CH162775A - Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten. - Google Patents
Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten.Info
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Description
liolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten. Die bekannten Ölpumpen sind gewöhn lich mit einem federbelasteten Saug- und Druckventil versehen und aus diesem Grunde nicht eichfähig.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kol benpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten, zum Beispiel von Öl und sirupartigen Flüssigkeiten mit einem oder mehreren in je einem Nessgefäss gleiten den Pumpenkolben.
Die Erfindung besteht darin, dass die Flüssigkeit beim ,Saughub über eine Überlaufkante hinaus angesaugt wird, worauf der Kolben beim Druckhub die überschüssige Flüssigkeit in .den Überlauf hinein verdrängt und dann den Überlauf schliesst, wobei ferner Mittel vorgesehen sind, mittelst welchen der Auslass für die Flüs sigkeitsabgabe erst nach ,dem Verschliessen des Überlaufes :durch den Kolben geöffnet wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar eine einzylindrige und eine zwei zylindrige Pumpe schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt nach Linie A-A in Fig. 3, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie B-B in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-C n Fig. 1, und Fig. 4 ,einen Schnitt nach Linie D-D in Fig. 2;
Fig. 5 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Zwillingspumpe, Fig. 6 und 7 in etwas vergrössertem Mass- stabe den zugehörigen Auslasshahn in einem Querschnitt und einem Agialschnitt; Fig.8 zeigt eine Ausführungsform .der Pumpe, in welcher .die Saugleitung obenan den Messzylinder angeschlossen ist.
Der Messzylinder 1 ist an seinem untern Ende durch .einen Boden 2 abgeschlossen, an .den ein Rohr 3 angeschlossen ist; welches die Verlängerung der Saugleitung 4 bildet. Durch das Rohr 3 wird in dem Zylinder 1 ein ringförmiger Messraum 5 gebildet, -der bis zu der Überlaufkante 6 des Standrohres 3 eine ganz bestimmte Menge Flüssigkeit, beispielsweise 1/4., 1/9 oder 1 Liter, ou. fassen vermag.
Durch Verlagerung der Überlauf kante 6, beispielsweise durch mehr o?cler minder weites Herausschrauben des Stand rohres 3 kann ein Ringraum mit ganz be stimmtem Inhalt gebildet werden. In -,dem Messzylinder 1 bewegt sich ein Kolben 7, der hutförmig ausgebildet ist. Der Rand 8 desselben ist mit seiner Aussen kante .schliessend in dem Glaszylinder,1 ge führt, während -:die Innenkante des hut- förmig aufragenden Mittelteils ,des Kolbens sich dichtend entlang dem Standrohr 3 be wegt.
Der Kolben 7 ist nicht starr mit der zugehörigen Kolbenstange 9 verbunden, son dern die Stange ragt in die Büchse 10 hin ein, -welche an dem Kolbenmittelteil be festigt ist. Am Kopf der Kolbenstange 9 ist ein Querbolzen -11 angeordnet, der durch Schlitze 12 der Büchse 10 hindurchgreift: Der Kolben 7 kann um die Länge der Schlitze 12 gegenüber der zugehörigen Kol benstange 9 bewegt werden. Unter .dem Querbalzen 11 der Kolbenstange iä jedoch in der Hülse 10 eine Feder 13 angeordnet, die den Kolben normalerweise in eine -be stimmte Endlage gegenüber der Kolben stange 9 drängt.
Der -obere Abschlussdeckel 14 des Messzylinders 1 ist ebenfalls hut- förmig ausgebildet und .trägt ein Zähl werk 15. Die Betätigung der Kolbenstange =9; wel che an ihrem untern Ende als Zahnstange 16 ausgebildet ist, erfolgt mittelst der- Hand kurbel 17 über das Ritzel <B>18.</B> Gleichzeitig wird jedoch durch die Kolbenstange 9 auch die Absperrvorrichtung für die Auslauf öffnung 19 iin- Boden 2 des Messbehälter-s 1 betätigt.
