CH162780A - Rechenmaschine mit selbsttätiger Multipliziervorrichtung und mit einem Produkt und einem Speicherzählwerk. - Google Patents

Rechenmaschine mit selbsttätiger Multipliziervorrichtung und mit einem Produkt und einem Speicherzählwerk.

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CH162780A
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Rheinische Aktiengesellschaft
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Rheinische Metallw & Maschf
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      Rechenmaschine    mit selbsttätiger     Hultipliziervorrichtung    und mit     einem        P'rodukt-          und    einem Speicherzählwerk.    In bekannten Rechenmaschinen     mit     selbsttätiger     Multipliziervorrichtung,        mit     Produkt- und Speicherzählwerk und     mit     motorisch bewegter     Vorrichtung    zum über  tragen der Einzelbeträge vom Produkt-     zum     Speicherzählwerk muss eine besondere Taste  bedient werden, um die Übertragungsvorrich  tung mit dem Antriebsmotor zu kuppeln.

    Beim Rechnen kann es vorkommen, dass die  Bedienung dieser die Übertragungsvorrich  tung einrückenden Taste versehentlich unter  lassen wird, dadurch entstehen dann Fehler.  



  In der Rechenmaschine nach der Erfin  dung ist eine Einrichtung angeordnet, die  beim     Niederdrücken.    der Multiplikationstaste,  also jedesmal wenn die Maschine für die  Durchführung einer     Multiplikation    in Gang  gesetzt wird, zunächst den Antriebsmotor mit  der Lösch- und Übertragungsvorrichtung  kuppelt und erst nach der Übertragung auf    die Hauptantriebswelle der Rechenmaschine  umschaltet.  



  Durch diese     Vorrichtung        wird    also,       jedesmal        wenn    die Maschine für eine Rechen  operation in Gang gesetzt     wird,    zunächst  das vorher errechnete Produkt in das  Speicherzählwerk übertragen     und    erst dann  die Rechenoperation durchgeführt; es erfolgt  also mit Sicherheit stets vor Durchführung  der neuen Rechenoperation die Übertragung  des vorherigen Ergebnisses in das Speicher  zählwerk.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt; es zeigen       Fig.    1 eine Draufsicht auf die Zählwerke  und die am     Zählwerkswagen    gelagerten Teile  der Lösch- und Übertragungsvorrichtung,       Fig.    2 eine teilweise geschnittene Seiten  ansicht des     Zählwerkswagens,              Fig.    3 eine Seitenansicht des Antriebes  der Lösch- und     Übertragungsvorrichtung,          Fig.    4 eine Vorderansicht zu     Fig.    3,

         Fig.    5 eine teilweise     geschnittene    Ansicht  des motorischen Antriebes für die     Zählwerks-          antriebe    der Rechenmaschine und die Löseh  und     Übertragungsvorrichtung;

            Fig.    -6 eine Seitenansicht der Multiplika  tionstaste,       Fig.    7 eine Draufsicht auf die     Zehner-          übertragungsvorrichtüng    des -Speicherzahl=       Werkes,          Fig.,8    eine Seitenansicht der Vorrichtung  nach     Fig.    7,       Fig.    9 eine- Rückansicht der Vorrichtung  nach     Fig.    7,     und    -     -          Fig.    10-14 Einzelheiten der     Zehnerüber-          tragungsvorrichtüng,

      und zwar     Fig.    10 und  14 'in- Rückansichten,       Fig.    11 und 13 in Seitenansichten,       Fig.    12 in Draufsicht.  



  Nach Einstellung der beiden Faktoren       wird    die     Multiplikationstaste    1     (Fig.    5 und  6) gedrückt,     wodurch        vermittelst    der Welle  3 und des     Zwischenhebels    4 die     Steuerschiene     2 verschoben,     somit    die Kupplung 5 einge  rückt     und    die     Kontakteinrichtung    .6, 7 ge  schlossen wird, so dass der Motor -8 das     Dif-          ferential    13 antreibt.  



  Gleichzeitig werden von der     Verlängerung     la der Taste 1 die     Zwischenstücke    10, 11  und der Sperrschieber 9 bewegt. Letzterer  arbeitet mit der Sperrscheibe 12 der Welle 15  und der Sperrscheibe 17 der Hohlwelle 18  des vom Motor angetriebenen Differentials 13  zusammen.  



