CH162775A - Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten. - Google Patents

Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten.

Info

Publication number
CH162775A
CH162775A CH162775DA CH162775A CH 162775 A CH162775 A CH 162775A CH 162775D A CH162775D A CH 162775DA CH 162775 A CH162775 A CH 162775A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
overflow
outlet
pump according
liquid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Korfmacher Anton
Bonn Friedrich
Original Assignee
Korfmacher Anton
Bonn Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Korfmacher Anton, Bonn Friedrich filed Critical Korfmacher Anton
Publication of CH162775A publication Critical patent/CH162775A/de

Links

Landscapes

  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      liolbenpumpe    zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten.    Die bekannten Ölpumpen     sind    gewöhn  lich mit einem federbelasteten Saug- und  Druckventil versehen und aus diesem Grunde  nicht     eichfähig.     



  Gegenstand der Erfindung ist eine Kol  benpumpe zum     gleichzeitigen    Fördern und  Messen von Flüssigkeiten, zum Beispiel von  Öl und sirupartigen Flüssigkeiten mit einem  oder mehreren in je einem     Nessgefäss    gleiten  den Pumpenkolben.

   Die Erfindung besteht  darin, dass die Flüssigkeit beim     ,Saughub     über eine     Überlaufkante        hinaus    angesaugt  wird, worauf der Kolben beim Druckhub die       überschüssige    Flüssigkeit in .den Überlauf  hinein verdrängt und dann den Überlauf  schliesst, wobei ferner Mittel vorgesehen sind,  mittelst welchen der     Auslass    für die Flüs  sigkeitsabgabe erst nach ,dem Verschliessen  des     Überlaufes    :durch den Kolben geöffnet  wird.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes,       und zwar     eine    einzylindrige und eine zwei  zylindrige Pumpe schematisch dargestellt.  Es zeigen:   Fig. 1 einen Schnitt nach Linie     A-A    in       Fig.    3,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     B-B    in       Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach     Linie        C-C    n       Fig.    1, und       Fig.    4 ,einen Schnitt nach Linie     D-D    in       Fig.    2;

         Fig.    5 zeigt einen Vertikalschnitt durch  die Zwillingspumpe,       Fig.    6 und 7 in etwas vergrössertem     Mass-          stabe    den zugehörigen     Auslasshahn    in einem       Querschnitt    und einem     Agialschnitt;          Fig.8    zeigt eine Ausführungsform .der  Pumpe, in welcher .die Saugleitung obenan  den     Messzylinder    angeschlossen ist.  



  Der     Messzylinder    1 ist an seinem untern  Ende durch     .einen    Boden 2 abgeschlossen,  an .den ein Rohr 3     angeschlossen    ist; welches      die Verlängerung der     Saugleitung    4 bildet.  Durch das Rohr 3 wird in dem Zylinder 1  ein ringförmiger     Messraum    5     gebildet,    -der  bis zu der     Überlaufkante    6 des Standrohres  3 eine ganz bestimmte Menge Flüssigkeit,  beispielsweise     1/4.,    1/9 oder 1 Liter,     ou.    fassen  vermag.

   Durch Verlagerung der Überlauf  kante 6,     beispielsweise    durch mehr     o?cler     minder weites Herausschrauben des Stand  rohres 3 kann ein Ringraum mit ganz be  stimmtem Inhalt gebildet werden.    In     -,dem        Messzylinder    1 bewegt sich ein  Kolben 7, der hutförmig ausgebildet ist.  Der Rand 8 desselben ist mit seiner Aussen  kante .schliessend in dem     Glaszylinder,1    ge  führt, während     -:die    Innenkante des     hut-          förmig    aufragenden     Mittelteils    ,des Kolbens  sich dichtend entlang dem Standrohr 3 be  wegt.

