CH162499A - Rechenschieber. - Google Patents

Rechenschieber.

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CH162499A
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  Rechenschieber.    Die Erfindung betrifft einen Rechen  schieber. Durch sie soll ermöglicht werden,  billige Rechenschieber herzustellen, ohne     -dass     auf die Dauer die Übereinstimmung     bezw.     das     Aneinanderliegen    der Gradeinteilungen  der Skalenteile und das genaue Ablesen der  Resultate beeinträchtigt     wind,    wende nun der  Rechenschieber starr oder biegsam aus  geführt.  



  Der     erfindungsgemässe        Rechenschieber    ist  in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise  dargestellt; es .zeigt:     Fig.    1 einen Rechen  schieber in     scha@übildliclier    Darstellung,       Fig.    ja einen Teil der Grundplatte nebst  einem zum Festhalten der äussern Skalen  teile bestimmten Vorsprung,     Fi,g.        1b    und 1c  jede für sich eine Stirnansicht eines ein=  fachen     Rechenschidbers,        Fig.    2, 3, 4, 5, 7  und B verschieden     -ausgeführte    Zungen im  Schnitt,

       Fig.    6 .die in den     Fig.    5 bis 7 .dar  gestellte     Ausführungsform    .der Zunge in  Draufsicht,     Fig.    9 und 10     zwei        Querschnitte     betreffend eine Zungenkonstruktion,     Fig.    11    und 12 eine Draufsicht und :einen Quer  schnitt einer zum Beispiel     nach.        Fig.    1 ge  hörenden     Hülle.     



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, liegt zwi  schen den beiden feststehenden Skalenteilen       a,-a    ein     mittlerer    beweglicher, mit einer Füh  rungsschiene d verbundener Skalenteil b.  Die Teile b und d bilden zusammen die Re  chenschieberzunge. Die Teile     a,   <I>a</I> und<I>b,</I>     d     sind auf einer; ihrerseits mittelst der Plat  ten f und g gestützten     Grundplatte    e an  geordnet.

   Eine Hülle h verbindet alle diese  Teile derart, dass ,die     8chieberzunge    b, d  leicht in     bezug    auf die     feststehenden    Skalen  teile     a,   <I>a</I> verschoben werden kann, 'zu wel  chem Zweck die     ,seitlichen    Flansche der       Hülle    die Teile<I>a, a, b</I> federnd aneinander  drücken.  



  Die     grundlegende    Form des neuen Re  chenschiebers ist hierdurch erläutert.  Nachstehend wird beschrieben, in welcher  Art die verschiedenen Teile     -ausgeführt    sind,       bezw.        weiterhin    ausgeführt sein können.      Die drei     Skwleutesle    a, a, b bestehen jede  aus einem     flachen        Materialstreifen.        Die     Gradeinteilungen können dabei aufgedruckt,  eingestanzt, eingeätzt oder eingekratzt wer  den.

   Die .drei Teile     werden        vorzugsweise    in       einem:    Stück hergestellt und alsdann in ein  zelne Teile<I>a, b, a</I> aufgeteilt.  



  Die Führung der Zunge b, d könnte aus  einer Nut     und    Feder     bestehen    oder     schwal-          benschwanzförmig        gestaltet-sein.    Für einen  biegsamen Rechenschieber sind solche Füh  rungen jedoch infolge der Notwendigkeit,  dieselben besonders dünn und     @biegsam    aus  zuführen,     ziemlich    kostspielig.

   Es ist daher  vorteilhafter, die     Führungskanten        ,des    Teils b  an den Teilen a seitlich lotrecht zu     halten.     Um nun die     Biegsamnkeit    .der     Zunge    b, d auf  recht zu erhalten, ist -dieselbe derart auszu  bilden, dass der obere, die Skaleneinteilung  der Zunge aufweisende gleitende Teil b mit  dem untern,     führenden        Teil..    d .durch an sich       bekannte        Befestigungsmittel    so in Verbin  dung gebracht     ist,

  @dass    beide Teile b und d  sich jeweils     stellenweise        relativ        aufeinander     verschieben können.  



       Damit    die Teile a, b, a     (Fig.    1) in -einer  Ebene angeordnet werden     können,    ist die.       C'rrundplatte    e abgesetzt und mit nach auf  wärts     vo-rspringenden    Längskanten p ver  sehen; welche die     Skalenteile    a,<I>a</I> tragen.  Unter dem     mittleren    Teil jedes.