  In seiner Normalstellung sperrt der  Schieber 9 die Sperrscheibe 17 und die Hohl  welle 1.8. Durch- Bedienung der Taste 1 wird  der Schieber 9 so verschoben, dass sein vor  springender Ansatz     @9a    in einen radialen  Schlitz der Sperrscheibe 12. gelangt und der       Vorsprung        9b        aus    dem radialen Schlitz der  Sperrscheibe 17     herausbewegt        wird.    -     Die-          Sperrscheibe    17 läuft jetzt in dem Schlitz     9c     des     Schiebers    9 um.

   - Der in     Fig.    5 auf der  Vorderseite-- der Sperrscheibe 17 veranschau  lichte radiale Schlitz und die Nase     17a'-sind       tatsächlich um<B>90'</B> versetzt angeordnet, denn  bei der gezeichneten Stellung des Sperr  schiebers 9, liegt dieser     in    dem     neben    der  Nase 17ä befindlichen Schlitz; Schlitz und  Nase sind um<B>90'</B> versetzt gezeichnet, um  beide deutlicher zu zeigen.  



  Nach der Verschiebung     des-Sperrschiebers     9 sind die Sperrscheibe 12 und -die Welle 15  des     Differentials        1--3    gesperrt,     wohingegen    die  Sperrscheibe 17 mit dem Zahnrad 19 frei sind  und vom     Differential    13     angetrieben    werden.  Die Bewegung     wird    über das Stirnrad 20  und die Kegelräder 21,<B>22</B> auf die Kurven  scheibe 23 übertragen.  



  Die Kurvenscheibe 23 ihrerseits versetzt  unter Mitwirkung einer Feder 24     (Fig.    3)  einen am     Zählwerkswagen        -befestigten.    Hebel       25    in     hin-    und     herschwingende    Bewegung.  Der Hebel 25 bewegt,     wie    später noch im  einzelnen beschrieben werden     wird,    die Null  stellvorrichtungen des Produktzählwerkes.  Er kann auch zugleich die     Nullstellvorrich-          tung    des     Umdrehungs-    oder     Quotientenzähl-          werkes    bewegen.  



  =Beim dargestellten Ausführungsbeispiel  steht der Hebel     2'5    nur dann mit der Kurven  scheibe 23 in Eingriff, -wenn der Zählwerks  wagen in der Grundstellung sich befindet.  Das ist ausreichend - für     vollautomatisch          multiplizierende    Rechenmaschinen, in :

  denen       einesteils    die     Multipliziervorriöhtung    so ein  gerichtet ist, dass- Multiplikationen mit der  untersten Stelle des     Multiplikators    begin  nend, .durchgeführt werden und die ander  seits mit     einer    selbsttätigen     Wagenrückfüh-          rung    versehen sind, die nach Beendigung  jeder Multiplikation den Wagen     wieder    in die  Grundstellung zurückführt; denn bei der  artigen     Maschinen    .steht zu Beginn einer       jeden    Multiplikation der     Zählwerkswägen    In  der Grundstellung.  



  Das im     Zählwerkswägen        5-6    gelagerte       Produktenzählwerk    28     (Fig.    1 und -2) wird  in bekannter Weise von nicht gezeichneten  Staffelwalzen durch Doppelkegelräder     55    an  getrieben. Die Bewegungsübertragung nach       den-Ziffernrollen        :57    des     Produktenzählwerkes         erfolgt über Kegelräder     2!6,    Wellen 35,       Kegelräder,38,    39 und Wellen 40.  



       Zehnervorbereitungsnasen        34,    die auf den  Wellen 35 befestigt sind, bewegen im Falle  der Zehnerübertragung sogenannte Vorberei  tungsklappen     3'6,    die ihrerseits die Zehner  schalträdchen 37 so verschieben, dass sie mit  den nicht gezeichneten     Zehnerschaltdaumen     der Staffelwalzen in Eingriff kommen.  



  Auf der Verlängerung der Achse 35, über  der     Platine    41 des     Zählwerkswagens,    sind  Kegelräder 42 aufgesetzt. Auf den Wellen  48 der Ziffernrollen 44 des Speicherzähl  werkes 27 sitzen     verschieblich    aber     undreh-          bar    die Doppelkegelräder 45. Werden .diese  Doppelkegelräder 45 mit den Kegelrädern 42  in Eingriff gebracht und wird     anschliessend     das Produktzählwerk 28 auf Null gestellt,  so wird der im Produktzählwerk enthaltene  Betrag in das Speicherzählwerk übertragen.  



  Die Kegelräder 42, 45 werden durch ein  bekanntes     Kurvengetriebe,    dessen arbeitende  Kurven in den über den Doppelkegelrädern  45 liegenden Schienen 49     und    50     (Fig.    2', 3,  4) angebracht sind, in Eingriff gebracht, so  bald die Schiene 49 etwas nach links     gesebo-          ben    wird.