   Der Kolben 7 ist nicht starr mit der   zugehörigen Kolbenstange 9     verbunden,    son  dern die Stange ragt in die Büchse 10 hin  ein, -welche an dem     Kolbenmittelteil    be  festigt ist. Am Kopf der Kolbenstange 9 ist  ein Querbolzen -11 angeordnet, der durch  Schlitze 12 der Büchse 10     hindurchgreift:     Der Kolben 7     kann    um die Länge der  Schlitze 12 gegenüber der zugehörigen Kol  benstange 9 bewegt werden. Unter .dem       Querbalzen    11 der Kolbenstange     iä    jedoch  in der Hülse 10 eine Feder 13 angeordnet,  die den     Kolben    normalerweise in eine -be  stimmte     Endlage    gegenüber der Kolben  stange 9 drängt.

   Der -obere     Abschlussdeckel     14 des     Messzylinders    1 ist ebenfalls     hut-          förmig        ausgebildet    und .trägt ein Zähl  werk 15.    Die     Betätigung    der Kolbenstange =9; wel  che an ihrem untern Ende als Zahnstange 16  ausgebildet ist,     erfolgt        mittelst    der- Hand  kurbel 17 über das     Ritzel   <B>18.</B> Gleichzeitig  wird jedoch durch die Kolbenstange 9 auch  die     Absperrvorrichtung    für die Auslauf  öffnung 19     iin-    Boden 2 des     Messbehälter-s    1  betätigt.

   Als Absperrmittel- dient ein     Küken     20, dessen     achsiale        -Verlängerung    21 als  Auslaufstutzen     ausgebildet    ist. Das     Küken     trägt nebeneinander zwei     Sperrklinkenräder       22, 23.

   Entsprechend sind an der     Kolben-          stange    9 zwei federnd gelagerte Sperrklinken  24, 25 angebracht, die seitlich gegeneinander  versetzt     sind        (Fig.    2), und deren Zähne nach  verschiedenen Richtungen gekehrt sind, so  dass das Segment 24 nur bei der Abwärts  bewegung der Kolbenstange in .das Sperr  klinkenrädchen 22 eingreift und dabei das  Küken 20     iri    die     Üffnungslage    dreht, wäh  rend es bei der     Bewegung,der    Kolbenstange  9 in entgegengesetzter Richtung federnd zu  rückweicht.

   -Anderseits greift die Sperr  klinke 25 nur bei der     Aufwärtsbewegung    der       Kolbenstange    in .das     Sperrklinkenrädchen    23  ein, um das     Küken    20 in nie     Verschlusslage     zu drehen, während     ;sie    bei der Abwärts  bewegung des     Kolbens        nicht    in die     Zahnung     .des Rädchens 23 eingreift, sondern federnd  zurückweicht.  



  Die     Wirkung    der Vorrichtung ist kurz  folgende: In     Fig.    1 der Zeichnung sind die       Teile    in der Lage dargestellt, die sie am  Ende des Saughubes     einnehmen.    Der     Mess-          -raum    5 ist bis weit über die Kante 6 des  Standrohres 3 mit Flüssigkeit gefüllt. Wird  nunmehr die Handkurbel 17 in Richtung der       Uhrzeigerdrehung    gedreht, .so bleibt der Kol  ben 7 zunächst -in seiner Höchstlage stehen,  da der     Auslass    19 des     Messraumes    einstweilen  noch verschlossen ist und ein Zurückdrücken  der übel ,die abzumessende Menge hinaus an  gesaugte.

   Flüssigkeit .durch die     Saugleitung     4 nicht möglich ist, weil das Fussventil 26  die Rückströmung verhindert. Der Quer  bolzen 11 der Kolbenstange drückt also- die  Feder 13 in der Büchse 10 bis zu einem  gewissen Grade zusammen. Dabei steigt       natürlich    der Druck in dem Zylinderraum       und    in der Saugleitung.

   Unter diesem     Drucli:     weicht der unter Wirkung der Feder 27       sl;ehende    Ventilsitz 28 des Fussventils 26 zu  rück, bis- der     Ventilkörper    2!9 desselben auf  .den Anschlag 30 stösst, der in - die     Dürch-          lassöffnung    des Ventilsitzes 28 hineinragt       und    kurz unterhalb des Ventilkörpers 29  endet.

