CH162756A - Vorrichtung zum Anbringen wenigstens eines Hilfsfarbbandes an Schreibmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen wenigstens eines Hilfsfarbbandes an Schreibmaschinen.

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CH162756A
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Cornelius Hochman Julius
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      Vorrichtung    zum Anbringen     wenigstens    eines     Hilfsfarbbandes    an Schreibmaschinen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Anbringen wenigstens eines Hilfsfarb  bandes an Schreibmaschinen, zum Zwecke,  zwei oder mehrere Originalschriftstücke her  stellen zu können.  



  Gemäss der Erfindung ist wenigstens     ein     Rahmen vorgesehen, welcher bestimmt ist,  <B>i</B>     auf    die Papierwalze gelegt zu werden und  der     Mittel    aufweist, die dazu bestimmt sind,  die Verschiebung des Rahmens sowohl in  der Längsrichtung, als auch     tangential    zur  Walze zu begrenzen, und welcher Quer  arme aufweist, an deren Enden ein Hilfs  farbband ausgespannt gehalten ist. Hierbei  kann der Rahmen aus einem Stück federnden  Metallblech gestanzt sein und einen Steg auf  weisen, an dessen Enden die Querarme sit  zen, welche nach einem Kreisbogen ge  krümmt sind.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung durch zwei Ausführungsbeispiele       ,veranschaulicht.            Fig.    1 zeigt in schaubildlicher Darstel  lung den. Wagen- einer Schreibmaschine mit  der an     ihr        angebrachten    Vorrichtung;       Fig.    2     zeigt,die    Papierwalze mit der Vor  richtung im Grundriss;       Fig.    3 und 4 sind Querschnitte nach der  Linie     III-III        bezw.    der     Linie        IV-IV    der       Fig.    2;

         Fig.    5 zeigt den Rahmen in schaubild  licher     Darstellung;          Fig.    6 bis 9 zeigen Einzelheiten;       Fig.    10 und 11 veranschaulichen die  zweite Ausführungsform.  



  10 ist der Wagenrahmen und 11 die Pa  pierwalze mit dem Drehknopf 12     (Fig.    1).  Ferner ist 13 der Zeilenschalthebel, 14     sind     die     Farbbandspulen,    15 ist die     Führungs-          und    Hubvorrichtung für das     Hauptfarbband.     Die Papierhalter 16, 17, 18, 19, 21, 22       (Fig.    2) sind     in    bekannter Weise auf einer  Stange 20 gelagert und ihre Rollen 21 sind  an einem     abgebogenen    Arm 22 .des Papier  halterhebels 16 angebracht.

   Bei .der     Anwen=              dung    der im folgenden beschriebenen Vor  richtung zum     Anbringen    des Hilfsfarbbandes  werden die Papierhalter in der üblichen  Stellung zum Festhalten des Papiers ver  wendet.  



  Die Vorrichtung zum     Anbringen    des  Hilfsfarbbandes weist gemäss     Fig.    5 einen  aus einem Stück federnden Metallblech ge  stanzten Rahmen F auf, dessen Steg 25 un  gefähr gleich der Walzenlänge ist. An     ihn          schliessen    sich Querarme 2.6 an, die zur Pa  pierwalze passend nach -einem Kreisbogen       gekrümmt    sind und an deren Enden das  Farbband in noch zu     beschreibender    Weise  angebracht ist. Der Steg 25 des Rahmens F  besitzt einen Versteifungsflansch 25a, der in  der     Mitte    einen zum Anfassen dienenden  Ansatz 27     und    nach den Enden zu Anschläge  28 und 29 besitzt.

   Die Aussenkanten der  Anschläge 28     und    29 haben einen etwas  kleineren     Abstand    voneinander als die Augen  19 der Papierhalter     (Fig.    2). Die gekrümm  ten Querarme 2-6 besitzen an ihrer Innen  kante aufrecht stehende     Ansätze    30, die zur  Versteifung dienen und mit Schlitzen 31 ver  sehen sind.  



  Ist der Rahmen F auf die Papierwalze 11  aufgelegt, so dienen die Anschläge 28, 29  zusammen mit den Augen 19 dazu, .die Be  grenzung der     Verschiebbarkeit    des Rahmens       h'    in der     Längsrichtung    zu erzielen.