   Durch     Verschiebung    der Schiene  50 in eine von zwei möglichen Lagen wird  die Kupplung der Kegelräder 42, 45 für addi  tive oder     subtraktive        Übertragung        vorbe-          reitet.    Die Schiene 49 ihrerseits wird von  einem Schieber 512     (Fig.    1, 3, 4, 7, 8) bewegt,  dessen Schräge     15.2b    in den Bewegungsbereich  des am Hebel     '2!5    befestigten Schiebers     215b     hineinragt. Wird der Hebel 2:5 von der  Kurvenscheibe     2-3        verschwenkt,    so trifft der  Schieber 25b die Schräge 5'2b.

   Der Schieber  52 und die Schiene 49 werden infolgedessen  nach links verschoben, wodurch, wie schon  gesagt, die Kegelräder 42, 45     miteinander    in  Eingriff kommen. Die Ziffernrollen 57 des       Produktenwerkes    2,8 stehen dann über Welle  40, Kegelräder<B>38,!39,</B> Welle 35, Kegelräder  492, 45 und Welle     48    mit den Ziffernrollen  44 des Speicherzählwerkes     ,2-7    in Verbindung.  



  Kurz bevor der vom Übertragungshebel  25 bewegte     Schieber    52 seine linke     Endlage     erreicht, legt sich eine     unter        denn    Zug einer    Feder 53     (Fig.    4) .stehende Sperre 54 hinter  einem Vorsprung     5:2a    und hält den Schieber  52 und die Kegelräder 42, 45 in der ihnen  erteilten Stellung fest.  



  Nachdem so die Ziffernrollen der beiden  Zählwerke paarweise miteinander gekuppelt  sind, trifft der Arm     25a        (Fig.    3<B>)</B> des Hebels  25 den Arm 30a des     Löscherhebels    30, der  mittelst des Lenkers 31 die     Löscherzahn-          stange    32 bewegt. Die     Löscherzahnstange     greift ihrerseits in die     Nüllstellrädchen    29  ein und stellt die Ziffernrollen 5 7 des Pro  duktenzählwerkes 28 auf Null.

   Da die  Ziffernrollen der Zählwerke 27,     -28    paarweise  gekuppelt sind, erfolgt mit, der Nullstellung  des     Produktenzählwerkes    zugleich die Über  tragung des in ihm enthaltenen Ziffernwertes  in das Speicherzählwerk.  



  Nach- Durchführung der Übertragung  wird durch den     Löscherhebel        @30,    der nach  der Löschung noch einen zusätzlichen Hub  ausführt, die Sperre 54 wieder gelöst, wo  durch jetzt der Schieber 52 und die     Schiene     49 unter Federwirkung wieder nach rechts  bewegt, - der Eingriff der Kegelräder 42, 45  und die Kupplung .der Ziffernrollen 44 und  57 infolgedessen- aufgehoben werden.  



  Wird eine Ziffernrolle 44 des Speicher  zählwerkes<B>2</B>7 von "Neun" auf "Null" -oder  umgekehrt gedreht, also eine Zehnerübertra  gung auf die Ziffernrolle der nächsthöheren  Stelle     notwendig,    so drängt der     Zehnervoi-          bereitungsdaumen    5:

  9     (Fig.    10,     1r1)    der von  "Neun" auf     "Null"    gedrehten Ziffernrolle  eine Klinke 60 abwärts, und diese ihrerseits  drückt- auf den Arm 61a     (Fig.    10, 11, 13)  einer weiteren     zur-Ziffernralle    der -nächst-   höheren     Zählwerksstelle    gehörigen Klinke  61 und     verschwenkt    diese in dem Masse, dass  eine um 62 - drehbare, von der Feder 63       (Fig.    14) beeinflusste Sperre 64 mit der<B>Ab-</B>  biegung Goa unter den Ansatz     ;

  61b    der Klinke  61 fasst     und    diese in der     verschwenkten        Stel=          lung    festhält.- Damit ist die Zehnerübertra  gung vorbereitet.  



  Die für die Durchführung der Zehner  übertragungen     erforderlichen.    Kraft- und Be-           wegungsimpulse    werden vom     Übertragungs-          Nebel   <B>25</B>     mittelst    des     Zahnbogens    65     (Fig.    7,  8), des-     Zahnrades    66, der     Freilaufküpplung     67 und der Welle 68 abgeleitet. Die Freilauf  kupplung 67 bewirkt, dass die     Zelnerschalt-          welle    68     während    des     Übertragungshubes    des  Hebels 25 nicht gedreht wird.