   Der Ventilkörper 29     wird    also von  dem zugehörigen Ventilsitz 28     abgehoben,     so dass Flüssigkeit durch :die Sangleitung 4      in .den Vorratsbehälter zurückströmen kann,  wodurch eine gewisse Druckverminderung  erreicht     wird.    Der     Anschlag    30 könnte ge  gebenenfalls aber auch     fortfallen,    und statt  dessen könnten in der Seitenwand des Fuss  ventils 26 Öffnungen 58 angeordnet sein, die  beim     Abwärtsdrücken    des Ventilsitzes 28  freigelegt     -.erden,    so     dass        Flüssigkeit    zu  rückströmen kann.

   Hat .der Kolben nahezu  die Oberkante 6 ,des Standrohres 3 erreicht,  so wird er durch die kronenförmigen, mit  stark gebrochener     Aussenkante    versehenen  Ansätze 31 .des Standrohres genau zentriert,  so dass sich ,die scharf ausgebildete Absperr  kante<B>32</B> desselben nicht auf die ebenfalls  scharfe     Überlaufkante    6 .des Standrohres 3  setzen kann.

   Kommt also die Absperrkante  32,     wie    in     Fig,    3 dargestellt ist, an die     Ü'ber-          la.ufkante    6 heran, so ist stets eine ganz  bestimmte Flüssigkeitsmenge in dem     Mess-          raum    5 eingeschlossen, die bei weiterer Be  tätigung des Kolbens zunächst nach keiner  Seite hin entweichen     kann"da    die     Ausström-          öffnung    19 noch verschlossen ist. Die Kol  benstange 9     wird    sich     also    unter weiterer  Spannung der Feder 13 in der Hülse 10  gegenüber dem Kolben 7 verschieben.

   Wäh  rend dieser Bewegungsphase der Kolben  stange, unabhängig von :dem Kolben, kommt  die Sperrklinke 24 mit .dem zugehörigen       Sperrklinkenrädchen    22     in:    Eingriff und  dreht dabei das Küken 2,0 derart, dass, wie  in     Fig.    4 dargestellt ist, seine Einlauf  öffnung     33    mit der     Ausströmöffnung    19 :des       Messraumes    5 zur Deckung gelangt, so     .dass     die Flüssigkeit ausfliessen kann.

   Gegebenen  falls kann die Klinke 24 in solcher Höhe  angeordnet sein, dass sie das     Küken    20 bis  kurz vor die Öffnungslage gedreht hat, wenn  der Kolben in die in     Fig.    3 dargestellte Lage       gelangt,    in welcher .er den     Messraum    5 oben  abschliesst.

   Die Kurbel 17 braucht dann nur  um einen geringen Winkel weiter gedreht zu  werden, um die Öffnung des Auslasses 19  zu     bewirken.    Die Feder -1     ,3    entspannt sich  dann sofort wieder, und bei weiterer Dre  hung der Handkurbel gelangt der Kolben 7  schliesslich in die in     Fig.    4     dargestellte    un-         tere    Endlage, in welcher er auch den letzten  Rest der abgemessenen Flüssigkeit .aus dem       Messraum    5 verdrängt hat.

   Wird     nunmehr     die Handkurbel in entgegengesetzter Rich  tung gedreht, .so bewegt sich die Kolben  stange 9 zunächst unabhängig von dem Kol  ben wieder aufwärts, bis der Querbolzen 11       derselben.    in der obern Endlage der Schlitze  12 der Büchse 10 angelangt ist, die er in       Fig.    1 einnimmt. Während dieser     Verschie-          Dung    .der Kolbenstange gegenüber -dem Kol  ben wird .durch die Sperrklinke     2"5,    die bei       cler    Abwärtsbewegung das Küken nicht be  tätigte, sondern federnd zurückwich, das  Küken 20 wieder in die     Verschlussläge    ge  dreht.

