CH162457A - Wasserzersetzungszelle mit Filterpressenbauart. - Google Patents

Wasserzersetzungszelle mit Filterpressenbauart.

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CH162457A
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CH
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frame
water decomposition
electrode
decomposition cell
filter press
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description


      Wasserzersetzungszelle        finit        Filterpressenbauart.       Bei der     Wasserzersetzungszelle    mit Filter  pressenbauart werden die     Elektrodenplatten     und     Diaphragmen    in der gehörigen Lage zu  einander gehalten mit Hilfe von starren  Rahmen, die, zwischen Endplatten nebenein  ander gereiht und durch eine Spannvorrich  tung zusammengepresst, zusammen mit den  Endplatten ein Gefäss bilden, das entweder,  nach Möglichkeit abgedichtet, gleich den Be  hälter für den Elektrolyt bildet, oder mit  besonderen Einlässen und Auslässen für den  Elektrolyt versehen, als Ganzes in einen mit  Elektrolyt gefüllten Trog eingesenkt wird.

    Es sind Anordnungen bekannt, bei denen  die     Elektrodenplatten    oder     Diaphragmen    in  die zur     Abstandhaltung    zwischen diesen  Teilen dienenden Rahmen gefasst sind. Das  Profil der Rahmenseiten weist dabei eine  nach der Rahmenmitte hin auslaufende, den  Rand der Elektrode     b.ezw.    des     Diaphragmas     bergende Nut oder Rille auf.

   Rahmen dieser  Art mögen als     "Fassungsrahmen11    bezeichnet    werden, zur Unterscheidung von Rahmen, die  - vornehmlich bei gegossenen Elektroden  platten - aus den verstärkten Rändern  dieser Platten bestehen, oder von Rahmen,  die je nur einer Seite, der Vorderseite oder  der Rückseite einer     Elektrodenplatte        bezw.     eines     Diaphragmas    aufliegen. In einem Falle  bestehen Fassungsrahmen für     Diaphragmen     aus Zement. Auch der Gedanke, Elektroden- .  platten in Rahmen aus Hartgummi zu fassen,  ist schon aufgetaucht.

   Bei der Wahl der  Baustoffe für die Fassungsrahmen muss ja  darauf Rücksicht genommen werden, dass die  aus dem Fassungsrahmen zusammengesetzte  Gefässwand den elektrischen Strom nicht  leiten soll.     Metalifassungsrahmen    müssen  darum durch Schichten aus Isolierstoff elek  trisch voneinander getrennt werden. Diesen  Schichten, die aus Weichgummi, Asbest oder  dergleichen, insbesondere aus einem durch       Tränkung    mit geeigneten Stoffen gedichteten  Asbestgewebe bestehen können, fällt dann      auch die Aufgabe zu, als Packungen die  Fugen des zusammengesetzten. Gefässes zu  dichten.

   Bei Benutzung von     Zementfassungs-          rahmen    kann man auf die Isolierschichten  und Packungen verzichten, wenn das zusam  mengesetzte Gefäss in einem     besonderen          Elektrolyttrog    eingesenkt wird. Doch ist diese  Anordnung elektrisch sehr unvollkommen,  weil Zement den Elektrolyt aufsaugt, dadurch  leitend wird und grossen Stromverlust hervor  ruft. Gegen     Hartgummifassungsrahmen    kann  wohl dieser Einwand nicht erhoben werden;  sie sind aber teuer und nur durch Herum  pressen der     Hartgummimasse    um die Ränder  der     Elektrodenplatten    zu dichtem Schluss  mit diesen     Plätten    zu bringen.

   Das hat die  Folge, dass bei Abnutzung der Elektroden  platten auch der teure     Hartgummifassungs-          rahmen    wertlos wird. Ausserdem kann das  aus     Hartgummifassungsrahmen    zusammenge  setzte Gefäss auch nur durch nachgiebige  Packungen zwischen den Fassungsrahmen,  die unter dem Einfuss des Elektrolyts und  der Wärme nicht ganz formbeständig sind,  dauernd dicht gehalten werden.  



  Durch die vorliegende Erfindung wird  eine neue Art von Fassungsrahmen für den  in Rede stehenden Zweck eingeführt, nämlich  Fassungsrahmen aus einem nachgiebigen, für  Packungen geeigneten und elektrisch nicht  leitenden Baustoff, beispielsweise Weichgummi.  Die Aufgaben,     Elektroderiplatten    und Dia  phragmen zu distanzieren,     Elektrodenplatten     und etwa vorhandene     Diaphragmen-Fassungs-          rahmen    aus Metall voneinander zu isolieren  und zugleich die Fugen des zusammengesetz  ten Gefässes zu dichten, werden also erfin  dungsgemäss demselben Baustoff zugewiesen.