   Der  Abstand der     "Ansätze    30 voneinander ist  etwas grösser als die grösste zur Verwendung  gelangende     Papierbreite.        Wenn-    der     Rahmen     F auf der Walze 11 liegt; bleiben die Papier  halterrollen und deren Hebel durch den  Rahmen     unbehindert.    Die abgebogenen       .Arme    22 der     Papierhalterhebel    16 befinden  sich in den Schlitzen 31 der Ansätze 30,  wobei die     Schlitze    31 dazu .dienen, die Be  grenzung der     tangentialen        Verschiebbarkeit     des Rahmens F zu erzielen.  



  Zur abnehmbaren Befestigung der Enden  des     Hilfsfarbbandes    an den Armen des Rah  mens F     sind    die Enden 35 der Querarme 26  des Rahmens F abgeschrägt     (Fig.    8) und das  Farbband     B    besitzt an jedem Ende einen       Beschlag    36 aus Metallblech     (Fig.    7 und 9).    Die Enden des Hilfsfarbbandes sind je in  einem Falz 37 :des Metallbeschlages 36 ein  geklemmt. Die Beschläge 36 besitzen  Schlitze 38, 39 von ungleicher Länge,  mittelst welchen Schlitzen die Metallbe  schläge auf die Enden der Querarme 26 auf  geschoben sind.

   Die zwischen den Schlitzen  38, 39 liegende Fläche 40 des Beschlages 36  ist     herausgepresst,    wodurch eine     trapez-          förinige    Tasche gebildet ist, welche das Ende  des     Querarmes    26 aufnimmt. Das Ende des  Beschlages 36 ist an der schrägen     Kantet     51 entlang     zurückgepresst,    so dass es nur ein  wenig unter dem Klemmfalz 37 liegt       (Fig.    9<B>)</B>. Die Enden 35 der Querarme 26  weisen Schultern 41, 42 auf,     durch    welche  die Lage der Metallbeschläge an den Enden  35 der Querarme gesichert ist.  



  Die Hilfsfarbbänder sind mit ihren Be  schlägen in bestimmter Länge passend zu  dem Rahmen F     hergestellt.    Bei dem An  bringen der Beschläge an den Enden 35 .der  Querarme 226 werden diese etwas zusammen  gedrückt, so da das an ihnen angebrachte  Farbband durch den federnden Rahmen unter       Spannung    .gehalten wird.  



  Um die Vorrichtung     in    die Maschine zu  nehmen, dreht man die Papierhalter zurück,  um die Walze 11 freizugeben. Der gemäss       Fig.    5 schon     mit,dem    Hilfsfarbband R aus  gerüstete Rahmen F wird einfach auf die  Papierwalze gelegt, und zwar so,     dass'    das  Hilfsfarbband R unter dem vordersten Pa  pierblatt, dagegen über dem zweiten Papier  blatt liegt.

   Eine besondere Sorgfalt braucht  bei der     Anbringung    der Vorrichtung nicht  angewendet zu werden, denn die     Anschläge     28 und 29 werden einfach gemäss     Fig.    4  auf .die Stange 20 und gemäss     Fig.    2 zwi  schen die     beiden    Augen 19 der Papierhalter  gelegt. Wenn     letztere    jetzt zurückgeschwenkt  werden,     treten    die abgebogenen Arme 22 der  selben in die Schlitze 31. der Ansätze 30.  



  Beim Gebrauch wird durch den Typen  anschlag das oberste Papierblatt, -wie üblich,  mittelst des Hauptfarbbandes, und gleich  zeitig wird aber auch     mittelst    des Hilfsfarb  bandes R das zweite, untere     Papierblatt    be-      schrieben.     Gewünschtenfalls    kann ein beid  seitig mit Farbe     imprägniertes        Farbband    vor  gesehen sein und kann man unmittelbar unter  das oberste Papierblatt noch ein durchsich  tiges Papierblatt legen, um einen     dritten     Abdruck in Spiegelschrift darauf zu er  halten..  



  Infolge der Stösse, welche der Wagen  ei.     ner        Schreibmaschine    bei deren Benutzung  durch die Zeilenschaltung, die Wagenrück  führung an jedem Zeilenende usw. erfährt,       wird    der Rahmen F mit dem Hilfsfarbband       B    in der Längsrichtung der Papierwalze 11  innerhalb der durch die Anschläge 28, 29  und durch die Augen 19 gegebenen Grenzen  etwas hin und her verschoben, auch wird  er sich infolge des Spiels der Arme 22 der  Papierhalter in den Schlitzen 31     tangential,     etwas bewegen. Diese     Verschiebungen.    sind  vorgesehen, damit .die Typen nicht immer  genau auf dieselbe Stelle des Hilfsfarbbandes  schlagen, sondern immer auf etwas andere  Stellen.

