CH162306A - Elektrische Hohlraumleitung für Hochfrequenz. - Google Patents

Elektrische Hohlraumleitung für Hochfrequenz.

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CH162306A
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Aktien-Gesellschaft Kabe Vacha
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Kabelwerk Vacha Aktien Ges
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  Elektrische     Illohlraumleitung    für     Hochfrequenz.       Elektrische Leitungen, die zum     An-          schluss    von Radioapparaten, als Antennen  ableitung, als     Untergrundantenne,    für den       Anschluss    von Photozellen, Mikrophonen,       Messbrücken        usw.,    also für     Ho,chfrequenz-          zweake    dienen sollen, müssen     kapazitätsaim     sein und eventuell eine metallische     Absellir-          mung    haben, damit     Bie    störungsfrei sind.

    Kapazitätsarm sind elektrische Leitungen,  die von Hohlräumen umgeben sind,     und     diese sind vielfach in der Weise geschaffen  worden,     dass    der     Leitungsdralit    unter Ein  fügung, von isolierenden     Abstandshaltern    in  .der Achse eines umgebenden Rohres an  gebracht wurde. Als     Abstandshalter    hat       man        unter        anderem        Scheiben,   <B>,</B>     perlenartige     Körper, ebene oder gewundene, radial sieh  erstreckende Siege vorgeschlagen.

   Beispiels  weise ist eine Leitung bekannt geworden,  bei der das umgebende Rohr gemeinsam mit  Abstandssiegen     der    erwähnten Art aus    Gummi gespritzt ist und die Stege einen       t'        tD     blanken Leiter in dem Rohr zentrieren.  Von einer derartigen Leitung geht die  Erfindung aus.

   Sie bestellt darin,     dass    neben  ,dem äussern, jede Leitungsader unter     Be-          lassung    von Lufträumen umgebenden Rohr  aus Isoliermaterial, zum Beispiel Gummi  oder ähnlichem Material, und den     Abstands-          steuen    noch ein weiterer Isoliermantel vor  gesehen ist, der die     Leitungsader    wie eine       Isolierschielit    umschliesst und mit dem  äussern Rohr und den     Ste#goen    aus     demglei-          clien    Isoliermaterial und aus einem<B>Stück</B>  bestellt.

   Das ergibt eine Leitung, die nicht  <B>C</B>  nur in hohem Masse     kapa-zitätsarm,    sondern  auch sicher isoliert ist und auch unter  wechselnden Temperaturverhältnissen     diest     Eigenschaften<B>*</B> äusserst gleichmässig' bei  behält, während die Herstellung der     Isolier-          armatur    ein Minimum an Material erfordert.  Weiter kann die Leitung in an sich<B>be-</B>           kannter    Weise mit     Scliutzhüllen    versehen  sein, die das äussere Gummirohr umgeben und       Cle          gebenenfalls    zugleich der Abschirmung..  n  Erdung     usw.    dienen.  



       Fig.   <B>1</B> und 2 zeigen in Längsschnitt und  Seitenansicht,     sowie.im    Querschnitt ein Aus  führungsbeispiel der Leitung. Die Leitungs  ader<B>1</B> ist mit einem sie =schliessenden       Gummimautel    2 versehen, und dieser     mit-          telst    einiger<B>-</B> im     Ausfüllrungsbeispiel   <B>3 -</B>  Stege<B>3</B> mit einem Gummirohr 4 verbunden,  das die Leitungsader unter     Belassung    der  Lufträume<B>5</B> so umgibt,     dass    sie axial fest  gelegt ist.     Isaliermantel    2, Abstandsstege<B>3</B>  und äusseres Gummirar 4 sind gemeinsam  gespritzt.

   Das äussere Rohr ist mit -einem  Blechmantel<B>6</B> umgeben, der in bekannter  Weise durch einen Falz<B>-7</B> geschlossen ist  und sowohl dem mechanischen Schutz wie  der Abschirmung dient. Die Abstandsstege  sind schraubenförmig gewunden, wodurch  die Leitung leichter biegsam wird.  



       Ge-,enüber    der     vorerwälinten    bekannten       Leitung,    bei der mit Hilfe von     Abstand",-          stegen    an einem     umgelbenden    Rohr eine  blanko     Leituncsader    axial     festaeleat    ist.

