CH162337A - Verfahren zum Betrieb von elektrischen, mit Gleichstromkompoundmotoren ausgerüsteten Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von elektrischen, mit Gleichstromkompoundmotoren ausgerüsteten Schienenfahrzeugen.

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CH162337A
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CH
Switzerland
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braking
circuit
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rail vehicles
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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      -Verfahren    zum Betrieb von elektrischen, mit     Gleichstromkompoundmotoren     ausgerüsteten     Schienenfahrzeugen.       In neuerer Zeit werden öfters Strassen  bahnwagen mit     Kompoundmotaren    aus  gerüstet und können deshalb beim Bremsen  Energie ans Netz zurückgeben.     Ihre        Komz-          poun.dwicklung    wird zweckmässig so stark  bemessen, dass .die Motoren beim Fahren mit  grösserer Geschwindigkeit, wo das Neben  schlussfeld künstlich geschwächt     wird,    bei  nahe     Reihenschlussaharakter    haben.

   Sie ha  ben den Nachteil, dass infolge der Selbst  induktion der     Nebenschlusswicklung    diese  eine grosse Zeitkonstante hat und Änderun  gen .der     Nebenschlusserregung    den     befehl-          gebenden    Schaltmanövern nur sehr ver  spätet folgen. Das darf beim     Bahnbetrieb     nicht sein, weshalb man besondere Schnell  erregungseinrichtungen     vorgeschlagen    hat.  Diese sind aber verwickelt und unvollkom  men und konnten .daher keinen Eingang in  die Praxis finden.  



  Die     -.Erfindung        besteht    nun .darin, dass  man, abgesehen vom Fahren mit grösseren    Geschwindigkeiten, wo, wie erwähnt, das       Nebenschlussfeld    künstlich geschwächt wird,  dieses dauernd vollerregt     lässt    und überhaupt  nicht schaltet. Es bleibt betriebsmässig auch  dann an die volle Netzspannung angeschlos  sen,     wenn    die Motoren abgeschaltet oder auf  Bremsen     umgeschaltet        "sind.    In der Schalt  walze ist dann ein Unterbrechungskontakt  für den Stromkreis der     Nebenschlusswicklung     der Motoren     niüht    vorhanden.  



  Im einzelnen wird die Schaltung bei  spielsweilse folgendermassen ausgeführt: Bei  Fahrt sind die Motoren des Fahrzeuges  immer in Reihe     geschaltet,    ihre Neben  schlusswicklungen liegen     unmittelbar        arm     Netz. Das Bremsen kann auf zweierlei Art  erfolgen. Entweder wird auf .das Netz rück  gearbeitet, dann wird von einem     Rüekstromr-          relais    die     Kompoundwicklung    über einen     -          Parallelwiderstand    geschlossen, so dass sie  geschwächt wird und eine stabile Bremsung  möglich ist.

   Oder zum Zweck der Kurz-           schlussbremsung    dreht der Führer die ,Fahr  kurbel     rückwärts    über die     Nullage    hinaus  in eine     Bremsstellung,    wodurch die     Motoren     auf die     Anlasswiderstände    arbeiten; dabei  werden zweckmässig die Anker, die bei  Fahrt in Reihe lagen,     parallelgeschaltet,     während die     Kompoundwicklungen    in Reihen  schaltung und die     Nebenschlussfelder    immer  noch vollerregt am Netz angeschlossen blei  ben.

   In die beiden     parallelen        -Ankerzweige     werden zweckmässig     Stromverteilungswder-          stände    eingeschaltet, die zugleich die An  fahrwiderstände etwas besser für die Brem  sung     abstimmen.    So wird eine     äusserst     starke Bremsung möglich, die momentan be  ginnt und bis zum Stillstand wirkt.    Verschwindet während -des Widerstands  bremsens aus irgend einem     Grunde    die     Fähr-          drahtspannung,    so verliert     das        Nebenschluss-          feld    seine Fremderregung.

   Für     diesen    Fall  kann ein     Nüllspannungsrelais        vorgesehen     sein, das die     Nebenschlusswicklung    so rasch  als möglich auf     Selbsterregung    an die Anker  umschaltet, wo sie wieder     miterregen    hilft.

    Auch in diesem Fall     besteht    noch     starke-          Möglichkeit    zum Bremsen, weil die Haupt  stromwicklungen in Reihenschaltung geblie  ben sind, während die Anker parallel liegen:  dadurch ist die     Reihenschlusserregung    im  Bremsbetrieb gegenüber dem Fahrbetrieb  verdoppelt und     gestattet    eine starke     Brem-          sung    wie bei einem normalen Hauptstrom  motor.

      Da das     Nebenschlussfeld    immer erregt ist,  sobald der     Höchststromsebbstschalter        ein-          geschaltet    ist,     besteht    auch die Möglichkeit,       dass    es in jeder Stellung durch diesen Schal  ter plötzlich abgeschaltet wird. Damit keine  zu grossen     Überspannungen    entstehen, soll es  dauernd mit einem Schutzwiderstand über  brückt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betrieb von elektrischen.- mit Gleichstromkompoundmotoren aus gerüsteten Schieneufahrzeugen, ,dadurch gekennzeichnet, dass das Nebenschlu.ss- feld der Motoren zwar in den höheren Kontrollstellungen geschwächt wird, isonst aber, nicht nur in den untern Kon trollerstellungen, sondern auch in .der Nullstellung und- in :
    den Kurzsöhluss- bremsstellungen ders Kontrollers, dauernd unverändert vollerregt bleibt. II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Schaltwalze ein Unterbrechungskontakt für den Strom kreis der NdbenschlussWicklung der Mo toren fehlt. U\TTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch \gekennzeichnet,,dass beim Über gang auf generatorisches Bremsen durch ein Rüökstromrelais selbsttätig Wider- ,stände zu den Kompoundwicklungen ,der Motoren parallelgeschaltet werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kurzschlussbremsstellungen der Schalt walze die Nebenschlusswicklung .der Mo toren bei Ausbleiben der Spannung durch ein Nullspannungsrelais selbst tätig vom Netz auf die Motorankerklem- men umgeschaltet wird. ä. Verfahren nach Patentanspruch I, @da- durch gekennzeichnet,
    dass in den Kurz- schlüssbremsstellungen. die Motoranker, die bei Fahrt in Reihe lagen; wenigstens zu je zweien parallel geschaltet werden, während die zugehörigen Hauptstrom feldwicklungen in Reihenschaltung ver bleiben.
CH162337D 1931-03-09 1932-02-20 Verfahren zum Betrieb von elektrischen, mit Gleichstromkompoundmotoren ausgerüsteten Schienenfahrzeugen. CH162337A (de)

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CH162337D CH162337A (de) 1931-03-09 1932-02-20 Verfahren zum Betrieb von elektrischen, mit Gleichstromkompoundmotoren ausgerüsteten Schienenfahrzeugen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751053C (de) * 1937-12-15 1952-09-22 Aeg Kurzschluss- und Nutzbremsschaltung, insbesondere fuer Strassenbahn-Triebwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751053C (de) * 1937-12-15 1952-09-22 Aeg Kurzschluss- und Nutzbremsschaltung, insbesondere fuer Strassenbahn-Triebwagen

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