   Skalenteils       n,    a .besitzt die Grundplatte e einen nach auf  wärts     gerichteten    Vorsprung, um auf diese  Weise     zu    verhindern,     ,dass    die Teile<I>a; a,</I>       wenn    die     Teile    b, d herausgezogen sind,     her-          unterfahlen.     



  In     Fig.    1 ist die Höhe dieser Vorsprünge       bezw.    Rippen übermässig gross gezeichnet.  Diese Rippen üben in der Tat keine     wesent-          liehe        Versteifungswirkung    auf die Grund  platte e ,aus, und zwar vor allen Dingen aus       dein.        Grunde,    weil die Platte d . nur einige       Zehntelemillimeter    stark ist, zum Beispiel  0;

  3 mm.     Diese    Rippen     würden    dabei nur un  gefähr 0,35 mm hoch zu sein brauchen, um  ein leichtes Gleiten ,des Teils<I>b, d</I> zu gestat  ten,     ohne    gleichzeitig die     gewünschte    Bieg  samkeit .der     Grundplatte    -e zu verlieren.    Falls eine stärkere     bezw.    dickere Grund  platte e verwendet     wenden    möchte, zum Bei  spiel, wenn der Teil d dicker gewählt wird,  würden die fortlaufenden Rippen die Grund  platte e sehr versteifen.

   Um die     Biegsamkeit     der 'letzteren dabei aber trotz ,der     gewählten          bezw.    erforderlichen Stärke zu     eireichen,     werden     statt    durchlaufender Rippen nur ver  einzelte Erhöhungen vorgesehen, auf wel  chen     dann,    ebenso wie auf den     genannten     Rippen, die     (Skalenteile    a, a ruhen.  



  Die     Gruudpl.atte    e dient weiterhin dazu,  die Skalenteile a, a in ihrer richtigen, gegen  seitigen Stellung hinsichtlich ihrer Gradein  teilungen zu halten. Zu diesem Zweck besitzt  die     Grundplatte    e     Vorsprünge    q, die, wie in       Fig.    1 und la gezeigt, in Rasten r der     Ska-          lenteile    a, a eingreifen.  



  Die Grundplatte e kann     ferner    seitliche  Verlängerungen     bezw.    Lappen     aufweisen,    die  in entsprechende Öffnungen der Hülle h ein  schnappen, wodurch eine     unbeabsichtigte     Verschiebung der von der Hülle umfassten,  fest zu liegen bleibenden Teile in vermehr  tem Masse verhindert     wind.     



  Unterhalb der     Grundplatte    e     können    eine  oder, wie -die     Fig.    1 zeigt, zwei Platten f, q  vorgesehen sein. Die Platten f, g können  dabei entsprechend auch aus leicht bieg  sam     ei.    oder starrem Materialausgeführt sein,  Die -Platten f,     g        bezw.    eine davon können  für Reklame oder Tabellen     verwendet    wer  den.

   Besteht ,die Platte f     zum    Beispiel aus  bedrucktem Karton und die Platte g aus  durchsichtigem     Zelluloid,    so ist der Auf  druck gegen     Verschmutzung        geschützt    und  kann trotzdem bequem durch das in der       Hül4e        h    vorgesehene     Schauloch   <I>s</I>     (Fig.    11)  gelesen wenden.  



  Fürbillige, biegsame     Reähenschiaber     können gemäss     Fib.        1e    die Skalenteile<I>a;</I>     b,   <I>a</I>       mittelst    einer     .durchsichtigen    Platte z aus       Zelluloid    oder     ähnlichem    Material überdeckt  werden, wobei die Platte z     seitlich    bis     unter     den Wulst der Hülle zu liegen kommt. In  diesem Falle kann der Teil- d     fortgelassen     werden und die - vereinfachte Form der      Grundplatte     e    nach .der Figur in Form einer  ebenen Platte zur Anwendung gelangen.  



  Bei     Rechenschiebern    kleinerer Abmes  sung können nicht nur die Platten f und     g          (Fig.        1c),    sondern auch die Grundplatte     e     fortgelassen werden.     Die,Skalenteile   <I>a,</I>     a,   <I>b</I>  liegen in diesem Falle direkt auf der Hülle h  und werden oben wie nach     Fig.        1c    ,durch ein       durchsichtiges    Blatt Zelluloid z verdeckt       sein.     