    C     zz   <B>C</B>  führt die erfindungsgemäss aufgebaute     Lei-          ZD          tung    mit dem die Ader umgebenden     Isolier-          mantel        mannigfaelie    Vorteile herbei, die so  wohl     praktis-Clier    und wirtschaftlicher, wie  elektrischer Art sind.

   Die Abstandsstege  haben bei der bekannten Leitung, wenn sie  gespritzt werden und noch -weich sind,     kei-          neu    Halt, da ihre     Bürlikanten    nicht     mitein-          i        -tnc        ler        verbunden        sind,        wie        es        bei        der        nach     der Erfindung angeordneten Leitung     mit-          telst    des Isoliermantels 2 geschieht.

   Deshalb  müssen die Stege vergleichsweise dick ge  macht werden, was mehr Material erfordert  und die     Luft-räume    verkleinert.  



  Weiter bieten die     Stirnkanten    der Stege  der Leitungsader, wenn diese so dünn wäre,  wie es sich für Antennenkabel, Verbin  dungsleitungen für     Rundfünkgeräte        usw.          emp   <B>-</B>     fiehlt,    keinen genügenden Halt bei     Be-          ZD          wegungen    und Biegungen der Leitung,     viel-          C     mehr springt dann ein     dünu-pr    Draht leicht    aus dem Halt, den die Stege geben sollen,  <B>kn</B>  heraus.

   Der Draht     muss    also stärker gewählt       wer#den,'als    an und für sich nötig ist. Dann  -vergrössert sich aber seine Oberfläche und  damit auch die Kapazität. Die vergleichs  weise dicken Stege umfassen ferner Mit     ihreT     Stirnkante last die ganze     Oberfläclie,    so,     dass     die im Interesse der     Kapazität.8verminderung     wünschenswerte freie Oberfläche doch nicht  vorhanden ist, lassen aber zwischen sich  ,Spalten frei, so     dass    die Leitung nicht iso  liert ist.

   Das ist     aberschldlich,    weil in den       Hühlräumen    sich stets Kondenswasser bilden  kann, und dann geht der Isolationswert; des  Kabels stark herab, wird     auellsehr    ungleich,  da die     Kondenswasserbildung    sieh mit der  Temperatur ändert. Die auftretenden     -Vor-          luste    aber beruhen keineswegs nur     auf    der  Kapazität, sondern ebenso     sehT    auf dem  mangelnden Isolationswiderstand.  



  Die nach der Erfindung aufgebaute       Leitun-    vermeidet diesen Nachteil. Wenn es  zunächst auch scheinen könnte, als<B>ob</B> die  Abstützung     ein-es    blanken Leiters durch die  Stege zu einer     Kapazitätsvermindtrung    füh  ren     müsste,    so trifft das doch aus den vor  stellend     (renannten    Gründen nicht zu,     v2-          mehr    ist auch hier die     Erfinduno,    noch     über-          egen    und bietet ausserdem den     Vorteil,        dass     nicht nur die Stege,

   sondern auch das äussere  umgebende Rohr weit schwächer ausgeführt  werden kann, als wenn die Verbindung der  nach innen gerichteten     Steghanten    durch den       Isoliermantel    nicht vorhanden wäre..     Isolier-          mantel,    Stege und Aussenrohr bilden ja     -ein     einziges Stück, das in sich grosse Festigkeit  hat. Die Verringerung der Wandstärke aber  ergibt Vergrösserung der Lufträume und Er  sparnis an Material, und überdies wird der  vorerwähnte Vorteil der Isolation der Lei  tungsader erreicht.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig-   <B>3</B>     und     4 unterscheidet sich von dem     vorbesehrie-          benen    zunächst dadurch,     dass    die Abstands  stege<B>3,</B> die den innern     Isoliermantel    2 mit  ,dem äussern     Schutzrühr    4 verbinden, nicht       gehraubenförmig    gewunden sind, sondern  gerade verlaufen.

   Sodann ist die Abschir-           inun-    nicht durch einen gefalzten     Metall-          maniel,    wie derjenige<B>6</B> in     Fig.   <B>1</B> und 2     her-          sondern    durch Aufbringung eines  Metallgeflechtes<B>8,</B> das nicht unmittelbar  auf das Aussenrohr 4, sondern auf eine dieses  noch umgebende<B>9</B>     auf-          --(-bracht    ist.

