CH162572A - Metalldampfgrossgleichrichter. - Google Patents

Metalldampfgrossgleichrichter.

Info

Publication number
CH162572A
CH162572A CH162572DA CH162572A CH 162572 A CH162572 A CH 162572A CH 162572D A CH162572D A CH 162572DA CH 162572 A CH162572 A CH 162572A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anode
tubes
rectifier according
dependent
protective
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH162572A publication Critical patent/CH162572A/de

Links

Landscapes

  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Description


      Metalldampfgrossgleiehriehter.       Die Erfindung betrifft     Metalldampfgross-          Bleichrichter    mit     mindestens    zwei jede Anode       konzentrisch    umgebenden     Schutzkörpern.,     deren freie Enden in mit dem Rohrdurch  messer wachsenden     achsialen    Abständen von  der Anode abliegen.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, meh  rere die Anoden     konzentrisch    umgebende  Schutzrohre derart in     Staffeln    anzuordnen,  dass die freien Enden der Rohre mit zuneh  mendem Durchmesser von der Anode weiter  abliegen. Auch wurde angeregt, die freien  Enden der Rohre durch Einziehung zu ver  engen. Die     Einziehung    der Schutzrohre an  der Mündung gestattet keinesfalls, eine     Äqui-          potentiaIfläche    zu schaffen, die das betref  fende Rohr abschliesst.

   Wollte man dies  durch Einziehung der Rohre erreichen, so  müsste die Einziehung so eng sein,     .dass    der       Betriebsstrom        einen    sehr hohen Spannungs  verlust erleiden würde.  



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung    sind    die freien     Enden.    jedes Schutzkörpers.- durch  Gitter abgeschlossen.  



  In der     Zeichnung    sind einige: Ausfüh  rungsbeispiele schematisch angegeben, und  zwar zeigen die     Figuren        Längsschnitte     durch verschiedene     Aussführungs.formen    von  mit     Schutzrohren    umgebenen Anoden.  



  . Die Anoden sind in den Zeichnungen mit  1 und die Schutzrohre mit 2, 3 und 4 be  zeichnet. Die Schutzrohre 2, 3 und 4 sind  durch     Gitter    5, 6, 7 abgeschlossen. Mit 8  sind zwischen den Schutzrohren und der  Anode liegende     Isolierteile        bezeichnet.    In  diesen können Widerstände 9 vorgesehen  sein, durch die die Schutzrohre     miteinander     oder. mit     .der    Anode verbunden sind.  



  In der Anordnung nach     Fig.    1 ist die  Kapazität des     innersten        Sehutzrohres    gegen  über der benachbarten Anode kleiner als die       Teilkapazitäten    je zweier     benachbarter     Schutzrohre. Die Teilkapazitäten der be  nachbarten Schutzrohre werden nach aussen      hin immer grösser. Die Potentialverteilung  ist somit     ungleich.    Die grösste Potentialdiffe  renz tritt     zwischen    Anode und innerstem  Schutzrohr auf.

   Ein Ausgleich ist möglich  durch willkürliche Regelung von aussen oder  durch     ohmsclie        bezw.        kapäzitive        Spannungs-          teilerwiderstände,    die auch im Gefäss liegen       können.    Besonders einfach ist die in     Fig.    2  und 3, angegebene Anordnung des     kapazitiven     Ausgleiches. Wichtig ist hierbei, dass .die       innern    Schutzrohre gegen Ladungszutritt von  aussen her abgeschirmt sein müssen.

   Man  kann die Rohrlänge     besonders    der     innern     Rohre vergrössern, diejenige der äussern ver  kleinern und erhält dann den in     Fig.    2 an  gegebenen     teleskopartigen    Aufbau. Man       kann    auch die Teilkapazitäten durch Wahl  .der     Dielektrizitätskonstante    der Isolierstoffe  in den betreffenden Zwischenräumen oder der  Abstände     zwischen    den     Schutzrohrflächen    be  einflussen.

   Die erreichte     Potentialstaffelung     hat den Vorteil einer     Erhöhung    der Rück  zündungssicherheit in der Sperrphase und     be-          günstigt,die    Zündung des.     Lichtbogens.        in--der          Durchgangsphase.     



  Die Rohre können an nach aussen füh  rende Stromleitungen     angeschlossen-    sein. Die  Rohre können, wie bereits erwähnt,     unter    sich  und mit .der Anode- durch Widerstände ver  bunden sein, die vorzugsweise innerhalb des       Gleichrichtergefässes    oder sogar innerhalb der       Anodens.chutzteile    angeordnet sind     (vergl.          Fig.2)..    Auch     kann    man die Rohre unter  sich -und mit der Anode- über     kapazitive     Widerstände verbinden.