   Hierdurch wird das Farbband ge  schont und seine Lebensdauer     verlängert.     



  Die Streckung, welche das Farbband im  Gebrauch erfährt, beeinträchtigt die Span  nung desselben nicht wesentlich, weil der  nachgiebige Rahmen F immer     einen    aus  reichenden Zug auf das Farbband ausübt.  Die ganze Fläche des Farbbandes kann auf  diese Weise gut ausgenutzt werden, ohne dass  man dabei     etwa    von Hand durch eine Ver  stellung nachhelfen muss.  



  Ein .verbrauchtes Farbband lässt sich  leicht ersetzen. Durch einen einfachen Zug  an den Beschlägen 36 streift man diese von  den Enden 35 der Querarme 26 ab. Ein  neues Farbband wird mit seinen Beschlägen  36 auf die abgeschrägten Enden 35 soweit  aufgeschoben, bis die     .Schultern    41, 42 zur  Anlage an den Schlitz 38 gekommen sind.  Das Hilfsfarbband braucht nicht mit den  Händen berührt zu werden, so dass man sich  bei der Auswechslung nicht -beschmutzt.  



  In     Fig.    10 ist ein Rahmen     S    ähnlich  demjenigen gemäss     Fig.    5 dargestellt. Es  fehlen jedoch an diesem die Ansätze 30 und  die Anschläge 28, 29. Ein Versteifungs-    flansch     2,5b    ist am .Steg 25' vorhanden, und  ein Ansatz 27' zum Anfassen befindet sich  seitlich von der Mitte. Der Rahmen     S    ist so  geformt,     dass    er gut passend auf den Rah  men F gemäss     Fig.    5 gelegt werden kann.  Die Stege 2-5' und 25 liegen dabei aufein  ander und die     Versteifungsflanschen    25a  und 25b nebeneinander.

   Die Innenecken 50  des Rahmens     S    stützen sich gegen die An  sätze 30 des Rahmens F.  



  Der Rahmen     S    nach     Fig.    10     gestattet    -die  Herstellung eines     dritten    Schriftstückes.     Man     kann, wie aus     Fig.    11 ersichtlich, einen oder  mehrere solcher zusätzlicher Rahmen ver  wenden, wenn man ein viertes oder fünftes  Schriftstück herstellen will. Der Ansatz 272  sitzt bei dem obersten Rahmen ebenfalls  ausserhalb der Mitte, so dass man jeden     R.ah-          men    anfassen kann, ohne mit den andern An  sätzen zu kollidieren. Die beiden zusätzlichen  Rahmen können mittelst desselben Stempels  aus dem Blech     ausgeschnitten    werden.

   Bei  der Herstellung der Krümmung     preit    man  bei dem     ersten    zusätzlichen Rahmen von der  einen     Seite    und bei dem     zweiten    von der  andern Seite.  



  Der Rahmen F wird unmittelbar auf das  unterste zu beschreibende Papierblatt gelegt,  der erste Zusatzrahmen     S    liegt auf das  zweite Papierblatt und der zweite Zusatz  rahmen liegt auf .das nächste Blatt usw. Die  Ansätze 30 des Rahmens F sind hoch genug,  um mehrere Zusatzrahmen, soweit der Bau  der Maschine es gestattet, auflegen zu kön  nen. Bei automatisch oder von Hand kon  trollierten, mechanisch oder elektrisch be  triebenen Schreibmaschinen kann man auf  diese- Weise zehn oder mehr Schriftstücke  gleichzeitig herstellen.  



       Gewünschtenfalls    kann die Rückseite des  Hilfsfarbbandes mittelst Gummi, eines     Zellu-          loseproduktes    oder     dergleichen        so.imprägniert     sein, dass das     Farbband    mit seiner Rückseite  keine     Typenabdrücke    erzeugt.  



  Die dargestellten und     beschriebenen    Vor  richtungen sind vollständig frei von der       Hauptfarbbandvorrichtung.         Die     Vorrichtung    kann auch au einer  Schreibmaschine durch     Befestigungsmittel          gehalten    sein.  