   Zum äussern Schutz ist weiter  Doch ein     Faserstoffmantel   <B>10</B>     voroesehen.     Selbstverständlich könnte auch bei dieser       Leitun-    die Abschirmung durch einen ge  falzten Metallmantel erfolgen, auch könnte  bei dieser und bei den andern nach der Er  findung ausgebildeten Leitungen die<B>Ab-</B>  schirmung durch einen Bleimantel, durch ein       a,ufgewiükeltes,    gegebenenfalls gelochtes     Me-          en   <I>in</I>       fallband    und     dergfloichen    geschehen, auch  könnten mehrere     Abschirmungsmäntel    vor  gesehen werden.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform  ,einer solchen Leitung mit mehrfacher<B>Ab-</B>  schirmung zeigt     Fig.   <B>5.</B> Hier folgt über  dem Gummirohr 4 eine innere Abschirmung  <B>11,</B> über dieser eine     Isolationsschiellt,    zum  Beispiel     FaserstoffschiGht    12, und dann     wie'-          der    ein äusserer     Abschirmungsmantel   <B>13,</B>  Über dem schliesslich eine äussere     Faserstoff-          sch-icht    14 angebracht ist.

   Zur bequemen       Erdung    der     A.bseliirmungsmäntel    können in  der     Längsriehtung    verlaufende, mit den     Ab-          schirmungsmInteln    gut leitend verbundene       Dräbte   <B>15</B>     voro-esehen    sein.  



       tD          Fig.   <B>6</B> zeigt eine Ausführungsform, bei  der, wie bei den bekannten     Krarupleitern,          auf    die Leitungsader<B>1</B> ein     liochmagnetischer          Eisendralit   <B>1-6</B> aufgewickelt ist. Hierauf  folgt eine     Isolatio-nsschicht   <B>17,</B> über dieser  ist, aus     Meta.Ilband    gewickelt, ein     Abschir-          mungsmantel   <B>18</B> angebracht, und dann folgt  wieder ein äusserer     Isoliermantel   <B>19.</B>  



  Die Abstandsstege könnten im Interesse  .einer weiteren     KapazitäIsverminderung    mit       Durchbrec.hungen    versehen werden.  



  Leitungen     der    beschriebenen Art können  nun aber auch mit mehreren Adern versehen  werden, beispielsweise für den     Anschluss    von       Pho,tozellen,    für die die Leitung also eine       Mehrfaclileitung    darstellt. Ausführungs  formen dafür zeigen die     Fig.   <B>7</B> bis 12, die    .einer näheren Erläuterung kaum bedürfen.  Die Leiter<B>1</B> sind wieder in einen Gummi  mantel 2 gebettet, der durch Stege<B>3</B> mit  einem äussern     -Gummimantel    4 verbunden ist-.

    Auch diese     Hohlraumleifungen    werden in  einem Arbeitsgang und aus einem Stück  hergestellt und zu zweien nebeneinander     ge-          leut.    Entweder sind sie     (Fig.   <B>7),</B> von einer  äussern<B>Hülle</B> umgeben, die ebenfalls wieder  aus einem Gummimantel 20 und nach innen  gerichteten Stegen 21 besteht, mit äusserer  Abschirmung 22, oder aber eine derartige  Leitung kann ganz aus einem Stück her  gestellt sein, wie die     Fig.   <B>8</B> und<B>9</B> zeigen.  Derartige Ausführungen fallen besonders  kapazitätsarm aus wegen der zahlreichen  Lufträume, die ganz voneinander getrennt  sind. Tritt Feuchtigkeit in einen solchen  Luftraum ein, so kann diese nicht in die  übrigen Räume übertreten.  



  Für besondere Fälle kann man die im  Kabel enthaltenen Lufträume dadurch ver  mehren,     dass    man das Isolierrohr, das     mit-          telst    der Abstandsstege mit dem auf der     Lei-          tungsarler    angebrachten Isoliermantel ver  bunden, ist, noch mit einem weiteren     Isolier-          #rolir    um gibt, das mit dem     innern    Rohr eben  falls durch Abstandsstege verbunden ist.