       Fig.        1b    zeigt einen analogen einfachen       Rechenschieber,    bei welchem die Skalenteile  <I>a.</I>     a,   <I>b</I> auf einem durchsichtigen Blatt Zella  loid z liegen und die     Hülle    h aus .durchsich  tigem     Material"beispiels@weise        7elluloid,oder     aus undurchsichtigem Material, zum Beispiel       Aluminium,    hergestellt sein kann.

   Findet für  die Hülle h undurchsichtiges Material Ver  wendung, so erscheinen die Skalen nur auf  der andern, von dem     durchsichtigen    Blatt       Zell-uloi,d    z bedeckten Seite sichtbar und der       Rechenschieber    wäre .somit in einer in     beaug     auf die veranschaulichte Darstellung um  gekehrten Lage zu benutzen.

   Da aber     Zell        u-          loid    leicht beschädigt,     insonderheit    leicht  zerkratzt werden kann, sind die Beisspiele  nach     Fig.        1b    und     lc    nur bei     ,sehr    billigen  Modellen zu wählen.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    2 ist der Teil d  an jedem Stirnende in der Mitte mit einem  vorstehenden, gekrümmten Lappen i vor  sehen, welcher über den Teil d nach oben  ragt und den Teil<I>b</I>     federnd    gegen den Teil<I>d</I>  presst. Wird .die     Zunge    b, d gebogen, so  kann sich infolge der eben erwähnten An  ordnung der Teil b etwas gegenüber dem  Teil<I>d</I> verschieben. Da -die Lappen<I>i</I> nach  oben über den Teil b ragen, wird die Zunge  <I>b, d</I> beim Verschieben in ihrer     Bewegung     nicht :gehindert.

   Bei Verwendung eines Läu  fers muss .derselbe ,derart ausgebildet werden,  dass er von .den Lappen i nichtberührt wird,  indem der Läufer zum Beispiel mittelst eines  über die Rückseite des Rechenschiebers sich  erstreckenden     Verbindurngisstückes    die Ska  lenteile<I>a,</I>     a    umfasst und oben in der Mitte  genügend weit voneinander     entfernte    End  teile aufweist. Diese Ausführungsform ist    besonders bei Anwendung kurzer     ,Skalen    ge  eignet.  



  Beider in     Fig.    3 im Längsschnitt voran- .  schaulichten biegsamen Zunge sind die bei  -den     Teile    b und d zum Beispiel durch Nieten  verbunden. Einer der     Teile,    zum Beispiel der  Teil d, besitzt einen     Längsschlitz.    Die Nie  ten     verhindern    die Trennung der Teile b und  d, ,gestatten .aber     gleichzeitig    die relative  Längsverschiebung der     letzteren    zueinander.

    .An Stelle der Nieten können andere Befesti  gungsmittel, zum Beispiel     Sehrauben    oder  dergleichen,     bezw.    auch die aus den Teilen b  und d ausgestanzten oder gezogenen Zungen  nach     Fig.    4, 5, 6 und 7 Verwendung finden.  



       Fig.    4 zeigt einen Längsschnitt durch  eine biegsame Zunge b, d, -bei welcher aus  .den Teilen b und d Zungen<I>k</I> und<I>l '</I> aus  gedrückt und so abgebogen sind,     dass        die     Zunge<I>k</I> des Teils<I>b</I> durch einen     Ausschnitt     na .des Teils b zu ragen vermag. Diese     Zun-          gen    übergreifen sich gegenseitig,     ohne    dass  sie     oben,    oder unten vorstehen: Die Skalen- -   teile sind miteinander in Berührung gebracht  und können .sich aufeinander etwas verschie  ben,     falls    die ersteren     ,gebiogen    oder wieder  freigegeben werden.  



  Die     Fig.    5, 6 und 7 zeigen     Querschnitte     und eine Draufsicht einer weiteren Ausfüh  rungsform der     Schieberzunge,        welche    ähnlich       .der    Ausführungsform nach     Fig.    4     anzsgebil-          det    ist.

   Aus dem Skalenteil b     ist    eine An  zahl Zungen     h    ausgepresst und schräg nach  abwärts gebogen. Ähnliche kürzere, aus dem  Teil d des Schiebers     anisgestanzte    und nach  aufwärts gebogene Zungen<B>1,</B> stützen sich  gegen     .die    erwähnten Zungen     1z.       Um die ungewollte Trennung der Teile b  und d zu vermeiden, ist die Anordnung :so  getroffen,     dass    der Teil b auf .dem Teil  seitlich     nicht    verschoben     werden    kann.