   Bei     Aufwärtsbewegung    des Kolbens  entsteht also in .dem     Messraum    5 ein Va  kuum, :so dass gleichzeitig in der :Saugleitung  4     bezw.    dem Standrohr 3 Flüssigkeit nach  gesaugt wird. Gibt der Kolben sodann die       Überlaufkante    6 des Standrohres 3 frei, so  schiesst die Flüssigkeit aus .dem Standrohr  3 sogleich in den     Messraum    5     hinein.    Wäh  rend dieser     Bewegungsphase    der Kolben  stange 9 weicht die Sperrklinke     2-4    federnd  vordem zugehörigen Klinkenrädchen 2'2 zu  rück, so dass das Küken einstweilen in der  Sperrstellung verbleibt.

   Sodann beginnt .der  Kreislauf bei der in     Fig.    1 dargestellten  Lage :der Teile von neuem.    Um zu verhindern, dass nach Entleerung  des     Messraum-es    die Flüssigkeit an der Aus  lassöffnung des     Aus.strömstutzens    21 noch       iiachtropft,    ist eine Kappe 34 angeordnet,  die über den Auslaufstutzen 21     greift    und  nur an ihrer Unterseite mit einer Auslauf  öffnung 35 versehen ist.

   Da nur in der in  .den     Fig.    2 bis 4 :dargestellten     Offenlage    des  Kükens 20 dessen Auslauf 36 mit der     -Öff-          nung    35 der Kappe 34 zur     Deckung    gelangt,  kann auch nur in .dieser Lage die Flüssig  keit ausströmen. Ist das     Küken    20 dagegen  in der     Verschlusslage,    so ist die Mündung 36  zur Seite     .gekehrt    und durch die Kappe 34  abgedeckt. .         Die    in     Fig.    5 dargestellte Zwillingspumpe  entspricht in ihrer Wirkungsweise genau der      beschriebenen Pumpe.

   Es ist ein gemein  samer Auslauf für die beiden     Mess.zylinder     A und B vorgesehen, der durch ein als       Mehrwegehahn    ausgebildetes Absperrküken  43 verschlossen     wird.    Die     Ausflusskanäle    40  und 41 der     Messräume.    A und B münden       (Fig.6    und 7), in der     Längsrichtung    des  Kükens 43 gegeneinander verschoben, in- dem  Gehäuse 42 des Kükens 43, welches mit zwei       entsprechend    angeordneten     Auslasskanälen    44  und 45 versehen ist, so dass der Auslauf des  einen     Messraumes    stets abgesperrt ist, wenn  der andere geöffnet ist.

   Entsprechend -ist  auch der     Auslaufsiutzen    21 mit zwei derart       gegeneinander    versetzten Auslauföffnungen  48, 49 versehen, dass bei der Entleerung -eines  jeden der     Messzylinder   <I>A</I> oder<I>B</I> eine dieser  Öffnungen sich mit der     Auslassöffnung    35  der Kappe 34 deckt.  



  Bei der Ausbildung der Absperrvorrich  tung gemäss den     Fig.    6 und 7 wird nicht nur  der     Auslass,    sondern auch der Einlass in die       Messräume    durch das Küken 43 gesteuert.  Es sind auf der     Dichtungsfläche    des Kükens  Nuten 46 und 47     eingefräst,    die bei der  Stellung des Kükens,     in    welcher die Flüssig=       keit    -aus dem einen     Messraum        herausgepresst          wird;

      den andern     Messraum    durch seine       Bodenöffnung    mit dem Raum C verbinden,  der an die Saugleitung 4 angeschlossen ist.  An der     Messgenauigkeit        wird    dadurch nichts  geändert, -da, wie weiter oben dargelegt  wurde, bei Umkehrung der Drehbewegung  der Handkurbel zunächst das Küken ver  dreht wird, so dass also unter allen Umstän  den bei Beginn des Druckhubes eines Zylin  ders zuerst der     Ansaugekanal    im Boden des       Messraumes    A oder B geschlossen wird,

   und  alsdann erfolgt in der beschriebenen Weise  durch das     Zusammenwirken    der     Innenkante     des Kolbens 7 und der Oberkante des Stand  rohres 3 die     Abschliessung    des     Messraumes    an  seiner Oberseite. Dann erst wird der     Auslass     geöffnet.