Als Absperrmittel- dient ein Küken 20, dessen achsiale -Verlängerung 21 als Auslaufstutzen ausgebildet ist. Das Küken trägt nebeneinander zwei Sperrklinkenräder 22, 23.
Entsprechend sind an der Kolben- stange 9 zwei federnd gelagerte Sperrklinken 24, 25 angebracht, die seitlich gegeneinander versetzt sind (Fig. 2), und deren Zähne nach verschiedenen Richtungen gekehrt sind, so dass das Segment 24 nur bei der Abwärts bewegung der Kolbenstange in .das Sperr klinkenrädchen 22 eingreift und dabei das Küken 20 iri die Üffnungslage dreht, wäh rend es bei der Bewegung,der Kolbenstange 9 in entgegengesetzter Richtung federnd zu rückweicht.
-Anderseits greift die Sperr klinke 25 nur bei der Aufwärtsbewegung der Kolbenstange in .das Sperrklinkenrädchen 23 ein, um das Küken 20 in nie Verschlusslage zu drehen, während ;sie bei der Abwärts bewegung des Kolbens nicht in die Zahnung .des Rädchens 23 eingreift, sondern federnd zurückweicht.
Die Wirkung der Vorrichtung ist kurz folgende: In Fig. 1 der Zeichnung sind die Teile in der Lage dargestellt, die sie am Ende des Saughubes einnehmen. Der Mess- -raum 5 ist bis weit über die Kante 6 des Standrohres 3 mit Flüssigkeit gefüllt. Wird nunmehr die Handkurbel 17 in Richtung der Uhrzeigerdrehung gedreht, .so bleibt der Kol ben 7 zunächst -in seiner Höchstlage stehen, da der Auslass 19 des Messraumes einstweilen noch verschlossen ist und ein Zurückdrücken der übel ,die abzumessende Menge hinaus an gesaugte.
Flüssigkeit .durch die Saugleitung 4 nicht möglich ist, weil das Fussventil 26 die Rückströmung verhindert. Der Quer bolzen 11 der Kolbenstange drückt also- die Feder 13 in der Büchse 10 bis zu einem gewissen Grade zusammen. Dabei steigt natürlich der Druck in dem Zylinderraum und in der Saugleitung.
Unter diesem Drucli: weicht der unter Wirkung der Feder 27 sl;ehende Ventilsitz 28 des Fussventils 26 zu rück, bis- der Ventilkörper 2!9 desselben auf .den Anschlag 30 stösst, der in - die Dürch- lassöffnung des Ventilsitzes 28 hineinragt und kurz unterhalb des Ventilkörpers 29 endet.
Der Ventilkörper 29 wird also von dem zugehörigen Ventilsitz 28 abgehoben, so dass Flüssigkeit durch :die Sangleitung 4 in .den Vorratsbehälter zurückströmen kann, wodurch eine gewisse Druckverminderung erreicht wird. Der Anschlag 30 könnte ge gebenenfalls aber auch fortfallen, und statt dessen könnten in der Seitenwand des Fuss ventils 26 Öffnungen 58 angeordnet sein, die beim Abwärtsdrücken des Ventilsitzes 28 freigelegt -.erden, so dass Flüssigkeit zu rückströmen kann.
Hat .der Kolben nahezu die Oberkante 6 ,des Standrohres 3 erreicht, so wird er durch die kronenförmigen, mit stark gebrochener Aussenkante versehenen Ansätze 31 .des Standrohres genau zentriert, so dass sich ,die scharf ausgebildete Absperr kante<B>32</B> desselben nicht auf die ebenfalls scharfe Überlaufkante 6 .des Standrohres 3 setzen kann.