   Die  ses kann beispielsweise     mittelst    eines .aus den       Fig.    6 und 7 ersichtlichen, eine     Art,S,cIinapp-          schlossbildenden        Arretierorganes        (bewirkt     werden, welches aus     einer    rechtwinklig nach  aufwärts gebogenen, in einen     :Schlitz    o des  Teils b hineinragenden und sich gegen eine      starre     gante    .dieses Teils     legenden    Zunge     1,     besteht.

     Die Zunge     14_        bildet    das Ende eines fe  dernden Armes, indem das Blech des Teils d,  wie     Fig.    6 zeigt, an beiden Seiten der Zunge  14     fortgesohnitten    ist.

   Es muss wenigstens  eine Zunge 14, die     zweckmässig        in.,die    Mitte  der     Schieberzunge   <I>b, d</I><B>zu</B> liegen kommt, vor  g     ese,        'hen        isp        in.        Die        federnde        Bauart        der        Zunge     <B>1,</B>     bewirkt,    dass     diaselbe    beim Ineinander  fügen der Teile<I>b, d</I> ,automatisch in den  Schlitz o einschnappt- Die Zähl     ,d-er    Zungen       1z,

          13,        .etc.'    hängt von der Länge des Teils<I>b</I>  ab. Die Zungen     1.3    und 1,     besitzen    im -Teil b  einen     gewissen        Spielraum    nach     b'eid-en    Seiten  in der Längsrichtung, .so     ,d@ass,    wenn die     #bieg-          same        Sch.eberzunge    b, d gebogen     wind,    die  genannten Zungen sich in gewissen Grenzen  frei in der Längsrichtung verschieben kön  nen.

   Eine der     Zungen,    zum Beispiel die  jenige, welche in     ider    Mitte des Teils b liegt,  kann :derart eingerichtet sein,     dass    dieselbe  ohne Längsspiel genau passt.  



  Bei dem in     Fig.    8 gezeigten Querschnitt  der biegsamen     Sthieberzunge    b, d sitzt der  Skalenteil b     mittelst        :SchwaIbenschwanzfüli-          rung    auf dem Teil d, auf dem sie infolge  der     Reibung    festgehalten wird. Bei dieser       gewisse        Steifigkeit        hineinzugeben.          Ausführungsform    können sich daher die       Teilte    b und d während des     Biegens    zueinan  der verschieben.  



  Die     beschriebenen        Verbindungsmittel     zwischen den Teilen b und d sind derart aus  geführt,     dass    die letzteren     entweder    genau  zusammen passen, oder aber .diese Teile fe  dernd     bezw.    durch starre Mittel     verschiebebar          zusammengehalten    werden.

   Bei sehr dünnen       Skalenteilen,    zum Beispiel aus einem     un-          gefäher    0,2 mm     idicken    Metallstreifen, wird so  gardurch einen ,leichten Druck auf die Ska  len eine     stäu@dige    Formveränderung dersel  ben, besonders wenn nur wenig     Verbindungs-.     punkte vorhanden sind, verursacht.  



  In diesem Falle ist es vorteilhaft, die  Längskanten :der Teile<I>a, a</I>     und    b etwas nach       a)'bwärts        ziz    biegen, um neineinwandfreies Zu  sammenpassen der Teile zusichern und     eine       ist in den     Fig.    9 und 10  gezeigt, und zwar sind die Abweichungen  von ,der flachen Anordnung - der Streifen  etwa hundertfach     übertrieben    dargestellt, um  die in Wirklichkeit nur wenige Tausendstel  millimeterbetragenden Abbiegungen deut  lich sichtbar zu machen, so dass die Skalen  flächen auch hier     praktisch    in einer Ebene  liegen.

   Nach     Fig.    9 liegt der Teilt b vorerst  noch lose auf     dem.    Teil d. Nach     Fig.    10,  wird dagegen der Teil b, unter Einbiegung  gegen -den Teil d, durch eines .der beschrie  benen     Vefbindungsmittel    ,gedrückt. Die       ,durch    die Verbindung ausgeübten Kräfte  sind bei (dieser Darstellung durch zwei Pfeile  angedeutet.  



  Alle diese     beschriebenen        Ausführungs-          formen        ider        Schieberzunge    b, d bestatten es,  dieselbe zu biegen, ohne ihre Genauigkeit,  Führung; sowie     gutes    Aussehen zu beein  trächtigen. Die Teile b und d können dabei  aus verschiedenen     -Materialien        hergestellt     werden.