   Selbstverständlich kann auch bei  einer     Einzylinderpumpe    die     Ansaugung    der       abzumessenden    Flüssigkeit ganz oder zum       \!.'eil    durch einen entsprechenden Kanal des  Kükens erfolgen; von-besonderer Bedeutung    ist diese Einrichtung bei grösseren Pumpen,  bei     welchen    das sonst in dem     Messraum    5  entstehende hohe Vakuum die     Betätigung     ausserordentlich erschweren würde.  



       Statt    der     beschriebenen    Ausführung kann  die Saugleitung 4 gegebenenfalls auch oben  an den     Messzylinder    50 angeschlossen sein,  wie in     Fig.    $ in starker Verkleinerung dar  gestellt ist. Der hutförmige Kolben 53 gibt  beim Saughub mit der Oberkante 52 seines  aufragenden Mittelteils die     Einlauföffnung     54 frei,     worauf    die Flüssigkeit sofort aus  dem mit der Saugleitung 4 in Verbindung  stehenden Saugraum 56 in .den     Messzylinder     50 hineinschiesst.

   Es     wird    hier wie bei der  Pumpe gemäss .der ersten Ausführungsform  beim     Saughub    zuviel Flüssigkeit in den     Mess-          zylinder    eingesaugt, und auch hier wird  analog zum ersten Ausführungsbeispiel die  zuviel angesaugte Flüssigkeit beim folgenden  Druckhub durch die     Überlauföffnung        5-4     wieder zurückgedrängt, bis durch die Ober  kante 52 des Mittelteils des Kolbens     _die          Überlauföffnung    54 verschlossen wird,

   so  dass ein bestimmtes     Quantum    Flüssigkeit     im          Messraum    50     eingeschlossen    ist. Dieses Quan  tum wird bei Weiterbewegung des Kolbens  durch den gleichzeitig sich öffnenden     Auslass     57 hinausgedrückt. Das     Auslassorgan    selbst  ist in der Zeichnung weggelassen.  



