. 6 gezeichnet, -desgleichen eine sinusförmige Halbwelle der niedern Frequenz.
Wenn man nun dafür sorgt, dass die Zünd- momente der einzelnen Anoden an den Schnitt punkten der Sinushalbwelle der kleineren Fre quenz mit den absteigenden Ästen der Halb wellen der höheren Frequenz liegen, dann besteht ein Lichtbogen an den jeweils bren nenden Anoden nur in den schraffiert ange- gebenen Zeiten. Die Ordinate der schraffierten Fläche geben die Grösse des jeweils fliessen den Stromes an.
Die resultierende Spannungs kurve der kleineren Frequenz hat zwar eine zickzackförmige Begrenzungslinie, aber ihr Wert ist steigend und fallend wie der einer Sinuslinie. Bei rein ohmscher Belastung wird auch der Strom den gleichen Verlauf haben. Schaltet man aber eine Drossel in den Se kundärstromkreis ein, dann geht die Zickzack linie in eine Sinuslinie geringerer Welligkeit über.
Den geschilderten Verlauf der Spannungs kurve kann man nun erfindungsgemäss mit Hilfe eines Kollektors erreichen, wie er unter halb der gezeichneten Spannungswellen dar gestellt ist. Er ist zum geraden Band abge rollt dargestellt; die Lamellen 1, 2, 8, 4, 5, 6, 1, 2, 3 liegen senkrecht unter den Wellen schnittpunkten, an denen die Zündungen ein setzen sollen. Die Lamellen sind mit den zu gehörigen Gittern gi <B>...</B> gc, die hier noch einmal besonders herausgezeichnet sind, ver bunden.
Die Gitter selbst sind ferner über --Widerstände YY mit dem Minuspol der Bat terie B verbunden, deren Mittelpunkt an die Kathode des- zugehörigen Gleichrichters G2 angeschlossen ist. Mit dem Pluspol der Bat terie B ist eine Bürste verbunden, welche bei ihrer Rotation die Gitter in zyklischer Folge mit dem Pluspol der Batterie verbindet und damit die Zündung der betreffenden Anode bewirkt. Die gleiche Einrichtung ist auch für den Gleichrichter Gi vorhanden, nur ist der Kollektor für die Gitterlamellen des Gleich richters G, gegen den gezeichneten um 180 räumlich verstellt, weil er die andere Halb welle der sekundären Spannung erzeugt.
Durch eine geringe Axdrehung der rotieren den Bürste lassen sich die Zündmomente auch vor- oder rückwärts verschieben. Hierdurch wird die Amplitude der sekundären Span nungswelle verkleinert oder vergrössert. Diese Verschiebung kann zum Beispiel dadurch er reicht werden, dass die Erregung eines die rotierenden Bürsten antreibenden kleinen Synchronmotors geschwächt oder verstärkt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Umformung von Mehr phasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter, bei welcher die Halbwelle der niederfrequenten Spannung aus der Aneinanderreihung gleich gerichteter Wellen verschiedener Phase der gegebenen Mehrphasenspannung gebildet wird, und die Steuerung der Anodengitter in der Weise erfolgt, dass der Stromdurchgang für die Anoden verschiedener Phasen in zykli scher Folge durch eine Umschalteinrichtung freigegeben wird, welche die Zeitmomente für die Zündung .der einzelnen Anoden bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der mit den Gittern verbundenen Kontakte auf der Kontaktbahn,wie auch die Länge der Kontakte und ihr gegenseitiger Abstand so gewählt ist, dass die Zündmomente für die einzelnen im Zyklus aufeinanderfolgenden Anoden derart gelegt werden, dass die Ampli tuden bezw. Mittelwerte (bezogen auf die Zeit der Stromführung der betr. Anode der Span nungen der aufeinanderfolgenden Phasen auf einer der Halbwelle der niederfrequenten Spannung entsprechenden Sinuslinie liegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE162282X | 1931-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH162282A true CH162282A (de) | 1933-06-15 |
Family
ID=5682678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH162282D CH162282A (de) | 1931-06-15 | 1932-06-08 | Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH162282A (de) |
-
1932
- 1932-06-08 CH CH162282D patent/CH162282A/de unknown
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