Kommt also die Absperrkante 32, wie in Fig, 3 dargestellt ist, an die Ü'ber- la.ufkante 6 heran, so ist stets eine ganz bestimmte Flüssigkeitsmenge in dem Mess- raum 5 eingeschlossen, die bei weiterer Be tätigung des Kolbens zunächst nach keiner Seite hin entweichen kann"da die Ausström- öffnung 19 noch verschlossen ist. Die Kol benstange 9 wird sich also unter weiterer Spannung der Feder 13 in der Hülse 10 gegenüber dem Kolben 7 verschieben.
Wäh rend dieser Bewegungsphase der Kolben stange, unabhängig von :dem Kolben, kommt die Sperrklinke 24 mit .dem zugehörigen Sperrklinkenrädchen 22 in: Eingriff und dreht dabei das Küken 2,0 derart, dass, wie in Fig. 4 dargestellt ist, seine Einlauf öffnung 33 mit der Ausströmöffnung 19 :des Messraumes 5 zur Deckung gelangt, so .dass die Flüssigkeit ausfliessen kann.
Gegebenen falls kann die Klinke 24 in solcher Höhe angeordnet sein, dass sie das Küken 20 bis kurz vor die Öffnungslage gedreht hat, wenn der Kolben in die in Fig. 3 dargestellte Lage gelangt, in welcher .er den Messraum 5 oben abschliesst.
Die Kurbel 17 braucht dann nur um einen geringen Winkel weiter gedreht zu werden, um die Öffnung des Auslasses 19 zu bewirken. Die Feder -1 ,3 entspannt sich dann sofort wieder, und bei weiterer Dre hung der Handkurbel gelangt der Kolben 7 schliesslich in die in Fig. 4 dargestellte un- tere Endlage, in welcher er auch den letzten Rest der abgemessenen Flüssigkeit .aus dem Messraum 5 verdrängt hat.
Wird nunmehr die Handkurbel in entgegengesetzter Rich tung gedreht, .so bewegt sich die Kolben stange 9 zunächst unabhängig von dem Kol ben wieder aufwärts, bis der Querbolzen 11 derselben. in der obern Endlage der Schlitze 12 der Büchse 10 angelangt ist, die er in Fig. 1 einnimmt. Während dieser Verschie- Dung .der Kolbenstange gegenüber -dem Kol ben wird .durch die Sperrklinke 2"5, die bei cler Abwärtsbewegung das Küken nicht be tätigte, sondern federnd zurückwich, das Küken 20 wieder in die Verschlussläge ge dreht.
Bei Aufwärtsbewegung des Kolbens entsteht also in .dem Messraum 5 ein Va kuum, :so dass gleichzeitig in der :Saugleitung 4 bezw. dem Standrohr 3 Flüssigkeit nach gesaugt wird. Gibt der Kolben sodann die Überlaufkante 6 des Standrohres 3 frei, so schiesst die Flüssigkeit aus .dem Standrohr 3 sogleich in den Messraum 5 hinein. Wäh rend dieser Bewegungsphase der Kolben stange 9 weicht die Sperrklinke 2-4 federnd vordem zugehörigen Klinkenrädchen 2'2 zu rück, so dass das Küken einstweilen in der Sperrstellung verbleibt.
Sodann beginnt .der Kreislauf bei der in Fig. 1 dargestellten Lage :der Teile von neuem. Um zu verhindern, dass nach Entleerung des Messraum-es die Flüssigkeit an der Aus lassöffnung des Aus.strömstutzens 21 noch iiachtropft, ist eine Kappe 34 angeordnet, die über den Auslaufstutzen 21 greift und nur an ihrer Unterseite mit einer Auslauf öffnung 35 versehen ist.
Da nur in der in .den Fig. 2 bis 4 :dargestellten Offenlage des Kükens 20 dessen Auslauf 36 mit der -Öff- nung 35 der Kappe 34 zur Deckung gelangt, kann auch nur in .dieser Lage die Flüssig keit ausströmen. Ist das Küken 20 dagegen in der Verschlusslage, so ist die Mündung 36 zur Seite .gekehrt und durch die Kappe 34 abgedeckt. . Die in Fig. 5 dargestellte Zwillingspumpe entspricht in ihrer Wirkungsweise genau der beschriebenen Pumpe.