  Zweckmässig kann die Pumpe mit -einer  Einrichtung versehen sein, welche nur in den  Endlagen des oder der Kolben eine Ände  rung in der Drehrichtung der Handkurbel       zuläss        t.    -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten mit einem oder mehreren in je einem Messgefäss gleiten den Pumpenkolben, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit beim Saughub über eine Überlaufkante hinaus angesaugt wird, wor auf der Kolben beim Druckhub die über schüssige Flüssigkeit in den Überlauf hinein verdrängt und dann den Überlauf schliesst, und dass- Mittel vorgesehen sind, welche den Auslass für die Flüssigkeitsabgabe erst nach dem Verschliessen des Überlaufes durch den Kolben öffnen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Pum penzylinder (1) ein Standrohr (3) an geordnet ist, das als Überlauf (6) dient, auf welchem Standrohr sich der Pumpen kolben (7) verschieben kann, das Ganze derart, dass seine Überlaufkante (6) beim Saughub vom Kolben (7) freigegeben, beim Druckhub aber überdeckt wird. Kolbenpumpe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Über lauf zugleich als Flüssigkeitseinlass dient, und dass der Kolben (7) hutförmig ausgebildet ist, derart, dass sein Rand (8) dicht im Messzylinder geführt ist. 3.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in: der Saug leitung (4) ein Fussventil (26) angeord net ist, dessen dicht in der Leitung ge führter Sitz (2,8) beim Zurückpressen der über die abzumessende Menge hinaus angesaugten Flüssigkeit entgegen der Wirkung einer Feder (27) zurück gedrückt wird, während der Ventilkörper (29) durch einen Anschlag (30) gehin dert wird, der Bewegung des Ventilsitzes (28) zu folgen, so dass er von dem Sitz (28) abgehoben wird, bis dieser nach Druckverminderung durch die Feder (27) wieder hochgedrückt wird. 4.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Saug leitung (4) ein Fussventil (26) angeord net ist, dessen dicht in der Leitung ge führter :Sitz (2,8) beim Zurückpressen über die abzumessende Menge hinaus an gesaugten Flüssigkeit entgegen der Wir kung einer Feder (27) zurückgedrückt wird, welches Fussventil in der Seiten wand Öffnungen aufweist, die bei der Abwärtspressung des Ventilsitzes (28) entgegen der Wirkung einer Feder (27) freigelegt werden, so dass Flüssigkeit ausströmen kann. 5.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Ab schlussorgan (2,0) des Flüssigkeitsaus- lasses (19) in Abhängigkeit von der Stellung des Pumpenkolbens (7) derart gesteuert wird, dass es erst öffnet, nach dem der Pumpenkolben (7) den als Ein lass dienenden Überlauf (6) geschlossen hat und dass es schon vor Beginn des Saughubes wieder schliesst. 6.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Abschluss- organ (2,0) des Flüssigkeitsauslasses (19) \mit der Pumpenbetätigungsvorrichtung derart gekuppelt ist, dass beim Druckhub des Kolbens (7) die zwangläufige Ver bindung zwischen Kolbenantrieb und Abschlussorgan erst dann eintritt, wenn der Kolben (7) den Überlauf<B>(6).</B> ge schlossen hat, während beim Saughub die zwangläufige Verbindung zwischen dem Kolben und seiner Betätigungsvor richtung erst dann erfolgt, nachdem das Abschlussorgan (20) den Auslass ge schlossen hat. 7.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch,- gekennzeichnet, dass an der Kol benstange (9) zwei Sperrklinken (24, 25) angeordnet sind, die abwechselnd je nach der .Bewegungsrichtung der Kol benstange in Tätigkeit treten und in ent sprechend ausgebildete Zahnungen je eines Klinkenrades (22, 23) eines Ab- schlussorganes (20) zwecks Öffnung und Schliessung desselben in Eingriff ge langen. . B.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Abschluss- organ für die Auslauföffnung (19) ein Küken (20) dient, das als achsiale Ver längerung den Auslaufstutzen (21) trägt, so dass dieser bei der Öffnung und Schlie ssung des Kükens (20) ebenfalls gedreht wird.
    9.. Kolbenpumpe nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Küken (20) verbundene Auslaufstutzen (21) von einer fest angeordneten Kappe (34): umgeben ist, deren Auslauföffnung (35) bei geöffnetem Hahn (20) mit der Mündung (36) des Auslaufstutzens (21) zur Deckung gelangt, während diese Mündung (3,6) bei geschlossenem Hahn (20) zur Seite gedreht und durch die Kappe (34) verschlossen gehalten wird. 10.
    Kolbenpumpe nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Kolben stange (9) derart federnd mit dem Kol ben (7) verbunden ist, däss bei Absper rung des Messraumes (5) durch den Kol ben (7) die Kolbenstange (9) unter Span nung der Feder (13) ein Stück weiter bewegt werden kann, bis sie mittelst der Sperrklinke (24) den Auslass (19) geöffnet hat, worauf dann der Kolben bei weiterer Betätigung die abgemessene Flüssigkeitsmenge restlos .aus dem Mess- raum (5) herauspresst. 11.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch mit wenigstens zwei in getrennten Zylindern <I>(A, B)</I> gleitenden Kolben (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben von einem gemeinsamen Antrieb gegenläufig bewegt werden. 12. Kolbenpump;- nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mess- zylinder (A, B) einen gemeinsamen Aus lauf mit nur einer Absperrvorrichtung (43) besitzen. 18. Kolbenpumpe nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Ab sperrvorrichtung für die Auslässe (40, 41) der beiden Messzylinder <I>(A, B)</I> ein Mehrweghahn (43) dient, der nur von der Kolbenstange des einen Messzylin- ders (A) betätigt wird. 14.
    Kolbenpumpe nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ab sperrküken (43) für den Auslass (40, 41) der Messzylinder <I>(A, B)</I> auch Kanäle (4a6, 47) angeordnet sind, welche beim Saughub eine direkte Verbindung der Saugleitung (4) mit dem untern Teil des Messraumes <I>(A, B)</I> herstellen. 15.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Saug leitung (4) oben an den Pumpenzylinder (50<B>)</B> angeschlossen ist und dass in diesem eine Begrenzungswand (5,5) angeordnet ist, in welcher eine Überlauföffnung (54) vorgesehen ist, in. welcher der Mittelteil des hutförmigen Pumpen kolbens (53) sich abdichtend verschieben kann, das Ganze derart, dass die Über lauföffnung (54) beim Saughub vom Kolben (5ss) freigegeben, beim Druckhub aber überdeckt wird,
    wobei zu Beginn des Druckhubes die überschüssige Flüs sigkeit durch die Überlauföffnung wie- .der zurückgedrängt wird.
CH162775D 1931-05-18 1932-05-17 Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten. CH162775A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE162775X 1931-05-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH162775A true CH162775A (de) 1933-07-15