      Der Teil     b    wird     beispielsweise    aus Kar  ton und der Teil d -aus Metall ausgeführt,  so     dass:dies.elben    also verschiedene     Ausdeh-          nungs-    und     Zusa        mmenziehungskoeffizienten     haben dürfen, wodurch ,die sonst bei den frü  her Verwendung findenden bekannten Bau  arten unvermeidlichen Verzerrungen aus  geschaltet werden.  



  Alle oben beschriebenen     Teilte    des Re  chenschiebers     isind    aus flachen Platten ge  bildet, so dass, wenn diese Platten dünn  genug     gewählt    werden, ein leicht biegbarer  Rechenschieber entsteht. Ist die Hülle h aus  Blech     ausgestanzt    -(Feg. 11 und 12), so wird  keine genügend grosse elastische Formverän  derung, infolge des U-förmigen     Querschnittes     der     Hülile    möglich sein.

   Um praktisch .das  grosse Widerstandsmoment, welches durch  die beiden hohen Klauen<I>t</I> ,der Hülle<I>h</I> ent  steht, auszuscheiden, werden dieselben wie  derholt     eingeschnitten.    Hierdurch wird der  Boden der     Hülle    nach Art ,einer flachen  Platte     biegsam    gestaltet. Diese     Biegsamkeit     hört auf, sobald die Einzelklauen,     welche         durch die Einschnitte .gebildet werden, oben  gegenseitig in Berührung     kommen,    falls die  Hülle h konkav     bezw.    nach innen gebogen  wird.

   Die Anzahl und .die     Breite    der Ein  schnitte u, die in der Hülle vorgesehen sind,  hängen von der Grösse des Rechenschiebers  und dem Zweck, für     welchen    sie verwendet  weiden,<B>ab</B>. Bei einem Rechenschieber von  ungefähr 155 m Länge,     225        mm    Breite und  4 mm Höhe sind ,die Schlitze ungefähr  <B>0,3</B> mm breit und in Abständen von zirka  1.0 mm angeordnet. Diese Abmessungen ge  statten, den     Rechenschieber    um annähernd  90   zu verbiegen.  



  Die Schlitze     2.s    erstrecken ,sich über die  ganze Höhe der     Ränder        t    und endigen in  einer Erweiterung     v,    wodurch ein eventuel  les Einreissen des     HüllenboJens    in der Nähe  der     Schlitze        verhindert    wird.  



  In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei  sehr langen     Rechenschiebern    oder bei starren  Rechenschiebern, können die Schlitze in  Fortfall     kommen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenschieber, dadurch gekennzeichnet, dass dessen .die Skalen aufweisende, beweg liche und feste Teile .durch flache ,lose auf gelegte Streifen gebildet sind, wobei die Ska lenflächen in einer Ebene liegen, und dass Mittel vorgesehen sind, die die Skalenteile gegeneinander halten. UNTERAN SPRü CHE 1. Rechenschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Skalenteile vermittelst einer Hülle .aneinander ge klemmt sind. 2.
    Rechenschieber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, @dass die genannte Hülle nach oben offen ist und nach einwärts gebogene Klauen besitzt, welche sich gegen die obern Rächen der festen Skalenteile au- legen und letztere bezüglich der Schieb.er- zunge an den Seitenkanten in Reibungs- schluss halten. d.
    Rechenschieber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenflanken der genannten Klauen die Skalenteile federnd von der Seite her aneinandex.drücken. 4. Rechenschieber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis ss, ,da;durch gekenn zeichnet, dass quer durch die Klauen der Hülle Einschnitte gelegt sind.
    5. Rechenschieber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet @dureh eine Grundplatte, welche die Ska lenteile in der gemeinsamen Ebene hält und Vorsprünge (q) aufweist, um die feststehenden Skalenteile gegen Längsver schiebung zu sichern. 6.
    Rechenschieber nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass der verschieb- bare 8kalenteiI mit einer mit ihm verbun denen Führungsplatte zusammen die Re chenschiaberzunge bildet, wobei die ge nannte Verbindung so ausgeführt ist,
    @dass Führungsplatte und Skalenteil beim Ver.. biegen des Schiebers sich stellenweise re lativ aufeinander verschieben können. 7. Rechenschieber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>6,</B> dadurch gekenn zeichnet, .dass .die Längskanten der Skalen teile um wenige Tausendstelmillimeter nach unten abgebogen .sind.
CH162499D 1931-01-16 1932-01-06 Rechenschieber. CH162499A (de)

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