Es ist ein gemein samer Auslauf für die beiden Mess.zylinder A und B vorgesehen, der durch ein als Mehrwegehahn ausgebildetes Absperrküken 43 verschlossen wird. Die Ausflusskanäle 40 und 41 der Messräume. A und B münden (Fig.6 und 7), in der Längsrichtung des Kükens 43 gegeneinander verschoben, in- dem Gehäuse 42 des Kükens 43, welches mit zwei entsprechend angeordneten Auslasskanälen 44 und 45 versehen ist, so dass der Auslauf des einen Messraumes stets abgesperrt ist, wenn der andere geöffnet ist.
Entsprechend -ist auch der Auslaufsiutzen 21 mit zwei derart gegeneinander versetzten Auslauföffnungen 48, 49 versehen, dass bei der Entleerung -eines jeden der Messzylinder <I>A</I> oder<I>B</I> eine dieser Öffnungen sich mit der Auslassöffnung 35 der Kappe 34 deckt.
Bei der Ausbildung der Absperrvorrich tung gemäss den Fig. 6 und 7 wird nicht nur der Auslass, sondern auch der Einlass in die Messräume durch das Küken 43 gesteuert. Es sind auf der Dichtungsfläche des Kükens Nuten 46 und 47 eingefräst, die bei der Stellung des Kükens, in welcher die Flüssig= keit -aus dem einen Messraum herausgepresst wird;
den andern Messraum durch seine Bodenöffnung mit dem Raum C verbinden, der an die Saugleitung 4 angeschlossen ist. An der Messgenauigkeit wird dadurch nichts geändert, -da, wie weiter oben dargelegt wurde, bei Umkehrung der Drehbewegung der Handkurbel zunächst das Küken ver dreht wird, so dass also unter allen Umstän den bei Beginn des Druckhubes eines Zylin ders zuerst der Ansaugekanal im Boden des Messraumes A oder B geschlossen wird,
und alsdann erfolgt in der beschriebenen Weise durch das Zusammenwirken der Innenkante des Kolbens 7 und der Oberkante des Stand rohres 3 die Abschliessung des Messraumes an seiner Oberseite. Dann erst wird der Auslass geöffnet.
Selbstverständlich kann auch bei einer Einzylinderpumpe die Ansaugung der abzumessenden Flüssigkeit ganz oder zum \!.'eil durch einen entsprechenden Kanal des Kükens erfolgen; von-besonderer Bedeutung ist diese Einrichtung bei grösseren Pumpen, bei welchen das sonst in dem Messraum 5 entstehende hohe Vakuum die Betätigung ausserordentlich erschweren würde.
Statt der beschriebenen Ausführung kann die Saugleitung 4 gegebenenfalls auch oben an den Messzylinder 50 angeschlossen sein, wie in Fig. $ in starker Verkleinerung dar gestellt ist. Der hutförmige Kolben 53 gibt beim Saughub mit der Oberkante 52 seines aufragenden Mittelteils die Einlauföffnung 54 frei, worauf die Flüssigkeit sofort aus dem mit der Saugleitung 4 in Verbindung stehenden Saugraum 56 in .den Messzylinder 50 hineinschiesst.
Es wird hier wie bei der Pumpe gemäss .der ersten Ausführungsform beim Saughub zuviel Flüssigkeit in den Mess- zylinder eingesaugt, und auch hier wird analog zum ersten Ausführungsbeispiel die zuviel angesaugte Flüssigkeit beim folgenden Druckhub durch die Überlauföffnung 5-4 wieder zurückgedrängt, bis durch die Ober kante 52 des Mittelteils des Kolbens _die Überlauföffnung 54 verschlossen wird,
so dass ein bestimmtes Quantum Flüssigkeit im Messraum 50 eingeschlossen ist. Dieses Quan tum wird bei Weiterbewegung des Kolbens durch den gleichzeitig sich öffnenden Auslass 57 hinausgedrückt. Das Auslassorgan selbst ist in der Zeichnung weggelassen.