Family

ID=5683102

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH162775D CH162775A (de) 1931-05-18 1932-05-17 Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH162775A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114504869A (zh) * 2022-01-27 2022-05-17 浙江工业大学 一种便携手摇式海水淡化器

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114504869A (zh) * 2022-01-27 2022-05-17 浙江工业大学 一种便携手摇式海水淡化器

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1955861A1 (de) Vorrichtung zur Ausgabe von vorbestimmten Mengen von fluessigem und festem Material
DE1453579C3 (de) Membranpumpe variabler Fördermenge
CH162775A (de) Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten.
DE2843054A1 (de) Kolbenmembranpumpe
DE661531C (de) Spuelventil
AT139069B (de) Meß- und Zapfpumpe.
DE2259079C2 (de) Ventil, insbesondere schwimmergesteuerter Kondensatableiter
DE586546C (de) Mess- und Zapfpumpe, insbesondere fuer OEl und sirupartige Fluessigkeiten, mit einemvertikal angeordneten Zylinder
DE361645C (de) Mit Gegendruckkammer und Druckentlastungsventil versehenes Durchgangsventil
DE602016C (de) Mess- und Zapfpumpe, insbesondere fuer OEl und sirupartige Fluessigkeiten, mit einemvertikal angeordneten Zylinder
DE594239C (de) Messpumpe mit in ein und demselben Zylinder uebereinander angeordneten Arbeits- und Messkolben
DE589863C (de) Fluessigkeitsmesser
CH247086A (de) Selbsttätig schliessender Hahn zur Abgabe bestimmter Flüssigkeitsmengen.
DE501980C (de) Mess- und Zapfvorrichtung, insbesondere fuer feuergefaehrliche Fluessigkeiten
DE179876C (de)
DE574887C (de) Kolbenfluessigkeitsmesser mit zwei Messzylindern und Hahnsteuerung
DE380943C (de) Speisaeule
DE577659C (de) In der Fuelleitung angeordnetes Ventil fuer Fluessigkeitsmess- und Zapfvorrichtungen
DE1964366C3 (de) Einrichtung zum Fülen eines Behälters mit Flüssiggas
DE369912C (de) Tragbarer hydraulischer Hebeknecht
DE529592C (de) Sperrung an einer Fluessigkeitszapfvorrichtung mit Verdraenger
DE593365C (de) Mehrwegehahn, insbesondere fuer Fluessigkeitsfilterapparate mit Regeneriervorrichtung
DE1505623C (de) Reguheremnchtung fur Druckwasch anlagen, insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen
DE1927045C (de) Selbstschließendes Absperrventil mit Zeltschaltwerk
DE1118011B (de) Pumpe mit Fluessigkeitsantrieb