    Dieses umgebende äussere Rohr und die     zu-          Crehörigen    Abstandsstege bestehen dann     wie-          en          .der    aus einem Stück mit dem innern um  gebenden Rohr, so     dass    beide Rohre und  sämtliche Abstandsstege aus einem<B>Stück</B>  bestehen mit dem     Iscliermantel    auf der Lei  tungsader. Derartige Anordnungen zeigen  ,die     Fig.   <B>13</B> und 14, in denen das äussere um  gebende Isolierrohr mit<B>23</B> bezeichnet ist,       und    die     Abstanässtege,    die es mit dem       innern    Rohr 4 verbinden, mit 9,4.

   Das Kabel  nach     Fig.    14 unterscheidet sich von dem  jenigen nach     Fig.   <B>13</B> dadurch,     dass    das innere  umgebende Rohr 4 quadratischen Querschnitt  hat, anstatt kreisförmigen.  



       Fig.   <B>15</B> zeigt,     dass    das umgebende Rohr 4  nicht überall gleichförmigen Querschnitt zu  haben braucht, sondern zwischen<B>je</B> zwei be  nachbarten Abstandsstegen<B>3</B> auch verstärkt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Elektrische Hohlraumleitung für Hoch- frequenzzwecke, bei der die Ho-lilräume durch. Absta.ndsstege gebildet sind, wobei mindestens ein Teil der Abstandsstege min destens eine Leitungsader in einem sie um.- gebenden Rohr festhält, dadurch gekenn zeichnet, dass auf deT Leitungslacler ein Iso- liermantel angebracht ist, der mit den<B>Ab-</B> standsstegen und dem sie um",#,
    ebend*en Rohr aus einem Stück besteht. UNTERANTSPRüCHE: <B>1.</B> -Elektrische Hohlrauinleitung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch min destens einen metallenen Abschirm- mantel auf dem durch die Abstandsstelge festgehaltenen umgebenden Isolierrohr. 2. Elektrische Hohlraumleitung nach Un teranspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch mindestens ein den metallenen Abschirm- mantel umgebendes Isolier- und Schutz rohr.
    3. Elektrische Hohlraumleitung nach Pa.- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei in je einem sie um gebenden Rohr zentrierte Leitungsadern gemeinsam in ein weiteres, ebenfalls mit, Abstandssiegen versehenes Isolierrohr eingeselilossen sind, wobei Stege weitere Hohlräume zwischen den erstgenannten Isolierro,liren und dem äussern, umgeben den Isolierrolir schaffen. 4.
    Elektrische Hohlraumleitunn, nach Un- teranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die innern und da. äussere Rohr. SG- wie die Abstandssiege sämtliche 'aus einem Stüok bestehen.
    <B>5.</B> Elektrische Hohlraumleitung nach Un- teramspruch <B>3,</B> gekennzeichnet durch mindestens einen das äussere gemeinsame Isolierrohr umgebenden, metallenen Ab- schirmmantel. <B>6.</B> Elektrische Hohlraumleitun <B>g</B> nach<B>Un-</B> teranspruch<B>5,</B> gekennzeichnet durch mindestens ein den äussern, gemeinsamen Isoliermantel um"ebendes Isolier- und ZD Schutzrahr. <B>7.</B> Elektrische Ilohlraumleitung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass das durch Absta-ndsstege mit dem auf der Leitungsader angebrachten Iso liermantel aus einem Stück bestehende umgebende Rohr von mindestens einein -weiteren Rohr umgeben ist, das mit dem innern Rohr ebenfalls durüh Abstands stege verbunden ist, wobei diese mit dem innern und dem äussern Rohr aus einem Stück bestehen.
    <B>8.</B> Elektrische 11.ohlraumleitung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch die _Verwendung von Gummi als Isolier material zur Herstellune, des auf der Leitungsader angebracht" en Mantels, der Abstandsstege und der umgebenden, durch die Abstandsstege festgehaltenen Isolierrahre.
CH162306D 1932-01-16 1932-10-13 Elektrische Hohlraumleitung für Hochfrequenz. CH162306A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937172C (de) * 1952-10-22 1955-12-29 Hirschmann Richard Fa Fuehrungskoerper zur Fuehrung von Hochfrequenz-Bandkabeln in Rohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937172C (de) * 1952-10-22 1955-12-29 Hirschmann Richard Fa Fuehrungskoerper zur Fuehrung von Hochfrequenz-Bandkabeln in Rohren

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