   - Die Teilkapazitäten  .der Schutzrohre gegeneinander und gegen die  Anode     können    zur Erzielung einer- gleich  mässigen     .Staffelung    des Potentials der Git  ter oder einer     Verringerung    der in - der Um  gebung der Anode herrschenden Feldstärke  mittelst der     kapazitiven    Widerstände ver  änderlich sein. Durch Bemessung der Schutz  rohre, vorzugsweise durch     Verlängerung    der  innern Schutzrohre nach der Seite des  Anodenschaftes hin, ist .die Erzielung ge  wünschter     Werte    der     Teilkapazitäten    der  Rohre gegeneinander und gegen die Anode  möglich.

   Dies kann auch .auf dem Wege    der Wahl des.     Dielektrikums    der entladungs  freien Zwischenräume durch verschieden  weitgehende Füllungen mit     Isoliermaterial     von passender     Dielektrizitätskonstante    er  reicht werden.  



  Die Gitter tragenden Rohre können zur  Erzielung veränderbarer Kapazitäten in  Richtung ihrer Achse verstellbar sein. Jedes  mit einem     Gitter    abgeschlossene Schutzrohr  kann gegenüber den     andern    zur gleichen  Anode gehörenden Schutzrohren elektro  statisch je eine Kammer mit besonderen Po  tentialen bilden.  



  Die     Gitter    verursachen im Gegensatz zu  den Einziehungen     praktisch    keinen     Spau-          nimgsverlust.    Durch genügend feine Unter  teilung der     Gittermaschen    im Vergleich zu  den Gitterabständen oder auch durch die  Formgebung, beispielsweise die Ausführung  der     Gitter    als     .Schachtgitter,    kann man leicht  erreichen,- dass der Durchgriff der Anode  durch das nächstliegende Gitter     bezw.    der  Durchgriff der Gitter untereinander klein  ist.- Jedes Gitter kann mit seinem Rohr elek  trisch verbunden sein.

   Es ist jedoch auch  möglich, die Gitter zu isolieren, .da sie in  folge ihrer Lage von     selbst    ein der Potential  verteilung der Schutzrohre entsprechend ge  staffeltes Potential annehmen. Die Staffe  lung der     Potentialverteilung        zwischen    den  Schutzrohren ist vorteilhaft in der Strom  durchgangsphase, sowie in der     Sperrphase     regelbar.  



  Unter Umständen kann es vorteilhaft  sein, das     Anodenschutzrohr    selbst aus perfo  riertem Blech oder Drahtgaze     herzustellen.     Das     Anodenschutzrohr    kann dann mit dem  Gitter ein     einheitliches        geschlossenes    Draht  netz (Drahtkorb) bilden. - -

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH',</B> Metallda,pfgrossgleichrichter mit minde stens zwei jede Anode konzentrisch um gebenden Schutzkörpern, deren -freie Enden in -mit den Rohrdurchmessern wachsenden achsialen Abständen von der Anode ab lieen, dadurch- gekennzeichnet, dass die freien Enden jedes Schutzkörpers durch Git ter abgeschlossen sind. UNTERANSPRü CHE 1.
    Gleichrichter nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Weite der Durchtrittsöffnungen in den Gittern im Vergleich zum Abstand der Gitter voneinander klein ist. 2. Gleichrichter nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes mit einem Gitter abgeschlossene Schutzrohr gegenüber den andern, zur gleichen Anode gehörenden Rohren elektrosta tisch je eine Kammer mit besonderen Potentialen bildet. 3. CTleichrichter nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gitter tragenden Rohre an nach aussen führende Stromleitungen angeschlossen sind. 4.
    Gleichrichter nach dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ein zelnen, Gitter tragenden Rohre verschie denes Potential haben. 5. Gleichrichter nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Po tentiale der einzelnen, Gitter tragenden Rohre ebenfalls gestaffelt sind. 6. Gleichrichter nach dem Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Staffelung der Potentialverteilung auf die Rohre in der Stromdurchgangsphase, sowie in der Sperrphase regelbar ist. 7. -Gleichrichter nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Schutz rohre unter sich und mit der Anode über Widerstände verbunden sind. B.
    Gleichrichter nach dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände innerhalb des Gleichrichter üefässes angeordnet sind. 9. Gleichrichter nach dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände innerhalb der Anoden schutzteile angeordnet sind. 10. Gleichrichter nach dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schutzrohre unter sich und mit .der Anode elektrisch verbindenden Wider stände kapazitive Widerstände sind. 11.
    Gleichrichter nach dem Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass .die Teil kapazitäten der umhüllenden Schutzrohre gegeneinander und gegen die Anode zur Erzielung einer gleichmässigen Staffe lung des Potentials der Rohre oder einer Verringerung der in .der Umgebung der Anode herrschenden Feldstärke mittelst der kapazitiven Widerstände veränder lich sind. 12. Gleichrichter nach .dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflussung der Teilkapazitäten der Rohre gegeneinander und gegen die Anode die innern Schutzrohre nach der Seite des Anodenschaftes hin verlängert sind. 18.
    Gleichrichter nach dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Be einflussung der Teilkapazitäten der Rohre gegeneinander und gegen ,die Anode die entladungsfreien Zwischen räume zwischen den Rohren verschieden weitgehende Füllungen von Isoliermate rial besitzen. 14. Gleichrichter nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Rohre verstellbar sind. 15. Gleichrichter nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .das Ano- denschutzrohr aus perforiertem Blech be steht. 16.
    Gleichrichter nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ano- denschutzrohr als Drahtnetz ausgebildet ist. 17. Gleichrichter nach dem Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ,das Anodens,chutzrohr mit dem Gitter ein einheitliches geschlossenes Drahtnetz (Drahtkorb) bildet.
CH162572D 1931-02-05 1931-12-07 Metalldampfgrossgleichrichter. CH162572A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE162572X 1931-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH162572A true CH162572A (de) 1933-06-30