  Bei Verwendung der Vorrichtung ist es  möglich, ausser den mit Farbband geschrie  benen     Schriftstücken    noch eine oder meh  rere     gohleblattkopien        herzustellen.    Die Vor  richtung gestattet- auch die     Herstellung    von       Originalschriftstücken'    für den Fall, dass     die          Hauptfarbbandvorrichtung    in Unordnung ist,  beispielsweise wenn das Farbband verbraucht  und ein frisches nicht vorhanden ist.  



  Bei den dargestellten und beschriebenen       Ausführungsformen    sind Rahmen mit an  ihnen auswechselbaren Farbbändern vorge  sehen. Es ist     jedöch    auch möglich, zwecks  Verbilligung die Rahmen beispielsweise aus  Draht herzustellen und die Farbbänder fest  an denselben anzubringen, um dann die gan  zen Rahmen wegzuwerfen, wenn das Farb  band verbraucht ist.  



  Anstatt Farbbänder aus Stoff an den       Rahmen    anzubringen,     könnte    man auch       Kohlepapierstreifen    -von .genügender Festig  keit- als Farbband verwenden, um gewöhn  liche.Durchschläge herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anbringen wenigstens eines Hilfsfarbbandes an Schreibmaschinen, gekennzeichnet .durch wenigstens einen Rah men,, welcher bestimmt ist auf die Papier walze aufgelegt zu .werden, und welche Mit tel aufweist, .die bestimmt sind, die Verschie bung des Rahmens sowohl in .der Längsrich tung, als auch tangential zur Walze zu be grenzen, und welcher Querarme aufweist, an deren Enden ein Hilfsfarbband ausgespannt gehalten ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen (F) aus einem Stück federnden Metall blech gestanzt ist und einen Steg (2,5) aufweist, an dessen Enden die Querarme (26) sitzen, welche nach einem Kreisbogen' gekrümmt sind.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass .der Steg (25) einen Versteifungsflansch (25a) besitzt, an dem sich Anschläge (28, 29) befin- den, die dazu dienen, mit Teilen der Schreibmaschine derart zusammenzuwir ken, dass hierdurch die Begrenzung der Veischiebbarkeit des- Rahmens (I') in der Längsrichtung der Walze erzielt wird. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Verstei fungsrand (2,5a) einen zum Anfassen die nenden Ansatz (27) besitzt. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die gekrümm- ten Querarme (26) an ihrer Innenkante aufrecht stehende Versteifungsansätze (30) besitzen, die mit zur Aufnahme von abgebogenen Armen von Papierhaltern be stimmten .Schlitzen (31) versehen sind, welche dazu dienen, die Begrenzung der tangenhalen Verschiebbarkeit zu erzielen.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da- .durch gekennzeichnet, dass das Hilfsfarb band (R) an den Enden der Querarme (26) dadurch unter Spannung festgehalten ist, dass es die Querarme zusammenzieht. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Enden (35) der Querarme (26) abgeschrägt sind und ,das Farbband (B) an seinen Enden je einen mit Schlitzen (38, 39) versehenen Metallbeschlag (36) besitzt,
    mittelst- wel chen Schlitzen die Metallbeschläge auf die Enden der Querarme aufgeschoben sind. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>6,'</B> da durch gekennzeichnet, dass die Enden des Hilfsfarbbandes (R) je in einem Falz (37) der Metallbeschläge (36) eingeklemmt sind und die zwischen den Schlitzen (38, 39) liegende Fläche (40) der Metallbe- schläge (36) herausgepresst ist, wodurch eine zur Aufnahme der Enden (35) der Querarme (26) dienende Tasche gebilde ist.
    Vorrichtung nach Unteranspruch<B>7</B>, .da durch gekennzeichnet, dass das äussere Ende jedes Metallbeschlages (36) an der schrägen Kante (51) der trapezförmig ausgebildeten Tasche entlang zurückge- presst ist, so dass. es nur wenig unter dem Klemmfalz (37) für das Farbband und etwas oberhalb der Tasche liegt, und dass die Enden (35) der Querarme (26) Schul tern (41, 42) besitzen, durch welche die Lage der Metallbeschläge (36) an .den Enden (35) der Querarme (26) gesichert ist.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, mit mehreren übereinander angeordneten Rah men, dadurch gekennzeichnet, dass die An sätze (27, 27i, 272) .der einzelnen Rahmen gegeneinander versetzt sind.
CH162756D 1930-11-08 1931-11-05 Vorrichtung zum Anbringen wenigstens eines Hilfsfarbbandes an Schreibmaschinen. CH162756A (de)

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