CH162520A - Verfahren zur Herstellung harter Werkzeuge. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung harter Werkzeuge.

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CH162520A
CH162520A CH162520DA CH162520A CH 162520 A CH162520 A CH 162520A CH 162520D A CH162520D A CH 162520DA CH 162520 A CH162520 A CH 162520A
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Wolfram Molybdaen A G
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Wolfram & Molybdaen A G
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C29/00Alloys based on carbides, oxides, nitrides, borides, or silicides, e.g. cermets, or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F7/00Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    harter Werkzeuge.    Zur Herstellung harter Werkzeuge mit  zähem Kern wird Hartmetall meist in Form  von kleinen Formstücken auf Stahlschäfte  aufgelötet oder aufgeschweisst. Neuerdings ist  versucht worden,     Hartmetallpulver,    bestehend  aus einem harten Karbid, wie     Wolframkarbid     mit oder ohne Zusatz eines niedriger schmel  zenden Hilfsmetallen, wie etwa Kobalt, auf  Stahlschäfte aufzuschmelzen.

   Es wird hierbei  entweder das Karbid im     Licbtbogen    bis zu  seinem Schmelzpunkt erhitzt und auf den  Stahlschaft     aufgetropft,    oder es wird ein       Hartmetallpulver,    bestehend aus dem hoch  schmelzenden Karbid und einem tiefer     schmel-          senden    Hilfsmetall der Eisengruppe lediglich  bis zum Schmelzpunkt des Hilfsmetallen er  hitzt und so auf dem Stahlschaft aufgebracht.  



  Diese Verfahren haben neben der tech  nisch schwierigen Handhabung den Nachteil,  dass durch das Schmelzen des Hartmetall  pulvern und dem folgenden raschen Abkühlen       Inhomogenitäten    und Spannungen in dem  der Beanspruchung ausgesetzten Werkzeug  teil entstehen, die leicht zu Beschädigungen    der     Schneidkante    bei starker     Beanspruchung     führen. Ausserdem ist die endgültige Form  gebung der Profile wesentlich erschwert.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil  dadurch vermieden,     dass    man ein Hartmetall  pulver, bestehend aus einem harten Karbid,  wie     Wolframkarbid,        Molybdänkarbid,        Tantal-          karbid,        Titankarbid,        Niobkarbid,        Vatradin-          karbid,        Zirkonkarbid,        Hafniumkarbid    oder  deren Gemische, und wenigstens einem niedri  ger schmelzenden     Metall    der Eisengruppe,  wie Eisen, Kobalt, Nickel, auf eine zähe  Metallegierung, zum Beispiel einen zähen  Stahlkern,

       aufpresst    und das so erhaltene  Stück     hochsintert.    Hierbei liegt die Sinter  temperatur zweckmässig unter dem Schmelz  punkt der zähen Metallegierung. Zweckmässig  wird als zähe Legierung eine solche von  annähernd gleichem Ausdehnungskoeffizient  wie jener der     Hartmetallegierung    gewählt.  



  Bei den in Betracht kommenden -Sinter  temperaturen von zirka     13"00 C    tritt zwischen  dem aus der zähen Metallegierung bestehen  den Teil beziehungsweise Unterlage oder      Kern und dem     Hartmetallteil        beziehungsweise     Hülle oder Mantel schon eine so weitgehende  Diffusion ein, dass nach erfolgter     Hochsinte-          rung    keine scharfe Trennungsfläche zwischen  dem Hartmetall und seinem Träger mehr  vorhanden ist. Dadurch wird eine besondere  Haftfähigkeit des     Hartmetallteils    auf der  zähen Unterlage erreicht, die ein Abplatzen,  wie es bei den andern Herstellungsverfahren  manchmal eintritt, unmöglich macht.  



  Nach dem Abkühlen kann durch     Nach-          Bearbeitung    dem Werkzeug die Endform ge  geben werden. Gegebenenfalls kann nach der       Sinterung    eine     Nachglühung    in     Stickstoff     erfolgen.  



       .Aus        führungsbeispiel:     Es wird ein     -Hartmetallpulver,    bestehend       aus        82%        Wolframkarbid,        8%        Titankarbid,          2%        Tantalkarbid,        8%        Kobalt        mit        einem     Druck von mehr als 1000 kg/cm' auf eine  Unterlage oder einen Kern aus Chromnickel  stahl     aufgepresst,

      die Unterlage mit dem       aufgepressten    Hartmetall unter vorsichtiger  Temperatursteigerung bis auf etwa<B>13500</B> C  erhitzt und etwa     11/s    Stunde auf dieser  Temperatur stehen gelassen. Nach dem Ab  kühlen wird durch Nachbearbeitung dem       Werkzeug    die     Endform    gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung harter Werk zeuge, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Hartmetallpulver, bestehend aus wenigstens einem harten Karbid und wenigstens einem niedriger schmelzenden Metall derEisengruppe auf eine zähe Metallegierung aufpresst und das so erhaltene Stück hochsintert. UNTERANSPR:trCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass das harte Karbid Wölframkarbid ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass das harte Karbid Melybdänkarbid ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das harte Karbid Tantalkarbid ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass das harte Karbid Niobkarbid ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das harte Karbid Titankarbid ist. O. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das harte Karbid Vanadinkarbid ist. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass --das harte Karbid Zirkonkarbid ist. 8.- Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das harte Karbid Hafniumkarbid ist.
    9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall der Eisen gruppe Kobalt ist. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall der Eisen gruppe Nickel ist. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall der Eisen gruppe Eisen ist. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von harten Karbiden verwendet. 13. Verfahren nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass die Sintertemperatur unterhalb des Schmelzpunktes der zähen Metallegierung liegt. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausdehnungs koeffizient der zähen Metallegierung an nähernd gleich jenem der Hartmetallegie- ruug ist. 15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Sinteräng eine Nachglühung in Stickstoff erfolgt.
CH162520D 1933-01-17 1933-01-17 Verfahren zur Herstellung harter Werkzeuge. CH162520A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748933C (de) * 1938-05-28 1944-11-14 Hartmetallegierung
DE764144C (de) * 1939-09-05 1952-07-24 Hartmetallwerkzeugfabrik Meuts Verfahren zum Herstellen von harten Auflagen fuer Messer, Schneidwerkzeuge und sonstige Arbeitsgeraete
DE762288C (de) * 1937-01-17 1953-08-24 Deutsche Edelstahlwerke Ag Hartmetallegierung
DE915987C (de) * 1950-12-27 1954-08-02 Boehler & Co Ag Geb Verfahren zur Herstellung von Hartmetallen erhoehter Zaehigkeit
DE967001C (de) * 1946-10-17 1957-09-26 Stora Kopparbergs Bergslags Ab Gesinterte Hartmetallegierung
DE974300C (de) * 1944-02-22 1961-01-05 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von aussen und/oder innen mit Sinterwerk-stoff plattiertenStangen oder Rohren durch Aufsintern von Kaltpresslingen auf kompakten Werkstoff

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