   Schwingt da  gegen der am Übertragungshebel 215 angeord  nete     Zahnbögen    6'5 wieder zurück, (das heisst       in    die in     Fig.    8     gezeichnete    Lage), so kommt  die     -Freiläufkupplung    -67 in     Eingriff    und die       Zehnerschaltwelle        .6$        wird    gedreht.

   Auf der       Zehnerschaltwelle        .08    sind in einer der     Zif-          fernrollenzahl    entsprechenden Anzahl zuein  ander versetzte Nocken 69     (Fig.    9, 11, 13)  befestigt, die - bei der -Drehbewegung der  Welle -68 gegen ihnen zugeordnete     abgebogene     Lappen 70a     (Fig.    10, 12, 13) der     Zehner-          Schaltklappen    70 drücken und diese dabei nach  abwärts -bewegen.

   Ist nun     in.    einer Stelle des       Speicherzählwerkes    eine Zehnerübertragung  vorbereitet worden; das heisst- die     Klinke    61  durch den     Zehner-Schaltdaumen    59 der  nächst niederen     Ziffernrolle    unter     Zuhilfe-          nahme    einer     Klinke    60     verschwenkt    worden,

    so     wird    bei der durch den     Zehnerschaltnocken     69 bewirkten     Abwärtsbewegung    der     Zehner-          schalt_klappe70    das an ihr     angelenkte-und     nach abwärts hängende Schaltglied 71 durch       die    Schräge     161d        (Fig.    11,13)

   der Klinke 61  mit einem der beiden Vorsprünge 71a oder  71b in     eine        Zahnlücke    des     ihr    gegenüber  liegende_     n        Zehnerschaltrades    47     hineinge-          drängt,    so dass bei weiterer Abwärtsbewegung  der     -Zehnerschaltklappe    70, das Zahnrad 47  nebst der zugehörigen ' Ziffernrolle     44_    um  eine Wertstelle weitergedreht     werden.    Ist die       Zehnerschaltklappe    -70, soweit -nach unten  gelangt,     _dass    die     -Ze_hnerschaltung    durchge  führt ist,

   so     kommt    die Aussparung     71e    vor  die Nase 61e der     Klinke    61, so dass das     durch     die     Schräge        öld        vorgedrängteSchaltglied    71  etwas     zurückschwingt        und        mit        einer    untern  Leiste unter die Nase     61e    gelangt,-     wodurch     das Schaltglied 71     in.    der     Tiefstellung    ver  riegelt ist.  



  In den Stellen des Speicherzählwerkes,     in     denen     keine        Zehneiüberträgung    vorbereitet    ist,     wird    die     Zehnerschältklappe    durch den       zugehörigen.        Zehnerschaltnocken    wirkungslos  herabgedrückt, um gleich darauf wieder  durch den Zug der Feder 73     (Fig.    7) in die  Ruhestellung zurückzuschnellen. Die Schiene  74     (Fig.    7, 11., 1,3), auf der alle Zehner  schaltklappen 70 mit den Schaltgliedern 71  aufgesetzt sind, ist in ihrer     Längsrichtung     verschiebbar und in zwei Lagen einstellbar.

    In der     einen    Stellung kommt der Vorsprung  71a, in der andern der Vorsprung 71b mit  dem     Zehnersöhaltrad    47 in     Eingriff.    Das.       Zehnerschältrad    und die Ziffernrolle werden  im einen Falle in additivem, im     andern-    Falle  in     subtraktivem    Sinne     betätigt.    Durch     ein     nicht gezeichnetes Hebelsystem ist die  Schiene 74 mit der Schiene 50 verbunden,  durch deren     Einstellung    das die Kegelräder  42,

   45 in und     ausser        Eingriff    bringende  Kurvengetriebe für additive oder     subtraktive          Übertragung        umgesteuert    wird. - Das     Kur-          vengetriebe    49, 50 und die     Zehnerschaltung     werden     also-    stets     gleichzeitig    umgeschaltet.  



  Ist ' die     Zehnerschaltung    beendet -und  nähert sich der     Übertragungshebel    25     wieder     seiner Ausgangslage, so     versehwenkt    das       Zahnsegment    65 mit dem     Fortsatz    65a einen       Winkelhebel    75     (Fig.    7, 8).