    Man kann -dann wie bei Zement- oder Hart  gummifassungsrahmen einfache ebene Bleche  als-     Elektrodenplatten    benutzen, in flache  Fassungsrahmen gespannte oder rahmenlose       Diaphragmen    verwenden, vermeidet aber die  Unzuträglichkeiten der Stromleitung des  feuchten Zementes ebenso wie die Schwierig  keiten der- Abdichtung -der     Hartgummifas-          sungsrahmen    gegen die -eingesetzten     Elek-          trodenplätten.    Dies deshalb;

   weil die Fas-         sungsrahmen    aus Weichgummi oder derglei  chen beim Zusammenpressen sich nicht nur  aneinander und an die     Diaphragmen,    sondern  auch an die     Elektrodenplatten    anschmiegen.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise dargestellt.       Fig.l    ist der Aufriss einer eingerahmten       Elektrodenplatte.        Fig.    2 zeigt im Grundriss  im vergrösserten Massstab zwei (durch Aus  brechen des Mittelteils und     Zusammenrücken     der Seitenteile) verschmälerte Elektroden  platten in ihren     Fassungsrabmen    mit einem  zwischen ihnen angeordneten Asbestdia  phragma.  



  Die     Elektrodenplatte    1, eine rechteckige,  abgekantete Blechtafel, ist in einen Fassungs  rahmen 2 aus Weichgummi gefasst. Der  Fassungsrahmen 2 hat U-förmiges Profil,       Fig.    2 ; er ist in der Mitte seiner untern  Seite, bei 21, aufgeschnitten, um das Ein  schieben der Platte 1 in-die Nut nach dem       Auseinanderspreizen    der Rahmenseiten     2u,    2   zu ermöglichen. 3 ist ein     Diaphragma    aus  Asbestgewebe 3. es ist ebenso gross wie der  Fassungsrahmen 2 und am Rande mit einer       Tränkmasse,    z. B.

   Gummilösung, gedichtet  bis zu der in     Fig.    1 durch die strichpunktierte  Linie angedeuteten Grenze, die an der untern,  rechten und linken Seite. sich ungefähr mit  den innern ganten des Fassungsrahmens 2  deckt, an der obern Seite bei 31 indessen  tiefer liegt als die innere Fassungsrahmen  seite.   Die Reihe von     Elektrodenplatten    enthal  tenden Fassungsrahmen und     Diaphragmen     wird in bekannter Weise     mittelst    einer (nicht  gezeichneten) Spannvorrichtung zusammen  gepresst. Die Richtung des     Pressdruckes    ist  in     Fig.    2 durch Pfeile angedeutet. .

   Dabei  schliessen sich nicht nur die Fugen 4, 5  zwischen Fassungsrahmen und     Diaphragma,     sondern auch die Fugen 6, 7 zwischen Fas  sungsrahmen und     Elektrodenplatte.     



  Zur Abführung der erzeugten Gase sind  in der obern Seite jedes Fassungsrahmens  zwei Gruppen von beispielsweise je 3 Rohren  mit ovalem     Profil    eingesetzt. Die eine -Gruppe  8 befindet sich bei der durch den Pfeil     S         angedeuteten Stromrichtung auf der Katho  denseite der     Elektrodenplatte    und führt darum  das Wasserstoffgas ab. Die andere Gruppe 9  ist auf der Anodenseite der Elektrode ange  ordnet zur Abführung des     Sauerstoffgases.     Der für den Strom nicht durchlässige obere  Streifen des     Diaphragmas    bildet zwischen den  benachbarten     Elektrodenplatten    zwei Räume,  in denen die Trennung der Gase vom Elektro  lyt stattfinden kann.

   Ein Umlauf des Elek  trolyts kann in bekannter Weise dadurch  erzielt werden, dass auch an der untern Seite  des Fassungsrahmens Durchlässe, beispiels  weise die Rohrgruppen 10, 11 für den Elek  trolyt, angebracht werden. Der ganze aus       Elelktrodenplatten,Fassungarahmen,        Diaphrag-          men,        Endplatten    und Spannvorrichtung be  stehende Block wird in bekannter Weise in  einen     Elektrolyttrog    eingesenkt. Zum Sam  meln der Gase können Glocken bekannter  Art über den     Gasauslässen    angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserzersetzungszelle mit Filterpressen bauart, dadurch gekennzeichnet, dass sie rah menlose Elektrodenplatten aufweist, deren Ränder mit einem nachgiebigen Isoliermate rial derart eingefasst sind, dass dadurch der die Elektrode und das Diaphragma in gehö rigem Abstand haltende Fassungsrahmen gebildet wird und dass die so geschaffenen Bauelemente jeweils unter Dazwischenlegen eines Diaphragmas ohne Verwendung beson derer Isolier- bezw. Dichtungsstücke mittelst Spannvorrichtungen zum Zellenblock vereinigt sind.
    UNTERANSPRUCH: Wasserzersetzungszelle gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungsrahmen aus Weichgummi besteht.
CH162457D 1931-05-15 1932-05-14 Wasserzersetzungszelle mit Filterpressenbauart. CH162457A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH162457D CH162457A (de) 1931-05-15 1932-05-14 Wasserzersetzungszelle mit Filterpressenbauart.

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