Family

ID=5682923

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH162572D CH162572A (de) 1931-02-05 1931-12-07 Metalldampfgrossgleichrichter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH162572A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746984C (de) * 1937-03-31 1944-09-01 Simens & Halske Ag Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess
DE756382C (de) * 1935-09-20 1953-04-09 Aeg Gleichrichter fuer hohe Spannungen mit Gas- oder Dampffuellung, insbesondere Hochspannungsquecksilberdampfgleichrichter
DE764007C (de) * 1937-10-09 1954-05-10 Siemens Schuckertwerke A G In seiner Arbeitsleistung gesteuertes elektrisches Gas- oder Dampfentladungsgefaess

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756382C (de) * 1935-09-20 1953-04-09 Aeg Gleichrichter fuer hohe Spannungen mit Gas- oder Dampffuellung, insbesondere Hochspannungsquecksilberdampfgleichrichter
DE746984C (de) * 1937-03-31 1944-09-01 Simens & Halske Ag Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess
DE764007C (de) * 1937-10-09 1954-05-10 Siemens Schuckertwerke A G In seiner Arbeitsleistung gesteuertes elektrisches Gas- oder Dampfentladungsgefaess

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1782048B2 (de) Hochspannungseinrichtung in Form eines Hochspannungsgenerators oder Hochspannungs-Koaxialkabels
DE2037921A1 (de) Blitzschutzeinnchtung
CH162572A (de) Metalldampfgrossgleichrichter.
EP0039767A2 (de) Zyklon, insbesondere für mehrstufige Wärmetauscher
DE3782485T2 (de) Isolierender abstandshalter fuer gasisoliertes elektrisches geraet.
DE680361C (de) Metalldampf- oder Edelgasgleichrichter
DE933465C (de) Strahlungsgekuehlte Entladungsroehre
DE580661C (de) Gitterelektrode fuer Entladungsroehren
DE751159C (de) Entladungsroehre mit mindestens folgenden Elektroden: einer Kathode, einem Steuergitter, einer Anode und einem Schirmgitter zwischen Anode und Steuergitter, zwischen deren Schirmgitter und Anode sich eine Bremsraumladung ausbilden soll
AT142427B (de) Entladungsröhre mit Bogenentladung für hohe Spannungen.
DE704999C (de) Elektronenroehre mit Gluehkathode, koaxial zu dieser angeordneter Anode und mindestens einer die Kathode zylindermantelfoermig vollkommen umschliessenden Gitterelektrode
DE333785C (de) Transformator fuer hohe Frequenz und Spannung, dessen Hochspannungswicklung nach Art der Maentel von Kegelstuempfen ausgebildet ist
DE1514203C3 (de)
DE1270187B (de) Thyratronroehre
DE639029C (de) Gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehren
DE744297C (de) Gitterfoermige Prallelektrode fuer Sekundaerelektronenvervielfacher
DE1079214B (de) Gluehkathode fuer gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehren, die aus direkt geheizten und parallel geschalteten Einzelelementen besteht
DE708665C (de) Hochspannungswandler, insbesondere Messwandler mit offenem Eisenkern
DE606408C (de) Entladungsroehre mit Gasfuellung und kalten Elektroden
DE667366C (de) Elektrischer Rohrheizkoerper
AT158926B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE2748912C3 (de) Vorrichtung zur Ozon-Erzeugung
AT147307B (de) Elektronenentladungseinrichtung.
DE868320C (de) Elektronenroehre
DE1490092C3 (de) Stromleiter für gas- oder flüssigkeitsisolierte Hochspannungsverteilungsani agen mit geerdeter metallischer rohrförmiger Kapselung