   Dadurch     wird     die Schiene 76     (Fig.        7,-,9;    , 14) derart ver  schoben,. dass sie mit     ihren    Lappen 77 gegen  die     Vorsprünge    64b - der     Sperrklinken    64  stossend diese     mitnimmt.    - Die     VeiTiegelung      der     Klinken    60 in der     Vorbereitungsstellung          wird        damit        aufgehoben,

      und     letztere    kehren  durch die Federn     !80        in-    ihre     Ursprungslage     zurück. Mit     -ihnen    kehren auch die gesamten  restlichen Zehner schaltmittel-     yvieder        in-    \die  ursprüngliche     Läge        zurück.    '  Die Schiene 76- kann     in    gleicher Weise     -          dürch    den     Löschergriff    78     (Fig.    7,- 8)

   des  Speicherzählwerkes     vermittelst    des     Winkel-          hebels    79 verschoben -werden. - Das hat zur  Folge, dass, falls<B>-</B>bei der     Nullstellung    des       Speicherzählwerkes        @    eine     Ziffernrolle    von       "Null'    -auf     ;

  ,Neun"    oder     umgekehrt    gedreht       wird,    dadurch     die        Klinken        @60,-        6-1-    nur vor  übergehend     verschwenkt        aber-riicht    verriegelt  werden. Bei der     Nullstellung'    des Speicher-           zählwerkes    kann demnach keine Zehnerüber  tragung vorbereitet werden.  



  Der gesamte Lösch- und Übertragungs  vorgang geht wie folgt vor sich: Bei dem  ersten Teil der Umdrehung der Kurven  scheibe 23 wird das untere Ende des     Über-          tragungshebels    2,5 allmählich nach rechts in  bezug auf     Fig.    3 gedrückt, wobei der     tber-          tragungshebel        .25        zunächst        mit    dem an seinem  obern Teil befestigten Schieber 25b den Schie  ber     5,2    und die Schiene 49 nach links drängt.

    Damit ist die     Kupplung    des     Produktenzähl-          werkes    56 mit dem Speicherzählwerk 27 her  gestellt. Bei weiterem Schwenken legt sich  der     Übertragungshebel    25 mit einer Nase 25a  gegen den einen Arm     3.0a    des Löschhebels 30  und drückt diesen herunter, wodurch die Lö  schung des     Produktenzählwerkes    2,8 und da  mit auch die Übertragung in das Speicher  zählwerk 27 ausgeführt wird.

   Kurz vor Voll  endung der ersten halben Umdrehung der  Kurvenscheibe 23 gelangt der     Löscherhebel     30 mit seinem andern Arm     30b    gegen die  Sperre 5:4, hebt diese an, löst so die     Sperrung     der Schiene 49 und damit auch die Kupplung  der     Ziffernrollen,    des Produkt- und Speicher  zählwerkes durch die Kegelräder 42, 45. Bei  der zweiten Hälfte der Kurvenscheiben  umdrehung kehren alle Organe in ihre Aus  gangsstellung zurück, dabei bewegt der Zahn  bogen 65 die die     Zehnerübertragungsvorrich-          tung    des Speicherzählwerkes antreibende  Welle 68.  



  Während die Kurvenscheibe 23 der Voll  endung einer ganzen Umdrehung ' entgegen  geht, verschiebt eine an der Sperrscheibe 17  vorgesehene, gegen den Vorsprung 9d des    Schiebers 9 stossende Nase     1'1a    den Sperr  schieber 9 in der Weise, dass dieser die Sperr  scheibe 17 festhält 'und die Sperrung der  Scheibe 12 aufhebt. Dadurch werden die ge  samten Lösch- und     Übertragungsorgane    für  die Zählwerke gesperrt und die Bewegungs  übertragung vom Motor auf die, Hauptan  triebswelle 1-6 freigegeben, so dass jetzt, nach  erfolgter Löschung und Übertragung des vor  hergehenden     Produktes    in das Speicherzähl  werk, die nächste     Multiplikation    durchge  führt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit selbsttätiger Multi pliziervorrichtung und mit einem Produkt- und einem Speicherzählwerk sowie mit einer motorisch angetriebenen Vorrichtung zum' Löschen des im Produktzählwerk stehenden Produktes und zum Übertragen desselben aus dem Produkt zum Speicherzählwerk, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung;
    die beim Niederdrücken der Multiplikationstaste (1) zunächst das die Lösch- und Übertragungs vorrichtung bewegende Getriebe mit dem An triebsmotor (8) kuppelt und die, nach dem dem Übertragungsgetriebe die zur Durchfüh rung der Übertragung erforderliche Bewe gung erteilt ist, die Bewegungsübertragung vom Motor (8) zur Welle (18) des Übertra gungsgetriebes unterbricht und auf die Hauptantriebswelle (15) der Rechenmaschine umschaltet.
CH162780D 1930-11-04 1931-09-18 Rechenmaschine mit selbsttätiger Multipliziervorrichtung und mit einem Produkt und einem Speicherzählwerk. CH162780A (de)

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