Zweckmässig kann die Pumpe mit -einer Einrichtung versehen sein, welche nur in den Endlagen des oder der Kolben eine Ände rung in der Drehrichtung der Handkurbel zuläss t. -
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten mit einem oder mehreren in je einem Messgefäss gleiten den Pumpenkolben, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit beim Saughub über eine Überlaufkante hinaus angesaugt wird, wor auf der Kolben beim Druckhub die über schüssige Flüssigkeit in den Überlauf hinein verdrängt und dann den Überlauf schliesst, und dass- Mittel vorgesehen sind, welche den Auslass für die Flüssigkeitsabgabe erst nach dem Verschliessen des Überlaufes durch den Kolben öffnen. UNTERANSPRüCHE: 1.Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Pum penzylinder (1) ein Standrohr (3) an geordnet ist, das als Überlauf (6) dient, auf welchem Standrohr sich der Pumpen kolben (7) verschieben kann, das Ganze derart, dass seine Überlaufkante (6) beim Saughub vom Kolben (7) freigegeben, beim Druckhub aber überdeckt wird. Kolbenpumpe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Über lauf zugleich als Flüssigkeitseinlass dient, und dass der Kolben (7) hutförmig ausgebildet ist, derart, dass sein Rand (8) dicht im Messzylinder geführt ist. 3.Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in: der Saug leitung (4) ein Fussventil (26) angeord net ist, dessen dicht in der Leitung ge führter Sitz (2,8) beim Zurückpressen der über die abzumessende Menge hinaus angesaugten Flüssigkeit entgegen der Wirkung einer Feder (27) zurück gedrückt wird, während der Ventilkörper (29) durch einen Anschlag (30) gehin dert wird, der Bewegung des Ventilsitzes (28) zu folgen, so dass er von dem Sitz (28) abgehoben wird, bis dieser nach Druckverminderung durch die Feder (27) wieder hochgedrückt wird. 4.Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Saug leitung (4) ein Fussventil (26) angeord net ist, dessen dicht in der Leitung ge führter :Sitz (2,8) beim Zurückpressen über die abzumessende Menge hinaus an gesaugten Flüssigkeit entgegen der Wir kung einer Feder (27) zurückgedrückt wird, welches Fussventil in der Seiten wand Öffnungen aufweist, die bei der Abwärtspressung des Ventilsitzes (28) entgegen der Wirkung einer Feder (27) freigelegt werden, so dass Flüssigkeit ausströmen kann. 5.Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Ab schlussorgan (2,0) des Flüssigkeitsaus- lasses (19) in Abhängigkeit von der Stellung des Pumpenkolbens (7) derart gesteuert wird, dass es erst öffnet, nach dem der Pumpenkolben (7) den als Ein lass dienenden Überlauf (6) geschlossen hat und dass es schon vor Beginn des Saughubes wieder schliesst. 6.Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Abschluss- organ (2,0) des Flüssigkeitsauslasses (19) \mit der Pumpenbetätigungsvorrichtung derart gekuppelt ist, dass beim Druckhub des Kolbens (7) die zwangläufige Ver bindung zwischen Kolbenantrieb und Abschlussorgan erst dann eintritt, wenn der Kolben (7) den Überlauf<B>(6).</B> ge schlossen hat, während beim Saughub die zwangläufige Verbindung zwischen dem Kolben und seiner Betätigungsvor richtung erst dann erfolgt, nachdem das Abschlussorgan (20) den Auslass ge schlossen hat. 7.Kolbenpumpe nach Patentanspruch,- gekennzeichnet, dass an der Kol benstange (9) zwei Sperrklinken (24, 25) angeordnet sind, die abwechselnd je nach der .Bewegungsrichtung der Kol benstange in Tätigkeit treten und in ent sprechend ausgebildete Zahnungen je eines Klinkenrades (22, 23) eines Ab- schlussorganes (20) zwecks Öffnung und Schliessung desselben in Eingriff ge langen. . B.Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Abschluss- organ für die Auslauföffnung (19) ein Küken (20) dient, das als achsiale Ver längerung den Auslaufstutzen (21) trägt, so dass dieser bei der Öffnung und Schlie ssung des Kükens (20) ebenfalls gedreht wird.9.. Kolbenpumpe nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Küken (20) verbundene Auslaufstutzen (21) von einer fest angeordneten Kappe (34): umgeben ist, deren Auslauföffnung (35) bei geöffnetem Hahn (20) mit der Mündung (36) des Auslaufstutzens (21) zur Deckung gelangt, während diese Mündung (3,6) bei geschlossenem Hahn (20) zur Seite gedreht und durch die Kappe (34) verschlossen gehalten wird. 10.Kolbenpumpe nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Kolben stange (9) derart federnd mit dem Kol ben (7) verbunden ist, däss bei Absper rung des Messraumes (5) durch den Kol ben (7) die Kolbenstange (9) unter Span nung der Feder (13) ein Stück weiter bewegt werden kann, bis sie mittelst der Sperrklinke (24) den Auslass (19) geöffnet hat, worauf dann der Kolben bei weiterer Betätigung die abgemessene Flüssigkeitsmenge restlos .aus dem Mess- raum (5) herauspresst. 11.Kolbenpumpe nach Patentanspruch mit wenigstens zwei in getrennten Zylindern <I>(A, B)</I> gleitenden Kolben (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben von einem gemeinsamen Antrieb gegenläufig bewegt werden. 12. Kolbenpump;- nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mess- zylinder (A, B) einen gemeinsamen Aus lauf mit nur einer Absperrvorrichtung (43) besitzen. 18. Kolbenpumpe nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Ab sperrvorrichtung für die Auslässe (40, 41) der beiden Messzylinder <I>(A, B)</I> ein Mehrweghahn (43) dient, der nur von der Kolbenstange des einen Messzylin- ders (A) betätigt wird. 14.Kolbenpumpe nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ab sperrküken (43) für den Auslass (40, 41) der Messzylinder <I>(A, B)</I> auch Kanäle (4a6, 47) angeordnet sind, welche beim Saughub eine direkte Verbindung der Saugleitung (4) mit dem untern Teil des Messraumes <I>(A, B)</I> herstellen. 15.Kolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Saug leitung (4) oben an den Pumpenzylinder (50<B>)</B> angeschlossen ist und dass in diesem eine Begrenzungswand (5,5) angeordnet ist, in welcher eine Überlauföffnung (54) vorgesehen ist, in. welcher der Mittelteil des hutförmigen Pumpen kolbens (53) sich abdichtend verschieben kann, das Ganze derart, dass die Über lauföffnung (54) beim Saughub vom Kolben (5ss) freigegeben, beim Druckhub aber überdeckt wird,wobei zu Beginn des Druckhubes die überschüssige Flüs sigkeit durch die Überlauföffnung wie- .der zurückgedrängt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE162775X | 1931-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH162775A true CH162775A (de) | 1933-07-15 |
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ID=5683102
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| CH162775D CH162775A (de) | 1931-05-18 | 1932-05-17 | Kolbenpumpe zum gleichzeitigen Fördern und Messen von Flüssigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH162775A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114504869A (zh) * | 2022-01-27 | 2022-05-17 | 浙江工业大学 | 一种便携手摇式海水淡化器 |
-
1932
- 1932-05-17 CH CH162775D patent/CH162775A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114504869A (zh) * | 2022-01-27 | 2022-05-17 | 浙江工业大学 | 一种便携手摇式海水淡化器 |
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